Was kann man für ein besseres Leben mit Flüchtlingen tun?

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9 Antworten

Ganz allgemein sollte man Flüchtlinge als das wahrnehmen, was sie auch sind: Geflohen vor Krieg, Meistens unserer Sprache nicht mächtig und Menschen. Letzteres klingt banal, aber zu viele vergessen ihn immer wieder ohne es zu bemerken.

Im Hinterkopf sollte man die ersten beiden Aspekte behalten, denn die Menschen werden Hilfe bei der Integration brauchen, da sie vermutlich eigentlich lieber in ihrem Land geblieben wären (wäre dort kein Krieg und wäre dort ein Leben wirklich möglich). Sie haben oft genug Dinge erlebt, die wir selbst nicht mal aus Kinofilmen kennen, das gilt es zu berücksichtigen. Im Endeffekt aber sind sie genauso Menschen wie wir und entsprechend sollte man sie behandeln: Also natürlich ohne Rassismus, aber es ist auch nicht förderlich sich als den großen Retter aufzuspielen, oder ständig Mitleid zu zeigen bzw. manchmal sogar zu heucheln.

Der Staat wird seine Sache nicht gut machen, da bin ich mir sicher. Was er wesentlich besser machen müsste, als bspw. bei der Migration der sog. "Gastarbeiter", ist es zu vermeiden, dass "Parallelgesellschaften" entstehen.

Eine gewisse Parallelgesellschaft ist dabei nicht zu verhindern, diese ist immer normal - aber wir dürfen keine Abschottung zulassen, es darf also keine Diskriminierung stattfinden (nicht durch Medien, nicht durch die Bevölkerung und nicht durch den Staat selbst). Wir brauchen Sprachkurse (die es bereits gibt) und gewisse Einführung der Menschen in die Arbeits- bzw. Schulwelt, teilweise ist es nötig den Geflüchteten den Umgang mit diversen Eigenarten unseres Alltags vertraut zu machen, da unsere Technologie z.B. höher ist, als in Afghanistan. 

Wie gesagt, ich glaube der Staat wird dies nicht hinbekommen, aber wir haben im Gegensatz zu der Zeit der Gastarbeiter heute den Vorteil, dass es recht viele Menschen gibt, die sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und freundlich mit den Geflüchteten umgehen. Natürlich gibt es allerdings auch die Gegenseite, die wir bekämpfen müssen.

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Ich denke die Sprache ist das a und o. Wenn man sich unterhalten kann wird alles einfacher.

Dann sollten die ethnischen Gruppen angemessen getrennt werden. Wenn man in Frieden in seinem Umfeld leben kann, dann geht man auch friedlich auf andere Menschen zu.

Ferner brauchen sie eine menschenwürdige Unterkunft und Beschäftigung. Wer frustig ist, ist nicht frei im Kopf für neue Eindrücke.

Dann sollte man ihnen nicht die deutsche Kultur einfach überstülpen. Da sie nicht ganz freiwillig gekommen sind, werden sie unter Heimweh leiden. Zeigt man ihnen, dass man ihre Kultur respektiert und läßt sie ihnen ist das anständiger.

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Kommentar von kayo1548
04.11.2015, 16:54

"Ich denke die Sprache ist das a und o. "

sehe ich auch so

"Dann sollten die ethnischen Gruppen angemessen getrennt werden."

wie willst du das bewerkstelligen? Deutschland in Zonen aufteilen?

Wo diese Ethnien doch nachher so oder so zusammen leben müssen?

Und längerfristig viele Menschen auf engem Raum ist so oder so nicht sonderlich gut.

" und Beschäftigung."

richtig, teilweise bestehen da auch Ansätze letzteres zu fördern (z.b. die Wartezeit zu verkürzen)

Problem ist aber: wo soll man für diese ganzen Menschen Arbeit finden?

Viele sind für den deutschen Arbeitsmarkt unqualifiziert (was aus Statistiken hervorgeht) und selbst wenn: der Fachkräftemangel betrifft nur einige wenige Regionen und dort nur wenige Berufe und Stellen.

Der ist schnell gesättigt

Und mitunter ist es momentan schon schwierig Arbeit zu finden und wenn man denn weitere Menschen im Arbeitsmarkt unterbringen soll sehe ich da große Probleme.

Das kann dann mitunter auch zu starker Unzufriedenheit und Frust führen.

Also ja: einerseits muss da etwas entsprechendes her aber andererseits stellt sich natürlich die Frage, wie das zu bewerkstelligen ist.

Auch den Bedarf mit freiwilligen Arbeiten zu decken dürfte kaum jedem Gelegenheit bieten und natürlich auch die Frage aufwerfen, wie lange das für die Betroffenen ausreichend ist.

"Dann sollte man ihnen nicht die deutsche Kultur einfach überstülpen"

Das sowieso nicht - entscheidend ist nur, dass sie die hier stattfindende Kultur akzeptieren und sich an die geltenden Gesetze halten.

