Wie kann man diesen Kreislauf beenden?

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8 Antworten

Hallo HardDecisions!

Aber ich habe all die Jahre immer mein bestes gegeben, damit es der Person gut geht.

Und dich dabei etwas übersehen? Hast du auch für dich dein Bestes gegeben?

Es ist schwer, immer und permanent für jemanden da zu sein, wenn man selbst auch mal eine Auszeit braucht.

Aber natürlich! Da ginge es uns wohl allen so!
Das Leben ist ja auch Rhythmus, ein Geben und Nehmen, es braucht also den Wechsel, keine Einseitigkeit.
Nichts sollte im Extrem gedacht oder gelebt werden, damit alles im Gleichgewicht bleibt, damit man sich selbst ausgeglichen fühlen kann.

Die Person versteht sowas allerdings nicht. 

Du selbst ja vielleicht auch nicht sooo ganz....  ;-))))

Ich habe schonmal versucht mit ihr darüber zu reden. 

Ja, aber zuvor solltest du mit dir selbst reden, damit du Klarheit gewinnst. Dann wird ein Gespräch mit ihr vielleicht sogar auch überflüssig....  ;-))) Beobachte das mal....

Mit deiner Frage hier bekommst du wertvolle Anregungen und Denkanstöße, die dir dabei sicherlich helfen werden.

Sie kann es aber nicht akzeptieren, wenn man getrennte Wege geht, weil sie immer meint, man muss es nur wollen.

Da gebe ich ihr durchaus recht: Im Leben ist oftmals der eigene Wille und die Stärke davon ausschlaggebend.
Aber für dich ist es schwer, damit umzugehen, geschweige denn, eine Entscheidung zu treffen, weil dies bisher zu hart für dich war.  ;-)))

Wie geht man mit so einer Situation um?

Akzeptieren und Annehmen. Hinterfragen. Erst mal. Um daraus etwas zu lernen. Dann kann man weiter sehen.....

Und da merke ich immer, dass ich es nicht mehr kann. 

Für sie da sein? Ok, das ist doch normal. Erlaube dir das und setze immer dann anderen Grenzen. Fertig.

Aber dabei hast du Angst vor ihrer Reaktion!
Denke mal, das ist dein wahres Problem und Hindernis.  ;-)

Sobald du deine Lebenskräfte und Aggressionen für etwas für dich Gutes einsetzen solltest und eigentlich ja auch wolltest, so machst du es nur halbherzig oder sogar gar nicht, weil dich deine Angst vor möglichen radikalen und gewaltigen Reaktionen der Anderen daran hindert.

Klar, wenn du deine Kräfte für dich einsetzt, kannst du es ja zeitgleich Anderen nicht mehr recht machen. Das macht diese schon mal sauer bis ....??? Dann lassen sie blind vor Wut diese an dir aus. Deine Freundin lebte dir das ja beispielhaft auch so vor. Jetzt denkst du, wird sie wohl bei mir dann auch so machen....  ;-)))

Somit steckst du ständig in einem Konflikt, der dir sehr viel Energie raubt. Weiter entscheidest du dich häufig im Wechsel, mal für dich, mal für andere und auch das ist sicherlich sehr energieraubend. Angst haben ja sowieso. Angst haben kostet sehr viel Energie. Diese fehlt dir natürlich dann ständig für Alltagsaufgaben und für dich selbst.....

Weiter könnte es wohl gut möglich sein, dass dich, sobald du Grenzen setzt, Schuldgefühle plagen. Die kosten auch wieder Energie und Kraft und setzen dir zusätzlich zu.
Um sie zu lindern müsstest du dein Bedürfnis nach Ruhe..... annehmen und akzeptieren bzw. dir selbst erlauben.

Wir haben so viel Gemeinsam, dass man sich seelenverwandt nennen könnte. 

Ja, vielleicht macht ein gemäßigtes Zusammensein wirklich viel Sinn, eben, weil ihr euch so ähnlich seid und deshalb so viel voneinander lernen könnt.

