Wie kann man ein Pferd vom buckeln abhalten?

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5 Antworten

****Bei einem Pferd das nicht nur gründlich versaut sondern auch "traumatisiert" ist, muß man aufpassen dass man nicht den rechtzeitigen Absprung verpasst.

Nein - nicht den Absprung vom Pferderücken sondern von der Mitleidstour!!! Ein Pferd vergisst das Geschehene schneller als man denkt, fest sitzen bleiben solche Reaktionen wie abwehrendes Kopfhochreissen, Gurtzwang, Steigen und buckeln.

Bevor man jetzt den kurzen einfachen Weg geht sollte man sich Gedanken machen was man will. Will man dem Pferd helfen und nun von Grund auf alles richtig machen? Sinnvoll wäre das, sonst hat man auf Dauer ein Pferd das immer irgendwo noch eine Macke hat.

Also zurück auf Null.

Das Pferd steht schon seit ca. 4 Jahren auf der Weide rum. Warum bitte?? So konnte es sich nur die schlechten Angewohnheiten noch besser und vertiefter behalten.

Fangt an wie mit einem Youngster. Zurück zu der Basis. Also Aufhalftern, führen, anbinden und putzen. Anfassen lassen. Wenn das alles ermüdend gut klappt kann man weiter machen.

Spazieren gehen, longieren, Bodenarbeit - Parelli würde ich sehr empfehlen!

Erst wenn das alles einwandfrei klappt würde ich einen Sattler kommen lassen, der sollte dann einen Sattel anpassen der wirklich sitzt. In der Regel hat kein Pferd einen passenden Sattel wenn es 4 Jahre auf einer Weide stand!! Dann hat es nämlich keinerlei Rückenmuskeln mehr die einen Reiter wirklich tragen können!

Danach würde ich langsam anfangen mit dem Beritt - das sollte in dem Fall ein Profi machen. Kostet Geld aber ist gefahrfreier für alle Beteiligten, sinnvoller und schneller als wenn einige Halbwissenden an einem Tier herumdoktoren das ohnehin schon genug schlechte Erfahrungen gemacht hat.

** Richtig, hier gibts kein Geheimrezept gegen Buckeln ** Gute Ausbildung ist die Basis von einem guten Zusammenarbeiten zwischen Mensch und Pferd - hier kann man zwar Punkte überspringen aber was dabei rauskommt sieht man leider viel zu oft!

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Kommentar von sonnenstern11
19.03.2012, 14:08

danke für deine Antwort.

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Naja das ist schwierig - es gibt mehrere Gründe warum ein Pferd buckelt - zum Beispiel weil der Sattel nicht passt, weil sie übermütig sind oder weil sie einfach nur den Reiter austesten wollen. Beim ersteren kannst du dir nur sicher sein wenn sich jemand mal das angesehen hat. Bei nummer zwei schadet es nicht wenn du ihn mal kräftig austoben lässt bevor du dich draufsetzt. Und naja beim dritten musst du ihn halt "trainieren" anfangs solltest du schauen dass du oben sitzen bleibst - am schwersten tut er sich mit dem buckeln wenn er in Bewegung ist - am besten sogar noch wenn er im Kreis geht. Treibe ihn immer weiter an (kannst ihm auch ruhig mal die Gerte geben, dass er weiß dass er das nicht darf) - aber ich bin leider kein Profi vielleicht solltest du dich mal bei jemanden der Pferde einreitet erkundigen.... Oder sieh mal da http://www.gutefrage.net/frage/wie-gewoehnt-man-pferden-buckeln-ab (oder gib einfach mal bei Google Pferd + buckeln ein)

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Kommentar von sonnenstern11
19.03.2012, 14:05

danke für deine Antwort..

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Die anderen Antworten nicht infrage stellend möchte ich sagen, was man machen sollte wenn auch mal ein braves Pferd einmal buckeln sollte. Wenn ein Pferd buckelt nimmt es den Kopf hinunter und rollt sich förmlich ein, um in die Luft hüpfen zu können, deswegen ist es wichtig den Kopf des Pferdes nach oben zu "ziehen" und um es aussitzen zu können solltest du im leichten Sitz sein aber dich eben mit den Knien und Beinen gut festhalten. Wenn der Kopf oben ist hat es kaum eine Chance noch zu buckeln.

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Meiner Meinung nach kann man ein Pferd nicht dazu bringen, plötzlich nicht mehr zu buckeln. Es gibt natürlich ein paar Kniffe, die dem Pferd das Buckeln schwieriger machen, aber das hilft ja nur gegen die Symptome und löst das Problem nicht.

Allerdings kann man das Pferd natürlich durch Bodenarbeit, Geduld, kleine Übungen, wieder rittig machen.

Was hat sie denn in der ganzen Zeit mit dem Pferd gemacht? Hat er nur auf der Koppel gestanden, oder hat sie mit ihm gearbeitet (vom Boden aus)?

Wie verhält sich das Pferd, wenn jemand in seine Nähe kommt?

Das Beste wäre es vermutlich, wenn sie sich einen Bereiter dazuholt, der mit Natural Horsemanship arbeitet, der kann erstmal soweit mit dem Pferd arbeiten, bis es am Boden gut mitarbeitet und kann dann ganz langsam mit der Arbeit unterm Sattel anfangen.

Fakt ist aber, dass man mit der Ausbildung des Pferdes wohl ganz von vorne anfangen muss, wenn es anscheinend so traumatisiert ist.

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Kommentar von sonnenstern11
19.03.2012, 14:06

Soweit ich weiß, steht das Pferd nur auf der Koppel ist aber handzahm.

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Ist eigentlich einfach, man muß ihm eine ordentliche Ausbildung, fußend auf Vertrauen zum Reiter und langsamem Aufbau sowie passende Ausrüstung angedeihen lassen, dann buckelt es auch nicht.

Ich habe mein Pferd selbst gezogen, selbst ausgebildet, ihm einen Maßsattel verpaßt - der hat nie gebuckelt oder versucht mich loszuwerden.

Einen kleinen Freudenbuckler (selten) nehme ich gar nicht wahr.

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