Wie kann man den deutschen Jugendlichen ein gesundes Nationalbewusstsein geben?

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5 Antworten

Zunächst einmal muß man dazu verstehen, daß Deutschland ein Land ist, welches sich aus einer Vielzahl von Nationen (und damit meine ich die historischen) zusammensetzt. Der Begriff Deutschland beschreibt nur die verbindenen Elemente, nicht jedoch die persönliche Identität. Die Menschen sind also in erster Linie Franken, Ostfriesen, Sachsen, usw. und erst danach Deutsche.

Was du laut deiner Beschreibung meinst ist nicht "Nationalbewusstsein", sondern "Bürgersinn", und es wäre schön, wenn deine Frage in diesem Sinne geändert würde.

Ist der Bürgersinn nicht auch mit dem Nationalbewusstsein einhergehend? Danke für die Anmerkung, ich überlege mir eine Änderung in Erwägung zu ziehen :)

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@AknSnmz

Ich wollte das vorschlagen, aber das war nicht möglich, weil die Frage trotz ihrer Formulierung frei gegeben wurde... leider...

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es bedarf einer grundsätzlichen politischen Wende um 180°

Die gegenwärtig Regierenden sind antinational ausgerichtet und dienen offensichtlich und tagtäglich fühlbar nicht ihrem, dem deutschen Volk, sondern ausschließlich ihrer Lobby, und ihr gesamtes Regerungshandeln besteht ausschließlich darin, die Wunschliste ihrer Lobby abzuarbeiten.

An allen wesentlichen Regierungsentscheidungen ist das Volk nicht beteiligt, es wird lediglich ruhig gestellt mittels rhetorischen Nebelwerfern, überwacht, ausgespitzelt (Bundestrojaner) und flächenddeckend zensiert und gleichgeschaltet (die sog. "Mass"-nahmen), auch indem man völlig absurde Feindbilder propagiert - kalter Krieg gegen Russland, angeblicher "Kampf gegen Rechts", Alternativlosigkeit zur Herrschaft der EU-Oligarchen und ihrer demokratisch nicht legitimierten zentralistischen Bürokratie usw usw

Deine Frage also: Politiker, die hinter Transparenten wie "Nie wieder Deutschland." oder "Deutschland halt's Maul" und schlimmeres hinterherdemonstrieren, die müssten mit Fußtritten aus dem Amt gejagt werden. Und auch eine Kanzlerin, die kein deutsches Volk kennen will, sondern nur "Menschen, die schon länger hier wohnen, und solche, die noch nicht so lang hier leben", müsste tagtäglich auf ihren Amtseidbruch hin angesprochen werden.

Dass Politik aus ganz ganz anders gehen kann, zeigen solche Jahrhundertbücher wie das:

Otto Fürst von Bismarck - "Gedanken und Erinnerungen. Den Söhnen und Enkeln zum Verständnis der Vergangenheit und zur Lehre für die Zukunft."

http://www.buecher.de/shop/biografien--erinnerungen/otto-von-bismarck-gedanken-und-erinnerungen/bismarck-otto-von/products_products/detail/prod_id/41779043/



Durch die schlimmen Verbrechen im Namen der Nation zur Zeit Nazideutschlands ist das Nationalbewusstsein in Deutschland leider in Verruf geraten. Hinzu kommt die lange Teilung, während der man uns zumindest im Osten einreden wollte, wir seien eine eigene Nation und Westdeutsche seien Ausländer. Nach der Wiedervereinigung haben wir festgestellt, dass wir in der Tat unterschiedliche Mentalitäten entwickelt hatten. 

Durch die laufenden Einwanderungen aus den unterschiedlichsten Kulturen ist es auch ohne diese Hürden nicht mehr so einfach wie früher, ein Nationalbewusstsein zu entwickeln. Die USA und Kanada, die sich als klassische Einwanderungsländer definieren, haben es in dieser Hinsicht leichter. Die Deutschen definierten sich meist durch Kultur und Tradition, auch diese wandeln sich zusehends (was nicht immer von Nachteil ist, da dadurch starre und einengende Regeln aufgebrochen werden).

Den Kult mit der Nationalfahne kann ich allerdings nicht nachvollziehen, auch nicht die Überheblichkeit, mit der auf andere, angeblich minderwertigere Länder und Ethnien herabgeblickt wird (derzeit in Deutschland zumindest von offizieller Seite nicht en vogue, allerdings in anderen Ländern).

Ein Zusammengehörigkeitsgefühl könnte gefördert werden, wenn man wieder mehr Wert und Augenmerk auf den einzelnen Menschen legen würde, nicht auf Wirtschaftswachstum und Konkurrenz und damit nur auf Materielles. Man müsste mehr miteinander reden, auch mit den neu Zugezogenen, über das eigene Leben, Wertvorstellungen, Probleme. Und wer eben meint, alle deutschen Frauen seien Schlampen und die Männer Schlappschwänze, den sollte man schnellstens dahin zurückschicken, wo er hergekommen ist.

Die Seifenblasen einer naiven Multikulti-Ideologie müssen beim Zusammenstoß mit der Realität erst komplett zerplatzen, bevor man den Wert eines aufgeklärten, nicht unkritischen Patriotismus wieder entdeckt. 

Kanada, Australien und Neuseeland zeigen, wie das geht. 

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