Und vielleicht ja hast du auch all die störenden Eigenschaften, die dir bisher nur an ihr auffallen, auch selbst in dir. Beobachte das mal. Vielleicht lebst du sie an anderer Stelle, ok, das ist ja dann zweitrangig, aber du lebst sie auch schon mal, wann und wo dann auch immer.
Mit dieser Erkenntnis könntest du viel lernen über dich und übers Leben und so viel Gutes für dich tun, ausgeglichener werden, gesünder werden. leichter und freier auch.

Ich denke es ginge weder um Kontaktabbruch noch um so weiter wie bisher zu machen, sondern vielmehr bei allem eine gesunde Mitte zu finden.
Mal so, mal so. Mal Kontakt, mal Pause.

"Oh, sorry, heute kann ich einfach nicht. Ich fühle mich selbst so schwach und brauche Zeit für mich. Das hat mit dir persönlich ja gar nichts zu tun, treffe ich mich mit anderen ja auch nicht. Das hat nur etwas mit mir allein zu tun. Ich habe ein Bedürfnis nach Ruhe, so wie du ein Bedürfnis nach Kontakt hast. Wir haben also beide ein Bedürfnis, aber ich kann dir heute mal deines nicht erfüllen, sondern muss heute mal für mich selbst da sein."

"Das verstehe ich nicht, wir können uns doch wenigstens für ne halbe Stunde treffen, das ist doch kein Ding...."

"Ne du, wirklich nicht, ich bleibe heute für mich, weil ich das brauche".

"Ach komm, das kannst du doch nicht machen"

"Doch, weil ich das brauche. Nicht nur du hast Bedürfnisse, ich auch".

"Jetzt sei doch nicht so......"

"Ich mach jetzt mal Schluß, denn genauer kann ich dir das auch nicht mehr erklären. Wenn du mich nicht verstehst, weiß ich es auch nicht. Ich dachte, du bist ne Freundin und meinst es mir gut. Aber du gönnst mir ja nicht mal ne Auszeit. Ich dachte immer, du meinst es mir auch gut, so wie ich dir. Aber wenn ich mal was brauche, so sagst du einfach, dass du mich oder das nicht verstehst. Also dann kann ich dir auch nicht helfen. Ich jedenfalls brauche für einige Tage meine Ruhe, ob du das nun verstehst oder nicht."

Zuvor jedoch solltest du deine Angst vor den Aggressionen Anderer mildern, indem du dich ihr stellst und überprüfst, ob sie recht hat.
Traf in Vergangenheit stets das ein, wovor du angst hattest?
Hat Angst recht? Oder ist etwas anderes wahr?
Hattest du vor Bedrohung und Beängstigendem keinerlei Schutz?

Ich wünsche dir bei allem viel Mut und Vertrauen.

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Wirklich sehr einsichtig, wenn in dieser Situation Dir  ein scharfer Schnitt empfohlen wird.

Leidende Menschen können unerbittlich andere „aussaugen“ ohne dass ihnen die Egozentrik ihres Handelns bewusst wird.

Ich frage mich aber, ob Du nicht auch  ein persönliches Interesse am Fortbestehen der Beziehung hast.

Da gibt es sehr viel Trennendes, sehr viel Belastendes, das  Dich bis an die Grenze Deiner Kräfte fordert. Da gibt es aber nach meinem Eindruck auch schon das Dritte zwischen Euch:

Eine gewachsene Beziehung.

Von ihr müsst Ihr Euch – so sieht es im Moment aus -  beide im Einvernehmen verabschieden – ein schmerzvoller Prozess für jeden von Euch.

Deshalb meine ich, dass ihr eine oder einen Dritten braucht, der mit Euch Eure Beziehung betrachtet – um die Einsicht bei Euch beiden entstehen zu lassen, dass sie  keine Zukunft haben kann, wenn sie nicht die Kraft entfaltet,  jedem seine Freiheit zu lassen, sondern Euch einengt und die Lebensfreude raubt, die ihr ja auch hin und wieder miteinander erfahren durftet.

Auch wenn von der anderen Seite nicht eine unmittelbare Einsicht erwartet werden kann, würde ich Dir trotzdem zu einem begleiteten Gespräch raten, bei dem von dritter Seite die Problematik Eurer Beziehung Euch beiden vor Augen geführt werden könnte - vielleicht aber auch ihre Chancen?

