Wie kann man einem Kleinkind Erkältungssymptome erleichtern?

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8 Antworten

Auch kleinen Kindern kann man schon helfen, schau mal:

- Inhalieren mit Kamillendampf

-Babix-Tropfen (gibt es in der Apotheke) für auf die Klamottenträufeln

- Nasentropfen

- Halswickel

- Viel trinken: Vitamin C-haltige Säfte oder Kräutertee.

- Erkältungssalbe für Kinder auf Brust und Rücken auftragen

- Viel an die frische Luft gehen, wenn dein Kind fieberfrei ist

- Fenster mehrmals täglich weit öffnen

- FeuchteTücher im Schlafzimmer aufhängen, gegen trockene Luft

- Körper warm halten

- Bei Husten: warme Milch mit Honig

- Kalte Waschlappen auf die Stirn, wenn es erhitzt ist

- Fieberzäpfchen, u.s.w. erst ab 38°C geben

- Bei Fieber: lauwarme Wadenwickel, wenn es schlimmer wird: Brust und Halswickel

- Schonen

-U.s.w.

Wenn es sich nicht bessert, unbedingt einen Kinderarzt aufsuchen.

Gute Besserung für dein Kind.

LG Pummelweib :-)

Sehr gute Tipps! Milch allerdings verschleimt zusätzlich und die Gabe von Fieberzäpfchen sollte man nicht von einer ZAhl abhängig machen (wenn, dann von 'gefährlichen' Zahlen wie 40,5 °C - 41°C z.B.. Aber nicht mit 38°C da fängt 'Fieber' ja erst an.). Eher davon, wie der Allgemeinzustand des Kindes ist. Manchmal sind sie bei 38.5°C schon schlapp und lethargisch, dann könnte ihm ein Zäpfchen gut tun. Manchmal sind sie bei 40°C noch quietschfidel und man sollte dem Fieber bei seiner Arbeit nicht im Weg stehen!

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@Graecula

Danke...

Ein Kind das Halsweh hat ist nicht immer gleich automatisch verschleimt...

Der Körper muss mit dem Fieber kämpfen, deswegen sollte man nicht vor 38°C ein Fiebermittel verabreichen. Beim Zäpfchen geht es um das Fieber, man sollte sein Kind natürlich immer genau beobachten und abwägen, wann es ein Zäpfchen unbedingt braucht, das ist für mich nur logisch.

LG Pummelweib :-)

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@Pummelweib

Unter einem Alter von vier Jahren sollten gar keine Fieberzäpfchen verabreicht werden sondern das Fieber durch lauwarme Wickel gesenkt werden die um die Waden gelegt werden. Warum? Weil wir bis dahin noch gar nicht mit einem erwachsenen Menschen vergleichbar sind in sehr großem Umfang. Die Auswirkungen von Medikamenten auf so kleine Kinder wurden wissenschaftlich noch gar nicht erfasst und sollen auch nicht erfasst werden. Denn dann wären Versuche mit so kleinen Kindern nötig die aber aus ethischen Gründen verboten sind. Die alternative Möglichkeit in einem Labor entsprechende Bedingungen zu schaffen sind noch gar nicht vorhanden und ihre Entwicklung wird politisch ausgebremst. Deshalb sollte von jeder künstlich hergestellten Medizin bis zu einem Alter von vier Jahren abgesehen werden es sei denn ein Facharzt verschreibt diese nach eingehender genauer Untersuchung. 

In diesem Alter entwickelt sich das Immunsystem. Deshalb kann die Körpertemperatur durchaus mal auf 40° C steigen. Bei uns Erwachsenen ist so eine Temperatur unlustig und behandlungsbedürftig. Bei einem Baby bis Kleinkind ist sie zu beobachten und zunächst mit LAUWARMEN Wadenwickeln zu senken. Niemals bei Fieber mit kaltem Wasser das Fieber senken wollen da der zu große Temperaturunterschied den Kreislauf zu sehr belasten kann. Das kostet dem Körper sinnfreie Energie die anderweitig besser eingesetzt wird. Und bitte auch nicht versuchen das Fieber im Gesicht zu senken. Da hat es sehr wenige Blutgefäße. In den Waden dagegen verlaufen eine ganze Menge. 

