wie kann man die evolutionstheorie argumentieren?

... komplette Frage anzeigen

20 Antworten

Für die Evolutionstheorie gibt es genug Beweise, allen voran Fossilien.

Für Gott und den Kreationismus gibt es keine Beweise.

Aber um ein bisschen versöhnlicher zu antworten. Gottes Existenz und Evolution schließen sich nicht unbedingt aus.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von jehova73
03.10.2016, 10:49

fossilien beweisen doch nicht das wir davon abstammen

1

alle schreiben "es gibt keinen gott", dabei wissen sie es gar nicht

Nein, wissen kann man es nicht. Aber das gilt genauso auch für die Zahnfee. Die Chance, dass es Götter gibt, ist exakt gleich groß. Wer also an einen Gott glaubt, ist inkonsequent, wenn er nicht auch an die Zahnfee glaubt.

Bei der Evolution haben wir zum Glück eine völlig andere Situation. Hier können wir wissen.

Die Evolution ist ein Fakt, dass sich durch unzählige, stimmige und widerspruchslose Belege feststellen läßt. Die Evolutiontheorie ist die Disziplin, die versucht, die Evolution zu erklären. Hierbei kann sich auch mal Fehler machen. Aber das berührt die Evolution als solches überhaupt nicht.

Evolution ist so sicher wie Gravitation. Zu beidem gibt es Theorien, die im wissenschaftlichen Sinne die bestmöglichen Annäherungen an die Realität darstellen. Wenn sich nun ein Wissenschaftler bei der Gravitationstheorie irrt, können wir noch längst nicht fliegen, weil das die Gravitation selbst nicht anficht.

Die Evolutiontheorie ist aber durch millionenfache Belege dermaßen gesichert, dass wir sie in ihren Kernaussagen als passende Beschreibung der natürlichen Abläufe  betrachten können.

Die überzeugensten "Argumente" für die ET sind die unzähligen Belege, die schlüssigen Konzepte, die mit der Natur immer wieder übereinstimmenden Vorhersagen.

Aber so komplex wie die Natur nun mal ist, muss auch eine Thoerie, die sie zu beschreiben versucht, komplex sein.

Man kan die ET also nicht mal schnell an ein paar Tagen verstehen. Ich  befasse mich seit 40 Jahren damit únd lerne ständig noch dazu.

Um also wirklich beurteilen zu können, wie verläßlich die Belege für die ET sind, muss man sich einlesen, Museen besuchen, Dokus gucken, mit Fachleuten sprechen. Nach ein paar Jahren kann man dann hinter die Fassage blicken und erkennt ein atemberaubendes Szenario von berauschender Schönheit und Funktionalität.

Wer sich nicht diese Mühe macht, wird niemals Einblick erhalten in das, was unser aller Basis ist.

Es ist immer einfacher, die Welt mit einem lapidaren "Gott war´s" zu erklären. An der Realität hat man damit aber keinen Anteil.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich halte die Evolution für erwiesen. Die Argument der Evolutionstheorie passen "wie die Faust auf`s Auge" zu den Erkenntnissen anderer Wissenschaften, wie etwa der Astronomie oder auch der Geologie.

Die Erkenntnisse der Naturwissenschaften ergänzen sich also und bestätigen sich gegenseitig.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Evolutionstheorie ist beweisen. Sie ist, anhand von Fossilien und durch Beobachtung, beweisbar.

In Afrika kam man bspw beobachten, dass die Stoßzähne der Elefanten kleiner werden, weil Tiere mit großen eher getötet werden. Es besteht ein Evolutionsdruck der die Entwicklung einer Art beeinflusst.

Ein anderes Beispiel sind Hunde. Die Entwicklung vieler Rassen ist dokumentiert und nachvollziehbar. Aus der völlig überzüchteten englischen Bulldogge wird z.B. aktuell die kontinentale Bulldogge herangezüchtet, um sie wieder gesund zu bekommen. Das ist von außen beeinflusste Evolution, beweist aber das Prinzip.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Evolutionstheorie ist eine der am besten bewiesenen Theorien der Welt, wenn nicht sogar die am besten bewiesene.

