wie kann man die evolutionstheorie argumentieren?

20 Antworten

Hallo,

Du meinst sicher, wie man gegen die Evolutionstheorie argumentieren kann. Will man wirklich auf dem Boden der Wissenschaft bleiben, dann muss man unterscheiden zwischen bewiesenen Tatsachen und zu Beweisen erhobenen Behauptungen und Erklärungen, die einem Beweis im eigentlich wissenschaftlichen Sinn nicht gleichkommen. Es wird zwar von vielen, wenn nicht den meisten Wissenschaftlern, die Behauptung aufgestellt, die Evolutionstheorie sei eine unumstößliche Tatsache, doch ist sie das wirklich? Ist sie denn, gemessen an den strengen Maßstäben der Wissenschaft, tatsächlich zu beweisen?

Obwohl das nicht der Fall ist, halten die meisten Wissenschaftler dennoch an dieser Theorie fest. Warum? Nun, man sollte berücksichtigen, dass jeder Wissenschaftler auch ein Mensch ist mit einer eigenen Weltanschauung. Wenn es um die Frage nach den Entstehung und Fortentwicklung des Lebens geht, bewegt man sich sehr schnell an der Grenzlinie zur Weltanschauung. Wenn nämlich tatsächlich die naturalistischen Erklärungsansätze nicht stimmen, dann kann das Leben nicht ohne einen intelligenten Schöpfer entstanden sein. Doch diese Möglichkeit schließen die meisten Wissenschaftler von vornherein aus; nicht etwa, weil für einen Planer oder Designer des Lebens die Beweise fehlen würden, denn diese gibt es zuhauf. Es geht vielmehr darum, dass viele Wissenschaftler ihre Weltanschauung, aus der sie einen Gott ausgeschlossen haben, zu einer Tatsache erklärt haben, an der zu rütteln frevelhaft wäre. Personen, die an der Evolutionstheorie Zweifel äußern, werden für dumm, unwissend und hoffnungslos rückständig erklärt. Da erfordert es schon eine ganze Menge an Mut, wenn sogar Wissenschaftler es wagen, gegen das Evolutionsdogma auszusagen. Etliche Wissenschaftler haben das dennoch getan und haben gewagt auszusprechen, was andere vielleicht nur denken. Hier einige Stimmen von Wissenschaftlern, die als Kapazitäten auf ihrem Fachgebiet gelten:

Der Astronom Robert Jastrow sagte: „Zu ihrem Bedauern kennen .  .  . [Wissenschaftler] keine eindeutige Antwort, da es Chemikern bisher nie gelungen ist, die der Natur zugeschriebenen Experimente, aus nichtbelebter Materie Leben zu erschaffen, nachzuvollziehen. Die Wissenschaftler wissen nicht, wie es vor sich ging“ (The Enchanted Loom: Mind in the Universe, New York, 1981, S.  19).

Der Evolutionist Loren Eiseley gab zu: „Den Theologen war immer vorgeworfen worden, sie beriefen sich allzusehr auf Mythos und Wunder, und nun blieb der Wissenschaft selbst nichts anderes übrig, als eine eigene Mythologie zu begründen: Die Unterstellung nämlich, daß ein Vorgang, den man allen Anstrengungen zum Trotz nicht hatte beweisen können, in der Vergangenheit stattgefunden haben sollte“ (Die ungeheure Reise, München, 1959, S. 230).

In der Zeitschrift New Scientist hieß es, daß „eine zunehmende Anzahl von Wissenschaftlern, insbesondere eine wachsende Anzahl Evolutionisten, .  .  . behaupten, daß die Abstammungstheorie Darwins überhaupt keine streng wissenschaftliche Theorie ist. .  .  . Viele der Kritiker sind Träger höchster akademischer Grade“ (25.  Juni 1981, S.  828).

Da die Beweislage im Hinblick auf die Evolutionstheorie nicht befriedigend ist und keine eindeutigen Schlüsse zulässt, hieß es bereits in der Jahrhundertausgabe von Darwins Entstehung der Arten (London,  1956) : „Wie wir wissen, gibt es unter den Biologen viele verschiedene Meinungen, nicht nur über die Ursachen der Evolution, sondern sogar über deren eigentlichen Verlauf. Diese Unterschiede existieren, weil die Beweise nicht befriedigen und keine bestimmten Schlüsse zulassen. Es ist deshalb durchaus berechtigt und angebracht, die Aufmerksamkeit der nichtwissenschaftlichen Öffentlichkeit auf die Meinungsverschiedenheiten über die Evolution zu lenken“ (von W.  R.  Thompson, dem damaligen Direktor des Commonwealth Institute of Biological Control in Ottawa [Kanada]).

Trotz weiterer intensiver Forschungen auf dem Gebiet der Biologie und Biochemie in den vergangenen Jahrzehnten, sind keine echten Beweise zutage gefördert worden, die die zufällige Entstehung und Entwicklung des Lebens belegen könnten, eher im Gegenteil! Hier ist nur ein Beispiel:
In der Schule haben wir im Biologieunterricht einmal gelernt, dass in einer "Ursuppe" irgendwann die Grundbausteine des Lebens entstanden seien, aus denen dann schließlich die erste lebende Zelle entstanden ist. War es aber wirklich möglich, dass hier der Zufall die Rolle eines Schöpfers übernommen hat? Ist es denkbar, dass eine erste lebende Zelle durch die zufällige Anordnung von Molekülen entstehen konnte?

