Wie kann man die Aufnahme für eine Reha beschleunigen?

2 Antworten

Beschleunigen heißt andere bleiben auf der Strecke die schon länger warten, da die Kapazität nun mal begrenzt ist.

Und dringend ist es für JEDEN Betroffenen.

Ich weiß, was Dissoziation und PTBS bedeutet, aber versuch auch die andere Seite zu sehen.

Du bist nicht der Einzige der auf Reha fahren will.

Du bist noch jung und hast alle Zeit der Welt.

Wer verschreibt therapeutisches Klettern?

Hallo zusammen :-)

Ich interessiere mich schon länger für therapeutisches Klettern, auch weil man an seine Grenzen kommt. Jetzt habe ich von einer guten Praxis in meiner Nähe gehört und wollte mal fragen, ob der Psychiater das verschreiben kann? Also ich komme mit meinem gut klar und ich denke, dass er es machen würde, wenn das möglich ist.

Ich weiß eben nur nicht, wer das verschreiben kann? Psychiater? Hausärztin? Psychotherapeutin?

Kann man das mit einem Ergotherapierezept vergleichen? Muss man dann etwas dazuzahlen? Bin von den Zuzahlungen eigentlich befreit.

Wenn jemand schon Erfahrungen gemacht hat, wäre ich für Ratschläge sehr dankbar.

Lg Powerfulgirl

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Wie vermittelt ich meinem überforderten Inneren Kind, dass es im Alltag Dinge gibt, die gemacht werden müssen?

Mir ist die Frage sehr ernst und ich bitte euch von Spaßbeiträgen u.ä. Abstand zu nehmen.

Im Alltag gibt es einiges das gemacht werden MUSS. Zum Beispiel aufräumen, Zähne putzen, kochen. Dann gibt es noch die Dinge, die ich als Erwachsener gerne machen würde wie z.B. regelmäßig joggen gehen. Ich möchte das alles aber gerne unter der Voraussetzung machen, dass es meinem inneren Kind dabei fit geht, dass es sich gut dabei fühlt und es ihm Spaß macht. Ich selbst fühle mich mit dieser Situation überfordert und hilflos, da ich nicht weiß wie ich das bewerkstelligen kann. Ich möchte meinem überforderten, verletzten inneren Kind Sicherheit und Zuwendung geben. In allen Bereichen ohne es an die Seite zu schieben. Ich möchte es in alle alltäglichen Pflichten miteinbeziehen unter dem Aspekt, dass es ihm Freude bereitet.

Habt ihr Ideen, Erfahrungen oder Ratschläge für mich?

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Komplexe PTBS- kann man irgendwann wieder ein normales Leben führen?

Hallo zusammen,

ich versuche gerade nach einem Hoffnungsschimmer zu suchen aber finde ihn nicht. Hat von euch jemand Erfahrung mit schwer kranken Menschen, die trotzdem Karriere gemacht haben (also psychisch krank nicht körperlich)?

Ich bin 2x pro Woche bei meinem Psychologen, der zusätzlich auch Arzt ist, er hat die neue Diagnose gestellt, dass davor müssen Fehlbehandlungen gewesen sein. Nun bin ich bald 30 und konnte mir den Traum von Studium immer noch nicht erfüllen. Flashbacks sorgen regelmäßig dafür, dass ich allen Menschen misstraue,(...) deshalb möchte ich meine Prioritäten auch nicht ändern.

Bitte nichts fieses antworten, ich bin eh schon am Limit.

Danke schon mal, freue mich über jede vernünftige Antwort!

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Leide ich an einem unverarbeiteten Trauma?

