Wie kann man einen freien Willen haben, wenn Gott schon alles vorherbestimmt hat?

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23 Antworten

Boëthius steht am Ende der römischen Philosophietradition und kennt noch die alten Philosophenschulen, hier vor allem die lange in Rom vorherrschende Stoa. In der Stoa gibt es den Weltenplaner, den Logos, der den harmonischen Gesamtlauf der Welt organisiert. Der Mensch als Geist- und Erdenwesen hat per Vernunft die Fähigkeit, die Gestaltungsabsichten des Logos zu erkennen und sich in sie einzufügen, was ihm Glück und apathia (Leidenschaftslosigkeit, Seelenruhe) beschert. Will er aber wider die Pläne des Logos zur Weltenordnung seinen Kopf durchsetzen, rennt er sich den Schädel wund, erntet Leid. Leid ist die Strafe für Unvernunft, Glück die Belohnung für einfügsamen Gehorsam. Diese Vorstellung auf den christlichen Gott übertragen (der im Johannes-Evangelium ja auch LOGOS genannt wird) wird deutlich, hier ist keine absolut freier Wille gemeint sondern nur die Freiheit, sich gegen oder für die Pläne Gottes zu entscheiden. Entscheidet man sich dagegen, wird man im Christentum - anders als in der Stoa - doppelt bestraft: Durch Leid im Leben und dann obendrauf noch bei penetrantem Ungehorsam durch ewige Verdammnis.

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Tatsächlich kommt die Wissenschaft immer mehr zu der Erkenntnis, dass wir zum Großteil durch unser Unterbewusstsein gesteuert werden. Vieles, was wir als freien Willen und bewusste Entscheidungen empfinden, ist demnach eine Illusion, und abhängig von unbewussten und automatischen Prozessen. Und auch im Buddhismus z.B. ist das ein Thema. Ich hänge mal ein paar Dokus für die an, die daran interessiert sind.

Mit der Erkenntnis muss ich jedenfalls anders auf deine Frage eingehen. Auch lass ich für mich mal "Gott" raus, dann bin ich bei "Wie kann man einen freien Willen haben, wenn wir durch unbewusste und automatische Prozesse geleitet werden? 

Nun, aus meiner Sicht gibt es schon einen Einfluss durch uns selbst, also das, was wir als Bewusstsein bezeichnen. Vielleicht weniger darin, wie wir uns durch den Alltag steuern und wie wir uns spontan entscheiden, sondern eher darin, womit wir uns "füttern", welchen Einflüssen wir uns aussetzen und wie wir einzelnes bewerten und aufnehmen. Also weniger im aktiven Teil, mehr darin, wie wir unser Geist und Gehirn strukturieren und welche "Verbindungen" wir fördern und stärken. Wir leben nach bestimmten Mustern und auch Gewohnheiten können sich stark einprägen. Wenn man sich aber anderen Einflüssen aussetzt, sich mit neuen Dingen beschäftigt oder gewisse Dinge bewusst anders bewertet oder betrachtet, dann verändert es einen. Dann verschiebt man die Muster und kann auch neue Wege eröffnen, an bestimmte Dinge heranzugehen. So beeinflusst man das automatische und unbewusste System in unserem Kopf. 

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Hallo shineinshine,

es wird zwar oft behauptet, Gott sein allwissend und er habe alles vorherbestimmt, doch das entspricht nicht dem, was in der Bibel über ihn steht.

Man muss hier eine Wichtige Unterscheidung treffen: Gott besitzt aufgrund seiner Allmacht zwar die Fähigkeit, alles zu wissen, er macht jedoch von dieser Fähigkeit nicht überall und zu jeder Zeit uneingeschränkt Gebrauch. Das bedeutet, dass er beschließen kann, nicht alle Taten seiner Geschöpfe vorherzuwissen. Es gibt viele Beispiele in der Bibel, die eindeutig zeigen, dass Gott bestimmte Ereignisse und Entwicklungen nicht vorhersah. Das heißt jedoch nicht, dass Gott dazu nicht in der Lage gewesen wäre, doch macht er von seiner Fähigkeit des Vorherwissens nur selektiv Gebrauch.

