Wie kann man Freude im Leben haben, mit dem Wissen das es den Tod gibt?

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15 Antworten

Eine ziemlich gute Frage, die ich mir auch oft stelle. Ich denke, dass das alles nur über Ablenkung geht, also dass man sich vorwiegend mit eher positiven Dingen beschäftigt als mit solch trüben Themen. Oder wie ich sagen würde: banalen Dingen. Eigentlich finde ich nämlich, dass der Tod das ganze Leben an sich zerstört und auch egalisiert, weil er jeden ereilen wird und dann eigentlich alles für die Katz war. Eigentlich komplett sinnlos alles. Das Aufbauen einer Familie, Streben nach einer Karriere, das viele Geld usw.         Im Prinzip sind wird im ganzen Kosmos so unbedeutend und ersetzbar. Die ganzen großen Persönlichkeiten, die immer von uns gehen. Es wird kurz gut getrauert, dann geht es weiter. Wir lenken uns alle eigentlich nur von unser Sterblichkeit und dem Unsinn des Lebens ab. Das ist auch wahrscheinlich der Grund, warum viele nach dem Tod eines geliebten Menschen wieder in den Alltag übergehen. Damit sie sich wieder mit banalen Dingen beschäftigen können und nicht Zuhause sitzen und durch den Tod dran erinnert werden, dass es sie auch irgendwann ereilen wird und wie hinfällig einfach alles ist. Wenn man Zuhause sitzt und sich darüber Gedanken macht, wie fies diese bittere Pille "Tod" ist, die jeder von uns seit der Geburt an schon geschluckt hat, merkt man, dass das Leben eigentlich nur oberflächlich betrachtet schön ist, denn es gibt so viele Abstriche, mit denen wir ein Kompromiss schließen müssen. Da ist das Leben vielleicht wirklich gerade schön und dann kommt da ein unglückliches Ereignis oder diese unheilbare Krankheit. Du dachtest du hättest vielleicht noch so viel Zeit mit deinen Liebsten und dann war es das. Ich mag mein Leben und habe große Angst vor dem Tod, weil der Gedanke nicht mehr zu existieren mich fertig macht. Deswegen werde ich auch keine Kinder kriegen oder eine Frau haben, die ich über alles lieben werde. Einfach aus dem Grund, weil man diese Person irgendwann loslassen muss. Das lindert zwar nicht unbedingt meine Angst, aber macht sie ein wenig erträglicher, weil ich weiß, dass ich niemanden richtig liebe und Liebe ist ja ein sehr starkes Gefühl. Wenn ich in meinem Umfeld sehe wie glücklich die frischen Eltern sind, denke ich mir immer wieder, wie sie das sein können, wenn sie wissen, dass sie doch spätestens im hohen Alter für immer Abschied voneinander nehmen müssen. Ich kann mir das nur so erklären, dass sie eben den Gedanken an den Tod weit nach hinten vertagen, so nach dem Motto, dass man sich da erst in 40-50 Jahren Gedanken drüber machen muss. Im Endeffekt ist das aber auch nur ein Aufschieben und zugleich auch Glückssache, dass man bis dahin unbeschadet davon kommt. Wenn ich sehe, was für schlimme Dinge passieren, woran Menschen, ob jung oder alt erkranken, dann ist das mit dem Altwerden mehr Lotterie als ein Fakt. Ich meine wir tun immer alle so als ob gerade wir davon verschont bleiben. Klar ein wenig naiv müssen wir auch sein, sonst könnten wir wahrscheinlich nicht mehr funktionieren. Trotzdem einfach eine kranke Tatsache, dass man dieses Leben lebt, Gefallen darin findet, indem man beispielsweise eine Familie gründet und mit einem Schlag kann alles vorbei sein. An sich ein erschreckendes Konzept. Du wirst nicht gefragt, wann du die Party hier verlassen willst. Fakt ist jedoch, du musst es und womöglich früher als du möchtest.

