Wie kann man Geschwister vom ständigen Streiten abhalten?

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7 Antworten

jungs? in dem alter streiten jung immer. bis 10 jahre. inna weiterführenden schuole hörts dann auf. ist normal. mädchen müsste man durch altersgerechte verbote in den griff kriegen. bei mir hiilft weniger taschengeld. wenn die verbote richtig hart sind und gleichzeitig glaubwürdig, reicht schon die drohung ;) undautofahrn mit kids ist ECHT anstengend. allen n tamagothi (mödchen) oder gameboy (jungs) oder halt puppen inne hand drücken. ich und meine schwestern ham uns mit unsren puppen immer vertragen. und jungs mit so drachenpuppen... funktioniert auch xD

Junge (4) und Mädchen (7) ;) ja meine Tochter hört eher und mit Drohungen klappt meistens auch. Aber bei IHM!? geht gar nicht. Der wird sogar noch rotzfrech wenn man ihm was sagt. Ein richtiger Zornigel ;)

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@meli1983

er hat ja auch stolz. erst recht als kleiner junge. eltern vergessen das immer. und dann wundern die sich :P ich kenn eine mutter,unter deren kindern gibt es NIE streit. also schon, aber sie schlichtet ihn halt neutral und iwie hat sie es geschafft, dass ire kinder sie auch respektieren dabei und nicht gleich alles UNFAIR finden. bei ns beruht streit meistens darauf, dass iwas UNFAIR ist. aber dann ham unsre eltern alle wörter die so ähnlich sind, verboten. sonst eine geldstrafe von 50ct ^^ dann warn wir immer ruhig, weil wir uns ne alternative zu UNFAIR üpberlegt ham. aber dann war der streit schon abgegebbt :P

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Hähä... ich bürste mal gegen den Strich und sage: "Tus nicht,- versuchs nicht!"

Ich pack jetzt mal meine eigenen Erfahrungen aus... und vorweg: Einfach war das alles nicht.... vor allen Dingen für mich selber: Denn ich musste mich verändern, meine Einstellungen und Ansichten massiv "ver-rücken" um nicht selber "ver-rückt" zu werden:

Und... ich ahne... es könnt ein längerer Beitrag werden: Lass Dich nicht abschrecken, vielleicht hab ich ´ne Wundertüte für Dich? Probiers einfach aus... kost´ ja nix ;-)

Zunächst geht es um Erkenntnis;- um Wissen:

Diese Streitereien sind wichtig... sie bilden die soziale Kompetenz zum Umgang mit ihren Bedürfnissen, dem Anpassen an die Bedürfnisse ihrer Umwelt usw. aus: Kurz, Streitereien gehören dazu... Ouh Mann... alles aus?

Dass Deine Kiddies so aufeinander losgehen zeigt, dass sie die innere Sicherheit haben... "streiten zu dürfen"... Mama regelt das schon, wenn wir zu weit gehen.

Bring diese beiden Fakten, also sozusagen die "Natürlichkeit des Streitens als Entwicklungschritt" einerseits... und Deine Rolle als "The Regulator" ersteinmal mit einem tiefen und natürlichen Einatmen ins Gehirn... und nimm es als natürlichen Fakt hin.

Um was geht es nun: Deine Kinder haben gelernt... um das "Schwarze unterm Fingernagel zu streiten"... und das zerrt an den Nerven. Übertrieben: Sie schleichen sich an und schlagen aus dem Nichts zu... und ziehen sich wieder zurück:

Die Kinder messen dem "Streitobjekt" und der "Streitsituation" an sich deutlich weniger Wert zu, als wir Erwachsenen. Kinder denken manchmal keine 3 Stunden nach vorne,- während bei uns Erwachsenen schon Szenarien bis in den Sommerurlaub in den Sinn kommen

Heißt: Wir messen dem ganzen Szenario deutlich mehr Bedeutung zu als die Kiddies selbst..

Mir hat geholfen.. die Moderatorenrolle zu übernehmen: Was ist der Streitpunkt? - Was betrifft Dich dabei, und was berührt den anderen? Gibt es Kompromisse? Wie sehen diese aus?

Dabei muss ich nicht alles selber vordenken: Frag die Kinder, binde sie mit ein... die haben bessere Ideen dazu als man so denkt

Das Problem ist, das wir dazu neigen, die KInder alleine zu lassen: Das hat nichts mit dem Zeitrahmen zu tun, oder mit persönlicher Nähe: Irgendwo fühlen sich die Kinder alleine gelassen... weil es in unseren Augen nicht wichtig erschien... oder wir gerade andere, wichtige!! Dinge zu erledigen hatten. Erwachsenendinge halt! Das ist auch vollkommen o.k.- weil normal. Kinder müssen auch lernen können zu warten... alles fließt!

Und diese Streitereien sind oft auch... wenn nicht gar vordringlich eine Aufforderung an uns selbst. "Mama/Papa...komm!" Man könnte sagen, die Kinder drücken den Button für den Roomservice ;-)

Wenn Du beginnst zu moderieren... sorge für Ruhe... und Gesprächsregeln: Nur der mit dem kleinen Kuscheltier vor sich darf reden... sagen wir max. 3 Minuten lang. Ist derjenige früher fertig warten alle schweigend bis zum Ende der Zeit... zum Nachdenken... zum "sich-sortieren". 2,3 Minten sind da eine lange Zeit... probiers mal aus, einfach eine 2-minütige Stillschweigephase nach dem Essen einzuhalten.

