Wie kann man ein Land allgemein verbessern?

4 Antworten

Das Problem Deiner Überlegungen ist, dass es DEN STAAT nicht gibt. Es gibt Länder mit Regierungen. Diese Regierungen kommen auf die unterschiedlichste Weise zustande. Immer geht es um Macht und einen Machtkampf. Afrika wird per Hilfe von Kirchen und unserem Staat (Entwicklungshilfe) seit den 60er Jahren massiv unterstützt. Doch das landet fast alles in den Taschen der Clanchefs, die sich in den jeweiligen Ländern an die Macht geputscht haben. Durch Clan- und religiöse Zersplittertheit geht das meiste in menschenmordenden Bürgerkriegen unter. Auch in Südamerika, wo von Deutschland aus heftig unterstützt wurde, landet das meiste auf US-Bankkonten, verschoben von den Regierungsmächtigen und ihrer Korruption, auch wenn die sich zeitweise "sozialistisch" genannt haben, diese Etiketten sind dort nichts wert.

Grundlage dieser Verhältnisse ist oft das ungeheuer große Unwissen und die Abergläubigkeit der Volksmassen. Von außen sieht es oft wie Faulheit und Unfähigkeit aus. Von innen betrachtet ist es die irgendwelchen höheren Mächten ergebene Einstellung, dass von außen geholfen wird, dass der in der Selbstachtung begründete Anstoß fehlt, die Probleme selbst anzupacken. Sieh Dir nur mal dieses Video an, dann bekommst Du eine ungefähre Vorstellung davon. Aber bitte kein Hochmut. Bei uns war das bis ins 17. JH nicht viel anders. Wir haben über 300 Jahre gebraucht und eine philosophische Aufklärung, die es außer in Europa nirgends gegeben hat.

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/iq-wissenschaft-und-forschung/gesellschaft/hexenverfolgung-afrika-100.html

Hallo,

die Spenden sind nur ein Tropfen auf dem Heissen Stein! Sie bewirken zu wenig.

Weißt Du warum? Eine Person ist überschuldet mit 20.000 Euro. Und sie verdient zu wenig und gibt zuviel aus. Sie bekommt jeden Monat eine "Spende" von 20 Euro von der Oma. Aber was nutzt ihr das?

Die armen Länder geben zuviel aus und verdienen zu wenig (Außenhandelsdefizit) - sie sind überschuldet. Da helfen Spenden nichts!

Der Staat muß neue Bodenschätze finden (und die teuer verkaufen) und eine Industrie aufbauen. Beides ist schwierig. So wurden in Bolivien große Lagerstätten von Lithium (für Akkus der Elektroautos) gefunden - eine große Chance für die Zukunft. Griechenland hat im Meer große Ölfunde gemacht. Wird aber nicht gefördert.

Aber die Industrie fehlt noch. Man muß viel verkaufen, damit es einen besser geht. Es ist genauso wie bei einer überschuldeten Privatperson. Auch Bildung reicht nicht aus, auch ein Professor kann zuviele Schulden haben!

Das weltweite Finanzsystem muß geändert werden. Freiwirtschaft wäre eine Möglichkeit.

Zu Deiner weiteren Frage: Alle Kinder in die Schulen schicken, Universitäten und Hochschulen errichten und dazu auch ausländische Lehrkräfte einstellen, den Tourismus fördern (für öffentliche Sicherheit sorgen, Hotels bauen, Flugplätze usw.), den Mittelstand und Handwerk fördern (weniger Bürokratie, günstige Kredite), aber Modernisierung und Beschäftigung zusammen ist etwas schwierig. Arbeiter einstellen oder Roboter? Für angemessene Bezahlung sorgen (wie im Lande notwendig) und gute Kontakte zu anderen Ländern sorgen (der Trump macht genau das Gegenteil, in den USA weniger Touristen und weniger Investitionen ausländischer Firmen - so zum Beispiel darf man es nicht machen, wie der dicke Kim aus Korea aber auch nicht).

Dann kann man (wie eine Firma) mehr Umsatz machen und es kann nach und nach besser werden. Man braucht dazu intelligente Leute in der Politik und in der Wirtschaft. Und weniger Streit im Land (oft bekriegen sich die Völker im Land oder der politische Streit ist zu stark, so das sie sich nie einig werden und es nicht weitergeht).

Ich finde, ohne grundlegene Änderung des Finanzsystems wird es nie eine Lösung geben. Und Spenden mildern nur die Not, nicht das Problem!

Es wäre schön, wenn Du mitmachst, die Welt zu retten! (Wir brauchen die Menschen noch, sind unsere Lieblingsfeinde ...)

Beste Grüße vom Klingonen

Von Außen ist so etwas bisher nur sehr sehr selten gelungen. Spenden bringen meistens gar nichts. 

Wenn ein Land sich "verbessern" will, dann müssen in diesem Land alle an einem Strang ziehen. Das beginnt mit einem langfristigen Plan, der dann auch umgesetzt wird, egal wie schwer es auch am Anfang ist. So hat es in China und in Südkorea funktioniert. In Nordkorea hat es nicht funktioniert, obwohl es auch dort alle 5 Jahre einen neuen Plan gibt. Denn wie bereits gesagt, es müssen alle an einem Strang ziehen. Wenn der Plan über die Köpfe des Volkes hinweg gemacht wird und überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat, dann kann es nicht funktionieren. 

Mit 84 Jahren geht Oma in den Knast. Lebensmittel-Diebstahl aus Armut und Not - UND DANN SO EIN URTEIL ?

Bin heute vom Sat1-Frühstücksfernsehn geschockt worden. Oma mit Minirente stibitzt aus der Not heraus LEBENSMITTEL um zu essen zu haben - welch eine Blamage für die unsere von der Politik so hochgelobte "Sozialgesellschaft".