Nun gibt es über 100 Aminosäuren, jedoch sind nur 20 für die Proteine des Lebens erforderlich. Außerdem treten sie in zwei Strukturen auf: "rechtshändige" und "linkshändige" Moleküle. Die 20 Aminosäuren, aus denen die Proteine der Lebewesen bestehen, sind alle "linkshändig". Wie wahrscheinlich ist es denn, dass auch nur ein einziges für das Leben notwendige Proteinmolekül durch Zufall in einer Ursuppe entstehen konnte? Berechnungen haben ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit gegen Null geht.
Doch sollte sich trotz dieser großen Unwahrscheinlich einer zufälligen Entstehung tatsächlich ein für das Leben notwendige Protein von selbst gebildet haben, dann ist man damit von einer Zelle noch Lichtjahre entfernt. Das wäre in etwa damit zu vergleichen, dass ich von einer hochkomplexen Fertigungsanlage einer Fabrik eine einzige Schraube besitze. Selbst eine "einfache" Zelle weist derart komplexe Strukturen auf, dass diese sogar jede von Menschen konstruierte Maschine bei weitem übertrifft.

Der in der Fachwelt bekannte Molekularbiologe Michael Denton schrieb einmal über die Genialität einer "einfachen" Zelle folgendes: "Die Molekularbiologie hat gezeigt, daß selbst die einfachsten lebenden Systeme auf der Erde, die Bakterienzellen, überaus komplex aufgebaut sind. Obwohl die winzigsten Bakterienzellen unglaublich klein sind..., ist jede Zelle eine echte Mikrominiaturfabrik mit Tausenden brillant entworfenen Teilsystemen einer komplizierten Molekularmaschinerie, die insgesamt aus hundert Milliarden Atomen besteht, an Kompliziertheit jede von Menschen gefertigte Maschine in den Schatten stellt und in der unbelebten Welt ohne Parallele ist" (Michael Denton, "Evolution: A Theory in Crisis", Seite 250).

Die Evolutionstheorie wird, wie anfangs gesagt, von vielen als eine unumstößliche Tatsache hingestellt, was sie jedoch nicht ist, wie diese Ausführungen in einigen Ansätzen gezeigt haben.

LG Philipp

Blahblahsülz

Alle Fehler in deinen Behauptungen wurden dir bereits bis zum Erbrechen erklärt und widerlegt. Der einzige Grund warum du immer noch daran festhältst ist, weil du es einfach nicht wahrhaben willst das du dein Leben lang an irgendwelche Märchen geglaubt hast.

Befähigt einen so eine Einstellung objektiv über naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu diskutieren?

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Die Evolutionstheorie wird, wie anfangs gesagt, von vielen als eine
unumstößliche Tatsache hingestellt, was sie jedoch nicht ist, wie diese Ausführungen in einigen Ansätzen gezeigt haben.

Mit dieser Aussage führst du deine ganze Argumentation ad absurdum: Es gibt Leute, die dafür argumentieren! Und deren Argumente listest du nicht auf. Dies nennt sich Cherry Picking. Deine Zitatesammlung sagt damit nicht einmal aus, dass die Evolutionstheorie kontrovers ist. Und du hast selbst den Grundstein gelegt, dies zu erkennen!

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alle schreiben "es gibt keinen gott", dabei wissen sie es gar nicht

Nein, wissen kann man es nicht. Aber das gilt genauso auch für die Zahnfee. Die Chance, dass es Götter gibt, ist exakt gleich groß. Wer also an einen Gott glaubt, ist inkonsequent, wenn er nicht auch an die Zahnfee glaubt.

Bei der Evolution haben wir zum Glück eine völlig andere Situation. Hier können wir wissen.

Die Evolution ist ein Fakt, dass sich durch unzählige, stimmige und widerspruchslose Belege feststellen läßt. Die Evolutiontheorie ist die Disziplin, die versucht, die Evolution zu erklären. Hierbei kann sich auch mal Fehler machen. Aber das berührt die Evolution als solches überhaupt nicht.

Evolution ist so sicher wie Gravitation. Zu beidem gibt es Theorien, die im wissenschaftlichen Sinne die bestmöglichen Annäherungen an die Realität darstellen. Wenn sich nun ein Wissenschaftler bei der Gravitationstheorie irrt, können wir noch längst nicht fliegen, weil das die Gravitation selbst nicht anficht.

Die Evolutiontheorie ist aber durch millionenfache Belege dermaßen gesichert, dass wir sie in ihren Kernaussagen als passende Beschreibung der natürlichen Abläufe  betrachten können.

Die überzeugensten "Argumente" für die ET sind die unzähligen Belege, die schlüssigen Konzepte, die mit der Natur immer wieder übereinstimmenden Vorhersagen.

Aber so komplex wie die Natur nun mal ist, muss auch eine Thoerie, die sie zu beschreiben versucht, komplex sein.

Man kan die ET also nicht mal schnell an ein paar Tagen verstehen. Ich  befasse mich seit 40 Jahren damit únd lerne ständig noch dazu.

Um also wirklich beurteilen zu können, wie verläßlich die Belege für die ET sind, muss man sich einlesen, Museen besuchen, Dokus gucken, mit Fachleuten sprechen. Nach ein paar Jahren kann man dann hinter die Fassage blicken und erkennt ein atemberaubendes Szenario von berauschender Schönheit und Funktionalität.

Wer sich nicht diese Mühe macht, wird niemals Einblick erhalten in das, was unser aller Basis ist.

Es ist immer einfacher, die Welt mit einem lapidaren "Gott war´s" zu erklären. An der Realität hat man damit aber keinen Anteil.

Ich halte die Evolution für erwiesen. Die Argument der Evolutionstheorie passen "wie die Faust auf`s Auge" zu den Erkenntnissen anderer Wissenschaften, wie etwa der Astronomie oder auch der Geologie.

Die Erkenntnisse der Naturwissenschaften ergänzen sich also und bestätigen sich gegenseitig.

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