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Kommentar von Tara1x
12.02.2016, 11:32

Ich kann all Deine Gedanken komplett unterschreiben , es liegt nahe, alles so zu sehen. Aber ich wehre mich dagegen, denn so würde ich mir tatsächlich viele schöne Augenblicke... die kürzer und auch länger dauern...selbst verwehren.

Ich dürfte nicht das wundervolle Gefühl empfinden, von zwei liebenden Arme umarmt zu werden, könnte nicht laut über die Tolpatschigkeit meiner Kätzchen lachen, die mir jeden Tag aufs neue Freude bereiten, ..... ich könnte viele Dinge in dieser Art aufzählen und ich glaube Du verstehst was ich meine. 

Damit würde ich ja nur die breite dunkle Strasse in Richtumg Tod polieren, keine hellen " Punkte"zulassen , die diesen Weg für mich erhellen und jeden Tag erträglich ... besser gesagt "schöner" machen. 

Ja, mit dem Wissen des Risikos, dass alles morgen anders sein kann... aber nicht muss! Meine Entscheidung zum Glücklichsein, solange es mir zur Verfügung steht...

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Kommentar von Deamonia
15.02.2016, 16:43

Vielen Dank für deine Antwort, da musste ich nun auch erst einmal ein paar Tage drüber nachdenken.
Ein ganz großer Unterschied zwischen uns ist mir aufgefallen: Du hast vor deinem eigenen Tod Angst, und ich vor dem Tod von anderen. Mein eigener Tod ist mir völlig egal, ja ich freue mich sogar darauf, denn wenn ich sterbe, weis ich ja nichtmal mehr das ich gestorben bin, kann also nicht traurig darüber sein. Nie wieder leiden, zweifeln, Ängste durchstehen, dann hätte ich es endlich überstanden.

Wenn ich mir aber vorstelle, das ein geliebter Mensch stirbt, dieses Leid was man dann empfinden muss, und am schlimmsten: Ohne diese Person (wie die Eltern) den Rest des Lebens verbringen zu müssen, davor habe ich Angst, ja geradezu Panik. Ich weis genau, das ich dann selbst nicht mehr werde leben wollen.

Ich kann eh nicht verstehen, wie Menschen nach dem Tod ihrer großen Liebe "einfach" weitermachen können. Viel eher kann ich die verstehen, die dann zum Messis werden, aus Angst nochmal irgendwas zu "verlieren".

Wenn ich mir vorstelle, dann noch dreißig oder vierzig Jahre ohne diese Person (wie die Eltern) alleine verbringen zu müssen, ist das einfach nur eine Horrorversion!

Klar finde ich auch immer wieder Freude, gerade an den kleinen Dingen, aber das ist wie du schon gut erkannt hast, alles nur Ablenkung. Sobald es aber "still" um mich wird, kommen die Gedanken an den Tod ganz automatisch, und das IMMER. Selbst wenn ich Abends schlafen will, muss ich mir selbst in Gedanken Geschichten erzählen, um mich von meinen eigendlichen Gedanken abzulenken. (Bevor ich diesen Trick rausgefunden hab, konnte ich nächtelang nicht schlafen, und hab heulend und verzweifelt im Bett gelegen, und mir gewünscht ich wäre Tod)

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Deine Frage ist eine schwere und schwierige Frage. 

Ja, ein Verlust ist eine ganz schmerzhafte Situation, durch die wir alle gehen müssen... der Eine steckt es leichter weg, der andere klammert diese Gefühle. 

Ich kann genau diesen Punkt sehr gut nachempfinden, dass man diesen einen Menschen dann verloren hat, ihn nie mehr sieht, ihn nie mehr um Rat bitten kann, ... 

Du scheinst ein sehr gefühlvoller Mensch zu sein. Aber man sollte auch ein wenig vorsichtig mit seinen Gefühlen sein, nicht immer sind sie richtig bzw. hilfreich. 