Evolution ist überall, es ist ein immerwährender Fortschritt, den die Menschen selbst auch herbeiführen. Durch Zucht nämlich. In der Zucht wählt der Züchter Individuen mit bestimmten Eigenschaften aus, die sich weitervermehren dürfen, dem Rest wird diese Möglichkeit verwehrt.

So erschafft der Züchter neue Rassen und Arten, wie man an allen Haus- und Nutztieren sowie Pflanzen erkennen kann.

In der Natur übernimmt diese Auswahl das Leben. Individuen mit dem Überleben förderlichen Eigenschaften, haben bessere Chancen ihre Gene weiterzugeben als Individuen mit negativen Eigenschaften.

Die Evolution ist nicht nur durch die Zucht bewiesen, sondern auch durch archäologische Funde. Knochen und Fossilien zeigen uns wie die Tiere früher einmal ausgesehen haben, was sie fraßen und wie sie lebten. Durch die Genetik können wir Verwandschaften zu heutigen Tierarten finden und die Puzzelstücke zusammensetzen.

Die Evolution sowie die Evolutionstheorie stimmen beide, daran gibt es nichts zu rütteln.

Gott hingegen gibt es nicht. Er ist nichts weiter als eine fiktive Figur aus Mythen und Märchen die von bronzezeitlichen Schaf- und Ziegenhirten erfunden worden waren, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind.

Es gibt nicht einen einzigen Beweis für Gott, jedoch häufen sich die Beweise gegen ihn beinahe mit jeder neuen wissenschaftlichen Erkenntnis.

Die Wissenschaft hat bereits bewiesen dass die Bibel nicht die Wahrheit sagt, warum also sollte man ihr überhaupt etwas glauben?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Dahika
03.10.2016, 12:10

Evolution ist überall, es ist ein immerwährender Fortschritt, den die Menschen selbst auch herbeiführen

sogar in der Autoindustrie erkennbar. Nur das, was einen Markt findet, überlebt.

2

Wann werden die Bibelgläubigen endlich mal begreifen, dass Wissenschaft, dass die Evolutionstheorie und der Glaube an Gott sich nicht widersprechen.

Der  wörtliche Glaube an die Geschichten in der Bibel ist etwas, an das nicht mal der Papst glaubt. Die Bibelgeschichten sind grandiose Mythen, die philos. Wahrheiten als Bild beschreiben. So kann man z.B. den Sündenfall als Bild, als Gleichnis für die Trennung von Mensch und Tier nehmen. Nur der Mensch kann Gut und Böse unterscheiden. Und mit der Menschwerdung kam das Wissen um die Sterblichkeit. Und damit das Ende des Paradieses. Das ist ein Gleichnis, aber nicht reales Geschehen.

Aber wörtlich nehmen kann man diese Geschichten natürlich nicht. Und das tut auch kein intelligenter Mensch. Wie gesagt: nicht mal der Papst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Barney123
04.10.2016, 03:18

Hallo Dahlika,

so einfach ist es nicht. In der Bibel sind die Geschichten der Menschheit aufgeschrieben. Sie sind durch wissenschaftliche Methoden erklär- und nachvollziehbar. Das wurde in den letzten Jahren intensiv betrieben.

Kleines Beispiel: die Sintflut und das Paradies: Ich will da jetzt nicht zu tief einsteigen, aber es gibt einen Wissenschaftler, der hat die Geschichte vom Paradies und der Vertreibung daraus untersucht. Er fand mehrere ältere Geschichten, als die die in der Bibel aufgeschrieben sind schon in älteren Kulturen und hat festgestellt, dass die Geschichte aus der Bibel auf diese Geschichten zurückgeht. Er hat das ehemalige Paradies im heutigen Golf von Arabien (Persischer Golf) verortet, und zwar auf genau den Grundlagen, die in den alten Geschichten beschrieben sind. Er hat mit Hilfe von Satellitenbildern die fehlenden zwei Flüsse gefunden (die heute ausgetrocknet sind) und festgestellt, dass der Persische Golf von der Eiszeit trocken gelegen hat, weil nach dem Ende der Eiszeit der Meeresspiegel um ca. 120 m gestiegen ist, wobei die durchschnittliche Tiefe des persischen Golfes gerade mal 90 m beträgt, dieser also trocken gelegen war. Die Erkenntnis der Menschheit war die Entdeckung der Landwirtschaft wodurch sie von der Natur relativ unabhängig wurden. Viele weitere Geschichten aus der bibel sind so heute erklärt worden, dass man genau weiß was da stimmt und was nicht. interessanterweise gibt es für viele Mythen heute wissenschaftliche Erklärungen .....

