Wie kann man gegen Veganer argumentieren?

19 Antworten

Ich könnte dir Argumente liefern, warum man mit militanten Veganern nicht diskutieren braucht ;)...

was ich gerne mal anführe, wird aber in der Regel null beachtet, ist also kein Argument bei Veganern, ist, woher sie das Wissen nehmen, dass es unethisch ist Tiere zu produzieren und zu essen, aber nicht genauso unethisch, dass selbe mit Pflanzen zu tun (Massenpflanzenhaltung ;)).

Was Veganer auch gerne missachten: Pflanzen brauchen Dünger, bei unserer Art Pflanzen zu züchten, viel davon, wie entsteht Dünger? richtig, durch Tiere, wo kommen diese Tiere her?

Der Anbau von Pflanzen schadet der Umwelt in erheblichen Maßen.

Da niemand, zumindest kenne ich keinen, aber carnivore lebt, betrifft uns das mit den Pflanzen jeweils alle.

So biologisch, es in immer noch gängige Theorie, dass sich, als reine Pflanzenfresser unser Gehirn niemals in dem Maße entwickelt hätte, wie es das hat.

Veganer müssen sich sehr viel mehr mit ihrer Ernährung beschäftigen, um sich mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen - es steht immer noch im Raum ob das langfristig überhaupt möglich ist, vermutlich aber ja.

Wichtig ist aber auch, allerdings haben Veganer angeblich Gründe, um das anders zu sehen: Der Mensch ist von Natur aus, eben kein reiner Veganer, sondern eben omnivore.

So was ich aber sagen würde: Es spricht im wesentlichen nichts gegen Veganismus (so Unrecht haben die nicht), soll jeder selber entscheiden, wogegen man aber eine ganze Menge Argumente anführen kann ist gegen Missionierungsversuche und Extremismus und dass ist offenbar bei einigen und in diesem Fall deinem Menschen ein Problem...

Diese Pflanzenargumentation scheitert mit Grandessa an der Menge an Futtermittel, die man benötigt, um 1 Kg Fleisch zu erzeugen ... Faktor 10:1.

Des weiteren it die Dünger-Argumentation auch ... sagen wir schwach. Denn von den 10 Kg Futtermittel verbleiben 9 Kg als Gülle & Kot. So viel Dünger wird benötigt ... um ... ja richtig: Futtergetreide anzubauen!!

1
@iQMastermind69

Tja, dennoch ist da ein Wechselspiel nötig, das Düngerargument ist also nicht "schwach", Tiere brauchen Pflanzen zum Fressen, das ist völlig richtig, Pflanzen brauchen im Gegenzug aber auch die Tiere.

0
@guitschee

Falsch. Pflanzen brauchen auf jeden Fall Pilze, die ihnen wieder Rohstoffe in verwertbarer Form zur Verfügung stellen. Tierkot ist ein On-Top. Was haben denn nur die Pflanzen gemacht, bevor die Tiere an Land kamen?? 100 Mio Jahre Diät? :-)

1
@iQMastermind69

Weißt du, ich habe gerade überhaupt keine Lust über Vegan oder nicht zu diskutieren, ich habe auf die Frage geantwortet und wollte keine wie auch immer gearteten "Argumente" dagegen hören, denn das weckt in mir in aller Regel nur eine starke Lust auf Hackfleisch und Steaks...

0

Du kannst ihm gar nichts sagen, weil eigentlich hat er ja in den meisten Punkten Recht, wenn Du mal darüber nachdenkst. Welches Schwein oder Rind wird artgerecht gehalten ? Eigentlich keines, nur wollen wir es nicht wissen....

Und die Vermutungen, dass Milch ungesund ist sind ja auch kein Scherz ! Für viele Menschen ist sie ungesund, nur wissen diese es oft nicht.

Eigentlich müssten wir uns ja fragen: Warum züchten und töten wir einfach Tiere, die uns genetisch relativ ähnlich sind, und essen sie dann auf ?

Übrigens: Ich esse auch Fleisch.... aber ich verurteile keinen Vegatarier oder Veganer, soll sich jeder so ernähren wie er mag. Bei Diskussionen muss ich aber sagen, diese Leute haben einfach in vielen Punkten Recht.

Letztlich ist es mir egal was die Veganer so treiben, aber ich finde es schon etwas eigenartig und will versuchen deren Standpunkte ein bisschen auszudifferenzieren um zu wissen wogegen ich da eigentlich reflexartig widerspreche, und wie ich meinen bauchgefühlten Widerspruch etwas besser vertreten kann. Ich finde diese Bewegung einfach weltfern und ein bisschen masochistisch, zB wie die Gegner von Impfschutz.