Wie sieht es nun mit dem Glauben an ein Schicksal aus? Es stimmt, Gott hat schon oft künftige Entwicklungen vorausgesagt, das heißt aber nicht, dass er sie bestimmt hat. Denke dabei einmal an einen Meterologen; auch wenn seine Wetterprognose zutrifft, bedeutet das natürlich nicht, dass er das Wetter so beeinflussen konnte, dass seine Vorhersage eintrifft. In ähnlicher Weise hat Gott manchmal Dinge lange im Voraus bekanntgegeben, deren Eintreffen er jedoch nicht bestimmt hat. Andererseits hat Gott in bestimmten Situationen sehr wohl in das Weltgeschehen eingegriffen und sogar den Lauf der Geschichte beeinflusst. Das hat er jedoch meistens nur dann getan, wenn es um sein eigenes Vorhaben ging, nicht um eine einzelne Person. In der Bibel gibt es jedoch keinen Anhaltspunkt dafür, dass Gott das Leben jedes einzelnen Menschen vorherbestimmt.

Wäre es jedoch zutreffend, dass Gott der Lenker des Schicksals jedes Einzelnen wäre, dann müsste man sich fragen, welch ein grausamer und ungerechter Gott wohl dahinter steht. Die einen wachsen in großem Wohlstand auf, während viele andere in eine Welt voller Armut hineingeboren werden. Die einen führen ein Leben in relativer Sorglosigkeit, während die anderen von der einen in die nächste Katastrophe geraten. Die einen werden steinalt, ohne jemals ernsthaft krank zu sein, während viele Kinder bereits sterben, bevor sie das Erwachsenenalter erreichen.

Du siehst also, der Glaube an ein Schicksal lässt sich wohl kaum mit einem liebevollen und gerechten Gott in Einklang bringen. Über Gott heißt es jedoch in der Bibel: "Der FELS, vollkommen ist sein Tun, Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege. Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt; Gerecht und gerade ist er" (5. Mose 32:4). Warum aber passieren dann so viele schlimme Dinge?

Wenn jemand in einen schweren Unfall verwickelt wird oder eine lebensbedrohliche Krankheit bekommt, mag er denken: "Warum gerade ich?" Manche Dinge geschehen einfach, weil sich jemand zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. Die Bibel sagt: "Denn Zeit und unvorhergesehenes Geschehen trifft sie alle" (Prediger 9:11). Wenn jemand schwer krank wird, dann kann das teilweise auf seinen eigenen Lebensstil, bestimmte Umwelteinflüsse oder genetische Veranlagungen zurückzuführen sein. Und ein großer Teil des Leides der Menschheit geht auf die Böswilligkeit und Ungerechtigkeit derer zurück, die Macht und Einfluss haben.

Gott hat jedoch beschlossen, all das Böse und Schlechte nur für eine gewisse Zeit zuzulassen. In der Bibel finden wir Erklärungen dazu, welche Gründe Gott dafür hat. Doch schon bald wird Gott dafür sorgen, dass es weder Ungerechtigkeit noch irgendwelche Schlechtigkeit mehr geben wird. Über die herrliche Zeit, die dann anbrechen wird, heißt es in der Bibel: "Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7). Und in den Psalmen steht mit Blick auf die gleiche Zeit: "Du öffnest deine Hand und sättigst das Begehren alles Lebenden" (Psalm 145:16).

Wenn auch Gott nicht das Leben jedes Einzelnen vorherbestimmt, so wird es doch letztendlich dafür sorgen, dass es eines Tages allen Menschen gut geht und niemand mehr leiden muss. Wer das erleben möchte, der sollte keine Zeit verlieren, Gott und seine Wege kennenzulernen.

LG Philipp

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Die Kernfrage zur möglichen Antwort ist: 

Wer oder was ist Gott für jeden?

In diesem weit gefächerten Verständnis- und damit Antwortspektrum kann man eine Erklärung finden, genauso wie viele sie dort nicht finden, auch gar nicht finden. Interessant ist allein schon in der Art der Fragestellung der Ausschluss einer Mischung von beiden.