Also vorsicht ......

LG

0

Die Evolutionstheorie gilt für die meisten Menschen als erwiesen, weil diese Theorie entsprechend argumentiert wurde und man die Argumente für schlüssig hält. Das Schlüssighalten von Argumenten ist aber tatsächlich immer nur etwas Geglaubtes.

"Beweisende" Argumente werden gebildet, indem man eine Sache lange genug beobachtet und so Zusammenhänge "feststellt", was bedeutet, daß man sich zu der Ansicht entschließt (glaubt), daß es solche Zusammenhänge gibt.

Die Sache hat den Haken, daß man zwar mit beachtet, ob es auch Umstände gibt, die solche Zusammenhänge ausschließen, daß man aber nur das beachten wird, was man auch wahrnimmt, was wiederum im erheblichen Maß davon abhängig ist, ob man es überhaupt für möglich hält, daß es bestimmte widersprechende Umstände gegen könnte.

Dem vollständig übergeordnet ist das Weltbild, das man hat. Man wird nur das für real halten, was zu dem eigenen Weltbild paßt, und alles, was nicht dazu paßt, werden die meisten Menschen als nicht existierend behaupten (Schutz des eigenen Weltbilds).

Selbstverständlich gibt es auch Vorstellungsmodelle, die ein völlig anderes Weltbild zugrunde legen als das physikalische und/oder das der Evolution, und die Argumente aus solchen völlig anderen Vorstellungsmodellen sind ebenfalls in sich stimmig oder können stimmig sein.

Nebenher gibt es auch viele Menschen, die sich geistig so weit geöffnet haben, daß sie nebeneinander her sowohl das eine als auch das andere aus verschiedenen Sichtweisen heraus für möglich halten oder zumindest nicht behaupten, daß etwas anderes nicht möglich wäre.

Wo es zu nicht auflösbaren Streitpunkten zwischen unterschiedlichen Ansichten kommt (z. B. Gott existiert oder existiert nicht), handelt es sich in Wirklichkeit nur um Darstellungen eigener Denkverweigerung und um die Weigerung, ein anderes Weltbild logisch für möglich zu halten.

Mit der ganzen Sache gar nichts zu tun hat dagegen die Argumentation pro oder kontra, wenn sich die Argumente nicht auf die Sache selbst, sondern nur auf durch Menschen geschaffene falsche Definitionen beziehen und so keine wirklichen Argumente, sondern nur Stänkermechanismen sind.

Beispiel: Wenn irgend eine Gruppe einen Kreis oder ein Quadrat so definiert, daß es unmöglich ist, daß es so etwas geben kann (z. B. einen quadratischen Kreis), dann wäre es schwachsinnig, wenn andere daraus herleiten wollten, daß es einen Kreis oder ein Quadrat nicht geben kann.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
03.10.2016, 12:38

Selbstverständlich gibt es auch Vorstellungsmodelle, die ein völlig anderes Weltbild zugrunde legen

Es gibt aber nur eine Realität. Und an der ist man dichter dran oder eben nicht.

3

Hallo Jehova,

Religion und Naturwissenschaft sind zwei völlig verschiedene Konzepte. Die Vorgehensweise ist grundverschieden! Ebenso die Vorraussetzungen.

Religion hat immer etwas mit "glauben" zu tun. Irgendjemand erzählt Dir etwas, das kannst du dann glauben oder auch nicht. In der Regel beginnen die Eltern, den Kindern zu erklären, was sie glauben und wie sie die Welt sehen. Wirkliche Erklärungen gibt es da nicht. Eher Geschichten, die erzählen, wie die Welt entstanden ist, was Gut und Richtig ist und natürlich, was Gott von einem guten Menschen erwartet. Dabei geht es auch gar nicht darum, ob davon irgendetwas bewiesen werden kann oder nicht. Alles wird als wahr und Richtig vorausgesetzt, und darf nicht in Frage gestellt werden, denn die Religionen vertreten immer die absolute Wahrheit. Die Führer achten jedenfalls sehr darauf, dass da keine Zweifel aufkommen.

