Wie kann man mit jungen und unerfahrenen Pferden in der Bodenarbeit anfangen?

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4 Antworten

Hey! :) Ich finde, dass sich besonders bei unerfahren|jungen Pferden die sogenannte "Join up"- Methode nach Monty Roberts eignet. Sie stützt sich auf gegenseitiges Vertrauen und ist ohne Zwang für das Pferd. Bei einem sogennanten Joinup, wenn möglich eigentlich ohnr Longe, wird das Pferd in dem Longierzirkel losgeschickt und läuft dann wie beim Longieren nur ohne Longe. Wichtig ist ein ununterbrochener Augenkontakt mit dem Pferd, die Arme ausgestreckt, so dass das Pferd von sich aus trabt bzw. gallopiert. Je nach Größe des Longierzirkels sollte das Pferd dann 6-10 Runden auf jeder Hand laufen. Dann wird die Anspannung durch die Körperhaltung des Menschen( davor aufrecht, Augenkontakt, Arme ausgestreckt, "Raubtier") gelockert. Die Arme können runtergenommen werden, die Position lockerer werden, aber weiterhin Augenkontakt. Das Pferd sollte sich nun wohler und gerfahrenfrei fühlrn. Langsam wird es langsamer, Anzeichen sind Lecken und vorallem das Senken vom Kopf( "Ich vertraue dir"). Vorallem bei den ersten Malen sollte man nocht zu viel erhoffen und sehr geduldig sein. Sobald das Pferd zutraulich iat, kann auch der Augenkontakt unterbrochen werden. Als lwtzten Schritt wendet man sich nun, nur leicht über die Schulter blivkend ab und läuft im Zirkel Halbkreise, Ziel davon ist, dass das Pferd sich nun respektvoll anschließt und ohne Gerte, Longe oder Strick mit dem Menschen mitläuft. Aus eigener Erfahrung dauert es seine Zeit bis das richtig klappt, aber jedes Pferd braucht Zeit zum Lernen:) Viel Spaß unf liebe Grüße, Cosi

2AlexH2 12.08.2017, 02:03

Die Join up Methode ist psychische Folter. Viele Pferde fügen sich der Gewalt, bauen aber Hass und Aggressionen auf und du erhälst ein gefährliches Pferd.

Das gleiche gilt für Parelli und co, man muss sich nur die Videos von ihm anschauen. Die Pferde sind funktionierende Roboter.

Ich empfehle partnerschaftliches Aufbautraining a la Teschen (google Longenunterricht Teschen). Das Pferd muss die Dinge FREIWILLIG  machen weil es das will. Die Pferde wollen Menschen gefallen, so sind sie gezüchtet, es ist also mit Respekt gegenüber dem Pferd relativ einfach.

Aber nur wenn man seine Führungsrolle ausfüllt, so dass man dem Pferd Sicherheit gibt. Voraussetzung ist freundliche Konsequenz, Stetigkeit, Berechenbarkeit, Belohnung, Auf die Bedürfnisse des Pferdes einzugehen.

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Hallo BlackAlicorn, gut ist anfangs zum Beispiel einfaches Dehnen: mit dem Strick zupfst du so lange in Richtung Gurtlage, bis dein Pferd nachgibt, dann lässt auch du sofort los. Ziel der Übung sollte sein, dass dein Pferd mit der Nase die Gurtlage berührt, das kann bei steifen ungeduldigen Pferden etwas dauern. Dafür wird es sich beim Reiten später in der Nachgiebigkeit auszahlen. In Hinblick auf die Dressur sind natürlich auch Vor- und Hinterhandwendungen vom Boden aus empfehlenswert. Deinen Wallach rückwärts zu schicken, bringt viel für seinen Respekt. Wenn du ihn longierst kannst du eine Hinterhandwendung aus jeder Gangart fordern (natürlich erst nach entsprechender Übung) Das Aktiviert die Hinterhand. Ich hoffe ich konnte euch beiden ein wenig weiterhelfen. Viel Erfolg!

Einfach nur richtig führen. Mit halten, traben, Wendungen, mal über Stangen.

Mehr braucht man eigentlich nicht an " Übungen".

um 1. mehr Vertrauen aufzubauen und ihm 2. wichtige Grundlagen der Dressur zu vermitteln

Dann solltest du dir einen Trainer holen, der das mit dir zusammen erarbeitet. 

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