wie kann man ein sechsjahriges Kind fördern, dass seinen Altersgenossen geistig voraus ist,

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7 Antworten

Foerdern muss nicht immer etwas mit Programmen zu tun haben. Die Eltern koennen fuer Buecher sorgen und das Kind in Museen und auf Trips in der Natur (und in die Autowerkstatt, den Juwelier und was auch immer) mitnehmen.

In der Schule kann die Lehrerin ihn ein Buch lesen oder lustige Aufgabenzettel machen lassen, wenn er seine Aufgaben viel schneller als der Rest der Klasse erledigt, das wurde bei meinem Sohn auch so gemacht und er hat sich nicht gelangweilt.

Und dann gibt es ja auch Nachmittagskurse, von Robotik bis Zaubern, und natuerlich Sport, vielleicht sollte er sich so einen Kurs aussuchen?

Also meine Eltern haben mit mir damals einen IQ - Test gemacht und der Psychiater hat empfohlen mich nicht eine Klasse weiter zu setzen weil dann der Stress kommen könnte den ich so nicht haben werde. Das stimmt auch - ich kam super mit - alles locker flockig einfach. Meine Eltern haben mir damals ein "Spiel" gekauft, wo man Kristalle selbst züchten kann und haben das immer mit mir gemacht oder sind mit mir in den Wald und haben mir gezeigt ,was man da so essen kann und von was ich krank werde. Ich hatte dann noch ein Soduku - Buch für Kinder und in der 3. klasse dann eines für Erwachsene.

Pass aber auf ... solche Kinder haben in der Schule shclechte Karten was Freunde angeht. Ich z.B. fand die Spiele immer doof , die die anderen gespielt haben und das was ich amchen wollte war den anderen zu schwer. Also stand ich immer alleine rum und das ging bis zur Abschlussklasse....

Bring den Jungen mit Menschen zusammen, mit denen er sich unterhalten kann, die ihn ernst nehmen und auf ihn eingehen. Überlegenheit kann unter den Altersgenossen einsam machen. Er braucht Vertrauenspersonen. Was er nicht braucht, sind Leute, die ihn als eine besondere Sorte Mensch behandeln.

Kommt auf das Kind und die Gegebenheiten an. Man könnte einen IQ-Test machen und es eventuell Klassen überspringen lassen oder auf eine Schule für Hochbegabte gehen lassen. Ansonsten immer für das Kind da sin und die Fragen beantworten und it ihm beschäftigen, schadet ja keinem Kind. Es gibt auch Feriencamps für Hochbegabte, aber alles würde ich nur mit dem Einverständnis des Kindes tun, soll heißen, wenn das Kind seine Klasse liebt und sich wohlfühlt, dann würde ch es nicht springen lassen, wenn es Angst und Heimweh hat würde ich es nicht in ein Camp schicken.

das Traurige ist, dass er in einer Zerissenen Familie lebt, Vater Mutter getrennt, aber in selben Stadt. Diese Zerrissenheit beschäftigt ihn ungeheuerlich. Desweiteren wird sein mögliches Talent verkannt womöglich, da in der Familie Intellektualität nicht hoch im Kurs steht..

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@xyxxyxxyx

Dann versuch doch Kontakt mit der Schule aufzunehmen, mit dem Vertrsuenslehrer oder dem Schulpsychologen, wenn es einen gibt. Vllt. haben die Erfahrungen, wie man ihn fördern könnte und ein IQ-Test auch von der Schule befürwortet ist kostenlos für die Eltern.

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Er liest schon mit sechs? Er ist doch sicher erst in der ersten Klasse!?

Sobald er tatsächlich flüssig lesen (und verstehen, was er liest) kann, würde ich ihn in der Stadtbücherei anmelden, regelmäßig mit ihm hingehen und ihn dort weitgehend selbst entscheiden lassen, was ihn interessiert. Nicht so viele Vorschläge machen, aber ihm geeignete Bücher raussuchen helfen, wenn er sich für etwas Bestimmtes interessiert.

Ansonsten viel Zeit mit ihm verbringen, viel reden, seine Fragen beantworten, ihm gut zuhören - wenn ein Thema in seinem Kopf kreist, ihm Anregungen geben.

Von Lernprogrammen halte ich nicht viel. Kinder wissen selbst, wie weit sie gehen können. Sie brauchen nur Anregung und Hilfe, um etwas selbst zu tun. Und die liebevolle Aufmerksamkeit von Erwachsenen.

er hat sich selbst in der Bücherei angemeldet, da sein Vater keine Zeit (Lust?) hatte

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und ne lebhafte fantasie hat

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