Ganz anders die Wissenschaft. In der Wissenschasft geht es überhaupt gar nicht um Gott. Er spielt dabei schlicht und ergreifend überhaupt keine Rolle. Das hat zurn folge, dass es Wissenschaftler gibt, die durch ihre Erkenntnisse immer stärker den Eindruck bekommen, dass es einen Gott geben muss, andere wiederum kommen genau zum Gegenteiligen Eindruck. Wissenschaft will verstehen, wie die Welt funktioniert. Wird eine Frage beantwortet, entstehen immer mehrere weitere Fragen. In der Wissenschaft gibt es auch keine absolute Wahrheit. Jeder ist dazu eingeladen, weitere Erkenntnisse zu gewinnen und bei Bedarf alte Theorien zu verbessern oder sogar gasnz neue Erklärungen zu finden. Das ist in der Wissenschaft kein Tabu, sondern Methode.

Wenn Du in der Wissenschaft erkennen willst, was Richtig und was Falsch ist, musst Du Dich mit den bisherigen Kenntnissen auseinandersetzen und Deinen eigenen Verstand einsetzen, ob Du das nachvollziehen kannst. Es gibt dort keine Geheimnisse (ausser mache Firmen wollen nicht, dass Du ihnen Konkurrentz machst). Niemand wird es Dir übelnehmen, wenn Du neue theorien entwickelst. Ob Dir das irgendjemnd glaubt oder nicht, ist wieder etwas ganz Anderes. In der Wissenscahft kannst Du mit einem Messerscharfen Verstand punkten.

Ganz anders in der Religion: Wenn Du dort anfängst kritisch zu hinterfragen, wirst Du bei den Zeugen Jehovas schnell hören, dass Du aus verseuchten Quellen säufst. Zweifel und Kritik unerwünscht. Strenge Unterofrdnung unter die Hierarchie! Zweifler ist in der Religion ein Schimpfwort.

LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich werde dir hier nicht schreiben wie man für die Evolution argumentieren kann, das werde andere tun die in der Biologie bewanderter sind als ich.

Was ich tun werde ist hier Logik anzuwenden, selbst wenn die  Evolution eine Erfindung Atheistischer Wissenschaftler wäre, was sie nicht ist, gäbe es noch immer nicht den kleinsten Hinweis darauf das ein Gott die Menschheit und unser Universum erschaffen hat.

Eine Widerlegung der Evolutionstheorie die du mit deiner Frage wohl anstrebst, würde nichts beweisen es schlösse den Kreationismus nur nicht mehr vollkommen aus, jede andere Hypothese wäre gleich Wahrscheinlich.

Ich könnte Beispielsweise behaupten, ein riesiges interdimensionales Space-Eichhörnchen hätte den Kosmos durch seinen Anus ausgeschieden, und diese Hypothese wäre mit dem Kreationismus an den du glaubst gleich zu stellen. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
03.10.2016, 12:43

ein riesiges interdimensionales Space-Eichhörnchen hätte den Kosmos durch seinen Anus ausgeschieden

Menno, Du hast sowas von keine Ahnung. Das war ein blau-weiß kariertes Karnickel. Ts Ts Ts...

4

Lieber jehova73,

zum Thema Evolution wurde schon viel Gutes gesagt, ich möchte dich aber noch einmal darauf hinweisen, dass "Es gibt keinen Gott"- oder "Religionen sind da, um die Menschen zu versklaven"-Zwischenrufe nichts darüber aussagen, ob Gott existiert oder nicht, sondern ob die Zwischenrufenden diskussionsfähig sind oder nicht.

Du kannst beruhigt sein, es gibt noch andere Gläubige in diesem Forum ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von realsausi2
03.10.2016, 12:54

ob die Zwischenrufenden diskussionsfähig sind oder nicht.

Wie motiviert wärest Du, mal so richtig intensiv über die Existenz der Zahnfee zu diskutieren? Aber natürlich nur komplett ernsthaft und sachlich.

Und morgen fangen wir dann wieder von vorne an.

Und übermorgen nochmal.

Und dann wieder und wieder und wieder und wieder.