Das "Menü"     

~.~ Gott ~.~ Kirche ~.~ Religion ~.~        

habe ich im Laufe der Zeit für mich so nutzen gelernt, dass ich die Teile nicht annehme, die mir innerlich widerstreben, da werden z.B. Strafen für die Sachen verkündet, die man nicht tun soll, Menschen gewollt damit eingeschüchtert, die Freude an unserer Sexualität wird gänzlich ausgeklammert  - deren immer frühzeitigere, unfreie bzw. großzügige und oft gewaltbeladene Umgang in unserer Gesellschaft inkl. seinem verachtenden Vokabular ist eine Folge davon - und vieles mehr.

Nichtsdestotrotz gibt es (geistige Aspekte) , die mir gefallen und das treffen, was ich ebenso empfinde. Der Begriff Gott repräsentiert für mich einen Teil von uns selbst und wir haben in unserem Leben Zeit und massenhaft Gelegenheiten ihn zu entdecken, für uns zu definieren, zu pflegen, vorzuleben und weiterzugeben. Ob man da richtig ist, ist mehr die Frage des eigenen Gefühls zu dem was man tut, denkt, beabsichtigt, sich wünscht etc. als für die Grundlage streitbarer und hoch unsinniger Diskussionen herzuhalten. 

Die wahre Absicht zählt, sie bleibt jedoch in jedem verborgen, das macht es spannend, die Ehrlichkeit holt jeden ein, das, was man tut ist daher eher zweitrangig in diesem maßgeblich nach innen wertenden System.

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Vorbestimmung durch Gott  versus  freier Wille

Die Vorbestimmung ist insofern gefährlich, da sie dazu verleitet, Verantwortung abzugeben. Freier Wille trifft es nicht ganz, da dem freien Willen hier sein wichtigster Gegenpart fehlt: Die Annahme und Akzeptanz der Konsequenzen aus dem, was ich tue oder lasse. ... läuft was schief, ist es schnell die Vorbestimmung Gottes und damit die rasche Selbstentlassung aus der Verantwortung dessen, was freier Wille so anrichten kann. 

Sagen wir mal so: Vorbestimmung durch Gottes Wille steht für den unendlichen Schatz und Reichtum von allem, was möglich ist, gepaart mit den jeweiligen Gefühlen, die damit in Verbindung stehen. 

Es ist eine Mischung aus beidem, und je mehr ich diese Zusammenhänge verstehe und in Einklang mit meiner wahren inneren Zufriedenheit lebe, desto mehr kommt der freie Wille zum Tragen.

Gute Frage 👍

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Man kann davon ausgehen, dass Gott einen Heilsplan für jeden Menschen hat. Man nennt das göttliche Vorsehung. Jeder Mensch, der sich darauf einlässt, wird auch in dieser Weise geführt, so dass Gott seinen Plan mit ihm vollenden kann.

Aber es  ist keinesweg alles von vornherein so festgeschrieben, dass der Mensch gar nicht mitwirken könnte. Wir erleben doch immer wieder, dass Menschen oft gar nicht nach Gottes Plänen fragen, sondern Ihn ausklammern aus ihrem Leben. Sie wollen so leben, wie es ihnen richtig erscheint und gefällt. Weil der Mensch einen von Gott gegebenen freien Willen hat, kann er auch die Pläne Gottes durcheinander bringen, indem er andere Wege geht als die ihm zugedachten, indem er sich von Gott abwendet oder ihn ablehnt und seinen eigenen Vorstellungen folgt. Gott lässt das zu. Er versucht zwar, den Menschen immer wieder auf den richtigen Weg zu führen, aber nicht als Zwangsbeglückung, sondern als Angebot und oft auch in der Stimme des Gewissens.

Es besteht ein Unterschied zwischen dem ewigen Wissen Gottes um alles, was geschehen wird und Seinem Willen! Vieles, was auf Erden geschieht, ist ganz und gar nicht der Wille Gottes, aber Er weiß, dass es geschieht. Nicht weil Gott es weiß, geschieht es, sondern weil es geschieht, weiß Gott es. Wenn sich auch der einzelne Mensch frei entscheiden kann und somit auch seine Ewigkeit bestimmen, so hat sich in der Geschichte Gottes mit den Menschen immer wieder gezeigt, dass Gott das Unheil, was Menschen anrichten, doch auch wieder zum Guten wenden kann, indem er immer wieder einen neuen Anfang schafft. So gesehen lässt Er sich seinen Plan mit der Welt und der Menschheit letztlich nicht durcheinander bringen.