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Dagegen kannst du nicht viel machen - sei froh, dass die Nase läuft! Wenn sie verklebt und verstopft ist, ist das viel unangenehmer! Deswegen sollte sie viel trinken, warmer Tee ist auch gut bei Hsten und ein bisschen Vitamin C (Fruchtsaft) schadet nie. Solange sie keine anderen Probleme hat, solltest du sie lieber ablenken statt ihre Aufmerksamkeit mit allen möglichen "Hilfsaktionen" noch mehr auf die Symptome zu richten. Je gelassener DU bist, desto entspannter ist SIE.

  • Gib deinem Kind Honig das beruhigt den Hals und lindert den Husten (halber Teelöffel)

  • Hochlegen des Kopfes erleichtet das Atmen beim ausruhen und schlafen
  • Sorge für viel Ruhe
  • Dampf einatmen (Löst Schleim, ein warmes Bad entspannt zusätzlich; Stelle einen Vaporizer oder Luftbefeuchter in das Zimmer)
  • Viel Flüssigkeit aufnehmen!
  • Hühnersuppe

es klingt hart, aber das muss jedes kind, bzw. jeder mensch durchmachen, auch wenn es gegen erkältung kaum heilmittel gibt. der mensch muss von klein an sein immun-system "trainieren", damit es lernt, im leben mit den angriffen von viren, bakterien und anderen schädlingen fertig zu werden.

es ist ein bekanntes phänomen, dass von übervorsichtigen eltern "behütete" kinder, die so gut wie nie mit schmutz und verletzungen in kontakt kamen, überproportional allergien entwickeln, weil eben ihr immunsystem nicht zwischen "guten" und "bösen" stoffen unterscheiden gelernt hat.

Die Tipps von LonelyBrain unterschreibe ich alle! Wenn mein Sohn (2) Schnupfen hat, lege ich einen Ringordner (einer von den schmal reicht eigentlich) wie einen Keil unter die Matratze. Zusätzlich Transpulmin auf Brust und Rücken (ohne gefährliche ätherische Öle, nur Thymian). Im Winter sorge ich dafür, dass die Luft nicht zu trocken wird. Als Mutter leide ich am meisten bei Halsschmerzen mit, weil ich von mir weiß, dass ich in dem Fall eine ständige Befeuchtung brauche (Lutschpastillen, heißer Tee, o.ä.). Das ist bei Kleinkindern kaum möglich. Bei uns geht das nur mit lauwarmem Tee (Salbei). Honig wirkt auch super (Konsistenz und antibakterielle Wirkung). Im Moment sehen wir uns nach einem Inhalationsgerät um. Das befeuchtet die Schleimhäute mit einer Kochsalzlösung und bringt so Linderung. Ob man ein Kleinkind 7 Minuten vor ein solches Gerät parken kann, ist die andere Frage ;) 

Lass warmes Wasser in eine Schüssel, gib etwas Erkältungssalbe dazu und stelle die Schüssel über Nacht ans Bett - das befreit die Atemwege.

Du kannst auch ein Wischtuch mit dem Wasser tränken, es auswringen und ans Bettchen hängen.

Hat meinen Kindern immer geholfen.

Diese Empfehlung kam übrigens von einem Kinderarzt.

Hausmittel gibts da  so  gut  wie  keine. Ich hatte  für  meine Kinder (  die  sind  freilich  jetzt  schon  groß)  immer  "Babix"  ---  das sind Tropfen  zum Aufbringen auf  die Bettdecke  oder  die Kleidung. Ich  weiß  nur  grade  nicht  mehr  genau, ob  die  bei so  kleinen  Kindern  auch  schon geeignet  waren.  Einfach  mal  in  der Apotheke  nachfragen  :-)

Oft erleichtert feuchte Luft die Atmung: feuchte Tücher in der Nähe aufhängen.

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