Für wie hoch würdest Du Deine Motivation nach gefühlten tausendmal bewerten?

3

Was ist denn Evolution?

Evolution ist einfach Veränderung bestimmter Eigenschaften wegen Anpassung von Lebewesen an veränderte Lebensbedingungen. Ich hoffe Wissenschaftler verzeihen mir meine freie Interpretation.

Diese Veränderungen von Lebewesen ist in der Natur zu beobachten.

Die Frage, die Gläubige und Nichtgläubige trennt ist, ob sich Lebewesen soweit verändern können, dass sie eine andere Art werden können.

Für mich als Gläubiger ist Evolution jedenfalls so oder so kein Argument gegen Gottes handeln und sein schöpferisches Tun.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Die Evolutionstheorie wird als bewiesen angehsehen.

Dur moderne wissenschaftliche Methoden ist es möglich, anhand von Fossilen die Evolution mit den Zwischenschritten nachzuweisen. Das geschieht dadurch, das man sich die Fossilien genau anschaut und wie dies die Fossilien unterscheiden und worin sie ähnlich sind. Es gibt zwar noch an einigen Punkten lücken was Fossilien angeht.

Allerdings kann man auch anhand der DNA verwandtschaften zwischen den einzelnen Arten nachweisen. So unterschieden sich die Menschen gerade mal auf 1% der DNA untereinander, Von Schimpansen ist der durchscnittliche unterschied gerade mal 0,5%.

Auf diese weise kann man auch herausfinden, das der Mensch mit dem Schwein und allen anderen Tierarten verwandt ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von lovelumina
03.10.2016, 11:35

anomalokaris

0

Die Evolutionstheorie ist ein empirisch testbares Modell ist, welches sich gegenüber allen rivalisierenden Modellen durchgesetzt hat.

Auf den Begriff Wissen musst du nicht herumreiten. Nach sehr strengen Definitionen von Wissen sind wissenschaftliche Theorien kein Wissen, aber das macht sie dennoch nicht irrelevant. Was beim Argumentieren zählt ist in erster Linie die Schüssigkeit und Nachvollziehbarkeit. Ob die Schlussfolgerung als Wissen gilt, kommt danach.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

es geht da gar nicht um die Frage gibts den Gott oder nicht. Sondern darum, wie alt das Leben auf der Erde ist, wie es entstanden ist und sich entwickelt hat.

Um das rauszufinden, haben sie vor Darwin in olle Religionsbücher nachgelesen, wo drin steht der Gott hat die Welt in 6 Tagen fix und fertig, ein für allemal, erschaffen.

Wie sich das menschliche Wissen weiterentwickelt hat, hat man langsam auch gemerkt, dass zwischen Schöpfungsgeschichte und der Realität n riesen Widerspruch existiert. Darwin war in der Neuzeit einer der ersten, die die Bibel nicht mehr als Naturkundebuch gelesen hat, sondern stattdessen auf der Welt rumgefahren ist und Tierarten wissenschaftlich beobachtet und studiert hat.

Seine Studien hat er dann in seinem Hauptwerk "Die Entwicklung der Arten" veröffentlicht. Lange haben reaktionäre Kirchenleute ihn massiv bekämpft und ihm Ansichten angedichtet, die er nirgends aufgestellt.

Darwin war auch nicht atheistisch, er hat nur gesagt, in der Bibel steht was über Gott, aber wenn man was über die Natur rausfinden will, muss man nicht die Bibel lesen, sondern muss sich schon selber, mit seinen Verstand plagen und beobachten und forschen.

Also die christlichen Grosskirchen sehen das heute ziemlich genauso. Gibt nur in USA n paar Fundamentalisten, die an nem 'Intelligent Design' oder einem longtime/shorttime Kreationismus hängen, also die Schöpfungsgeschichte wortwörtlich nehmen.

Es geht also nicht um Beweise oder Ergebnisse, sondern um die Frage, wie krieg ich was raus, über die Natur?

