Wie kann man eine schlimme Kindheit verarbeiten außer durch Therapien?

5 Antworten

Ich hatte auch eine sehr schlimme Kindheit, aber ich lass mir sowas nicht gefallen was die mir angetahn haben vor 6 Jahren. Gib solchen Leuten keine Chanche. Du musst damit Leben. Ich wurde sexuell belästigt, wurde ungerecht behandelt, wurde geschlagen. Aber ich hab gelernt das dass Leben nicht Perfekt ist & man mit dem Problemen Leben sollte, denn man lernt dadurch vieles wie man stark bleibt.

Ich habe zum Glück keine Erfahrung in dieser Richtung, aber auch nicht die allerbeste Kindheit gehabt. Ich denke, das einzige, was hilft, ist ein gutes soziales Umfeld, das dir Rückhalt gibt und dir Dinge vom Leben zeigt, die du viell. aus dieser Sicht noch nicht gesehen hast. Heilen kann das zwar auch nicht, aber es hilft, es als deine Vergangenheit anzunehmen und dich auf die Zukunft einzulassen...Die Bilder hat man wohl immer im Kopf, aber im laufe der Zeit lernt man, sie nicht mehr so an sich ranzulassen und sie kapseln sich ab, bis sie bestenfalls scheinbar nicht mehr zu dir gehören...

Dankeschön für deinen Rat, der sehr gut ist. lg moni

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versuch damit zu leben. es ist/war ein teil deines lebens und du musst damit klar kommen. vll hat es dich geprägt dass du jetzt so bist wie du bist? vll hat es dich ja gestärkt. vergiss nicht, dass jeder mensch schwächen hat und etwas das er verstekcen möchte (auch solche erlebnisse) und nur wer sie erkennt und zulässt ist wirklich stark

Das hast du sehr schön gesagt und ich danke dir dafür. Wünsch dir einen schönen 2. Advent. lg moni

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Kann sexueller Missbrauch so verdrängt werden, das man sich nicht/kaum erinnert?

Mich beschäftigt nun schon länger eine Frage.

Ist es möglich, dass sexueller Missbrauch in der Kindheit so verdrängt werden kann, dass im erwachsenen Alter keine erinnerungen mehr vorhanden sind? Oder nur sperrlich, situations bedingt?

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Hintergründe des Sprichworts "Die Zeit heilt alle Wunden"

Wie kann man das verstehen?

Die Erinnerungen bleiben ja dennoch bestehen.

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Psychiatrische Tageskliniken- hat jemand Erfahrungen bzw. kennt sich damit aus?

Hallo zusammen, eine gute Freundin von mir leidet seit über einem Jahr an undefinierbaren Rückenschmerzen, sie hat auch noch einige andere psychosomatische Störungen wie Schlafstörungen, Schwindel, Paniksymptomatik usw. allerdings treiben sie die Schmerzen bald an den Rand ihrer Kräfte. Körperlich liegt nichts vor nur die Schmerzen sind da. Eine Bekannte gab und den Rat, dass sie mal in eine psychiatrische Tagesklinik, stationär oder auch ambulant!?- gehen sollte. Hat jemand von Euch Erfahrungen damit? Wie lange ist man dort für gewöhnlich? Und könnte sie ihren Pflichten wie z.B. Studium überhaupt noch irgendwie nachkommen!? Könnte ich mich in der Zeit noch mit meiner Freundin treffen oder würde sie dort" festgehalten"? Nochmal zur Erinnerung: Sie ist nicht erkennbar und deutlich psychisch krank!- Man kannn sic hmit ihr normal unterhalten u. sie versucht auch ihren Alltag so gut es geht wegen der Schmerzen zu bewältigen.- Allerdings hat sie auch schlimme Jahre u. eine schlimme Kindheit hinter sich (deswegen auch der Tipp mit der Tagesklinik). Also falls jemand was weiß, danke Euch!

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Ist es möglich, Ereignisse völlig zu verdrängen?

Hi erstmal. Ich möchte mich hier im Internet nicht ausheulen oder stören, deswegen versuche ich das hier knapp zu formulieren. Also: Wegen Dingen, die mir in der Kindheit passiert sind (Misshandlungen, Vernachlässigung) war ich schon 3 mal stationär in Behandlung. Aber ich zeige auch und vor allem Symptome, bei denen ich auf sex. Missbrauch schließen würde (Angst und Ekel vor Männern, Ekel vor mir selbst, ganz schlimme Probleme mit Sex, Selbstverletzung und soweiter und sofort außerdem triggert mich alles total, was damit zu tun hat. Allein hier diese Frage zu stellen, war sehr schwer). Ich kann mich nur an überhaupt nichts erinnern. Man könnte jetzt sagen, dass das vllt so besser ist, aber ich finde das einfach nur beängstigend und will Klarheit. Ich habe auch das Gefühl, dass alle Behandlung nur oberflächlich war. Also: Kann man so etwas völlig vergessen?

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Wie kann man mit dieser Schuld (einer Kindesvernachlässigung) leben?

Ich bin ein (behinderter) erwachsener Mann, bin aber als Kind von meiner Mutter emotional, d.h. psychisch vernachlässigt worden. Durch eine Therapie, die ich jetzt mache, ist viel ans Tageslicht gekommen. Ich hatte zwar ein materiell gut gestelltes Elternhaus - es ist aber dennoch als schlecht zu bezeichnen. Letztendlich dann auch eine schlimme Kindheit. Beide Elternteile waren an der - mal vorsichtig ausgedrückt - "Kindesmisshandlung" beteiligt. Beweisen kann ich natürlich nichts mehr.

Meine Mutter (94) äussert sich dazu nicht mehr. Ich bin schockiert und erkenne, dass sie mir ihr Leben lang Theater vorgespielt hat. Gefühle hatte sie für mich keine.

Vieles rührt vermutlich aus ihrer eigenen Kindheit und der Dinge, die sie erlebt hat (z.B. Vertreibung - Flüchtling).

Die Therapeutin sagte mir, dass ich das Pech hatte, in das "falsche" Elternhaus hineingeboren zu sein.

Was meint ihr ?

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