Wie kann man einen Bettler/Fremde (Ausländer) besser integrieren und auch helfen?

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5 Antworten

Das größte Problem bei der Sache ist, dass man nur denjenigen helfen kann, die sich helfen lassen wollen. Es spricht nichts dagegen, jemanden, der auf der Straße lebt und hilfsbedürftig aussieht, zu fragen, ob man ihm/ihr irgendwie helfen kann.

Du wirst aber schnell merken, dass die wenigsten dieses Angebot annehmen. Und wenn, dann nur um Kleinigkeiten bitten.

In einem Sozialstaat wie Deutschland ist es recht schwer, dauerhaft obdachlos zu bleiben. Das heißt nicht, dass nicht doch einige irgendwie durchs Raster fallen. Aber es gibt Heerscharen von Sozialarbeitern in verschiedensten sozialen Einrichtungen (z.B. Obdachlosenheimen), die sich nach Kräften bemühen, einem in einer Notsituation zumindest aus dem Gröbsten herauszuhelfen.

Was du als einzelner tun kannst, ist dich selbst sozial zu engagieren. Du kannst in der Tafel helfen oder in einem sozialen Wohnprojekt. Oft muss man dafür gar keine besonderen Fähigkeiten haben, sondern sich einfach ein- oder zweimal die Woche freiwillig engagieren.

Frag doch am besten mal bei der Stadt nach oder schau im Internet, wo du dich freiwillig sozial engagieren kannst. Damit ist Notdürftigen viel mehr geholfen, als wenn du versuchst, jeden einzelnen Härtefall selbst zu retten. Da weißt du nämlich gar nicht, wo du anfangen sollst.

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Nur kurz, weil meine Zugfahrt gleich zu Ende ist. Man kann Menschen nur dann helfen, wenn sie sich helfen lassen wollen. Niemand kann zu seinem Glück gezwungen werden. ... und deine Vorstellung von Glück kann ganz massiv von der Vorstellung eines anderen abweichen.

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 08:29

Das stimmt. Aber wenn ich z. B. Bettler bin und es nicht mehr sein möchte - wohin kann ich mich dann wenden?

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zum integrieren gehören immer zwei seiten. deutschland bietet genug möglichkeiten an. allerdings sind diese auch mit auflagen verbunden. so wie es sein sollte

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 08:28

Was könnte ich alles tun, wenn ich nun Bettler bin und es nicht mehr sein möchte? Wo muss ich mich da melden?

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Die Bettler am Straßenrand gehören vorwiegend zur osteuropäischen Bettlermafia.
Du kannst ihnen helfen, indem du sie ignorierst.

Beobachte mal wieviel Geld die in der Stunde bekommen. Da ist dein Stundenlohn aus ehrlicher Arbeit wahrscheinlich ein Pappenstiel dagegen.

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Kommentar von DBKai
05.02.2016, 09:44

Ja - man sollte wohl kein Geld mehr spenden - sondern nur mehr Lebensmittel und Kleidung... auch kann man ihnen zeigen wo Notschlafstellen und die Suppenküche zu finden sind... und ev. dabei helfen, sich zu bilden und aus diesem Milieu heraus zu kommen, wenn einem ein Weg einfällt.

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