Indem ich olle Schriften befrage oder aber indem ich mit wissenschaftlichen Methoden die Natur studiere und erforsche.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

und alle schreiben "es gibt keinen gott", dabei wissen sie es gar nicht

DOCH, man weiß, dass es KEINE götter gibt, denn die geschichte der religionen beweist genau dass............:)

das problem beim glauben ist aber, dass 85 prozent der menschen an ihre märchenfigur glauben WOLLEN, entgegen den logischen erklärungen und geschichtlichen fakten.......... der glaube garantiert ihnen, dass es nach dem tod noch etwas gibt, das ihnen dann genau dass verspricht, was der mensch sich immer erhofft............ unsterblichkeit, auferstehung, paradies...........das sind die gründe, warum der mensch sich als glaubenssklave einer märchenfigur unterwirft und den ganzen märchenquark glaubt, obwohl er im grunde genommen weiß, dass es nur märchen sind............. glauben = NICHT wissen (wollen) und das zeigt sich auch meistens in den antworten, wenn man echte beweise bringt..............denn dann sagen die gläubigen meistens, "kann ja sein dass es so ist, aber ich glaube trotzdem"............

und genau DASS ist das dilemma daran.............

es fängt schon beim monotheistischen gott an, der eigentlich aus einer heidenreligion geklaut wurde und dann als monotheistischer märchengott der "ahre" sein soll.................aber eigentlich zusammen MIT einer göttin angebetet wurde..........

religionen sind nur auf lügen aufgebaut und dazu da, menschen zu beeinflussen und zu beherrschen und mit dem ganzen belohnungs- und bestrafungssystem klappt dass auch sehr gut..................:)

die evolution ist schon längst bewiesen, evolution passiert ständig, zu jeder zeit, selbst in diesem moment......wenn es nicht so wäre, würden bakterien und viren keine resistenz gegen antibiotika entwickeln, grippeviren sich nicht ständig verändern usw...usw.......usw...........mutationen SIND evolution und die geschichte der naturwissenschaften ist viel weiter und näher dran, die evolution zu beweisen, als gläubige ihre märchenfiguren..............*g*

wenn der mensch mit großprojekte wie z.b. CERN beweisen kann, dass ein universum OHNE märchenfigur entstehen kann, fällt die letzte bastion der hardcore-gläubigen in sich zusammen................*g*

wer die medien mal verfolgt hat, konnte z.b. auch festestellen, dass aminosäuren auch auf kometen und asteroiden existieren, die lebensbausteine also überall im universum vorkommen und wasser ist schon längst au8ch auf anderen himmelskörpern nachgewiesen..............und dass OHNE märchenfiguren.................:)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du kannst Bakterienstämme züchten und sie solange mit Antibiotika traktieren, bis sie gegen die Antibiotika resistent werden. Das ist Evolution live bei der Arbeit.

Wie gesagt, Du kannst es, aber du solltest es nicht tun, sonst werden wir alle alle sterben!!!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mark1616
04.10.2016, 12:41

Und die Bakterien interessieren sich einen feuchten Kehrricht dafür ob du an Evolution glaubst oder nicht. Sie infizieren und töten dich trotzdem. ;)

0

Hallo,

Du meinst sicher, wie man gegen die Evolutionstheorie argumentieren kann. Will man wirklich auf dem Boden der Wissenschaft bleiben, dann muss man unterscheiden zwischen bewiesenen Tatsachen und zu Beweisen erhobenen Behauptungen und Erklärungen, die einem Beweis im eigentlich wissenschaftlichen Sinn nicht gleichkommen. Es wird zwar von vielen, wenn nicht den meisten Wissenschaftlern, die Behauptung aufgestellt, die Evolutionstheorie sei eine unumstößliche Tatsache, doch ist sie das wirklich? Ist sie denn, gemessen an den strengen Maßstäben der Wissenschaft, tatsächlich zu beweisen?