Trauer und Schmerz sind bei einem Verlust natürlich und gehören leider dazu. Warum das alles so ist und sein muss, bleibt uns ein Rätsel. Ich sage mir immer "wir sind eben noch nicht im Paradies". Jeder muss seinen eigenen Weg finden wie er damit umgeht, damit lebt, dass diese Verluste uns treffen können. Leider ist das so und wir können uns alle nicht davor schützen. 

Aber wir haben eben die Entscheidung, uns täglich damit auseinanderzusetzen - oder täglich versuchen, sich auf anderes zu konzentrieren. Und es ist tatsächlich eine Entscheidung!

Aber solange ein Verlust nicht eingetreten ist, solange darf man sich bemühen, die Sonne zu sehen, zu genießen... und sollte das auch ganz bewusst tun, also die Entscheidung in diese Richtung fällen. Natürlich ist beides ok, dunkle Gedanken und dadurch ängstlich zu sein, oder sich auf die schöneren Sachen zu konzentrieren.... trotz des Wissens, dass es die andere Seite gibt.

Hier noch eine kleine Geschichte dazu, vielleicht hilft sie Dir ein wenig:

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel: "In meiner Brust wohnen und kämpfen zwei Wölfe. Einer davon ist der Wolf der Dunkelheit, des Neides, der Verzweiflung, der Angst, und des Misstrauens. Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und der Lebensfreude." Fragt der Enkel: "Und welcher der beiden wird gewinnen?" Der alte Indianer antwortet daraufhin: "Der, den ich füttere."

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Kommentar von Deamonia
10.02.2016, 15:30

Aber wir haben eben die Entscheidung, uns täglich damit auseinanderzusetzen - oder täglich versuchen, sich auf anderes zu konzentrieren. Und es ist tatsächlich eine Entscheidung!

Also die Entscheidung die Realität zu sehen, oder sich permanent abzulenken? So langsam kommt in mir der Gedanke auf, das bei den meisten Menschen dieses "Ablenken" ganz unbewusst und automatisch passiert. 

Das ich das ganz so pessimistisch sehe, kommt wohl auch daher, das ich die Erfahrung gemacht habe, das immer wenn man sich mal richtig wegen irgendwas freut, etwas total schlimmes passiert. Das scheint ein Naturgesetz bei mir zu sein.

Ich kann mich in den letzten 10-15 Jahren nicht erinnern, wann mal ein Jahr, oder auch nur ein halbes Jahr, oder 3 Monate "alles OK"  bei mir und meinem Umfeld war. Immer passiert irgendeine Sche*ße, wenn ich gerade dachte "Hey, jetzt ist mein Leben schön"  jemand wird schwer krank (Krebs, Morbus Crom, Herzprobleme, sucht euch was aus), jemand verliert seinen Job/seine Firma, jemand stirbt, jemand verliert sein Kind usw...  

Von daher kann ich wenn ich so drüber nachdenke das "Glück" schon irgendwie nicht mehr leiden, da es eh nur großes Unglück nach sich zieht...

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Deine Frage ist eine schwere und schwierige Frage. 

Ja, ein Verlust ist eine ganz schmerzhafte Situation, durch die wir alle gehen müssen... der Eine steckt es leichter weg, der andere klammert diese Gefühle. 

Ich kann genau diesen Punkt sehr gut nachempfinden, dass man diesen einen Menschen dann verloren hat, ihn nie mehr sieht, ihn nie mehr um Rat bitten kann, ... 

Du scheinst ein sehr gefühlvoller Mensch zu sein. Aber man sollte auch ein wenig vorsichtig mit seinen Gefühlen sein, nicht immer sind sie richtig bzw. hilfreich. 

Trauer und Schmerz sind bei einem Verlust natürlich und gehören leider dazu. Warum das alles so ist und sein muss, bleibt uns ein Rätsel. Ich sage mir immer "wir sind eben noch nicht im Paradies". Jeder muss seinen eigenen Weg finden wie er damit umgeht, damit lebt, dass diese Verluste uns treffen können. Leider ist das so und wir können uns alle nicht davor schützen. 

