Wie kann man einen Führerschein finanzieren, wenn man bei vielen Tätigkeiten zu ungeschickt ist?

4 Antworten

Dass die meisten Geographen-Jobs einen Führerschein verlangen, glaube ich nicht. Bzw. ich weiß, dass es nicht so ist.

Wenn er in GIS fit ist, sollte er eigentlich einen (richtigen) Job finden können.

Damit kann er sich dann auch den Führerschein finanzieren.

Viele Firmen (zumindest die, die er  mit dem ÖPNV erreichen könnte) verlangen doch den Führerschein dafür, dass er da irgendwelche Feldmessungen (?) oder so vornimmt, sagte er. Außerdem traut er sich einen Umzug in eine fremde Stadt, weit entfernt von seiner Familie nicht so wirklich zu, da er sehr ängstlich ist, da er z.B. Probleme hat eine Wohnung zu renovieren und Geld hat er dafür ja auch nicht.

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@marmue15

Teilweise lassen sich Firmen auch darauf ein, dass der Arbeitnehmer am Anfang noch keinen Führerschein hat, diesen aber innerhalb der ersten Monate macht, damit er nach der Einarbeitungszeit dann auch alleine raus kann.

Im Bereich GIS kenne ich aber niemanden, der für seinen Job einen Führerschein braucht.

Wenn man sich natürlich den Luxus gönnt, für den Job nicht umziehen zu wollen, könnte es schwer werden.

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@Schnuppi3000

Nun, ja er weiß nicht, ob er das halt so alles geregelt bekommt. Er ist recht schüchtern. Auch seine Mutter macht ihm Angst mit folgenden Fragen:

Was ist, wenn eine Lampe kaputt geht (Er ist sehr ängstlich und traut sich nicht, Lampen auszuwechseln)?

Was ist, wenn er krank wird? Wie bekommt er dann ggf. sein Essen oder die nötigen Medikamente?

Das fragt sie ihn jedes Mal. Und er gibt auf die Fragen dann Antworten: "Was ich nicht kann, kann ich nicht. Wenn ihr das so seht, bleibe ich besser hier, obwohl ich gern arbeiten möchte. Aber alleine zu wohnen schaffe ich dann wohl nicht, wenn ich krank bin, renovieren muss, oder Lampen wechseln muss und andere zu fragen, traue ich mich nicht, da ich zu schüchtern bin"

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@marmue15

Und wie will er dann selbstständig werden? Es haben schon viele Menschen geschafft, in eine andere Stadt zu ziehen und zu überleben. Und Schüchternheit besiegt man nicht, in dem man sich von Mama den Hintern abwischen lässt...

Nach einem Studium sollte von einem Menschen erwarten können, dass er sich selbst um sein Leben kümmern kann.

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@Schnuppi3000

Er lebt ja alleine, allerdings noch recht nah zu seiner Mutter (Nachbarstadt). Beim Umzug hat damals unser inzwischen verstorbene Großvater geholfen. 

Nun, wie gesagt, er hat halt keine Kontakte, außer zu mir und seiner Mutter (Ich bin allergisch gegen bestimmte Farben, so kann ich ihm beim streichen einer Wohnung nicht helfen - außerdem hab ich davon eh keine Ahnung - seine Mutter könnte es schon, aber sie verweigert jede Unterstützung, wenn er weiterwegzieht. "Wenn du weiter wegziehst, musst du sehen wie du klar kommst. Hauptsache du bleibst in meiner Nähe, dann helf ich dir auch."

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Nun, wie gesagt, da muss man durch. Und eine Wohnung ist alleine in 1-2 Tagen gestrichen, das sollte nicht das Problem sein.

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Du solltest dir eine Wohnung in der Nähe deines Jobs suchen. Nach ein paar Monaten hast du das Geld doch für den Führerschein zusammen. In dieser Zeit fährst du halt mit einem Roller oder dem Fahrrad. 

Öffentliche Gelder gibt es dafür nicht und wenn Familie und Bank kein Geld geben, dann musst du halt den Führerschein erst erarbeiten. 

Am besten ist es sich einen richtigen Job zu suchen! Geld kann er sich nicht Leihen? Von den Eltern? Freunden? Bank?Sowas kostet 1500€!

Nun ja, er hat den ersten Versuch vor ca. 8 Jahren nicht bestanden. Also die Praxis. (In der Theorie hatte er keinen Fehler). Ein Freund seiner alten Kommilitonen, der Fahrlehrer ist (jedoch in Berlin und nicht in Niedersachsen), meinte, dass mit sehr vielen Übungsstunden (mind. 2-3x mehr als normal) schaffen könnte.

Bank gibt nix - die will ja eine Sicherheit haben, zumal er ja noch sein BAFÖG zurückzahlen muss. Und seine Mutter gibt ihm bzw. gibt generell keine Bürgschaft. (Die Einstellung: "Die erwachsenen Kinder müssen für selbst sorgen".) 

Andere Verwandten haben kein Geld bzw. sind schon verstorben; Freunde hat er ein paar, aber die sind alle aufs Jobcenter angewiesen.

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