Obwohl das nicht der Fall ist, halten die meisten Wissenschaftler dennoch an dieser Theorie fest. Warum? Nun, man sollte berücksichtigen, dass jeder Wissenschaftler auch ein Mensch ist mit einer eigenen Weltanschauung. Wenn es um die Frage nach den Entstehung und Fortentwicklung des Lebens geht, bewegt man sich sehr schnell an der Grenzlinie zur Weltanschauung. Wenn nämlich tatsächlich die naturalistischen Erklärungsansätze nicht stimmen, dann kann das Leben nicht ohne einen intelligenten Schöpfer entstanden sein. Doch diese Möglichkeit schließen die meisten Wissenschaftler von vornherein aus; nicht etwa, weil für einen Planer oder Designer des Lebens die Beweise fehlen würden, denn diese gibt es zuhauf. Es geht vielmehr darum, dass viele Wissenschaftler ihre Weltanschauung, aus der sie einen Gott ausgeschlossen haben, zu einer Tatsache erklärt haben, an der zu rütteln frevelhaft wäre. Personen, die an der Evolutionstheorie Zweifel äußern, werden für dumm, unwissend und hoffnungslos rückständig erklärt. Da erfordert es schon eine ganze Menge an Mut, wenn sogar Wissenschaftler es wagen, gegen das Evolutionsdogma auszusagen. Etliche Wissenschaftler haben das dennoch getan und haben gewagt auszusprechen, was andere vielleicht nur denken. Hier einige Stimmen von Wissenschaftlern, die als Kapazitäten auf ihrem Fachgebiet gelten:

Der Astronom Robert Jastrow sagte: „Zu ihrem Bedauern kennen .  .  . [Wissenschaftler] keine eindeutige Antwort, da es Chemikern bisher nie gelungen ist, die der Natur zugeschriebenen Experimente, aus nichtbelebter Materie Leben zu erschaffen, nachzuvollziehen. Die Wissenschaftler wissen nicht, wie es vor sich ging“ (The Enchanted Loom: Mind in the Universe, New York, 1981, S.  19).

Der Evolutionist Loren Eiseley gab zu: „Den Theologen war immer vorgeworfen worden, sie beriefen sich allzusehr auf Mythos und Wunder, und nun blieb der Wissenschaft selbst nichts anderes übrig, als eine eigene Mythologie zu begründen: Die Unterstellung nämlich, daß ein Vorgang, den man allen Anstrengungen zum Trotz nicht hatte beweisen können, in der Vergangenheit stattgefunden haben sollte“ (Die ungeheure Reise, München, 1959, S. 230).

In der Zeitschrift New Scientist hieß es, daß „eine zunehmende Anzahl von Wissenschaftlern, insbesondere eine wachsende Anzahl Evolutionisten, .  .  . behaupten, daß die Abstammungstheorie Darwins überhaupt keine streng wissenschaftliche Theorie ist. .  .  . Viele der Kritiker sind Träger höchster akademischer Grade“ (25.  Juni 1981, S.  828).

Da die Beweislage im Hinblick auf die Evolutionstheorie nicht befriedigend ist und keine eindeutigen Schlüsse zulässt, hieß es bereits in der Jahrhundertausgabe von Darwins Entstehung der Arten (London,  1956) : „Wie wir wissen, gibt es unter den Biologen viele verschiedene Meinungen, nicht nur über die Ursachen der Evolution, sondern sogar über deren eigentlichen Verlauf. Diese Unterschiede existieren, weil die Beweise nicht befriedigen und keine bestimmten Schlüsse zulassen. Es ist deshalb durchaus berechtigt und angebracht, die Aufmerksamkeit der nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit auf die Meinungsverschiedenheiten über die Evolution zu lenken“ (von W.  R.  Thompson, dem damaligen Direktor des Commonwealth Institute of Biological Control in Ottawa [Kanada]).

Trotz weiterer intensiver Forschungen auf dem Gebiet der Biologie und Biochemie in den vergangenen Jahrzehnten, sind keine echten Beweise zutage gefördert worden, die die zufällige Entstehung und Entwicklung des Lebens belegen könnten, eher im Gegenteil! Hier ist nur ein Beispiel:
In der Schule haben wir im Biologieunterricht einmal gelernt, dass in einer "Ursuppe" irgendwann die Grundbausteine des Lebens entstanden seien, aus denen dann schließlich die erste lebende Zelle entstanden ist. War es aber wirklich möglich, dass hier der Zufall die Rolle eines Schöpfers übernommen hat? Ist es denkbar, dass eine erste lebende Zelle durch die zufällige Anordnung von Molekülen entstehen konnte?

