Wie kann man feststellen, ob ein Kind ADHS hat?

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8 Antworten

Der Kinder- bzw. Hausarzt kann keine richtige Diagnose stellen. Er kann nur eine Vermutung auf AD(H)S aussprechen, meist wird das mit Hilfe von Frageboegen gemacht und dann leitet er einen an einen Psychologen weiter und je nach dem kann man sich dann aussuchen ob man dafuer in eine Klinik geht oder an festgelegten Terminen regelmaessig zum Psychologen, jedenfalls war das bei mir damals so. Man kann auch sagen das man keine Medikamente usw. moechte.

Das mit der Modekrankheit ist leider auch so eine Sache... Sobald ein Kind sich haefiger daneben benimmt, aufgedreht ist usw. wird es gleich zum Arzt geschiclt. Bevor man das Kind aber ueberhaupt zum Arzt schickt sollte man meiner Meinung nach erst mal ein Auge auf die Erziehung werfen, dies tut naemlich (leider) kein Arzt, was auch nicht moeglich ist aber meiner Meinung nach viele Fehldiagnosen bringt. Wenn das Kind zuhause darf was es will ist es normal das es das anderswo genauso macht. In solchen Faellen sollte man die Eltern Therapieren lassen und nicht die Kinder, sorry aber was anderes kann man doch da auch nicht mehr sagen. Aber das schlimmste ist fuer die WIRKLICH Betroffenen, wenn die Leute das mit der Modekrankheit auf alle mit der Diagnose AD(H)S schieben. Im grossen und ganzen ist es fuer die betroffenen allgemein sehr schwierig in der Gesellschaft. Ein bisschen unverstaendnis hier, ein bisschen intoleranz dort, oder "guckt euch mal den an", "der 'labert' doch dowiedo nur",... usw. Fuer die wirklich Betroffenen also wirklich sehr schwierig...

LG :-)

Ich würde auf alle Fälle zuerst den Kinderarzt aufsuchen und selbst die tun sich oft schwer mit dieser (Mode-) Diagnose. Eine Freundin von mir hat sehr gute Erfahrungen mit TCM gemacht: Ihr Sohn hat eine Nahrungsmittelallergie durch sein Verhalten "abgearbeitet". Von einer Selbstdiagnose würde ich die Finger lassen, da macht man sich nur verrückt: ADHS ist viel zu komplex und mit dem Mittelchen XY nicht in den Griff zu kriegen.

Soweit ich das weiß, kann ein Hausarzt oder Kinderarzt das nicht diagnostizieren! Er sollte höchstens einen Verdacht aussprechen und dann an Fachärzte weiter verweisen. Ich würde sowas immer bei wirklichen Fachärzten bzw. Instituten diagnostizieren lassen. In Hamburg z.B. das Werner-Otto-Institut. Es scheint wirklich eine Modekrankheit zu werden. Kind eine wenig aktiver als andere: ADHS. So zumindest kommt mir das vor.
Ich arbeite in einem Kindergarten mit Hort. Immer mehr der Schulkinder haben die Diagnose: ADHS, meist vom Kinderarzt diagnostiziert und dann erstmal medikamente verschrieben. Da überzeug mal die Eltern als Nicht-Mediziner, das so eine diagnose nicht so schnell gestellt werden kann... Echt schwer!

Am besten geht man zum Hausarzt. Er kann dies diagnostizieren, jedoch ist es auch für ihn sehr schwierig.

Hallo Rissi, ich empfehle dir zu Fragen rund um dieses Thema dieses Forum: http://www.adhs-anderswelt.de/index.php?action=forum Habe auch indirekt mit dem Thema zu tun und bekam dort wirklich gute Hilfe, was zu tun oder nicht zu tun ist. Liebe Grüße!

