Wie kann man einen Dobermann vor DCM schützen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also das ist einfach so das Problem mit den Erbkrankheiten, ich schließe mich da meinen Vorrednern an, aber ich denke, man kann bei guten Züchtern auch Glück haben. 

Ich würde früh mit der richtigen Ernährung einsteigen, denn Ernährung ist einfach das A und O. Man kann viele Krankheiten damit behandeln und Symptome mindern. 

Ich möchte natürlich nicht mit irgendwelchen Schamanen-Heilmitteln um die Ecke kommen, aber ich würde den hund, sofern er es verträgt, barfen - bzw frisch füttern. Manche lieben es roh, manche vertragen es nur gekocht. Jenachdem muss man es testen. Ich würde mir aber vorher alles anlesen, weil sonst können viele Fehler passieren. Außerdem würde ich Taurin und Lachsöl dazu geben. Taurin ist gut für die Durchblutung und stärkt das Herz. Taurin gibt es in Pulverform und ich füttere es meinen Katzen, weil Katzen es selbst nicht produzieren und mit mehr Taurin im Futter sind sie einfach wesentlich gesünder. 

Einsteigen würde mich mit dem  Barf-Buch von Swanie Simon (drei-hunde-nacht.de), da wird man wirklich super informiert. 

Übrigens gibt es da auch Tipps bei Herzerkrankungen und wie man für ein gesundes Herz sorgen kann. 

Ich möchte damit nicht sagen, dass dein Hund damit geheilt ist, aber es kann eben auch viel helfen und nicht schaden, wenn man es richtig macht

LG

Wegen der Ernährung gibt der Züchter extra noch Beratungsstunden, die im Kaufpreis des Hundes enthalten sind. Trotzdem vielen lieben dank ^^

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@Ph0nix4sch3

Das ist auf jeden Fall sehr löblich von dem Züchter ;) aber auch da gibt es  schwarze Schafe, die bestimmt Sachen empfehlen :) 

Aber ich drück die Daumen, dass das hier nicht der Fall ist und viel Spaß dann bald mit dem neuen Mitbewohner :)

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Hallo, du hast schon ein Paar gute Antworten bekommen. An deiner Stelle würde ich mich nach einer anderen Rasse umsehen.

Diese Erkrankung führt ja zum plötzlichen Herztot und das mit ca 3 Jahren. Das Risiko würde ich nicht eingehen. Überleg mal mehr als 50% der Hunde sind betroffen! Die Tierarztkosten sind enorm, wenn die Krankheit denn frühgenug erkannt wird.

Das ist in der ganzen Dobermannzucht vertreten und wird totgeschwiegen. Ein gesunder Hund dieser rasse ist also ein Glücksgriff.

In meinen Armen ist schon mal ein junger Schäferhund mit 18 Monaten gestorben, Todesursache plötzlichen Herztot.

Erspar dir diese Erfahrung!

dagegen kannst du nichts tuen und es ist doch der Wahnsinn das 53% der Hunde davon betroffen sind der VDH immer noch fleißig die Züchter unterstützt um vielleicht irgendwann mal wieder astreine Tiere zu haben. Sorry hier bist du das absolute Versuchskaninchen der dieses Risiko alleine trägt.

Und der seriöse Züchter muß dir noch nicht einmal die Wahrheit sagen. 

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