Wie kann man sich Englisch- Vokabeln schnell merken?

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5 Antworten

Hier ein Tipp einer Lerntherapeutin und meine Abwandlung.

der Ursprungstipp:

- Unterteile ein A4-Blatt im Querformat in drei gleich breite Kolonnen (idealerweise ein kariertes).

- Schreibe in die linke Kolonne die Wörter in Englisch (immer eins pro Zeile, arbeite hierbei eher nicht mit ganzen Satzfragmenten, höchstens mit "to sleep" anstelle von nur "sleep" für das Verb schlafen).

- In der mittleren Kolonne kommt auf der gleichen Höhe wie links die entsprechende deutsche Übersetzung.

- Nun liest Du immer erst laut das englische und danach laut das deutsche Wort (Zeilen abarbeiten von oben nach unten und zurück). Dabei sprichst Du das Englische (zusätzlich) so aus, wie es geschrieben ist. Also nicht korrekt, sondern so, also würdest Du ein so geschriebenes Deutsches Wort aussprechen. (Dies dient dem Einprägen der korrekten Schreibweise.)

- Danach faltest Du das Blatt so, dass die mittlere Spalte verdeckt ist und die linke und die rechte Spalte direkt nebeneinander zu liegen kommen. (Wie beim Faltbild der Zeitschrift MAD, falls Du Dieses kennst.)

- Jetzt schreibst Du in der rechten Spalte alle englischen Übersetzung der linken deutschen Spalte hin. (So, wie Du es geschafft hast, sie Dir einzuprägen.) 

Nachteile dieser Methode:

- Das Blatt kann nur einmalig verwendet werden, es sei denn, Du schreibst "Deine" Übersetzungen ganz rechts mit Bleistift und radierst diese immer wieder.

- Wenn Du Vokabeln in immer derselben Reihenfolge lernst, kannst Du schnell einmal zwar nicht die Übersetzungen auswendig (wie gewünscht), sondern die Reihenfolge der englischen Begriffe.

meine Abwandlung: 

Schnöde Karteikarten, bei denen ich die fremdsprachigen Wörter halt auch immer "deutsch ausgesprochen" (innerlich) vor mir hersage.

Nachteil von Karteikarten: 

Karteikarten sind teuer. Und je nach Lernerfolg sind sie schnell überflüssig. Man gibt also recht viel Geld für etwas aus, was man je nachdem nicht lange verwendet.  Eine etwas bessere Alternative können selber ausgeschnittene "Karten" aus billigem Papier sein, bei denen man auch die Grösse individuell bestimmen kann.

Meine Meinung zu diesem der anderen hier gegebenen Tipps:

"Nicht einfach auswendig lernen, sondern in einem Kontext benutzen."

Vorteile:

- Es motiviert mehr, da es weniger langweilig ist.

- Wenn man aussergewöhnliche, eher skurrile Sätze verwendet, prägt man sich diese ob ihrer Aussergewöhnlichkeit besser ein

- Sätze, die man auch für den persönlichen, individuellen Alltag beherrschen möchte, prägt man sich motivierter ein.

- Man lernt die Wörter in einem (grammatikalisch sinnvollen) Kontext benutzen und ist daher viel eher in der Lage, ganze Sätze zu bilden.

Nachteil:

- Manchmal beherrscht man das zu erlernende Wort dann (fast) nur innerhalb dieses Satzes, jedoch nicht isoliert zur Verwendung in anderen Sätzen.

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Hallo,



Vokabeln sollten regelmäßig (jeden Tag 10 - 15 Min) in kleinen Portionen gelernt werden - Qualität statt Quantität - bringt mehr, als Marathonsitzungen. Spätestens nach 1 Stunde macht das Hirnkastl nämlich dicht!



Vokabeln schnell zu lernen bringt nur kurzfristigen Erfolg. Um Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen und anwenden kann,
sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen, sondern



Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen mit passendem Verb + Adjektiv; etc.)



