Wie kann man es rechtfertigen ein Kind in die Welt gesetzt zu haben?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Es gibt sicher viele Gründe keine Kinder zu bekommen. Es gibt aber auch mindestens genau so viele Gründe Kinder zu bekommen. Es ist halt eine sehr persönliche Sache bei der Überlegungen wie deine eher selten eine Rolle spielen. Nicht zu vergessen das Fortpflanzung ein biologisches Programm ist das man nicht ignorieren kann.

Wie , bitte , willst du beurteilen , wie viel Lebensfreude Menschen in Afrika ( das ist ein Kontinent ) oder Indien empfinden ? Und warum kommst du auf die Idee , ALLE Menschen leiden so am Leben wie du ? 

Deiner Ansicht nach wären Kinder auf Krebsstationen gut dran , weil sie Aussicht darauf haben , dass ES bald vorbei ist . Vllt wäre es für dich ganz hilfreich , mal da vorbei zu gehen und zu fragen , wie sie die Sache sehen.....

......noch ganz kurz : ich hatte eine Verwandte - schwer körperbehindert von Geburt , fast blind , nicht in der Lage richtig zu essen , durch eine Skoliose so verkrümmt , dass sie niemals in ihrem Leben aufrecht stehen konnte .....diese Frau war der lebensfroheste Mensch , den ich je kennenelernt habe ! Wissbegierig - sie konnte nicht zur Schule , hing aber jeden Tag am Radio und hörte Schulfunk , Hörte Hörbücher , Musik , Hörspiele ....war fast ständig von Kindern umgeben, weil sie wunderbar erzählen , rätselraten und singen konnte - sie hat sich selbst das Ziehharmonika spielen beigebracht und auswendig ein ganzes Repertoire erarbeitet.......ich könnte ewig so weitermachen.....einmal fragte ich sie , was ihr größter Wunsch ist und sie sagte : Einen schmerzfreien Tag erleben . 

Erzähl du mir BITTE nichts von Lebensqualität ! BITTE nicht !


Was redest du da zam? Ich sage nicht, dass man nicht glücklich sein kann, aber ich denke es wäre, auch für deine Verwandte und auch für Kinder auf der Krebsstation und eigentlich für alle Menschen leichter nicht geboren worden zu sein, weil das Leben unterm Strich leidvoll ist.

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@Neun188

Gott , weißt du , was mir gerade einfällt .....etwas dämlicheres könnte es ja nicht sein ....." Das Leben ist kein Ponyhof ....." - sorry , der musste raus . 

Nee , ernsthaft - das Leben meiner Tante war von Anfang bis Ende lebenswert , weil sie es in vollen Zügen genossen hat . Ich frage dich : ( Und es soll nicht zynisch klingen ) - Was ist so schlimm an Leid , Schmerz , Entbehrung ......das ist doch das , was wir Leben nennen - wir wachsen daran und genau das macht uns doch zu Menschen ? 

Ich weiß , dass ich deine Frage im Wortlaut nicht beantwortet habe . Tut mir leid . 
Aber durch die Bekanntschaft mit dieser Frau war mir von Kindesbeinen an nur zu gut bewusst , dass das Leben zu großen Teilen aus Krankheit und Schmerz besteht . Nur wenn dir dies klar ist kannst du deine Gesundheit , dein Wohlergehen und letztlich dein Leben schätzen . 

Ich selbst möchte keine Sekunde meines Lebens missen und ebensowenig kann ich für irgendjemand anderes sprechen . Woher willst du wissen , ob das Kind , das du nicht zu bekommen wagst , nicht den Impfstoff für Krebs oder Aids entdeckt hätte......

Und nochmal - ich kann nicht anders - " Das Dasein ist bunt und granatenstark , Hoschi........."

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@Dirndlschneider

Das wäre doch völlig egal, dann kommt halt eine neue Krankheit, wir haben uns ja auch von der Pest verabschiedet ...