Wobei man natürlich auch schauen muss, dass keine Parallelgesselschaft entsteht, aber Sprache, Unterkunft und evtl Beschäftigung wären da sicher gute Ansatzpunkte.

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Die Flüchtlinge haben soviel durchgemacht und erlebt bis sie endlich hier ankommen! 

Ich finde es schrecklich, wie sich manche Menschen hier in Deutschland Verhalten. Für so absolut rechte Aussagen hab ich echt nichts übrig und ich kann mich da nur Carolin kebekus und ihrem Lied anschließen, dass diese Menschen einfach komplett hohl und dermaßen asozial sind und nicht den geringsten Verstand von demokratischen oder solidarischen Werten haben.

Aber meiner Meinung nach versagt auch die Politik in diesem Punkt.Sie stellt überhaupt nicht klar, das diese Einstellung falsch ist und klar es gibt freie Meinungsäußerung in Deutschland, aber ich finde die Politik duldet solche rechten Parolen viel zu sehr. Wie kann es sein, dass jede Woche eine neue Flüchtlingsunterkunft abgefackelt wird? Dieses Problem ist doch bekannt. Aber anstatt mal anzufangen Möglichkeiten der sicheren Bewachung solcher Unterkünfte einzuführen, Wie zum Beispiel mehr Sicherheitspersonal und Überwachingskameras, vereinfacht sich Merkel das ganze Problem und sagt uns lieber weiter hin, dass wir das doch so  super schaffen. Die Worte und Handlungen der Politik Sind aber  absolut gegensätzlich.

Zunächst einmal müsste es endlich mal klare Verfahrensstrukturen geben und ein festes system, nachdem die Menschen hier registriert und in geplante Unterkünfte, die schutz und Wärme bieten, die nach Religionen und Ländern unterteilt sind und in denen es getrennte Duschräume und Toiletten gibt,sodass es nicht zu diesen vielen Vergewaltigungen in den Heimen kommt. Außerdem müsste n die Menschen dort sofort und jeden Tag Sprachkurse bekommen ,um den Menschen die einfachsten Worte beizubringen, sodass sie überhaupt eine Chance haben sich hier einzuleben und zu integrieren und sich vor allem nicht Mehr so ausgegrenzt fühlen sondern mit eingebunden.

Die Menschen und vor allem Politiker müssen endlich aufhören nur über sie zu reden und anfangen mit Ihnen zu reden!

Es müssten auch mehr Ärzte und Psychologen und Dolmetscher vom Staat bereitgestellt werden, die allesamt zu einer viel besseren und effizieteten Arbeit und Organisationen führen würden.

Auch Europa müsste viel mehr an einem Strang ziehen. Zum Beispiel die Länder wie Polen und Ungarn  und so weiter die zur Eu gehören wollen aber die Werte der Eu nicht schätzen und ignorieren und so wenig Flüchtlinge wie möglich aufnehmen wollen. Es müsste ein gewisser Prozentsatz in Beziehung auf Bevölkerungsanzahl und Fläche des Landes her, der dann umgerechnet abgibt wie viele Flüchtlinge von einem Land aufgenommen werden müssten.

Außerdem muss die Ursache, also die IS und Assat endlich bekämpft werden.

Probleme sind klar das Geld und die Politischen spannungen.

Aber es sind keine Tiere oder Güter um die es geht, sondern Menschen! 

Und das sollte man sich des Öfteren einmal bewusst machen!

Vor allem könnten wir genau so an ihrer Stelle stehen, denn man sucht sich nochtcaus wo man geboren wird.

Ich hoffe das die Politik bald endlich mal klare Vorschriften aufstellt mit denen die Organisation der Flüchtlinge verbessert wird und Pläne macht wie man die Ursache der Flüchtlingswelle bekämpft!

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Kommentar von kayo1548
03.11.2015, 23:47

"aber ich finde die Politik duldet solche rechten Parolen viel zu sehr"

solange da kein Straftatbestand erfüllt ist kann auch niemand dagegen vorgehen.

Und ich finde die hier existenten Gesetze völlig ausreichend.

Und ja: ich finde es auch gut, dass jemand eine rechte Meinung äußern kann; nicht deshalb weil ich diese Meinung persönlich gut finde sondern deshalb weil das ein Zeichen für freie Meinungsäußerung ist.

Man sollte da dann vielmehr fragen: wieso gibt es Leute die so eingestellt sind? Das wäre für alle Beteiligten der wesentlich bessere Weg

"Aber anstatt mal anzufangen Möglichkeiten der sicheren Bewachung solcher Unterkünfte einzuführe"

da für jede Unterkunft Privatschutz zur Verfügung zu stellen ist personell und finanziell völlig unmöglich.

Besser wäre es meiner meinung nach, wenn man eben versucht zu verstehen warum es Leute gibt die so denken und dann dagegen angehen.

Jede Gefahr wird man ohnehin nicht vermeiden können.