Aber wir haben eben die Entscheidung, uns täglich damit auseinanderzusetzen - oder täglich versuchen, sich auf anderes zu konzentrieren. Und es ist tatsächlich eine Entscheidung!

Aber solange ein Verlust nicht eingetreten ist, solange darf man sich bemühen, die Sonne zu sehen, zu genießen... und sollte das auch ganz bewusst tun, also die Entscheidung in diese Richtung fällen. Natürlich ist beides ok, dunkle Gedanken und dadurch ängstlich zu sein, oder sich auf die schöneren Sachen zu konzentrieren.... trotz des Wissens, dass es die andere Seite gibt.

Hier noch eine kleine Geschichte dazu, vielleicht hilft sie Dir ein wenig:

Ein alter Indianer erzählt seinem Enkel: "In meiner Brust wohnen und kämpfen zwei Wölfe. Einer davon ist der Wolf der Dunkelheit, des Neides, der Verzweiflung, der Angst, und des Misstrauens. Der andere ist der Wolf des Lichtes, der Liebe, der Lust und der Lebensfreude." Fragt der Enkel: "Und welcher der beiden wird gewinnen?" Der alte Indianer antwortet daraufhin: "Der, den ich füttere."


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Ich bin 17 und war mal genau wie du in dem Gedanken gefangen, allerdings nicht sehr lang. 

Das Leben bietet viel tolles. Du hast das Recht zu Leben. Du darfst ein ganzes Leben lang deinen Weg beschreiten. Lerne, mach was du möchtest und sehe das hier als Zwischenstation.

Zurzeit bin ich auch eher nicht religiös und es ist und bleibt definitiv der größte Schwachsinn auf Erden, aber ich sehe es ähnlich wie es in der Bibel steht.

Das Leben ist ein Weg. Sterben dauert nicht lange. Sterben wirst du einmal. Sterben ist endgültig. Lass wir das "als xyz neugeboren" mal weg.

Du wächst heran. Baust ein Umfeld auf, entwickelst deine Persönlichkeit, deinen Geist und erlebst sooooooooviele tolle Momente. Ich bin 17 und war noch nie außerhalb Deutschland. Nicht einmal. Das hab ich alles noch vor mir und ich möchte noch die ganze Welt sehen. Ich möchte meine Persönlichkeit entwickeln. Ziele erreichen und vieles vollbringen.

Wenn andere vor dir sterben ist das nur schlimm, weil es uns so beigebracht wurde und natürlich, weil dir etwas fehlt. Es schmerzt, aber man kann sich auch freuen und man findet sich damit nach einiger Zeit ab.

Sie sind ihren Weg gegangen. Sie haben das Ende erreicht. Sie haben sich entwickelt, Erfahrungen gesammelt und haben gelebt. Dann lass sie auch gehen. Meine Oma war alt und hat gelitten am Ende. Ich habe lange geweint, doch ich bin auch froh darüber. Sie war eine tolle Frau und hat viel durchgemacht. Das war ihr Ende. Sie war da. 

Nach dem glauben der Religion ist sie jetzt hoffentlich bei ihrem Ehemann, meinem Opa.

Schenk einem Kind das Leben. Kein Leben ist verschwendet. Weise ihm den Weg und zeig ihm was das Leben alles bereit hält. Das Leben ist ein Privileg. 

Einen Partner zu haben finde ich auch toll. Zurzeit habe ich keinen und ich bin traurig, aber es wendet sich gerade etwas. Ein Partner den man wirklich liebt, der gibt einem das Gefühl, dass man nicht einsam ist. Das man gebraucht wird etc. Ich war unglücklich verliebt vor kurzem und ich wollte zu der Zeit nichts anderes, als bei ihr sein. Schade...