Wenn es sie nicht stört, wird es wohl auch nicht so schlimm sein. ADHS-Kinder sind wirklich nur sehr, sehr schwer zu ertragen. Erst recht, wenn man damit zusammenleben muss. Nicht jedes sehr aktive Kind hat gleich ADHS. Und je nach Alter ist es auch "normal" wenn sich ein Kind nicht richtig konzentrieren kann. Vor allem wenn besuch kommt sind viele Kinder wahnsinnig aufgedreht, dass man den Eindruck fast bekommen kann, sie hätten ADHS. Spätestens in der Schule wird bei Verhaltensauffälligkeiten der Schulpsychologe dazugeholt und das Kind getestet.

Danke für die Aussage..denn heute wird alles in den Schuh ADHS gesteckt und den Kindern dann mit Ritalin zugesetzt... und dabei wird vergessen, wie man selbst mal war..es ist eine richtige Mode-Krankheit geworden...

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@andreas48

Stimmt, wenn man nicht mehr weiter weiß - ADHS ist für Alles gut.

Leider bekommen so die meisten Kids völlig unnötig Medikamente...

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Wenn's denn ginge verdient diese Antwort den Doppeldaumen! (Viele) Kinder sind heutzutage einfach mangels Bewegung und Leistungsdruck unausgeglichen und/oder überfordert, wofür sie ein Ventil brauchen.

Zum anderen ist fraglich, wozu die Diagnose ADHS dienlich ist?! Soll sie die Eltern "beruhigen" und die Verantwortung auf ein Krankheitsbild abschieben?

Selbst WENN untrügliche Anzeichen für ADHS festgestellt werden, geben sie doch bestenfalls Anstöße zum Überdenken des Umfeldes. Oder soll der kleine Mann mit Pillen ruhig(er) gestellt werden?

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@kuntzkids

ADHS hat nichts mit dem Umfeld oder falscher Erziehung zu tun! ADHS ist eine Stoffwechselerkrankung!

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@SandraBerlin

Ja,aber wenn das Kind in so einen "akuten Erregungszustand" gerät, wie wird der denn dann ausgelöst? Durch Überreizung und/oder Überforderung? Das könnte das ja schon was mit dem Umfeld und/oder der Erziehung zu tun haben. Oder liege ich da falsch? Das Umfeld und die Erziehung sind dann nicht der Grund der Erkrankung, aber ein Auslöser? Und das was (nach)-.Denker in seinem ersten Satz sagt, habe ich so verstanden, dass diese unausgeglichenen Kinder immer schneller die Diagnose ADHS bekommen und dann Pillen dagegen bekommen, obwohl diese Stoffwechselerkrankung gar nicht voeliegt bzw. nicht nachgewiesen ist.

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@kuntzkids

Bravo (nach-)Denker. Dem kann ich nur zustimmen. Und weil das so ist, können Eltern (oder Großeltern) dagegen auch etwas tun. Und das können Sie dann wirklich auch zur eigenen Beruhigung tun. Ich fand dazu diesen Hinweis im Internet und habe inzwischen auch schon von anderen Positives darüber gehört. Man kann es sich ja mal anschauen:

Ludwig Koneberg (M.A.phil., Lernberater, Trainer und Leiter des Unstituts für praktische Pädagogik IPP, München, Autor des Bestseller "Kinesiologie für Kinder") sieht nicht nur einen Zusammenhang zwischen Bewegung und geistigen Fähigkeiten, sondern er macht Defizite in der Bewegungsentwicklung auch für Defizite in der sensorischen und geistigen Entwicklung verantwortlich, insbesondere auch für Lernschwächen wie z.B. Legasthenie (LRS) und Dyskalkulie, auch ADHS.

Tausende von Eltern verdanken seinen Hinweisen zur richtigen Bewegung und seinen Übungsanleitungen in seinem Buch "Das bewegte Gehirn" Besserung von solchen Defiziten oder zumindest Unterstützung in der Behandlung.