Beispielsätze bilden



Redewendungen aufschreiben



Phrasal Verbs lernen: (Verben mit unterschiedlichen Bedeutungen, je nachdem, welche Präposition danach folgt: look (schauen), aber look for /
After / forward to (+ Gerund) = suchen / s. um jdn. kümmern / s. freuen auf)



Vokabeln mit ihren (grammatikalischen) Besonderheiten aufschreiben und lernen, z. B. folgt Gerund oder to-Infinitiv, welche Präposition, unregelmäßiger
Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.



•Du kannst auch Haftnotizen mit dem jeweiligen englischen Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc. oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung
kleben und Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.



Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem Karteikasten oder einem elektronischen Vokabeltrainer arbeitest.


Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6 als Vokabeltrainer.



Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de



Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist die Regelmäßigkeit (s.o.).



•Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen / anfassen) gelernt und am besten auch noch gesprochen,
gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen und geturnt werden (typische Handbewegung).



Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', das die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in der Grundschule lernen.



•Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluß auf Engl., wer kennt die meisten englischen Tiere usw.?, Teekesselchen, Taboo,
Memory, Bingo, Scrabble uvm. indem man



englisches Fernsehen schaut



englisches Radio hört (BBC im Internet, mit Podcast Download)



englische Podcasts hört- Englisch ganz leicht



- Der neue Hörkurs, Hueber- BBC Podcast 6 Minute Englisch



- Podcastarchiv: Business Spotlight Podcast- podcast.de/podcast/2756/archiv/?seite=11



- Randall's ESL Cyber Listening Lab



•Vokabeln als MP3 aufnimmt und immer wieder anhört, dabei mit- oder in eine Sprechlücke spricht



englische Bücher liest:



Lernkrimis: für verschiedene Lernjahre, mit Grammatikübungen



penguinreaders.de (Level Easystarts – Adv) englische Bücher für verschiedene Lernstufen



Reading A-Z.com: The online leveled reading program, mit Büchern für verschiedene Lernstufen



•Krimis/Thriller: H. MacInnes, C. Forbes, K. Follet, S. Sheldon, J. Fielding, E. George, R. Ludlum usw.



Liebesromane z. B. R. Pilcher usw.



Diese sind meist auch auf Deutsch erhältlich, so dass du dort auch mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.



Tipp zum Lesen englischer Bücher:



Nicht jedes neue oder unbekannte Wort nachschlagen und rausschreiben. Das wird schnell zu viel und man blättert mehr im Wörterbuch, als dass man liest. So
verliert man schnell den Spaß am Lesen.



Nur Wörter nachschlagen, aufschreiben und lernen, die du für wirklich notwendig erachtest und wenn sich dir ansonsten der Sinn einer Passage nicht erschließt.
Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den Kontext.



englische Zeitungen, Zeitschriften und Comics liest, z.B.



Spot on Das Magazin für Jugendliche, Hueber Verlag



• (Business) Spotlight (mit Worterklärung)



World + Press vom Schuenemann Verlag (Original-Artikel aus englischsprachigen Tageszeitungen mit Vokabular)



DVDs auch mal auf Englisch schaut (v. a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in- und auswendig kennt.)



• sich einen englischen Sprach- oder Konversationskurs (z. B. VHS), Theatergruppe, Lesezirkel oder Stammtisch sucht.



- Auch privat, mit Freunden, Familie usw. Englisch spricht und Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt, Kino, Theater, Krankenhaus,
Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel, Restaurant usw.



- Beim Spazierengehen, auf dem Schulweg, beim Einkaufen usw. überlegt, wie die Dinge, die man sieht auf Englisch heißen. Wörter, die man nicht kannte, daheim
im Wörterbuch nachschaut



• sich Skype einrichtet und englische Muttersprachler als Gesprächspartner sucht



• englische Brief / Email / Chat/Tandempartner sucht



• englisches Tagebuch schreibt



Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung von Vokabeln ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden werden sollen, ist es
genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Min Grammatik zu üben: ego4u.de + englisch-hilfen.de.



:-) AstridDerPu


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Laut sich selber vorsprechen, denn es ist erwiesen, dass alles was man laut sagt, sich besser merken kann. Viel Glück noch beim Lernen

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das ist von person zu person unterschiedlich.

wiederholen, wiederholen, wiederholen. das ist das einzige, was früher oder später bei jedem wirken sollte.

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Nicht einfach auswendig lernen, sondern in einem Kontext benutzen.

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