Aber es geht weiter. Ich war vor kurzem auch am Boden. Zerstört. Erst diese Woche wieder "verletzt" in Sachen Liebe und Beziehungen. Ich hätte auch aufgeben können, aber ich zieh daraus eine Erfahrung. Die Negative und auch daraus lernt man. Sag dir einfach selber "ok gut ich habe diese Erfahrung nun". Und dann mach etwas draus. Ich habe viel lernen können, auch wenns nur schlechte Erfahrungen waren. Ich weiß jetzt was ich machen kann und was nicht. Lass es hinter dir und Verbessere dich stetig. Deinen Geist, deine Erfahrung und werde ein glücklicherer Mensch als du es jetzt bist.

Mfg

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:22

"Wenn andere vor dir sterben ist das nur schlimm, weil es uns so beigebracht wurde und natürlich, weil dir etwas fehlt. Es schmerzt, aber man kann sich auch freuen und man findet sich damit nach einiger Zeit ab."

Wenn du so eißkalt sein kannst, ist das schön für dich, aber ich kann das nicht. Mir hat keiner beigrbracht das der Tod geliebter Menschen schlimm ist, da bin ich ganz alleine drauf gekommen.

"Schenk einem Kind das Leben. Kein Leben ist verschwendet. Weise ihm den Weg und zeig ihm was das Leben alles bereit hält. Das Leben ist ein Privileg. "

Never ever! Ich will keine Kinder, wie ich oben schon schrieb, und würde lieber hundert mal Abtreiben, als ein Kind in diese kranke Welt zu setzen. Zudem habe ich absolut keine Gefühle in mir für Kinder. Ich finde Babys auch nicht süß oder so, und einen Partner brauche ich ebenfalls nicht, ja will ich sogar nichtmal.

Ich bin schon fast so lange Single wie du lebst, und das nicht weil es an Angeboten mangelt, aber ich will einfach nicht, da es mir nichts bringt außer genervt sein. Gute Freunde sind mir da wesentlich wichtiger.

Ich hoffe du behälst deine Positive Einstellung, ich kann sie leider nicht teilen, da ich schon seit ich in deinem Alter war so fühle, das alles keinen echten Sinn hat.

Umso mehr Zeit vergeht, umso schlimmer wird es, da ein bestimmtes Ereignis immer unausweichlicher wird, und so alles immer sinnloser wird. 

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beantwortet von Luise am 4. Februar 2010 in gutefrage.net
Das Leben ist schön,

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weil es so viele liebe Menschen gibt,
so eine großartige Natur,
so viel Lebensfreude und Spaß.
Das Leben ist niemals langweilig, sondern kann durchaus spannend sein.
Das Leben ist nicht so durchschaubar, man kann immer neue Welten entdecken. In sich drin und auch draußen.
Das Leben ist voller Liebe, die man überall finden kann. Man muss nur genau hingucken.
Das Leben muss man annehmen, inhalieren und das Schöne davon in sich aufsaugen. Damit man genügend Kraft für das Nichtsoschöne hat.

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Genieße das Leben. Jeden Tag.
Lass es Dir gutgehen und sei es nur durch deine innere Einstellung. Dir steht das zu. Du nimmst dabei niemandem etwas weg. Im Gegenteil: Strahlend und mit Freude durchs Leben gehen kann abfärben, ansteckend sein. :-))). Das Leben ist schön. Wir müssen es gut leben. Und es wertschätzen und genießen.

Wünsch Dir alles Liebe und Gute und ganz viel Lebensfreude!!!

