Wie kann man Missionar des christlichen Glauben werden und in zb. Afrika missionieren?

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9 Antworten

Warte doch ab, bis du dein Studium beendet oder doch zum Teil absolviert hast, dann bist du schlauer durch Kontakt mit Leuten, welche sich da wirklich auskennen und auch du weißt, was du wirklich willst.
Den Eindruck den ich habe : Du suchst einen Job und und folgst keiner "Berufung". Die sollte man aber haben. Bist du eigentlich dafür geeignet ?
Diese Frage solltest du dir zuerst stellen, auch in Bezug auf die Religionsgemeinschaft, in derem Sinne du "missionieren" willst.
Oder ist dir das auch egal ?

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Hei, Jan556777888, nach deinem Dtudium (oder schon während des Studiums) trittst du einer Missionsgesellschaft bei (das sind meist kirchliche Orden) und lässt dich von deinem Abt "entsenden", Wie ich das sehge, sind Missionare und Missionarinnen meist sehr handfeste Menschen, die in ihrem Gebiet mit und unter der einheimischen Bevölkerung christliches Beispiel vorleben und durch soziale Taten (Krankenstation, Kindergarten, Schule errichten, Brunnen bauen, effektivere Feldbewirtschaftung zeigen) Ansporn geben. Oder so. Grüße!

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Ist das wirklich gescheit? Du würdest den Leuten dort viel mehr helfen, wenn du was handfestes könntest im Bereich Landwirtschaft, WAsser, Alternative Energien, Maurer, etc, etc...

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Um Missionar zu werden braucht man einen klaren Ruf Gottes dazu . Wenn du innerlich echt das Verlangen spürst , dann bete dafür und halte deine Augen offen , um die Wegführungen zu erkennen , die du praktisch gehen sollst . Gott wird dich dann Schritt für Schritt zu den richtigen Leuten zur richtigen Zeit führen  

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Hier findest du Informationen zum Gehalt. (schein komplizierter zu sein) http://www.vdm.org/das-gehalt-der-vdm-missionare

Aber wenn du Theologie studierst, kannst du ja einen Proffessor oder einen Mitstudierenden fragen, vermutlich haben sich einige schon damit auseinander gesetzt.

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Jan555777888 29.02.2016, 17:14

Es gibt ja auch Leute, die aus der Not heraus, an gar nichts mehr wirklich glauben, das Missionieren richtet sich dann eher an die.

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Ichthys1009 29.02.2016, 21:53
@Jan555777888

Diese Not wirst du eher in reichen Ländern wie Deutschland finden. Gerade dort leiden die Menschen an innerer Leere und Glaubenslosigkeit und warten im Grunde auf jemanden, der ihnen seelische Nahrung gibt.

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Schau mal hier:

https://www.dmgint.de/index-de.html

http://diguna.de/

http://www.helimission.org/

Um bei einer Missionsgesellschaft angenommen zu werden, braucht es mehr als ein Theologiestudium. Es wird meist erwartet, dass man sich in der örtlichen Kirchengemeinde bereits bewährt hat. Also dass die anderen Menschen an dir sehen können, dass du es echt meinst mit Jesus, dass dein Leben bereits hier und heute ein Zeugnis ist für Jesus.

Ein Gehalt darfst du nicht erwarten. 

Bei diguna könntest du Kurzeinsätze machen, dann siehst du gleich, ob dir das Klima, das Leben, die Arbeit, und vor allem die Menschen überhaupt liegen.

Praxisbezogen studieren kann man auch an theologischen Seminaren wie das hier:

https://www.sbt-beatenberg.ch/

Die wichtigste Frage gilt es allerdings zuerst zu beantworten:

Will ich in die Mission oder schickt Jesus mich in die Mission?

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Den Menschen dort helfen ist wunderbar, aber bitte lass das mit dem Missionieren sein. Jeder soll das glauben, was er will. Man sollte anderen nicht seine Religion aufzwingen. 

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Jan555777888 29.02.2016, 17:13

Aber von meinem Glauben zu erzählen und bei Interesse mehr zu erzählen bzw wenn keine Interesse besteht es erst gar nicht weiter versuchen ist doch nicht aufzwingen, oder? Außerdem erscheint es für mich sinnvoller, die Leute, die aus der Not heraus an gar nichts mehr glauben, zu stärken.

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MrCrow667 29.02.2016, 17:22
@Jan555777888

Schon richtig, aber meist wird unter "missionieren" das Aufzwingen seiner Religion auf andere Menschen verstanden. Wenn du ihnen nichts aufzwingst, ist das natürlich gut. :) 

Ich hab da halt nur schon von Missionaren gehört, die um alles in der Welt deren Religion anderen aufzwängen wollten und unter anderem damit mit ihren Leben bezahlten (das war auch in einem stark muslimischen Land). Daher auch mein Misstrauen gegenüber den Missionaren. 

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Nijori 29.02.2016, 20:53
@MrCrow667

Weil ein "primitiv" Lebender dem du nen Brunnen baust und seine Kranken behandelst oder dem du generell viel hilfst auch so objektiv bleiben würde.
Wenn jemand aus einer Kultur unseres Überflusses irgendwo im "nirgendwo" ankommt und von seinem Leben ohne Probleme redet, kannst du nicht auf selber Ebene mit denen theologische Diskussionen abhalten.

Viele Leute sehen so jemanden mit ganz anderen Augen als jeden aus ihrer Gemeinschaft und so klingt jeder Glaube der von einem solchen Menschen gepredigt wird verlockend.
Manche wollen schon nur glauben, weil sie denken es würde ihnen die selben Verhältnisse einbringen.

Wenn man offen und ehrlich missionieren will, dann kannst du nicht mit humanitärer Hilfe in der anderen Hand ankommen.
Dann lebst du mit den Leuten auf ihre Weise und erduldest was sie erdulden müssen bis ihr auf selber Höhe miteinander reden könnt.
Du predigst erst wenn du einer von ihnen bist und du schweigst von unseren "sauberen" Glasstädten und unserem Überfluss sonst kommt das alles in Verbindung.

Alles andere ist Manipulation selbst wenn man es nicht will.

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Garnich lass den armen Menschen wenigstens ihren Glauben wenn wir ihnen schon nix anderes lassen wollen.

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schau mal unter steyler, jesuiten, afrikamissionare, jerusalemsverein...

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