Wie kann man es bewerten,daß sich einige Staaten der EU weigern,Flüchtlinge aus Kriegs-/Krisengebieten aufzunehmen?

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3 Antworten

Die EU wurde unter dem Namen "Europäische Wirtschaftsgemeinschaft" gegründet und das beschreibt bis heute den Kern der Verbindung. In allererster Linie erhoffen sich die Mitglieder wirtschaftliche Vorteile.

Es ist einfach keine Werte- oder Solidargemeinschaft, sondern nur eine Wirtschaftsgemeinschaft.

Die wirtschaftlich nicht sondernlich potenten EU-Länder am Mittelmeer, besonders Italien, Griechenland und Spanien, nehmen übrigens ziemlich viele Flüchtlinge auf. Schuld ist das sogenannte Dublin-Abkommen der EU. Das schreibt vor, dass Flüchtlinge da aufgenommen werden müssen, wo sie erstmals europäischen Boden betreten. Für die Länder mit EU-Außengrenze ist das unfair, weil dort weit mehr Flüchtlinge ankommen als in Ländern ohne EU-Außengrenze.

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Kommentar von sinari
14.07.2017, 22:40

Ja-ja:Dieses idiotische "Dublin Abkommen".War das nicht im Vornhinein eine Art des Protektonismus?Und was man von sogenannten "Abkommen" halten sollte(Pariser Klima-Abkommen) sollte doch jeder inzwischen wissen.Und wenn ich jetzt die Moralität anspreche,dürfte bei manchen Verantwortlichen noch nicht einmal ein verhaltendes Lächeln bemerksam werden.Schöne neue Welt.

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Es ist halt immer unangenehmer, etwas leisten zu müssen, als nur Wohltaten zu empfangen.

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Kommentar von sinari
14.07.2017, 22:14

Also ist die EU ein Hirngespinst,daß alles Mögliche regelt,aber im Notfall versagt?

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viele dieser Staaten sind halt rechtstreuer als Deutschland, deswegen geht das nicht so einfach

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Kommentar von sinari
14.07.2017, 22:09

Bitte definiere "Rechtstreuheit".Der Begriff ist mir völlig neu.

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