Wie kann man mit psychosomatischen Problemen umgehen?

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7 Antworten

Hallo Lina,

du nennst deine Themen psychosomatisch und hast schon viele Helfer an ihre Grenze gebracht.

Deshalb mag ich dir mal den Ansatz andeuten, mit dem ich schon viele Jahre recht erfolgreich arbeite.

Die Mehrheit der von den Krankenkassen zugelassenen Therapeuten arbeitet vermeintlich "wissenschaftlich", d.h. sie wenden nur das an, was von der wissenschaftlichen Zeitströmung anerkannt ist, was wiederum mit sich bringt, dass alle nichtlinearen Prozesse, die der Verstand nicht fassen kann, ausgeblendet werden.

Krass gesagt bleibt dieses Vorgehen im linearen Bereich von Ursache und Wirkung eher ein hilfloses Herumstochern in der Psyche der leidgeplagten Menschen.

Die Tiefe des Lebens und der Psyche ist aber nichtlinear und dieses Mysterium lässt sich mit dem linear denkenden Verstand nicht ergründen.

Phänomene, die in diesem Bereich ihre Quelle haben und sich körperlich auswirken, sind der Wissenschaft nicht bekannt oder werden in Bezug auf den psychosomatischen Zusammenhang geleugnet. Dazu gehören neben vielen anderen auch Störungen im Astralkörper, Familienschuld, geistige Vergiftungen usw. Insbesondere aber Schocks, in deren Folge sich eines oder mehrere sogenannte Hirnrelais schließen.

Du hattest mit 7 und 11 Jahren solche Schocks und bist immer noch schockaktiv und bei dir sind 2 Gehirnrelais blockiert. Schockaktiv bedeutet, dass du in ständiger Unruhe bist und dein gesamtes System extrem rackert und rotiert, um den Zusatand vor den Schocks wieder herzustellen. Das belastet dein Nervensystem extrem und kostet dich viel Energie, die nutzlos verpufft, wenn du die Inhalte der Schocks nicht finden und in das Verzeihen bringen kannst.

Im alternativen Bereich der Therapien wird mit solchen Kenntnissen unter Anwendung der Kinesiologie viel erreicht, und mir scheint, das wäre der richtige Weg für dich.

Ich wünsche dir den Mut, dich auf diesen Weg einzulassen, denn zu verlieren hast du kaum noch etwas..

Nun habe ich sehr viel von mir verraten undd mehr mag ich hier nicht sagen, doch wenn du mehr Infos brauchst, schreibe mich einfach an...

Alles Gute...

du hast es bis zum studium geschafft da klopf dir mal an die schulter.. ich habe ebenfalls depressive probleme und kann hoffen dass ich durchs abi komme auch mit nem schlechten schnitt.. mein medizin studium ist auch hin.. mir fehlt diese entspannung im leben..das ..sich befreien und loslassen gefühl.. ich sehne mich nach ruhe und geborgenheit ..das würde mir gut tun.. wie sieht es mit deiner beziehung aus.. bist du zu 100% glücklich mit ihm? er ist denk ich mal der dreh und angelpunkt in deinem leben .. ☺

Dankeschön...ich drücke dir auch die Daumen das du es schaffst! Ich fühle genauso wie du, es ist einfach dieses dauerhaft angespannte. Egal wo man ist, was man macht man fühlt sich so unter Strom als würde es niemals aufhören. Das macht einen finde ich so ausgelaugt. Also erstmal ''es ist eine Frau'' aber na klar da läuft auch nicht alles Rund und wenn man sowieso sich schon so kaputt fühlt, merkt man halt auch mehr die gleichen Spannungen in der Beziehung, ich denke aber auch das ich trotzdem dankbar sein kann weil nicht jeder macht das alles mit seinem Partner mit..

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Bist du die ganzen Jahre bei dem gleichen Therapeut? gleiche Therapieform? Vielleicht muss da mal was neues her um gewisse Sachen noch besser bzw anders aufzuarbeiten...

Wenn Medikamente nicht helfen bleibt leider nichts anderes...

Ich war bei ganz verschiedenen, die letzten Jahre war ich aber bei der selben. Sie ist irgendwie auch mein einziger Stützpunkt mit der ich über das alles sprechen kann, aber auch das ist in 8 Stunden vorbei da mir die Krankenkasse nach 5 Jahren keine Verlängerung mehr Gewährt.....Ich bin wirklich ratlos was man noch machen kann, weil es gibt eigütlich nichts zumindestens sehe ich nichts...

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@SR0602975

an diesem Punkt steht meine Mutter auch grad. Sie hat Jahrelang eine Verhaltenstherapie gemacht und diese wird von der Kasse nicht verlängert.

Daher wurde ihr jetzt von der Neurologin eine Tiefenpsychologische Behandlung empfohlen. Das genehmigt die Kasse, weil es eine andere Therapieform ist.

Ihr ist es sehr schwer gefallen sich von der jetzigen Therapeutin zu trennen, aber vielleicht helfen ihr die (Wahrscheinlich) anderen Sichtweisen des neuen Therapeuten. Vielleicht kommt so etwas für dich auch in Frage.

Ihr könnte dir jetzt sagen, dass du doch glücklich sein könntest (Familie, Studium, Beziehung) aber das bringt dir leider nichts, da du es durch deine Krankheit nicht sehen kannst. Du musst für dich rausfinden was du in deinem Leben willst und was dich Glücklich macht. Vielleicht ist das Studium doch nicht das richtige, vielleicht würde dir ein Jahr abstand im Ausland helfen....Vielleicht aber auch ganz andere Dinge.