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Viele Glaubensrichtungen, Philosophien und sogar manche Wissenschaftler halten es für wahrscheinlich, dass das (Bewusst)sein unsterblich ist und der Körper lediglich ein Gefäß mit Sensoren. Das Leben sei demnach nur eine durch Sinneswahrnehmung und Interpretation konstruierte, virtuelle Realität. In Wirklichkeit sei jedes Ding und Wesen energetisch miteinander verbunden und die Summe dieser Energie, von der unser Bewusstsein ein Teil ist, wäre dann wohl das, was die Religionen behelfsmäßig als ihren jeweiligen Gott bezeichnen. Der Sinn des Lebens besteht nach dieser Theorie darin, dem Sein (Seele, wasauchimmer) die Möglichkeit zu geben, physische Erfahrungen zu machen, Liebe zu erfahren, sich auszuprobieren, etc. also einfach zu wachsen, sich vollzusaugen wie ein Datenträger, bevor er nach dem Ableben wieder zum Teil der "großen Festplatte" wird. Kurz gesagt: Das Leben ist höchstwahrscheinlich nur eine Station auf der großen Reise. Danach geht das Abenteuer in irgendeiner Form weiter. Würde heißen: Ja, das Leben ist unbedeutend aber nicht sinnlos UND der Tod ist nicht das Ende des Lebens sondern nur das Ende der Hardware. Dieses Modell ist mit fast allen Religionen und Weltanschauungen kompatibel und erscheint mir am Wahrscheinlichsten. Hinzu kommt dieses vage Gefühl, das so viele Menschen in sich tragen, welches Dir sagt: Das war nicht alles. Es gibt mehr. btw.: Bevor Menschen Instrumente erfunden haben um Luft messbar zu machen dachten sie, der Atem sei die Seele, die beim Husten entfleuchen kann (daher die Hand vor dem Mund - schon bevor Bazillen entdeckt waren). Haben wir wirklich schon jedes Instrument erfunden um alles zu messen was es gibt? ... Sehr unwahrscheinlich

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:57

Die Vorstellung gefällt mir, diese Vorstellung mit der großen Energie kenne ich, habe es aber noch nie so formuliert gelesen. 

Allerdings bedeutet sie für mich noch etwas anderes, nämlich das "Das Leben" nichts wert ist, denn es ist ja immer wieder neu formbar. Wenn ich immer als Energie in die große Masse zurückgehe, und mich ebenfalls aus der großen Masse wieder als neues Individuum neu bilde, ist das doch der perfekte Selbstmord-Freischein 

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Leben und Tod gehören zusammen.Wäre der Tod nicht, gebe es auch kein Leben, man hätte nicht einmal einen Namen dafür! Wer den Tod fürchtet, verpaßt das Leben. Wenn niemand sterben würde,was wäre das für ein Leben. Wir könnten uns nicht mehr bewegen, weil es keinen Platz mehr gebe. Ohne Ende gibt es auch keinen Anfang. Für mich eine schreckliche Vorstellung!

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Weil es Dein einziges Leben ist. Das ganze Leben ist ein Sterben und endet mit dem Tod. Keiner kann sagen wann das Leben damit endet. Aber es gehört dazu. Deshalb mache Dir doch keine Sorgen deshalb. Et kütt wie et kütt, wie der Kölner sagt. Bis dahin ist es aber doch wunderschön.

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:08

Dann könnte man auch sagen, wenn es nur eine Atombombe gibt, müssen wir die abfeuern, weil es nur die eine gibt... Das Argument ist für mich Unsinn. 

Spaß am Leben zu haben, einfach weil es halt da ist, kann ich nicht. 

"Bis dahin ist es aber doch wunderschön"

Freu dich, wenn du verdrängen kannst, das das alles nur vorübergehend ist, ich kann das nicht, und finde das Leben daher nicht "wunderschön" sondern höchst grausam und sadistisch. 

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Hmm... wenn ich mich vor dem Tod fürchten würde, müsst ich mir in der nächsten Minute das Leben nehmen. Vorher schreib ich aber noch die Antwort fertig ;) Spass beiseite: 

Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Die Zeit dazwischen ist gefüllt von schönen Momenten, Gefühlen, Ereignissen. Und wenn jemand stirbt den wir im Herzen hatten - hast du beobachtet dass deshalb die Welt stehenblieb? 

Es geht immer weiter, und dass ist gut so. Leben, lieben, lachen. Wachsen, Erfahrungen machen und diese dann weitergeben... Unzählige Argumente für das Leben .. Enjoy it ! 

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:03

hast du beobachtet dass deshalb die Welt stehenblieb?

Nein, und genau das macht mich ja so fertig, das eben "einfach alles weitergeht". Für mich ist das nicht so, ich sterbe immer ein stück mit, und mit jeder negativen Erfahrung habe ich weniger Freude am Leben. 

