Wie kann man die effizienz eines benzin/diesel autos steigern? Teoretisch oder praktisch ist egal?

7 Antworten

Hallo!

  • Die Effizienz, den Wirkungsgrad eines Verbrenners zu steigern, ist kaum mehr möglich, da der 'Hund' in der Wirkungsweise eines Verbrennungsmotors begraben liegt..
  • Genauer gesagt, erkennt man/frau das an dem, dem Verbrenner zu Grunde liegendem Carnot´schen Kreisprozess.

Carnot beschreibt darin die Wirkungsweise eines kompletten Zyklus (4 Takte in unserem Fall) einer Verbrennungskraftmaschine.

  • Die beste Wirkung (Effizienz) eines Verbrennungsmotors ergibt sich, wenn die Aufspreizung der Eingangstemperatur der Ansaugluft und der Ausgangstemperatur des Abgases möglichst gross ist.

Und da beisst sich die Katze in den Schwanz!

Da bei der Verbrennung (Explosion) des Benzin-Luft-Gemischs sehr hohe Temperaturen entstehen, müsste bis zur nächsten Ansaugung der Zylinder möglichst weit abgekühlt werden, da die Wärme meine Ansaugluft schon vor der Explosion stark erhitzt (Ausdehnung von Gasen) und ich dadurch eine schlechte Zylinderfüllung bekomme.

Andererseits wäre aber das kurzfristige Abkühlen des Zylinders sehr energieintensiv, was ja von meiner, durch diese Kühlung gewonnenen Energie wieder abgezogen werden muss und im Endeffekt bleibt energiemässig nichts übrig.

Abgesehen davon, dass dieser Kalt-Warm-Wechsel extrem materialermüdend sein würde.

  • Dies sind ua. die Gründe, die jetzt nach ca 150 Jahren Entwicklung und Bau von Verbrennungsmotoren dem Verbrennungsmotor die 'Flamme' ausbläst.
  • Ein theoretischer max Wirkungsgrad von 35% und ein realistischer Wirkungsgrad von 18-20% des Verbrennungsmotors steht der Wirkungsgrad eines eMotors von 95% gegenüber!

Und da kann der Energiegehalt des Benzins noch um so viel höher sein, wie der heutiger Batterien, ich muss mir im Klaren sein, das ich beim Benziner und Diesel über 80% der eingesetzten Energie aus dem Fenster schmeisse (und natürlich auch dafür bezahle als Konsument)!

Und von der Abgasproblematik des Verbrennungsmotors - egal ob Benziner oder Diesel - möchte ich erst gar nicht reden!

LG Bernd

Reifen mit wenig Rollwiderstand, optimierte aerodynamik ( verkleideter Unterboden etc. - alles was Luftverwirbelungen verhindert). Gewicht einsparen ( nur Ausstattung die man auch braucht. Keinen Kram unnötig im Auto lassen). So wenig Anbauteile die im Wind stehen wie möglich. 

Das größte einsparpotential steckt aber im Gas und Bremspedal. Bzw im Fuß darauf. 

Aua. Verzeihung.
Erst mal KFZ-Mechaniker lernen. Dann vielleicht Intschenjör werden, und ein bissel Erfahrung machen.
Voreinspritzung, Vormischung, Hochdruck, Turbos, Kompressor, kleinere Zylinder, weniger Hubraum, das ist schon seit zig-Jahren bekannt.
Auch Motoren für Rennmaschinen und Rallyes. Auch für Flugzeuge.
Steuerprogramme auch, das sieht man ja heute, an den Skandalen.
Zigtausende Leute in den R&D der Entwickler arbeiten an diesen Sachen.

Verzeihung bitte, ich muß dich enttäuschen. Ganz soo einfach geht das nicht...

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