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@Neun188

Siehst du , und so wird es immer bleiben ! Wer hat dir eingebläut , dass das menschliche Leben ein Zustand der allgemeinen Glückseligkeit zu sein hat ? 

Gehst du etwa von falschen Voraussetzungen aus ? Mir kommt es so vor . 

Wenn du dir anschaust , welche Schmerzen eine Frau bei der Geburt ihrer Kinder erleiden muss und wenn man dann deine Gedankengänge anwendet , dann wäre die Menschheit schon längst ausgestorben . 

Aber - oh Wunder - diese Frauen lieben und vergöttern ihre Kinder , sorgen und umhegen sie ......gibt dir das nicht zu denken ? 

Der Mensch ist zu wesentlich - WESENTLICH - mehr fähig , als du ihm zutraust !

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Ich glaube, du denkst weniger an deine Kinder als an dich selbst. Wer meint, seine Kinder müssten unter dem Strich mehr leiden als dass sie glücklich sein können, für den kann es wirklich besser sein, wenn er keine Kinder in die Welt setzt.

Ist die Kindesfrage denn gerade akut bei dir? Hat dich dein Partner gerade vor kurzem erst darauf angesprochen?

Das Schöne beim Kinderkriegen ist ja, dass es, wenn man aufpasst, freiwillig ist.

Was mir auch immer wieder auffällt ist, dass viele Menschen nicht damit klar kommen, dass der Mensch egoistisch ist, aber das ist nicht mehr und nicht weniger als eine Überlebensstrategie. Es wird viel zu sehr verteufelt. Egoismus an sich ist erstmal nichts Schlimmes. In ihm steckt ein Selbstwert und ein Motor.

Mein Rat lautet, dass du dich und das Leben nicht zu ernst sehen solltest.

Wenn du schon an die Afrikaner und Inder denkst, dann denke mal darüber nach, wie die wohl von dir denken würden, wenn du ihnen sagen würdest, dass du nicht glücklich bist, obwohl du keinen lebensbedrohenden Gefahren ausgesetzt bist und im Luxus lebst. ;)
Wir haben quasi die Pflicht, glücklich zu sein. ;P

Es gibt keine Handlung, die nicht Egoistisch ist, das stimmt.

Glück ist ein Zustand der von innen kommt, nicht von außen, auch wenn es auf den ersten Blick so wirkt. Du kannst alles mögliche besitzen und unglücklich sein oder du kannst in der Todeszelle in Bangladesch sitzen und glücklich sein, wenn du es kannst oder gelernt hast.

Ich finde wir in Europa haben es teilweise schwerer, wir erkranken zwar weniger an Armutserkrankungen, aber dafür öfter psychisch, weil wir viele Dinge, wie den Leistungsdruck usw.. einfach nicht mehr packen.

Achso, nein ich bin momentan nicht in der Situation, dass eine Partnerin ein Kind von mir will.

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@Neun188

Ich finde wir in Europa haben es teilweise schwerer, wir erkranken zwar weniger an Armutserkrankungen, aber dafür öfter psychisch

Entweder musst du dich hier entscheiden oder wir einigen uns auf unentschieden. ;)

Auf der einen Seite sagst du, dass wir es hier teilweise schwerer haben, auf der anderen Seite wirst du depressiv, wenn du in andere Länder schaust.

Ich sehe da keinen Anfang und kein Ende. So drehst du dich im Kreis. 

Egal ob du uns oder andere bemitleidest, es wird nichts bewirken. Egoistisch zu sein ist schon, kann man sagen, das beste, was man machen kann. Sich zu fragen, wie man sein Umfeld positiv beeinflussen kann, um sich in ein positivem Umfeld zu befinden, allein das ist doch schon ein Anfang. Was man der Welt gibt, bekommt man zurück - und das ist emotional gemeint.

Die größten Weltverbesserer hatten kein Selbstmitleid, selbst Jesus nicht, wenn wir kurz annehmen, dass es ihn gegeben hat.

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