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flunra39 06.05.2016, 11:05

Katze 45, in deiner Theorie existiert doch ein recht unvollkommener Gott, der die "Umwege" der Menschen akzeptiert und das alles dennoch "allmächtig" nennt - warum denn das ?!

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Meiner Meinung nach, ist alles von der Zukunft hervorbestimmt. Vielleicht hat man einige Male eine Entscheidung, welchen Weg man geht, aber egal für welchen Weg man sich an einer Kreuzung entschließt, sind auch diese Wege bereits vorherbestimmt. Sogar die Wünsche in deinem Kopf sind sozusagen programmiert. Viele "heilige" Bücher, darunter Bagavatgitta, Bibel, Koran ect , beschreiben es. Du darfst dich dabei nicht von der Religion, sondern nur von den Büchern inspirieren lassen. Ich persönlich halte nicht viel von der ewigen Wiedergeburt, dem Karma der Vorleben usw. Meine Erkenntnisse beruhen  auf wissenschaftliche Studien bzw eigenen Erfahrungen und Forschungen.

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Tesla13 27.12.2016, 12:59

Übrigens Jahwe heißt übersetzt, ich werde sein!

ist auch zukunftsorientiert

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Es ist eben nicht logisch argumentierbar, dass es einen Gott gibt, der alles erschaffen hat (inklusive physikalischer Gesetze!) und gleichzeitig einen wirklich komplett freien Willen. Da ist deine Hinterfragung schon ganz richtig. Deshalb heißt es auch " der Glaube" und nicht "das Wissen". Manche Menschen entscheiden sich einfach daran zu glauben, dass es moeglich sei, ohne das logisch auszudiskutieren.

Was man davon haelt ist dann jedem selbst ueberlassen. Nun sei noch gesagt, dass natuerlich nicht alle glaeubigen Menschen an den freien Wollen glauben. Wahrscheinlich tun das die meisten, aber bestimmt nicht alle.

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ich verstehe nicht was du nicht verstehst ...
Gott lebt nicht in einem Universum und ist nicht an Raum und zeit gebunden. deshalb kann er auch "in die Zukunft schauen" (dir für ihn keine Zukunft ist, denn das würde ja bedeuten dass er an die Zeit gebunden wäre). nur weil er aber nur in "die Zukunft schauen kann" heißt das ja nicht dass er dich wie eine Marionette lenkt oder so.

als mensch können wir zwar nicht wirklich in die Zukunft schauen. aber nehmen wir an wir beide sind auf der Autobahn unterwegs und es ist Stau. wir sind am ende dessen und steigen aus. nun sehen wir von hinten ein Auto angerast kommen und "wissen" das er bald ins letzte Auto krachen wird. einfach weil wir logisch denken können und die physikalischen Gesetze so in etwa kennen. nur weil wir es wissen ... kann dann die Autofahrerin (will nicht immer die männlichen nehmen) hinterher sagen dass wir ihren Willen beeinflusst haben?

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ja, da bist du in dem Gewebe von Glauben und Vernunft gefangen.

Entscheide dich für eine grundhypothese: ENTWEDER du machst das wie auch immer ausgemalte Bild vom Gott zu Deiner Ausgangsthese ODER du verlässt diese (willkürlichen) Glaubensebene und damit auch das vermeintlic he Dilemma. Zunehmend mehr spricht heute für die Evolution und die Ablehnung eines menschlichen Kompensationsmodells eines "Schöpfers".


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Wer sagt dir denn, dass Gott schon alles vorherbestimmt hat?

Wenn wir unter Gott den Gott der Bibel verstehen, dann hat er uns freien Willen geschenkt: die Freiheit, uns so oder so zu entscheiden.

