wie kann man die heizkosten im zweifamilienhaus abrechnen?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Heizkostenverordnung schreibt eine Abrechnung nach Verbrauch seit 1981 vor. Ausnahme: Wenn in einem Zweifamilienhaus eine Wohnung vom Vermieter selbst bewohnt wird. Ich schätze, das ist hier der Fall. Also: keine Abrechnungspflicht.

Aber: Durch die Abrechnung nach Verbrauch wird Energie gespart. Wird nicht gemessen, ist Vergeudung oft die Folge. Warum soll man als Mieter auch sparsam mit Wärme und Wasser umgehen, was man es scheinbar umsonst bekommt, bzw. nur eine Pauschale dafür zu zahlen hat? Der Einspareffekt liegt bei 15-30 % gegenüber einer Pauschalabrechnung, z.B. nach Quadratmetern.

Am besten von einem Messdienstunternehmen ein Angebot machen lassen. Beispiele: minol.de - techem.de oder ista.de

Alles nach Wohnfläche oder beheizter Fläche für Vermieter und Mieter in der Einliegerwohnung gleichermaßen. Das wäre ein realistischer Maßstab. Die Heizkostenverordnung und Betriebskostenverordnung lassen das zu. Der Mieter hätte dann aber Anspruch auf eine 15%ige Minderung der Heizkosten. Eine Firma wie ISTA oder Techem oder A+S usw. kostet unnötig Geld, lohnt sich hier absolut nicht.

Am glücklichsten ist es wohl diese kleinen Uhren an den Heizkörpern zu montieren. Eine Firma liest die Dinger dann ab.

Oder eben Zwischenzähler montieren, was bedeuten würde dass du eine Installationsfirma damit beauftragst einen Gaszwischenzähler im Keller zu montieren.

Was erstmal mehr kostet, sich aber auf die Jahre rechnen wird.

nebenkosten nicht einzeln aufgelistet

hallo zusammen, ich habe nochmal eine frage zu den nebenkostenabrechnungen. ich habe ja hier schon einiges gepostet und ich hab auch einige sehr hilfreiche antworten erhalten. aber je mehr ich mich mit dem thema befasse, desto mehr fragen stellen sich mir, die ich mit hilfe von google leider nicht alle beantworten kann. daher nochmal an die experten unter euch: ich habe 75€ pro monat an nebenkosten bezahlt. und laut den abrechnungen geht das auch +- ein paar euro genau auf. jetzt bin ich aber darauf gestossen, dass z.b. für die heizkostenabrechnung vom eigentümer eine monatliche vorauszahlung von 36€ verlangt wurde und er für z.b. das jahr 2009 laut abrechnung 250€ zuviel bezahlt hat. in meinem mietvertrag steht explizit nichts von vorauszahlung für heizkosten im monat, sondern nur gesamt 75€ laut betriebskostenverordnung. kann ich jetzt die zuviel bezahlten heizkosten zurückverlangen? die anderen betriebskosten wären nämlich nicht mehr einforderbar von meinem vermieter, aber ich könnte eben rückwirkend die heizkosten noch einfordern, oder kann er das einfach auf alle kosten umrechnung? also kurz gesagt: heizkostenabrechnung ein plus von 250€ restliche betriebskosten ein minus von ca. 250€ (die der ehemalige vermieter jetzt allerdings wegen fristverletzung nicht mehr einfordern darf). kann das in der nachträglichen abrechnung gegeneinander aufgerechnet werden oder nicht? kann ich also die vom vermieter geleisteten 36€ vorauszahlung auf meinen mietvertrag übertragen, so dass sich daraus für meine geleisteten nebenkosten ergäbe: gesamt 75€ entspricht 36€ heizkosten monatlich und dann eben 39€ im monat für die restlichen betriebskosten ? ziemlich umständlich formuliert ich weiss, aber ich hoffe ihr könnt trotzdem erahnen wie ich das meine...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?