Wie kann man mit dem rauchen aufhören bzw. das suchtgefühl unterdrücken?

7 Antworten

Hallo Frozensky!

Als erstes würde ich dir empfehlen, einen bestimmten Tag innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen festzulegen. An diesem Tag solltest du versuchen, vom einen auf den anderen Tag KOMPLETT aufzuhören.Es sollte ein Tag sein, an dem du nicht zu viel und nicht zu wenig Stress hast. Und auf diesen Tag solltest du dich von heute an vorbereiten! Du wirst mehr Erfolg haben, wenn du dich dafür generell " in Form" bringst: 

Mach Sport, versuch, dich gesund zu ernähren, trink viel und achte darauf, genug zu schlafen. Weiterhin hilft es sehr, wenn du dir einen Partner für den Aussteig suchst, damit ihr euch gegenseitig motivieren könnt. Gib außerdem deinem Umfeld - deiner Familie, Freunden, deinen Arbeitskollegen - bescheid: Sie werden dann eher Rücksicht nehmen und vielleicht auch mal Lob verteilen.Nochmal zurück zum Tag "X": Plane für diesen Tag Tätigkeiten ein, die dir Spaß machen bzw angenehm sind.

Schritt 2 ist das Durchstehen der ersten rauchfreien Zeit: Für manche Menschen sind die ersten drei Tage knallhart. Für andere sind die ersten drei überraschenderweise total easy, aber danach kommt plötzlich das Verlangen zurück. Grundsätzlich: Halte dich besonders an den ersten Tagen aktiv: Mach Sport, geh spazieren, mach einen Ausflug mit Freunden: Es verschafft dir Ablenkung, sorgt für gute Laune und der Sport hilft dir, falls du Angst hast, zuzunehmen. Außerdem: Triff dich mit Freunden, die nicht rauchen. Vermeide Situationen bzw Orte, die du mit dem Rauchen verbindest: Clubs ( zum Feiern), Gaststätten, Pausenräume auf der Arbeit. 

Wie schon oben geschrieben:Versuch, generell gesund zu leben: Trink sehr viel, am besten Wasser.Achte darauf, dich gesund zu ernähren.Falls du Heißhunger auf was Süßes bekommst, schnapp dir einen zuckerfreien Kaugummi, trink ein Glas Orangensaft. Falls du bisher zum Kaffee immer geraucht hast, dann verzichte in der ersten Zeit darauf und trink stattdessen zB Tee ( Grüner Tee macht auch wach). Vermeide Alkohol: Er verbindest du ihn möglicherweise mit dem Rauchen und zweitens schwächt er dein Durchhaltevermögen.

Zuletzt noch ein Tip für den Kopf: Versuch, sobald Entzugserscheinungen kommen, diese positiv zu deuten: Solltest du total gereizt sein bzw ein unbändiges Bedürfnis haben, zu rauchen: Sie es wie das Fieber, wenn du krank bist: Wenn du krank bist, dann ist das Fieber ein Ausdruck dafür, dass dein Körper mit der Krankheit kämpft. Hilf deinem Körper, deine " Rauchkrankheit" zu überwinden, indem du den Entzugserscheinungen nicht nachgibst!

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen und wünsche dir viel Erfolg dabei, mit dem Rauchen aufzuhören!

DIE ultimative Lösung gibt es nicht. Viele schwören auf das Buch "Endlich Nichtraucher" von Allen Carr. Kenne auch einige Leute, die nach dem Lesen von heute auf morgen aufgehört haben. (Habe es selber nicht gelesen).

Ich selbst habe Nikotinpflaster genommen, um damit die körperliche Sucht zu mildern. Dazu Kräuterzigratten gegen die psychische Sucht. Zwischendurch noch einige Bonbons gelutscht. Ja, im ersten Moment ist das kein echter Unterschied um normalen Rauchen. Aber mir ist es damit leicht gefallen, alles langsam ausschleichen zu lassen, bis ich von allem weg war. Ich habe mir bis zu letzt auch erlaubt, jederzeit eine Kräuter-Zigarette zu rauchen, wenn mir danach ist. Aber inzwischen habe ich gar nicht mehr den Bedarf danach.

Kräuterzigaretten? Oh, Mann! Du hast dich ja echt gequält, Du Ärmste(r)! xD

Hättest Du mal das Buch gelesen, dann wäre es viel, viel einfacher gewesen und du hättest ohne jeden Druck aufhören können.

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@MarkusGenervt

Ich fand die Kräuterzigaretten überraschen gut xD Und ich habe auch ohne Druck aufgehört. Außerdem bin ich bin seeehr lese-faul. Für mich war das eindeutig die bessere Wahl ;)

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Alan Carr: "Endlich Nichtraucher!"

Das Buch ist eine Offenbarung! Ich habe mein ganzes Leben geraucht und dann auch noch als ich Asthma bekam.

Ich hatte früher schon viel versucht und bin immer wieder gescheitert. Ich hatte es sogar mal eine richtig lange Zeit geschafft, aber dann kam Eins zum Anderen – das Gras ging weg, aber die Zigaretten blieben da. 

FUUUUU........!!!

(╥﹏╥)

Irgendwann empfahl mir ein Kollege dieses Buch und ich kaufte es. Hat ja nicht viel gekostet und es kann ja nicht Schaden. Ist ja nur ein Buch und nicht diese irre teuren Hilfsmittel und Kurse.

Ich las ein paar Seiten und legte es beiseite, denn ich hatte das Gefühl aufhören zu müssen und das war echt unangenehm. Also vergaß ich das Buch für weitere 2 Jahre.

Doch dann stiegen die Preise dramatisch und mein Asthma wurde schlimmer. Also las ich das Buch zu Ende.

Als ich fertig war, war alles einfach weg!

!?!? (⊙⊙)(☉_☉)(⊙⊙) ?!?!

Ganz selten, in Situationen, in denen der Sucht-Druck früher am Größten war, macht sich das Suchtgedächtnis noch bemerkbar und es schießt mir noch für den Bruchteil einer Sekunde der alte Impuls in den Kopf. Aber er ist noch nicht ganz da, da ist er auch schon verflogen.

Ich bin frei und es tut nicht das geringste Bisschen weh. Es war leichter als durch eine Tür zu gehen.

Ich kann es immer noch nicht fassen, dass es so unglaublich einfach war und ich beiße mir noch heute dafür in den Hintern, dass ich das Buch erst so lange beiseite gelegt hatte – aus einer dummen Angst heraus.

\(^o^)/ *.*.* \(^o^)/

Es geht dabei nicht um Hirnwäsche oder so einen Hokus-Pokus. Es geht um Selbst-Erkenntnis. Leider kann ich Dir nicht verraten, was in dem Buch steht, denn das Geheimnis liegt darin, es selbst zu lesen. Die Auflösung des Tricks kommt erst mit der letzten Seite. Doch dort anzufangen, bringt rein gar nichts. Der Weg ist das Ziel!
Nur so viel: Du darfst und sollst sogar weiter rauchen.

Du wirst Dir auch in den Hintern beißen – ehrlich!

^‿^

PS:
Seit ich aufgehört habe zu rauchen, rieche ich Dinge, die ich früher nie wahrgenommen habe. Sogar Nichtraucher riechen nicht, was ich jetzt alles wahrnehmen kann.

Selbst die schlechten (Bio-)Gerüche riechen irgendwie nicht mehr so unangenehm, obwohl sie so viel intensiver sind.

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