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Meiner Meinung nach (und die ist natürlich nicht zwingend)

Gott zeigt Dir lan verschiedenen punkten des Lebens Möglichkeiten zur Entscheidung auf und die sind natürlich frei und die Konsequenzen daraus erfordern manchmal abermals Entscheidung usw.

ist vielleicht ein neuer Ansatzpunkt lfür Dein Problem

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Keiner weiß mit Sicherheit ob Gott oder wer auch immer, die Zukunft und unsere Entscheidungen schon festgelegt hat. Wenn es aber so wäre, weiß man immer noch nicht was und wie es festgelegt ist. Aus vielleicht tausenden Möglichkeiten wählt man eine aus und empfindet es als selbstbestimmt, auch wenn viele Dinge Einfluss auf unsere Entscheidungen haben, entscheiden wir letzendlich selbst. Da wir ja nicht wissen ob und wie unsere Meinung und Entscheidung von einem höheren Wesen oder wer oder was auch immer, vorher entschieden wurde, ist es eigentlich sinnlos darüber nachzudenken. 

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Genau deswegen ist es auch nicht ganz korrekt, dass Gott schon alles vorbestimmt hat. Ein Beispiel: Jemand findet seinen Traumpartner. Dennoch sagt man nicht JA zur Heirat, sondern schickt den in die Wüste. Du findest einen Traumjob und sagst nicht JA und unterschreibst nicht den Vertrag. Was Gott vielleicht kann ist: die Weichen zu stellen. Aber das Eintreten in die Tür muss man dann schon allein machen :)

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Hier liegt der Irrtum in der Philosophie und in den Religionen: In der Prämisse, Gott sei allwissend...

Doch das ist Gott nicht!

Wozu denn sonst die Schöpfungen und die Kreationen Gottes? Sie wären ja dann sionnlos und somit ohne Sinn....

Und weshalb dann auch die (Re)Inkarnationen uns Seelen in menschliche Körper, um bestimmte Aufgaben zu lernen und zu bereinigen wie auch die Auflösung karmischer Gegebenheiten?

Was Gott erkennen kann, ist zB das Ziel eines eingeschlagenen Weges, jedoch nicht, ob dieser Weg bis zum Ende beschritten oder unterwegs ein anderer Weg eingeschlagen wird...

Gruß Fantho

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"Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will."

(Jean-Jacques Rosseau)

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shineinshine 05.05.2016, 15:43

Sorry, aber ich verstehe den Zusammenhang zwischen meiner Frage und diesem Zitat nicht wirklich. Könntest du genauer ausformulieren was du meinst?

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Dhalwim 05.05.2016, 16:57
@shineinshine

Naja, Schicksal kann man formen. Kann sein, dass es ein Missverständniss da gab.

Das Zitat sollte eigentlich aussagen, dass man wie gesagt die Freiheit hat, das zu lassen was man nicht möchte.

Wenn jeder tun dürfte was er will (die eigentliche Definition von Freiheit), dann würde das heißen, dass auch aggressive oder andere Menschen morden dürften.

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Taimanka 05.05.2016, 20:09

schön klingendes Zitat, jedoch hat auch J.-J. Rosseau das wichtigste Motiv des Tun & Handelns in diesem bonmot außer Acht gelassen: 

Die Absicht

... eine "Währung", die unter dem Scheinbaren zählt und im Leben des Tuenden oder Nicht-Tuenden wirkt und in jedermanns "Abschlussrechnung" ihren finalen Niederschlag findet, so wie die Schwerkraft den ihrigen Gesetzen folgt. 

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Kann man nicht. Vorherbestimmung und freier Wille schließen sich gegenseitig aus.

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Entweder man lässt sich von Gott "führen" und sieht jedes Ereignis als vorherbestimmt oder man glaubt daran, dass man sich selbst entscheiden kann, welches Leben man führt.

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der wille des menschen ist nicht frei, denn deine grundlagen sind sympathie und antipathie

die willensfreiheit ist eine täuchung der menschlichen verstandeskraft

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Beides zusammen geht scheinbar nicht, also könntest du die Frage anders stellen; Haben wir einen freien Willen oder ist "alles" vorbestimmt?

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da wir wissen das es gott nicht gibt, nie gab, sondern nur eine erfindung von menschen ist - ist alles was du tust dein eigener wille. vorbestimmt ist nichts, es liegt alles in deiner hand.

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shineinshine 05.05.2016, 15:31

Vielleicht ist es so, vielleicht auch nicht. Niemand weiss es. Aber leider kann ich das meinem Lehrer nicht an der Prüfung sagen ;)

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Garfield0001 05.05.2016, 17:53

Du beweist und noch dass es gott nicht gibt? danke

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