Wie kann man erfahren wenn ein Familienangehöriger im Jenseits erneut reinkarniert, und in welches Land? Kann er/sie sich erinnern dass sie noch Kinder hat?

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7 Antworten

hi Barracudageist - was du fragst, gehört, jedenfalls im Buddhismus, zum verschlossenen Wissen, heisst: es ist nicht allgemein zugänglich.

In der Pali-Sprache heisst solches Wissen "abhijna" und es ist ihnen nur im Rahmen der mentalen Übungen greifbar. Allerdings nennt Buddha derlei Wissen "unnutz, nicht hilfreich, nicht zum zielführend".

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Kommentar von Mannimanaste
22.05.2016, 10:15

Eine kleine Erläuterung, wie Buddha zu dieser Einschätzung kam (
"unnutz, nicht hilfreich, nicht zum zielführend") wäre hilfreich um zu prüfen, ob man sich dieser Einschätzung anschließen kann (denn nur weil es ein "Buddha" so meinte, sollte man es nicht ohne eigene Meinung dazu für sich annehmen [siehe "Das Milgram Expriment"]).

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Gar nicht, weil das nicht möglich ist. Weder die Reinkarnation ist auf irgendeine Weise bewiesen, noch ist es möglich den Verwandten irgendwie zu kontaktieren, sollte sie möglich sein.

Und drittens, würde man sich an sein früheres Leben erinnern können, würde das dem aktuellen Leben jegliche Bedeutung nehmen und zusätzlich gäbe es Menschen, welche nach der Reinkarnation ihr altes Leben wieder aufnehmen würden, was die Reinkarnation selbst unnötig machen würde.

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Kommentar von cyracus
22.05.2016, 02:06
würde man sich an sein früheres Leben erinnern können, würde das dem aktuellen Leben jegliche Bedeutung nehmen

Das ist nicht so. Mein Leben hat sich durch meine Erinnerungen erweitert. - Es ist aber sehr sinnvoll, dass sich die meisten nicht an frühere Leben erinnern können. Denn im Laufe unserer Leben haben wir auch viel Schuld auf uns geladen. Und damit klarzukommen ist nicht unbedingt leicht. - Deshalb ist so eine Art zugezogener Vorhang vor den vorherigen Leben allgemein sinnvoll.

zusätzlich gäbe es Menschen, welche nach der Reinkarnation ihr altes
Leben wieder aufnehmen würden, was die Reinkarnation selbst unnötig
machen würde

Wenn sich der Vorhang der Erinnerung hebt, geschieht dies aus gutem Grund. Im Laufe unseres Lebens lernen wir ja dazu. Und so ist es auch von Leben zu Leben. Manchmal kann es sinnvoll sein, aus vergangenen Taten / Erlebnissen zu lernen. Das ist meine Erfahrung.

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Gar nicht. Selbst wenn es Reinkarnation gäbe könnte man sich garantiert nicht an sein voriges Leben erinnern. Dann könnten wir das doch jetzt auch....

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Kommentar von cyracus
22.05.2016, 02:00

Auch falls es Dir nicht gefällt: Ich erinnere mich an mehrere meiner früheren Leben.

Bei einigen ist das aus guten Gründen so. - Und bei den meisten ist es aus guten Gründen nicht so.

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Manche Kinder erinnern sich. Ian Stevenson berichtet in seinem Buch

Reinkarnation - Der Mensch im Wandel von Tod und Wiedergeburt - 20 überzeugende und wissenschaftlich bewiesene Fälle
(Aurum Verlag, ich habe die 4. Auflage 1983 - vielleicht findest Du die ja noch antiquarisch)

von solchen Kindern. - Lies auch dies:

Reinkarnationsforschung Kinder

http://www.reinkarnation.de/html/reinkarnationsforschung\_kinder2.html

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Auch empfehlenswert ist das Buch

früher als ich groß war

Hier kannst Du dazu Kundenrezensionen lesen:

http://www.amazon.de/Fr%C3%BCher-gro%C3%9F-war-Reinkarnationserinnerungen-Kindern/dp/3894270241

(Gebraucht kriegst Du das da inklusive Porto etwas günstiger. - Falls Du es neu kaufen möchtest: Das kriegst Du im Buchladen vor Ort und kannst so den kleinen Buchhandel unterstützen, der ja sehr unter den Internet-Riesen leidet.)

.

Die Kinder erinnern sich also manchmal bezüglich ihrer eigenen Vergangenheit. Es ist nicht so, dass wir etwas erfahren über die zukünftige Inkarnation anderer. - Es herrscht also eine Art spiritueller Datenschutz. Und das ist gut so.

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In der Regel erinnern sich Menschen nicht an ihre frühere Verkörperungen. Das ist wichtig, um die Lernergebnisse in den nächsten Leben benützen zu können.

Beispiel:

In der Fahrschule lernt man, wie das Fahrzeug zu steuern ist, und auf welche Verkehrsregeln man gleichzeitig zu achten hat. Das ist gar nicht so einfach, das alles zusammen zu bewältigen, weshalb ja auch ein Fahrlehrer mit zusätzlichen Fahrzeugsteuerelementen daneben sitzt.

Jahre später fährt man entspannt durch den Stadtverkehr und unterhält sich dabei auch noch angeregt mit seinem Beifahrer über Gott und die Welt. Das funktioniert nur darum, weil man sich nicht bei jedem Schaltvorgang, jedem Gasgeben, Kuppeln und Bremsen daran erinnern (muß), wie man es damals in der Fahrschule gelernt hat.

Den Lernvorgang als solchen zu vergessen, hilft also dabei, das Ergebnis eben dieses Lernvorgangs sinnvoll anzuwenden.

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Es gibt eine Film der heißt yesterdays children in der eine Frau beweist das sie reinkaniert ist. Ich weiß auch wer ich mal war und war sehr erstaunt darüber als ich es erfahren habe.

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Kommentar von cyracus
05.06.2016, 03:11

Hast Du Dich selbst erinnert, oder hat man Dir "nur" erzählt, was Du mal gewesen sein sollst? - Es gibt ja angebliche Rückführer oder angebliche Hellsichtige, die ihren Klienten "was vom Pferd" erzählen, was diese angeblich gewesen sein sollen.

Weitaus sicherer ist es da ja, wenn man sich selbst erinnert, geführt oder auch spontan.

Wie war es denn bei Dir?

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Gute Frage; sehr gute Frage. Wenn es gut für uns wäre, dass zu wissen, dann wüssten wir es.

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