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Kommentar von HardDecisions
09.09.2016, 09:39

Vielleicht sollte erwähnt werden, dass sich das nun seit etwa drei Jahren so zieht. Wer hat nicht weiterhin Interesse an einer besonderen Bindung, wenn man an die vielen tollen Zeiten denkt. Man wünscht sich ja auch oft, es wäre wieder so wie es mal war - auch wenn das nicht unbedingt der Fall ist bei der Sache.

Aber leider ist sie psychisch so dermaßen "beschränkt" (in ihrer eigenen Sicht), dass eine dritte Person mehr Schaden würde, als helfen. Sie hat einfach eine sehr krankhafte Sicht auf das Leben.

Ich habe der Bindung schon verdammt viele Chancen gegeben. Einmal waren wir sogar beide so weit, dass auch sie eingestanden hat, dass wir uns nur schaden. Aber sie springt irgendwie immer wieder zum Anfang zurück. Wie ein abgespieltes Tonband - nach jedem psychischen Erfolg springt sie zurück zum Anfang.

Sie ist felsenfest davon überzeugt, dass das alles nur eine Sache des Zusammenhaltens sei. Dass sie anderen mit ihrem Verhalten schadet ist ihr nicht bewusst und wurde ihr in den drei Jahren auch nicht bewusst.

Ihr Exfreund hatte sich von ihr genau aus diesem Grund getrennt. Sie hat ihm sein ganzes Leben zerstört - auch nachdem Schluss war. Weil sie Rache wollte.

Sie nährt sich nahezu von einem. Solange die Stimmung gut ist und man schönes erlebt ist alles in Ordnung. Aber in  ihr lebt dieses Monster, was oft zum Vorschein kommt.

Sie braucht eben dringend eine Therapie, gegen die sie sich wehrt. Ich selbst war auch mal sehr stark psychisch krank, aber ich habe es geschafft, da raus zu kommen. Sie allerdings nicht. Daran klammert sie sich - sie gönnt mir das nicht wirklich und will mir immer einreden, es sei eine unheilbare Krankheit und ich würde mich selbst belügen, wenn ich behaupte, dass es mir besser geht.

Und als ich mal sagte, dass es mir ohne sie tatsächlich besser geht,kam es zu einem gewaltigen Streit. Ich habe es logischerweise nicht so hart ausgedrückt, aber ich habe ihr versucht zu erklären, dass sie von mir indirekt erwartet permanent da zu sein. Dass ich permanent für sie funktionieren muss und dass ich das nicht mehr kann. Aber das versteht und akzeptiert sie nicht.

Sehr schwierig eben. Für mich gibt es, leider, mittlerweile nur noch den Schlussstrich. Aber eben weil sie ziemlich schnell auf Rache umschlägt und sehr unberechenbar werden kann, obwohl man im guten auseinander ging, weiß ich nicht genau wie ich das beginnen soll. Auch, weil sie dann immer über alle Wege versucht, einen doch noch zu ereichen um einen wörtlich dicht zu reden, bis man ihr noch eine Chance gibt.

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Grüß Dich HardDecisions!

Es ist der immer wiederkehrende Sachverhalt von Nähe und Abrenzung. Sich für einen anderen einzusetzen und ihm zu helfen ist ein wertvoller humanistischer Wesenszug.

Es ist doch aber so, das die Zuneigung oder auch Liebe zum Menschen nur dann gegeben werden kann, wenn einem die Kraft dafür gegeben ist. Liebe und Zuneigung zum Anderen als Opferbereitschaft im Sinne der Selbstaufgabe, widerspricht dem Wesen der Liebe.

Sich selbst zu lieben (ohne egozentrisch zu sein) beinhaltet eine notwendige Abgrenzung, die die eigene Kraft schützt und konserviert, um sie dann, wenn es nötig ist, wieder zu aktivieren.

Diese Abgrenzung ist kein unmenschliches Verhalten. Natürlich wird man dem anderen wehtun möglicherweise, wenn diese Abgrenzung ihm gegenüber verbalisiert wird, aber man kann das aber begründen und dies in einer Form, das er sie versteht, ohne ihn zu verletzen. Darum solltest Du Dich schon bemühen. Allerdings ist das keine Gewähr, das es auch verstanden wird.

