Wie kann man die Heizkosten mit Zählern an den Heizkörpern berechnen?

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5 Antworten

Bei diesem Ablesewert tippe ich auf digitale Heizkostenverteiler und nicht Verdunsterröhrchen. Die Summe aller gemessenen Einheiten des Hauses bzw. der Wirtschaftseinheit wird bei der Berechnung des verbrauchsabhängigen Teiles der Heizkosten herangezogen. Bei einer Aufteilung 50/50 der Gesamt kosten werden also 50% der Heizkosten durch die Gesamtzahl der Einheiten geteil. Das ergibt den Wert je Einheit. Dieser wird mit deinen 4630 multipliziert und schon hast den verbrauchsabhängigen Kostenteil deiner Heizkosten. Die anderen 50% werden analog durch die Gesamtwohnfläche dvidiert, ergibt den Betrag je m² Wonfläche, multipl. mit deiner WF hast du die Kosten für diese sog. Grundkosten. Beides zusammen sind dann deine Heizkosten des Abrechnungszeitraumes bzw, bei Verkürzung dessen des Nutzungszeitraumes.

Die Verdunstungszähler zeigen keine physikalische Größe an wie z.B. kcal. So dienen sie nur einer mehr oder weniger gerechten Umverteilung des Gesamt- Energieverbrauchs im Haus. Aus der Menge der verdunsteten Flüssigkeit kann also nur der prozentuale Anteil des Gasverbrauchs pro Mieter berechnet werden.

da er aber einen WErt von 4600 hat wird er wohl elektronische HKV haben.

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Wie kann man die Heizkosten mit Zählern an den Heizkörpern berechnen?

Gar nicht. Denn dazu müßtest alle Kosten kennen die zu den Heizkosten zählen. Als da wären Brennstoffkosten, Kosten der Wartung und der Emissionsmessung und Betriebsstrom der Heizungsanlage. (was vergessen?)

Dazu kommt noch das Heizkosten ja nicht zu 100 % nach Verbrauch abgerechnet werden, sondern nur zu 50 oder 70 %. Der Rest, die sog. Grundkosten, wird nach Wohnfläche berechnet.

Das geht nicht - weil Du nicht alle Parameter kennst.

Alle umlagefähigen Verbrauchseinheiten (Verdunster - aller Heizkörper - aller Wohnungen) werden addiert und anschließend der verbrauchabhängige Heizkostenanteil durch die diese Gesamteinheiten geteilt. Damit erhält man einen Verbrauchs-Wert (in €/Einheit). Dieser wiederum, wird mit der Summe Deiner abgelesenen Gesamt-Verbrauchseinheiten multipliziert und ergibt Deinen Verbrauchsanteil in €. Dazu wird noch der Nutzflächenanteil (in €/m²) addiert. Die letzte Gesamtsumme ergibt dann Deine Heizkosten für die Periode.

Anbei eine Musterabrechnung aus dem internet:

http://www.heizware.de/dokumente/musterabrechnung/heizkostenabrechnung_heizkostenverteiler_heizware.pdf

In der Rechnung kann man es eigentlich schön nachvollziehen.

Wenn Du selbst rechnen wolltest, dann musst Du alle Verbrauchseinheiten (auch die der Mitbewohner), alle Wohnflächen, alle Heizkörperfaktoren und alle umlagefähigen Kosten kennen.

Sonst wird das Nichts. Auch eine alte Rechnung hilft da nicht wirklich.

Die Verbraucheinheiten sind Verhältniszahlen innerhalb eines Gesamtsystems und keine Energieeinheiten.

Gruß

:

Begriffsklärung: du hast elektronische Heizkostenerfassungsgeräte - ja ok ich bin ein Klugscheißer -

Deinen Verbraucht kannst du nicht ausrechnen, dazu brauchst du die Gesamten Werte alle Heizkörper und dann per 3 Satz. Und du brauchst alle Kosten. Und du musst wissen welchen Anteil die Fixkosten und welchen Anteil die Verbrauchskosten haben.

Ob Räume nicht beheizt werden ist egal. Außerdem greift hier die Physik. Jedes Mal wenn du die Tür zu den Räumen aufmachst entfleucht Wärme dort hinein.

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