Nun gibt es über 100 Aminosäuren, jedoch sind nur 20 für die Proteine des Lebens erforderlich. Außerdem treten sie in zwei Strukturen auf: "rechtshändige" und "linkshändige" Moleküle. Die 20 Aminosäuren, aus denen die Proteine der Lebewesen bestehen, sind alle "linkshändig". Wie wahrscheinlich ist es denn, dass auch nur ein einziges für das Leben notwendige Proteinmolekül durch Zufall in einer Ursuppe entstehen konnte? Berechnungen haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Null geht.
Doch sollte sich trotz dieser großen Unwahrscheinlich einer zufälligen Entstehung tatsächlich ein für das Leben notwendige Protein von selbst gebildet haben, dann ist man damit von einer Zelle noch Lichtjahre entfernt. Das wäre in etwa damit zu vergleichen, dass ich von einer hochkomplexen Fertigungsanlage einer Fabrik eine einzige Schraube besitze. Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft.

Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind..., ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250).

Die Evolutionstheorie wird, wie anfangs gesagt, von vielen als eine unumstößliche Tatsache hingestellt, was sie jedoch nicht ist, wie diese Ausführungen in einigen Ansätzen gezeigt haben.

LG Philipp

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Mark1616
04.10.2016, 12:34

Blahblahsülz

Alle Fehler in deinen Behauptungen wurden dir bereits bis zum Erbrechen erklärt und widerlegt. Der einzige Grund warum du immer noch daran festhältst ist, weil du es einfach nicht wahrhaben willst das du dein Leben lang an irgendwelche Märchen geglaubt hast.

Befähigt einen so eine Einstellung objektiv über naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren?

3
Kommentar von DarkSepia
04.10.2016, 22:07

Die Evolutionstheorie wird, wie anfangs gesagt, von vielen als eine
unumstößliche Tatsache hingestellt, was sie jedoch nicht ist, wie diese Ausführungen in einigen Ansätzen gezeigt haben.

Mit dieser Aussage führst du deine ganze Argumentation ad absurdum: Es gibt Leute, die dafür argumentieren! Und deren Argumente listest du nicht auf. Dies nennt sich Cherry Picking. Deine Zitatesammlung sagt damit nicht einmal aus, dass die Evolutionstheorie kontrovers ist. Und du hast selbst den Grundstein gelegt, dies zu erkennen!

0

Pro Evolution empfehle ich dir die Bücher von Kutschera

https://de.wikipedia.org/wiki/Ulrich_Kutschera

gegen Evolution empfehle ich dir die Bücher von Scherer

https://de.wikipedia.org/wiki/Siegfried_Scherer

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Maarduck
04.10.2016, 12:01

Wie ist es denn nun wirklich? Beide haben zugleich Recht und Unrecht. Die wahre Antwort gibt der Wotanismus:

Die ersten Lebewesen entwickelten sich in unserem Universum bereits als die Hintergrundstrahlung noch sehr hoch war und fast überall im Universum flüssiges Wasser ermöglichte. Später verstarben diese Lebewesen körperlich betrachtet und agieren nun als Seelen aus dem Jenseits heraus. Wir nennen sie Götter. Vor allem das Wesen was wir Wotan nennen, hat sich um die Entwicklung des Lebens auf der Erde sehr verdient gemacht. 

0

Kleine Kinder glauben es vielleicht, wenn man erzählt, ein "großer Haufen" (wo, wenn es "nichts" gibt)  sei plötzlich explodiert und daraus sind dann Mill. Sternensysteme entstanden und das Leben entwickelte sich aus totem Lehm.

Unser ewige Schöpfer nennt solche .: (Ps.53,1-2).

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Meatwad
04.10.2016, 20:18

Stimmt. Kleine Kinder glauben das bestimmt. Und wenn du glaubst, die Theorie des Urknalls (keine Ahnung, weshalb du diese bei einer Frage zur Evolution ins Spiel bringst) würde aussagen, daß ein großer Haufen aus dem Nichts plötzlich explodiert sei, dann bist du demzufolge einem kleinen Kind geistig nicht allzu weit voraus.

Und daß das Leben aus totem Lehm entstanden ist, das nimmst du doch ohnehin an, oder? Wissenschaftler, so wie du es hier kläglich hinzudrehen versuchst, glauben dies jedenfalls nicht. Glauben hat im Übrigen in der Wissenschaft grundsätzlich nichts verloren.

1

Was möchtest Du wissen?