Wenn Eure Enkelkinder diesbezüglich vielleicht verhaltensauffällig sind oder werden, dürft Ihr Euch da sicherlich auch vorbeugend einbringen. Sprecht mit den Eltern darüber, aber welcher verantwortungsvolle Vater, welche vorsorgliche Mutter sollte etwas dagegen haben, wenn Ihr mit Euren Enkeln sinnvolle Bewegungsspiele macht (selbst, wenn der Verdacht der Lernschwäche unbegründet sein sollte) - vor allen Dingen, wenn es den Kindern auch noch Spaß macht - und es macht ganz sicher Spaß, wenn Ihr mit macht (eigene Erfahrung).

Das Buch "Das bewegte Gehirn"von Ludwig Koneberg kostet nur 14,95 €, (b 019)und Ihr könnt es hier bestellen (mit weiteren Informationen): auf der unten genannten Seite.

»Seit wir gemeinsam diese Übungen machen, ist unser Sohn wie umgewandelt. Warum hat uns das nicht schon früher jemand gezeigt!« Mutter eines 9-jährigen Jungen

Gefunden auf: http://www.grosselternportal.de/pageID_4786878.html

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@kuntzkids

Bravo (nach-)Denker, dem kann ich nur zustimmen. Und man kann auch etwas dagegen tun, ohne ein Kind gleich mit Medikamenten voll zu punkten. Und das können Eltern (oder Großeltern) dann auch wirklich zur eigenen Beruhigung tun. Auf einer Internetseite fand ich folgenden Hinweis und ich habe inzwischen auch von anderen Positives darüber gehört. Man kann es sich ja mal anschauen:

Ludwig Koneberg (M.A.phil., Lernberater, Trainer und Leiter des Unstituts für praktische Pädagogik IPP, München, Autor des Bestseller "Kinesiologie für Kinder") sieht nicht nur einen Zusammenhang zwischen Bewegung und geistigen Fähigkeiten, sondern er macht Defizite in der Bewegungsentwicklung auch für Defizite in der sensorischen und geistigen Entwicklung verantwortlich, insbesondere auch für Lernschwächen wie z.B. Legasthenie (LRS) und Dyskalkulie, auch ADHS.

Tausende von Eltern verdanken seinen Hinweisen zur richtigen Bewegung und seinen Übungsanleitungen in seinem Buch "Das bewegte Gehirn" Besserung von solchen Defiziten oder zumindest Unterstützung in der Behandlung.

Wenn Eure Enkelkinder diesbezüglich vielleicht verhaltensauffällig sind oder werden, dürft Ihr Euch da sicherlich auch vorbeugend einbringen. Sprecht mit den Eltern darüber, aber welcher verantwortungsvolle Vater, welche vorsorgliche Mutter sollte etwas dagegen haben, wenn Ihr mit Euren Enkeln sinnvolle Bewegungsspiele macht (selbst, wenn der Verdacht der Lernschwäche unbegründet sein sollte) - vor allen Dingen, wenn es den Kindern auch noch Spaß macht - und es macht ganz sicher Spaß, wenn Ihr mit macht (eigene Erfahrung).

Das Buch "Das bewegte Gehirn"von Ludwig Koneberg kostet nur 14,95 €, (b 019)und Ihr könnt es hier bestellen (mit weiteren Informationen): auf der unten genannten Seite.

»Seit wir gemeinsam diese Übungen machen, ist unser Sohn wie umgewandelt. Warum hat uns das nicht schon früher jemand gezeigt!« Mutter eines 9-jährigen Jungen

Gefunden auf: http://www.grosselternportal.de/pageID_4786878.html

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Bei der sogenannten ADHS-Diagnose handelt es sich um eine unbewiesene und höchst eigenartige Diagnose, und dennoch ist sie die Grundlage, auf der Zehntausende von australischen Kindern gefährliche stimulierende Medikamente verschrieben bekommen.

siehe hier:

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/adhs.html

Das ist so ein unfassbarer Schwachsinn, dass ist ja unglaublich

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