Die Kinder sollen dabei auch lernen, sich zu konzentrieren... und sich zu präzisieren. Nicht uferloses Lamentieren von der Streitgeschichte seit Adam und Eya... und "...Tommy aus meiner Klasse hat auch gesagt.."- sondern in 2,3 Minuten alles sagen was wichtig scheint. Dann geht das Kuscheltier weiter... und so fort.

Wenn ich also mein Thema in den 2,3 Minuten nicht hinreichend erklären konnte muss ich also ersteinmal hinnehmen.. dass die anderen 2 oder 3 Teilnehmer dran sind. Und sie sind dran... auch wenn sie nichts zu sagen haben.. dann eben wieder Schweigezeit in der jeder seine Gedanken sammeln kann.

Ich rate von Schreibblocks oder Notizzetteln ab: Sie verführen zum Abschweifen, Kritzeln... und man gibt die Gedanken wieder "von sich ab"... der Prozess sollte sich m.E. ausschließlich in uns selber und ohne Hilfsmittel abspielen. Schaffe eine bewußte Atmosphäre: Tisch freiräumen... Musik/Fernseher aus.... eine nette Blume oder Arrangement in die Mitte des Tisches.... damit sich die Gedanken unauffällig zentrieren können... und in der Runde bleiben.

Das macht anfangs sogar Spaß... aber Achtung: Je näher das Pubertierende Alter kommt..." Och, Mama... immer diese blöden Gespräche... Papa!... nicht... ich hab keine Ziet!"

Da muss man durch... und die Kinder wissen trotzdem wie wichtig, ja wie wertvoll diese "Blöden Gespräche" sind: Mit 15, 16... emotional so aufgewühlt wie es nur Teenager sein können... haben sie trotzdem den Blick dafür, wo und wie sie versorgt werden. Und wenn sie dann mal nachdenklich aus den eigenen Erfahrungen mit Freunden oder aus der Schulklasse berichten... über Kinder, die allein gelassen sind, die niemanden haben, der sie begleitet... ja die blöden Gespräche: "Danke Papa, dass Du dich um mich kümmerst"

Was kann man mehr wollen? Genau.. das kleine Glück liegt so nah

Sincerly Norbert

Bist du immer dabei? Störst du sie bei dem eigenständigen Lösen ihrer Probleme? Ist es wirklich nötig, immer dazwischen zu gehen?

Als Kinder haben mein Bruder und ich uns immer dann besonders heftig gekappelt, wenn unsere Eltern in der Nähe waren. Außerhalb deren Reichweite kam das weniger vor.

Geschwister, die sich in der Wolle haben, erreichen dadurch eines "Aufmerksamkeit", die sie sonst nicht so bekämen.

Ich bin nicht immer dabei. Ich geh dazwischen wenn es ausartet.

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Das sind Rangordungskämpfe und die gehören nun mal zu Kindheit und Jugend. Besser, sie tragen die jetzt aus als später in der Pubertät wo es dann zu durchaus schlimmeren Aktionen kommen kann.

Wesentlich für die Erziehungsberechtigten ist, klare Strukturen einzuhalten und den Kindern die altersgerechte Behandlung immer wieder liebevoll zu erklären. Hier und da macht es auch Sinn den Kindern sowohl Spiele anzubieten wo sie sich austoben und aneinander messen können als auch für klare Regeln zu sorgen.Zudem kommt es oft aus überschüssiger Energie zu solchen Streitereien. Kinder brauchen Bewegung. Bestenfalls an der frischen Luft. Schon werden sie zu müde um sich anzugreifen.

In dem Alter macht es noch viel Sinn die Kinder mit einer Gute-Nacht-Geschichte in den Schlaf zu begleiten. Hier ist es sinnvoll, wenn sich die Eltern abwechseln. Im Archiv des Deutschlandfunk jeweils den 1. Freitag im Monat ab 16:05 Uhr sind manche empfohlene Bücher zu finden.

Rivalitätskämpfe werden solange ausgefochten, als jemand ihnen 'gesittetes Verhalten' beibringt. Eltern haben die Aufgabe, ihre Kinder zu erziehen - d.h. ihnen beizubringen, wie man anständig miteinander umgeht. Warum tust Du das nicht???

Reiße die Streithähne auseinander, schlichte den Streit und erkläre ihnen, wie man höflich miteinander redet und Auseinandersetzungen fair austrägt. Woher sollen sie das denn wissen, wenn Du immer nur dumm zuguckst und nicht eingreifst?

Auf der Welt wird es solange Kriege geben, als Mütter unfähig sind, ihren Kindern beizubringen, friedlich miteinander auszukommen. Wenn Du ihnen alles durchgehen lässt, brauchst Du Dich nicht zu wundern, wenn Dein Heim zur Hölle wird - bald werden sie einer derart schwachen Mutter auf der Nase herumtanzen! Also behaupte Deine Autorität - und wenn Du das nicht kannst, geh zu einer Erziehungsberatung, lies ein paar einschlägige Bücher oder / und besuche einen pädagogischen VHS-Kurs.

Ich hab nie geschrieben dass ich das nicht tue. ich nehme sie IMMER auseinder und rede mit ihnen. Dann ist auch gut. Aber nach kurzer Zeit ist alles vergessen. Ich habe mir Tipps von einer Erziehungsberatung geholt. Sie hat gemint Kinder müssen Streit selbst lösen können. Das können sie ja auch. ABER ich will nicht das gehauen wird!

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Behandle einfach beide gleich und trenne sie für einen kurzen moment voneinander ;)

Am besten nicht aufregen.Irgendwann legt es sich echt von selbst.So war es zumindest bei mir

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