Hallo

Ich bin im Moment 17 Jahre und habe schon ein paar Aufenthalte in Öffentlichen Einrichtungen hinter mir. Jetzt führe ich seit bereits 2 Jahren aber ein doch recht "normales" Leben und wohne auch wieder daheim. Ich habe langjährige Freundschaften und habe auch das Gefühl vor allem in den letzten Monaten mich was zwischenmenschliche Beziehungen angeht gesünder und offener zu verhalten. Dennoch habe ich oft das Gefühl dass etwas mit mir nicht stimmt. Manchmal liege ich stundenlang in meinem Zimmer und grüble darüber nach. Ich will mal folgende Symptome aufzählen: - enorme innere Anspannung oft ohne ersichtlichen Grund die oft in Selbstvorwürfen und Aggression bzw Autoaggression endet ( mittlerweile verläuft die harmloser zum Beispiel indem ich gegen Wände schlage oder viel zu heiß dusche oder Nägelbeiße. Geschnitten habe ich mich bis auf drei Rückfälle schon seit zwei Jahren nicht mehr) - Realitätsverlust (Geschehnisse um mich wirken wie in einem Traum) und massive Konzentrationsstörungen - depressive Phasen - paranoide Vorstellungen (selten da ich eig fast immer auf meinen Verstand höre und die Dinge um mich sehr objektiv betrachte), geringes Selbstwertgefühl - Beim therapeutischen Gespräch kann ich wenn es um meine tieferen Gefühle geht plötzlich nichts mehr sagen und verfalle in eine Art Angststarre aus der ich mich schwer wieder lösen kann. Sprechen ist dabei unmöglich und auch Bewegen gestaltet sich schwer - manchmal überschlagen sich meine Gedanken und mein ganzer Körper steht unter Strom ich muss schnell atmen und mir geht es grottenschlecht. In so einer Situation sitze ich oft minutenlang irgendwo und kann einfach nichts tun außer wie in Trance auf einen Punkt starren und zum Beispiel die ganze zeit nervös mit den Füßen wackeln. Es ist nicht wirklich eine Panikattacke aber trotzdem kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen. - Schlafparalysen

Nun zur Frage: Kann es sein das in meiner Kindheit etwas passiert ist, dass ich nicht verarbeiten konnte und woran ich mich nicht erinnern kann? Oder habe ich einfach irgendeine psychische Störung? Zu meiner Kindheit kann ich nur sagen: Ich bin oft übersehen, missverstanden, ausgelassen, und angeschrien worden. Jedoch war sie auch nicht sooo schlimm das ich jetzt sagen würde das wäre der alleinige Auslöser. Ich bin am Land aufgewachsen also generell etwas behüteter und Gewalt oder misshandlung habe ich auch nie in einem schädigenden Ausmaß erlebt. Danke schonmal für alle Antworten

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Brauche kleinen Rat wegen Arbeit und Reha?

Abend zusammen. Ich habe eine Reha beantragt. Ab 1.August beginne ich eine neue arbeitsstelle. Ich vermute mal das ich 6 Monate Probezeit haben werde. Wenn ich eine Zusage für die Reha bekomme, dann hab ich doch 4 Monate Zeit die Reha anzutreten. So, kann ich in der Probezeit in die Reha fahren? Oder kann meine Chefin mir das verbieten?

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Wie bekomme ich so einen Schulabschluss?

Hallo liebe Helfer, Ich bin weibl. 18 Jahre jung. Diagnostiziert habe ich eine posttraumatische Belastungsstörung und psychogene Anfälle. Seit knapp drei Jahren mache ich eine ambulante Therapie und war in dieser Zeit viermal stationär in der Psychiatrie. Ich musste bereits krankheitsbedingt die achte Klasse wiederholen. Und nun habe ich die zehnte Klasse krankheitsbedingt auch nicht geschafft. (Wären diese Anfälle und diese Angst in der Schule nicht, hätte ich auch keine schulischen Probleme, hatte immer einen Noten Durchschnitt zwischen 1,8 und 2,8) Ich wiederhole nach den Sommerferien also die zehnte...ich werde jedoch im Herbst einen erneuten Klinikaufenthalt in einer Traumaklinik antreten. Dieser dauert min.sechs und max.neun Monate. Gehe dort auch in die Schule, aber das ist ja nicht das selbe. Nun habe ich große Angst, dass ich die zehnte Klasse auch ein zweites Mal nicht schaffe. Dann müsste ich auf die Realschule und könnte sie NUR DORT (???) ein zweites Mal machen?? Und was ist, wenn (wie die Therapeutin aus der Klinik bereits andeutete) meine Anfälle bestehen bleiben( Heilungschancen stehen wohl eher schlecht...) und ich auch ein drittes Mal die zehnte nicht schaffe?? Werde ich dann kein Schulabschluss bekommen? Ich versteh das im Moment alles nicht und habe Angst, ohne Abschluss dazustehen und im späteren Leben nicht klar zu kommen. Ich habe schon mehrfache Praktika gemacht-alle schrecklich an meinen Anfällen gescheitert. Ich schaffe nichts mehr und möchte doch so gerne einen guten Abschluss und einen guten Job... Es ist schon peinlich genug mit 18 und vielleicht sogar 19 in die zehnte Klasse zu gehen.

Ich hoffe sehr, dass mir hier jemand Rat geben kann. Vielleicht ja auch aus eigenen ähnlichen Erfahrungen. Wäre sehr dankbar. Und bitte keine bösen Sachen schreiben. Liebe Grüße und ich wünsche euch allen alles Gute auf euren Wegen!

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