Gibt´s doch gar nicht ? DOCH, mitten in Europas Wirtschaftsmacht Nr. 1 - BEI UNS !

Es werden jährlich zig Milliarden Steuer-Euros verbraten um Banken zu retten, den internationalen Geld-Adel mit Geschenke zu überhäufen, dazu Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt kommend zu fördern, arabische Krawallbrüder durch "Mutti´s" unsägliche teils sog. verlogene Willkommenskultur bei uns zu verpäppelt A B E R dafür leiden gleichzeitig etliche unserer eigenen Rentner, viele Obdachlose UND unzählige echte Flüchtlinge die noch in irgendwelchen türkischen oder sonstigen Auffanglager ausharren müssen bittere Not weil viel zu lange aus politischer Blindheit und m.E. für egoistische Profilierung jegliche Kontrolle gefehlt hat ?

Ich persönlich finde es mehr als beschämend und verlogen. Wie denkt ihr darüber ?

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Besitzt die BRD ihre Bürger?

"Besitz (lat. possessio) bezeichnet in der juristischen Fachsprache die tatsächliche Herrschaft über eine Sache." (Wikipedia)

Auch wenn ich juristisch keine Sache bin, so hat der Staat Herrschaft über mich und kann mich mithilfe von Gewaltanwendung zu allerlei Dingen zwingen, z.B. zum Schulbesuch, zur Steuerabgabe, zur Registrierung bei Behörden, zum Zahlen von Krankenkassen- oder Rundfunkbeiträgen. Er hat weiterhin das Recht, mir die finanzielle Existenzsicherung zu entziehen und das Recht mich meiner Freiheit zu berauben und mich einzusperren.

Heißt das, dass ich de facto im Besitz des Staates bin?

Wenn ja, bin ich dann auch Eigentum des Staates oder hat der Staat sich den Besitz unrechtmäßig angeeignet?

Wenn nein, wieso hat er dann die tatsächliche Herrschaft über mich?

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In welchem Staat lebt man am sichersten?

In Deutschland z.B. haben wir es ja extrem sicher:

  • Rechtsstaat mit Gewaltenteilung (Vertrauen in den Staat)

  • Vertrauen gegenüber Berufsgruppen (gute Leistungen, geregelte Bezahlung)

  • Verbrechensschutz (Vertrauen gegenüber Privatpersonen, z.B. kann man offizielle Mitfahr- oder Mitwohnangebote i.d.R. gefahrlos annehmen)

  • technische und statische Sicherheit von Gebäuden. Maschinen, Fahrzeugen

  • Sozialstaat (keine Ängste wegen Existenz)

  • keine Naturkatastrophen (nur z.B. Hochwasser an wenigen Orten)

  • keine Bedrohung durch gefährliche Tiere und Seuchen

  • käufliche Produkte sind vertrauenswürdig (v.a. Lebensmittel, Trinkwasser)

  • in den Familien gibt es vergleichsweise wenig häusliche Gewalt

...das ist mal das, was mir spontan dazu einfiel

Kennt ihr andere Länder, wo die Bevölkerung ähnlich sicher leben kann oder sogar noooch sicherer? Nicht, dass ich gleich auswandern möchte, aber spannend wäre das schon.

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Wird es in absehbarer Zeit einen 3.Weltkrieg geben?

Der Krieg in der Ukraine; der Krieg in den islamischen Ländern und die Flüchtlingskriese; das Problem mit dem Euro (Griechenland); Armut und Hunger in Afrika; Pegida, die Nazi-Bewegung und die IS; begrenze Ressourcen; anstehende Neuwahlen in den USA etc.; ich habe das Gefühl zur Zeit "krieselt" es an vielen Stellen mehr als sonst. Manches ist zwar nicht aktuell, aber es häuft sich. Wenn sich das alles noch steigert, kann das tatsächlich (sagen wir mal in den nächsten 100 Jahren) zu einem Krieg führen?

Vor Kurzem habe ich auf GF die Frage gestellt, ob ich mir aufgrund unseres Rentensytems Sorgen um meine Rente (Renteneintritt 2070) machen müsste und jemand meinte, ich werde sowieso durch den 3. Weltkrieg sterben und brauche mich deshalb nicht um meine Rente zu sorgen.

Wenn ich z.B. sowas lese wird mir schlecht:

Es wird ihn geben! Und zwar darum weil es in absehbarer Zeit um das nackte Überleben gehen wird. Die Rohstoffknappheit macht sich ja heute schon bemerkbar, du siehst es an den Zapfsäulen und an deiner Energierechnung. Außerdem wird der Klimawandel viele Lebensräume zerstören, 70% der Menschheit leben in der Nähe oder direkt an der Küste.Wasser wird knapp werden, religiöse Konflikte flammen immer mehr auf. Wir haben vor kurzem die 7 Milliarden Grenze überschritten, die Welt ist jetzt schon überbevölkert. Im Jahre 2050 knacken wir die 9 Milliarden Grenze. Dann ist die Erde definitiv nicht mehr in der Lage die Menschen ausreichend zu ernähren, wenn nicht was passiert. Die Schwellenländer (Indien,China) streben nach Wohlstand, koste was es wolle. Da wird es Konflikte geben. Die Erdölexportierenden Länder haben bald nix mehr was sie verkaufen können, sie rüsten sich heute schon hoch weil sie wissen das sie bald nur noch überleben können wenn sie expandieren.Die Welt ist im Umbruch, viele wollen das aber nicht wahr haben. Es passiert was da draußen und es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die Situation außer Kontrolle gerät. Ich bin kein Schwarzseher, ich halte nur die Augen offen und zähle eins und eins zusammen. Quelle: GF-Nutzer Bujan im Jahr 2011

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