Dieses Risiko muss eingegangen werden und vielleicht erteilst Du damit auch eine Lehre, die dem anderen hilft, Grenzen zu erkennen, die er nicht überschreiten sollte. Und das wieder ist positiv zu bewerten.

Du grenzt Dich ja nur selbst ab, aber den anderen nicht aus. Du schützt Dich ohne den anderen abzulehnen. Das wäre ein sehr guter Weg.

Herzlichen Gruß

von

Rüdiger

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Also, ich weiß ja nicht, was genau sie hat.  Aber psychisch kranke nähren sich nicht an anderen.  Es ist ihr gegenüber jetzt nicht besonders fair, sich so auszudrücken. Schließlich muss ihr ja irgendwie die Möglichkeit gegeben werden, an dir zu zehren. Das deutet eben auch auf deine eigene labilität hin. Wenn du so dringend den Kontakt abbrechen möchtest, musst du deine Nummer wechseln und abwarten.  Wenn Sie dich dann weiterhin belästigt, und dieses dann bedrohliche Züge annimmt, kannst du versuchen ein Kontaktverbot zu erwirken. Das kann man unter bestimmten Voraussetzungen beim Amtsgericht machen (Stalking, Nötigung, Beleidigung). Anders wirst du es wohl nicht machen können. Aber ich weise noch einmal darauf hin, dass es meistens nicht nur die Schuld der anderen Person ist. 

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Was bedeutet krank? Ich glaube ausserdem, dass man nur selbst, psychische Krankheiten heilen kann. Du kannst ihr höchstens Mut machen und Türen weisen.

Wenns dir zuviel wird, erklärs ihr doch. Ich bin immer ganz ehrlich, auch mit psychisch labilen, auch mit Kindern.

Was genau willst du? Dich von ihrem Geklammere lösen? Dann tus, zB. gib ihr das Buch die unendliche Geschichte (weil ich es super find (: ) und seh sie wieder wenn sie es gelesen hat. Zum Beispiel ;)

Unzufriedene Menschen haben keine Aufgaben, die sie zufrieden stellt.

Denk dir ne Aufgabe aus, sie vertraut dir, und du kennst sie (:

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Hallo,

ich nehme Deine Frage ernst und finde diese Frage in keinsterweise lächerlich.

Mein Vorschlag....gehe NICHT auf Distanz. Immer wenn Du auf Distanz gehst, klettet sie um so stärker und Ihr beiden habt noch mehr Probleme miteinander.

Du sprichst ja auch, von gemeinsamer guten Zeit miteinander.

Wie wäre es, wenn Du Dich rar machst....

* Überstunden auf der Arbeit sind halt gerade angesagt

* Fitness Studio

* Ein Kurs bei der VHS belegen

Stopf Deinen Kalender bis kurz vor dem Platzen voll.... uppella, da ist ja kaum noch Platz für sie.

Und wenn Ihr dann gemeinsam was unternehmt, wird es mit Sicherheit einen ganz anderen Geschmack haben. Viel Entspannter. Wahrscheinlich wirst Du Dich dann auch freuen, sie zu sehen.

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Kommentar von JustNature
09.09.2016, 08:13

Bei psychisch Kranken, die einen seit Jahren "abzapfen" muß man dringend auf Distanz gehen - sonst wird das eigene Leben vernichtet.

Weichheit ist da völlig falsch. Für das Leben fremder Personen ist man nicht verantwortlich. Und wenn sich jemand hartnäckig nicht in psych. Behandlung begibt, darf man nicht der kostenlose Ersatztherapeut sein.

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Hmm...leidet Sie unter einer Psychose  ?   Da wäre es einmal ganz gut dass Sie eine Therapeuten aufsucht , mit Medikamenten kann man so etwas in den Griff bekommen.
Es ist traurig für diese Menschen, die brauchen schon Hilfe doch dazu sinnd wir nicht ausgebildet.

Veruche diese Methode wie HPG66 beschrieben hat.   Sag Ihr ruhig, Du musst auch mal an Dich denken, kannst Nachts nimmer schlafen, der Arzt hat Dir geraten von allem eine Auszeit zu nehmen. Das muss Sie verstehen.                       Sollte Sie Dir drohen, mache kurzen Prozess,  erkundige Dich einmal bei der Polizei.wegen Anzeige Nötigung.

