wie kann man den Chef dazu bewegen einen Aufhebungsvertrag zu unterschreiben

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3 Antworten

Wenn der AG nicht bereit ist einen Aufhebungsvertrag zu schließen, gibt es m.E. keine Möglichkeit die Kündigungsfrist zu umgehen.

Was die Vorarbeiterin anbelangt, der Betriebsratsposten kann mit der Ablehnung des AG eigentlich nichts zu tun haben. Bei Aufhebungsverträgen ist der Betriebsrat ebenso wenig im Boot wie bei Eigenkündigung der AN. Da braucht kein AG zu informieren, geschweige denn eine "Erlaubnis" einholen.

Deine Frau soll doch noch einmal in aller Ruhe mit dem AG sprechen. Was nützt es diesem, wenn ein AN unbedingt weg will und gezwungenermaßen bleiben muss. Er kann sich doch ausrechnen dass diese AN nicht gerade toll motiviert sind und nur das tun was unbedingt sein muss. Lasst die Vorarbeiterin aus dem Gespräch raus. Vielleicht gibt es im Betriebsrat ja noch andere Kolleginnen und Kollegen die zum Gespräch mit dem AG mitgehen würden. Ein BR besteht ja nur in einem sehr kleinen Betrieb nur aus einer Person und Deine Frau kann mit einem anderen BR-Mitglied reden und dieses um Vermittlung bitten

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Etwas problematisch. Wie kann Deine Frau auch zwei Verträge fast gleichzeitig unterschreiben. Bleibt nur noch übrig, kleine Brötchen zu backen oder einen Frontalangriff zu wagen. Hoffentlich hat sie keinen Vertrag mit einer Konventionalstrafe, die im Fall eines Vertragsbruches, greift. Die einfachste Lösung wäre, eine fristlose Kündigung herbeizuführen, wobei die Begründung keinesfalls fehlen darf. Es ist mir in keiner Weise gestattet, hier Begründungen zu generieren. Sie, wie auch ihr Arbeitgeber, hat das Recht auf eine fristgerechte wie fristlose Kündigung. Ansonsten den Vertrag gut durchlesen, ob ihr es auf eine Konventionalstrafe ankommen lassen könnt ( finanziell ) und den Betrag dann in monatlichen Raten abzahlen. Danach einfach der Arbeit fernbleiben und in der neuen Betriebsstätte die Arbeit wieder aufnehmen. Wie sie dann in ihrer neuen Betriebsstätte glücklich wird , ist ein anderes Thema , das zur Zeit hier in keiner Weise behandelt wird. Vielleicht können Du und Deine Frau etwas mit dieser Antwort anfangen. Macht das Beste daraus und Euch schon einmal Gedanken wegen einer guten Begründung bezüglich der evtl. anzustrebenden , fristlosen Kündigung. Liebe Grüße

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Erst einmal vielen Dank für die wirklich schnellen Antworten. Mir ist bewusst, dass es keine clevere Idee war. Sie ist ein bisschen blauäugig an die Sache herangegangen. Das Klima war bislang sehr gut und dachte auch, dass es "freundschaftlich" auseinander geht. Sie hatte versucht viele Dinge im Guten zu regeln. Sie hat einfach nicht damit gerechnet, dass sich jemand plötzlich so querstellt.

Eine Konventionalstrafe hat sie nicht zu befürchten.

Mir erschliesst sich auch nicht der Sinn, wieso man so etwas nicht in einer guten Weise lösen kann. Einen völlig in dieser Art demotivierten, bzw. verärgerten Mitarbeiter für sich arbeiten zu lassen. Meine Frau wird auf jeden Fall noch einmal das Gespräch suchen. Vielleicht kann man dem Chef auch gleich einen Aufhebungsvertrag vorsetzen.

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