Wozu überhaupt die Zeit mit "schönen Momenten, Gefühlen, Ereignissen" füllen? Damit man am ende umso so unglücklicher wird, wenn es vorbei ist? 

Zu deinem Einstiegssatz: Ja, so ist das, für mich kein Spaß sondern Realität, ich mache es nur nicht, weil ich nicht so egoistisch sein will, das meiner Mum anzutun. 

Also ich habe jetzt keine Angst vor meinem Tod, das ist mir ziemlich latte, weil wenn tod dann tod, aber das von mir geliebte Menschen oder Tiere sterben, davor habe ich Angst!

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Wie lange lebt man in Deutschland mittlerweile durchschnittlich? 60-80 Jahre? Willst du die ganze Zeit nur weinend in einer dunklen Ecke sitzen?

Gerade die endlichkeit, macht einem doch immer weider bewusst, dass man die vorhandene Zeit nutzen, auskosten und genießen soll. Wir haben ein Leben und wir entscheiden selbst, ob wir das jammernd und klagend verbringen, oder ob wir das beste aus jedem einzelnen Tag machen.

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:10

"
Gerade die endlichkeit, macht einem doch immer weider bewusst, dass man die vorhandene Zeit nutzen, auskosten und genießen soll
"

Warum? 

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Wer sagt denn das der Tod schlimm ist?

Der Tod an sich, ist nicht schlimm, schlimm ist der Moment davor.

Wieso soll ich auf 100000 schöne Momente und Erinnerungen verzichten, nur weil es 1 Moment geben wird, der alles auf den Kopf stellt? Niemand weiß was danach kommt und wenn man wegen Ungewissheit, das Leben nicht genießt, wäre das einfach sehr schade.

LG

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:13

ich meine nicht meinen eigenen Tod, der ist mir gelinde gesagt sch*** egal! 

Es geht um die vielen male (von wegen 1x) wo andere geliebte Menschen oder Tiere sterben. 

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Das leben ist ein geschenk, und der tod gehört dazu. Wer ein glückliches leben führt, wird auch glücklich in den tod gehen. Der,, horror,, ist ein geschenk, und keine qual.

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:25

Achso, und ein Geschenk darf man nicht blöd finden?

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Kommentar von BB8FAN
09.02.2016, 15:59

Doch, niemand sagt dass du leben musst

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Kommentar von BB8FAN
09.02.2016, 15:59

kannst dich ja umbringen, wäre aber ja nich so toll, und du würdest dich eh nich trauen

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Gerade das Wissen um den Tod macht das Leben zu etwas Besonderem.

Es ist kostbar, deines genauso wie das Deiner Lieben. Also mach was draus!  ^^

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:13

Wozu? 

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mooooooment mal du weißt doch garnicht was nach dem Tod ist.... niemand kann beweisen das es das Ende ist

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:24

Trotzdem ist jemand der Stirbt für die Lebenden weg. 

Du kannst nie wieder mit der Person reden

Nie wieder um ihren Rat bitten

Nie mehr ihr lächeln sehen...

Mein eigener Tod ist mir wie gesagt scheißegal

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kiene ahnung, ich hab auch nicht wirklich freunde eher bekannte....

villeicht solltest du dir Freunde als art motivation sehen?

ich glaub du hast nur angst vorm allein sein... ich bin immer allein und doch nicht einsam (versuchs zu verstehen)

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Kommentar von Deamonia
09.02.2016, 15:12

nee, einsam bin ich nicht, aber ich kann mit dem Tod einfach nicht umgehen, das war schon als Kind so. 

Gerade ist es wieder besonders schlimm, weil meine süßer kleine Kira gestorben ist. 

Freunde hab ich ja, auch verdammt gute, aber auch die werden irgendwann sterben. Mein Bruder wird sterben, meine Mutter wird sterben, mein Neffe wird sterben. Wozu also leben, wenn am ender eh alle verrecken? 

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