0
@Bretthoven

Tja, aber so ist das eben, es gibt immer solche und solche Menschen, aber damit muss man eben leben. Auch beim Impfschutz gibt es Argumente die dagegen sprechen, wobei ich aber meine, dass die Vorteile da überwiegen, sonst würden wir uns heute noch mit Masern, Pocken und ähnlichem Herumärgern.

Die Sache mit der Schweinegrippe damals war natürlich wieder eine Riesenverarsche... und das auf unsere Kosten :-)

0

Mal ganz unabhängig vom Thema - mit militanten und rechthaberischen Menschen würde ich überhaupt nicht diskutieren, weil es nichts bringt. Was möchtest du denn erreichen? Denkst du ernsthaft, dass du ihn von seiner (von ihm sehr gut durchdachten und begründeten) Lebensweise abbringst, indem du ihm ein paar "Argumente" lieferst?

Und als nächstest überzeugst du den Papst davon, dass Gottesglaube Blödsinn ist? Was soll dir das bringen?

Die Antwort ist einfach und naheliegend: Rein gar nichts, außer dass du selbst dich ärgerst. Also verzichte doch schlichtweg darauf und äußere ihm gegenüber deutlich, dass du schlichtweg keinerlei Interesse an irgendwelchen Diskussionen hast, dass jeder ja gern seinen Standpunkt behalten kann, und der dich getrost in Ruhe lassen kann, wenn er dazu nicht in der Lage ist.

Und mal ganz davon abgesehen: So richtig richtig gute Argumente fürs Fleisch-Essen gibt es einfach nicht, außer, dass es uns schmeckt.

Ich habe aber ein Interesse an der Diskussion, finde es auch interessant wie sich dieser thread hier entwickelt hat wo ja viel Sprengstoff drin zu stecken scheint. Ob das was bringt ist mir auch nicht so klar, aber interessant ist es schon.

0
@Bretthoven

Andererseits ist es wohl problematisch Interesse an einer Diskussion zu haben, für die man selbst gar keine Argumente hat.

0

Kennt ihr einen Schwerpunkt zum Thema Vegetarismus außer Gesundheit?

Hallo wir haben bald MSA. Unsere Leitfrage lautet: "Vegetarismus-Gesünder für Menschen und artgerechter für Tiere?" Das Fazit wäre eigentlich Jein, wenn man Vegetarier ist nicht werden die Tiere ja nicht umbedingt artgerechter gehalten werden, da sie ja auch für Milch, Eier, gehalten werden müssen. Wiederum müssen die Tiere nicht sterben und daher muss man auch nicht so viele Tiere wie für die Fleischproduktion züchten und somit hätten die Tiere, welche Milch und Eier produzieren mehr Platzt. Also eine artgerechtere Haltung. Als Veganer isst man keine Tiere, somit gibt es auch keine Tiere mehr, die für die Produktion von tierischen Produkten benutzt werden. Also würde ich auch nicht sagen, dass man das als artgerechte Tierhaltung bezeichnen kann, wenn diese Tiere gar nicht mehr existieren. Klar es gibt dann nur noch Tiere in der Natur und als Haustiere, der überwiegende Teil wird sicher artgerecht gehalten. Wir machen diese Präsentation zu zweit und meine Partnerin hat den Schwerpunkt Gesundheit. Ich wollte eigentlich etwas in die Richtung Tierschutz nehmen, aber nun ist mir aufgefallen, dass es gar nicht zu unserer Leitfrage passt. Nun weiß ich gar nicht, welchen Schwerpunkt ich nehmen kann oder würde Tierschutz doch gehen. Man könnte es zum Beispiel zu den Beweggründen von Vegetariern und Veganern nehmen und weiter ausschmücken und so auch noch die Haltung, Schlachtung und ein paar Bilder zum Thema zeigen. Dies könnte man aber allerdings nicht als eigenen Schwerpunkt bezeichnen. Das Thema Gesundheit ist ja ziemlich groß und der Redeanteil muss ja ausgeglichen sein. Ich kann dann noch solche Allgemeinen Sachen wie Definition u.s.w., aber trotzdem brauche ich meinen eigenen Schwerpunkt. Meint ihr Tierschutz könnte man als Thema nehmen oder würde ich dann von den Lehrern gesagt bekommen Schwerpunkt erfehlt. Habt ihr sonst noch andere Ideen die ungefähr in die gleiche Richtung gehen für einen Schwerpunkt. Danke für eure Vorschläge. PS: Ich kann unsere Leitfrage nicht mehr ändern.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?