Viel Glück

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Kommentar von HardDecisions
09.09.2016, 08:35

Gute Frage. Sie kommt auf jeden Fall immer auf sehr seltsame Ideen und schlussfolgert völlig sinnfreie Dinge. Sie meint auch oft, dass keiner es schwerer hat als sie. Dass nur sie so viel Pech hat. Dass das Pech sie verfolgen würde - dass es sich anfühlt, als wenn ein unsichtbares Wesen ihr alles kaputt macht, weil sie nicht glücklich sein darf.

Schwierig eben. So einen Menschen möchte man halt auch nicht alleine lassen. Mit Medikamenten hat sie es dank mir schon verdammt oft versucht, aber man kann sie nicht dazu kriegen eine Therapie zu machen. Die Medikamente seien alles nur ein Mittel der Pharmaindustrie und seien total nutzlos.

Und eine Therapie will sie auch nicht machen weil sie der Meinung ist, die dient nur dazu um den Menschen arbeitsfähig zu machen, damit man zur Gesellschaft passt. Sie denkt, man wird durch eine Therapie zu einer Art Zombie.

Sie wollte sich auch mal selbst einweisen lassen, nachdem ich hart auf sie eingeredet habe, aber sie blieb keine einzige Nacht dort, weil sie meint, dass man ihr eh nicht helfen kann.

Ich habe schon so oft versucht das zu beenden. Genau auf die Art und Weise - indem ich ihr erkläre, dass ich an mich denken muss und das nicht mehr kann. Aber sie will es nicht beenden. Sie will es nicht akzeptieren, dass ich ohne sie besser dran bin. Sie will sowas nicht hören und akzeptieren.

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Du schreibst viel Text, aber das wichtigtste fehlt: In welcher "rechtlichen Beziehung" sie zu Dir steht.

Anscheinend ist das kein Ehepartner und kein Kind. Darum sollte es sehr leicht sein, so jemand aus seinem Leben rauszuwerfen.

Das sollte durchaus mit Härte geschehen: Drohung mit Anzeige wegen Stalking. Alle Kanäle schließen, auf denen sie Dich erreichen kann. Post zurückschicken. Für fremde Menschen bist Du nicht verantwortlich.

Im Übrigen kann jeder beim Gesundheitsamt Anzeige erstellen, daß ein anderer in Psychiatrie gehört. Dazu sollten Beweise vorgelegt werden.


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Kommentar von HardDecisions
09.09.2016, 07:57

Mit so einer Drohung kommt man leider nicht immer weit. Es geht um eine ziemlich gute Freundin. Klar kann man immer sagen: Zeig sie an! Aber will man es so weit kommen lassen?

Ich habe mal vergeblich versucht sie davon abzuhalten, sich an ihrem Exfreund zu rächen. Er hatte sie betrogen und sie war fest davon überzeugt, die ganze Welt muss das erfahren. Sie schrieb jedem in seiner Familie einen Brief, denn für sie war seine Familie für sein Verhalten schuldig. Und dann ging der Spaß auf sozialen Netzwerken weiter, wo sie alle vor ihm warnte.

Am Ende schickte sie ihm einen Krankenwagen nachhause, weil er sich angeblich geäußert hätte, dass er sich umbringen wolle. Das stimmte nicht, aber sie hatte ihre Rache.

Mit der ist echt nicht zu spaßen. Nur leider habe ich keine Beweise dagegen und auch nichts in der Hand, um sie tatsächlich anzuzeigen.

Und das will ich auch gar nicht. Ich will eigentlich nur in Frieden außeinander gehen. Aber das funktioniert leider nicht mit ihr, weil alles immer ein Angriff ist. Wie eine Verschwörung.

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Kommentar von Satiharu
09.09.2016, 08:00

Just Nature, Natur schliesst niemanden aus! Was würdest du tun, wenn dein meistgeliebter Mensch oder sogar einzig geliebter Mensch, den du sogar klammern musst, weil du meinst nichts zu haben, dich aus deinem Leben löschen will? Wie würdest du dich fühlen?

Übernehmen wir Verantwortung für unser Handeln (:

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