Wie kann man mit der Gibbs-Helmholz-Gleichung die Temperatur bestimmten, in der eine Reaktion freiwillig verläuft?

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4 Antworten

Wenn die Entropie und Enthalpie die gleichen Einheiten hätten, dann wäre die Temperatur laut deiner Gleichung ja ohne Einheit. Kann also nicht passen.

Wenn man mal die Einheiten einsetzt, sieht man das nur Kelvin überbleibt. Der Rest kürzt sich weg:

J/(J/K)=K

Du musst natürlich die Einheiten von ihren Vorfaktoren her anpassen. Entweder nimmst du nur J oder nur kJ. Dabei heißt kJ soviel wie 1000*J.

Wieso? [kJ/mol] / [J/(mol K)] = kK, wo ist das Problem?

Höchstens das k kannst du durch einen Faktor 1000 ersetzen.

z.B. bei der Zerlegung von Wasser in H2 und O2 habe ich letzten Endes für T fast den absoluten Nullpunkt rausbekommen. Iwas ist da falsch gelaufen ..

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@pieliar

Vielleicht das k in ∆rH als 1/1000 statt als 1000 interpretiert?

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∆ G = ∆ H - T * ∆S : 1000

Das ": 1000" ergibt sich aus der Umrechnung von J ind kJ.

∆ G = 0, bzw. muss positiv sein, damit die Rkt. freiwillig ablaufen kann.

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0 = ∆ H - T * ∆S : 1000

∆ H =  T * ∆S : 1000

∆ H * 1000 =  T * ∆S

∆ H * 1000 / ∆S = T

∆ H [kJ/mol] * 1000 / ∆S [J / (mol *K)]  = T [K]

Die Einheiten habe ich dir dahinter geschrieben. Jetzt musst du nur noch einsetzen, um die Grenztemperatur zu erhalten...

LG
MCX

das ist keine Lösung. Der Faktor 1000 ist nicht Bestandteil der Formel. So macht man das höchstens auf der Baumschule und die brauchen keine Gibbs-Helmholtz-Gleichung.

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@willi55

Mag sein, dass du dich in anderen Zweigen bewegst, aber meine Antwort liefert dem Fragesteller das korrekte Ergebnis.

Das ist freilich keine wissenschaftliche Schreibweise, aber eine adäquate Vereinfachung.

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ku wirst doch noch kJ in J umwandeln können oder?

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