Wie kann man eine Gartenhütte am besten mit wenig Budget isolieren bzw heizen?

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1 Antwort

Man kann für relativ schmales Geld einen Sonnenkollektor bauen. Der pustet dann mit einem 12V-Lüfter tagsüber warme Luft rein, sodass abends die Wände hoffentlich gut vorgewärmt sind.

Das Dingen sollte aber nach Sonnenuntergang abgeschaltet werden, sonst macht es das genaue Gegenteil.

Du kannst das Dingen entweder über Temperatursensor steuern, oder einfach über eine zeitgesteuerte Steckdose - kostet wohl am wenigsten.

Ein Schritt weiter wäre der Selbstbau eines Wärmetauschers. Der wärmt die kalte Luft von draußen mit der Abluft von drinnen an. Dann - und nur dann! - kann man die Lüftungsschlitze oben dicht machen (wo die meiste Wärme flöten geht).

Kann man zwar aus billigen Materialien selbst gebastelt werden, ist aber schon eine Ecke aufwändiger.

Die billigste Innenisolierung ist das Abhängen der Wände mit billigen Wolldecken - hat man im Mittelalter so gemacht. Wenn man vorher Querleisten anbringt, stehen die Wolldecken ein paar Zentimeter von der Wand ab und bilden so einen isolierenden Hohlraum.

Pappe geht auch, sieht aber bescheiden aus und fackelt leicht ab.

Abisolieren mit Styroporplatten geht zwar, ist aber teuer. Da musste in div. Kleinanzeigen schauen, ob mal sowas angeboten wird.

Ein Holzofen macht natürlich ordentlich Wärme. Aber das ordentlich zu installieren, sodass keine Brandgefahr und keine Vergiftungsgefahr besteht, will gelernt sein.

Ein subjektiv stärkeres Wärmegefühl entsteht, wenn man den Heizstrahler auf die Füße ausrichtet. Generell sollte man auf warme Füße achten, das bringt schon sehr viel (warme Boots mit dicken Einlegesohlen, Bretterboden mit Abstand zum Erdreich, Teppich).

Im Bereich 80 Euro kann man Petroleumöfen kaufen. Müffelt ein wenig. Auch hier braucht man zwingend Frischluft von außen!

Ich empfehle euch einen Rauchmelder mit Kohlenmonoxidwarner.

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