Sprich doch in der nächsten Stunde mal die anderen Therapieformen an, vielleicht kann dir deine Ärztin mehr dazu sagen.

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@Apfel2016

Diese Empfehlung wurde mir von meiner jetzigen Therapeutin auch gegeben. Ich denke auch das ich das versuchen werde, wie du jedoch sagst ist es schwer von dem ''jetzigen'' loszulassen da es natürlich ein großer Halt für mich geworden ist. 

Vielleicht ist die Sichtweise garnicht verkehrt. Die Krankheit lässt einen leider nur in einem kleinem Raum schauen welche Wege es für einen selbst gibt. Ich denke wichtig für mich ist einfach nicht den Kopf hängen zulassen und einfach weiter nach vorne zuschauen und die Hoffnung an ein ''normales'' Leben nicht zu verlieren. 

Das war auch der Grund warum ich hier geschrieben habe, es tut gut zu wissen wie andere Menschen darüber denken und ob sie sich vielleicht auch so fühlen und einem vielleicht Tipps geben können. 

Ich bin dir wirklich sehr dankbar für deine Antwort!

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@SR0602975

Lass es dir in Ruhe durch den Kopf gehen...Meine Mutter hat für die Entscheidung fast ein halbes Jahr gebraucht. Jetzt sieht sie aber positiver in die Zukunft und hofft neue Ansätze für den Umgang mit ihren Problemen zu bekommen.

Genau niemals sie Hoffnung verlieren! Du bist erst 20 und hast noch so viele tolle Erlebnisse vor dir!

Das freut mich sehr! Ich wünsche dir viel Kraft für die Zukunft, du packst das :-)

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Psychosomatische Symptome haben meist irgendein (unbewussten) Auslöser. Falls du ihn nicht kennst, kannst du ja mal eine Liste führen, wann in welcher situation, welche Symptome auftreten. Vielleicht fällt dir irgendwann was auf. Es könnte auch die Familie oder dein Freund sein, vielleicht jemand in der Uni oder sonst was.

Ansonsten kannst du dich mal über Hypnose belesen. Zunächst kannst du dich auf Wikipedia überzeugen, dass die Wirksamkeit wissenschaftlich bestätigt ist und kein verrückter Hokuspokus. Hypnose hilft vor allem bei Problemen, die durch das Unterbewusstsein verursacht werden. Also wenn du den Auslöser gefunden gefunden hast, kannst du deinem Unterbewusstsein (mit Hypnose) sagen, dass der auslöser halt nichts auslösen soll. jeder Mensch reagiert unterschiedlich gut auf Hypnose. Nur bei wenigen funktioniert es auf Anhieb, aber man sagt alle können es lernen. Es gibt Bücher und PDFs kostenlos im Internet wie man selbsthypnose erlernen kann. Wenn es dir irgendwann leicht fällt sich selber zu hypnotisieren, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass es auch ein professioneller schafft. Es gibt auch Videos auf youtube (sollte mindestens 15 Minuten dauern), die einen hypnotisieren, so kannst du schnell testen, ob du zu denen gehörst, die es nicht üben müssen. Die meisten Menschen sind eher skeptisch/negativ eingestellt, wenn sie Hypnose hören, obwohl sie gar nicht genau wissen, was das ist. Daher würde ich dir nahe legen, mal den Wikipedia Artikel zu überfliegen, bevor du es ausschließt oder zustimmst.

Mein Tip: Wenn man seinem eigenen Erleben die Erlaubnis gibt, daß es ist wie es ist, dann kann Heilung beginnen. Es ist so, daß du damit die verantwortung für dich zu dir nimmst und dich nicht mehr von deinen Symtomen distanzierst.

Z.B. Deine Hände lassen sich nicht mehr bewegen. Schau sie dir an und denke dir, daß sie dich etwas lehren möchten. Schau was du empfindest. Ist Hilflosigkeit, dann sag dir "Ich empfinde Hilflosigkeit. Ich gebe mir die Erlaubnis meine Hilflosigkeit zu empfinden." Du beobachtest was passiert. So geht es weiter.

Solch ein Prozess kann dauern. Hab ich selbst so gemacht.

Niemand ist verloren.. es sind die anderen....die verloren sind... weil sie nicht an dich glauben.... Du, ja DU.. ich rede von dir....Du zeigst Stärke. . man spürt deinen Willen... du siehst deine zitternden Hände. .und hältst es trozdem aus....dir ist schwindelig.. du hältst es trotzdem aus...! Du bist sehr selbstbewusst deinem Körper gegenüber und genau diese Kraft ist das Meisterwerk deiner Psyche geworden Dein Studium ist wie eine Säule, niemand wird sie zerstören. .denn sie ist gewachsen. SÅULEN SIND WIE SEELEN. DIE AUS UNSEREM KÖRPER RAGEN...SIND AUS BETON.... UND HALTEN "IHR" LEBEN LANG. Manchmal zittert unsere Seele wie eine Blume im Regen. . am Wegesrand.. wenn Du sie nicht pflückst .. schenkst Du ihr das Leben.

Mir hat zum Beispiel geholfen sich ständig einzureden dass ich nicht krank bin. Dazu halt sport, wo du dir Ziele setzen kannst. Wie du selber sagst, psychosomatisch, das ist reine Kopfsache, mit genug Geduld und Wille kannst du das schaffen.

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