"vereinfacht sich Merkel das ganze Problem und sagt uns lieber weiter hin, dass wir das doch so  super schaffen"

viel mehr hat Merkel in dieser Thematik ohnehin noch nicht getan - eine politische Leistung fehlt jedenfalls gänzlich.

"die nach Religionen und Ländern unterteilt sind und"

Das würde nicht funktionieren.

Und die Frage ist: will man dann irgendwann Deutschland in verschiedene Bezirke unterteilen?

Letztendlich müssen die ja ohnehin alle miteinander auskommen.

Das andere Kulturen natürlich gerade bei engen Zusammenkünften Stress bedeuten können ist klar, aber viele Leute auf engem Raum ist ohnehin nichts, was langfristig passieren sollte.

Das funktioniert nicht und fördert die Gewalt - es muss da eine bessere und verteiltere Unterbringung erfolgen.

Wenn das nicht möglich ist muss man sich halt fragen ob man sich da nicht übernommen hat.

"Außerdem müsste n die Menschen dort sofort und jeden Tag Sprachkurse bekommen "

Wäre schön - aber woher die Räumlichkeiten und Lehrer nehmen?

"Es müssten auch mehr Ärzte und Psychologen und Dolmetscher vom Staat bereitgestellt werden"

Auch hier ist die Frage: welche Räume und welches Personal?

In manchen Gebieten gibt es ja ohnehin schon einen Ärztemangel und die Ärzte sind völlig überbucht.

Auch Europa müsste viel mehr an einem Strang ziehen.

richtig, auch wenn natürlich nicht jedes Land gleich viel dazu beitragen kann (und z.T sicher auch will).

Eine einheitlichere Regelung und Versorgung würde auf jedenfall eine bessere Verteilung und damit einen besseren Umgang ermöglichen

" Es müsste ein gewisser Prozentsatz in Beziehung auf Bevölkerungsanzahl und Fläche des Landes her,"

so einfach ist das nicht:

Nicht jedes Land hat dieselben Ressourcen (Geld, freier Platz, Verwaltungsstrukturen)

"Außerdem muss die Ursache, also die IS und Assat endlich bekämpft werden."

und wie?

die ganze Region ist instabil bis sich das wieder fängt wird das noch viele Jahre dauern

"Und das sollte man sich des Öfteren einmal bewusst machen!"

richtig nichts desto trotz darf man nicht zu emotional an die Sache herangehen, das hat schon zu vielen Fehletnscheidungen geführt.

Politik muss sachlich und objektiv bleiben um die richtigen Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen.

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Ich glaub die Leute sollten einfach offener sein und den Menschen nicht mit Angst und Hass entgegentreten...
Es würde auf jeden Fall helfen, wenn mehr Menschen Verständnis statt Abneigung zeigen würden.
Stell dir mal vor; du musst von zuhause weg weil du Angst um dein Leben hast, dann aber kommst du in ein Land, wo du mit extrem viel Hass empfangen wirst.. Du bekommst mit, wie tausende Menschen auf die Straße gehen und demonstrieren und zwar dafür, dass du gefälligst dahin verschwinden sollst wo du herkommst..
Viele von den Leuten wissen nicht einmal warum die Menschen aus ihren Ländern flüchten mussten oder es ist ihnen schlichtweg egal... Das ist ziemlich traurig..
In meiner Stadt gibt es zwei Arten von Asylanten: die, die froh sind, dass sie Hilfe bekommen und bei Hass versuchen wegzuhören und sich so gut wie möglich integrieren ( zB mit Leuten reden, zeigen das sie nett sind und niemand etwas Böses wollen)
Und dann die: die nachts auf der Straße gammeln, Leute bedrohen (Beispiel aus eigener Erfahrung - ich war mit Freunden aus den USA btw auf nem Platz mitten in der Stadt, es war Samstag Nacht und wir hatten n paar Bier dabei - einer kam an, kam sich einfach ein Bier und wollte gehen, ich hab es ihm weggenommen und auf englisch erklärt, dass das uns gehört und er es sich nicht einfach nehmen kann, er hat mich total beschimpft und wollte zuschlagen aber einer meiner Freunde konnte seine Sprache und hat ihn beruhigt) diese Menschen versteh ich nicht aber leider gibt's nun genug davon, dass die Leute hier sich sorgen machen...
Es ist einfach ein Zwiespalt, aber man kann niemanden bei der Einreise ansehen ob er nun nett oder ein Aaaloch ist.
Ich persönlich finde, dass man sowohl deutschen wie auch Asylanten gewisse Regeln oder besser gesagt Richtlinien geben sollte wie man miteinander umgeht ohne das irgendjemand davon einen Schaden abbekommt. Wenn man miteinander auskommt werden auch die Probleme verschwinden..
Aber Toleranz ist für viele Menschen einfach nach wie vor ein Fremdwort.

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Spannende Frage. Da gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten. Einen interessanten Ansatz gibt es zum Beispiel laut MDR jetzt in Magdeburg und Barleben.

Dort bilden sich gerade die ersten Bürgerwehren, nachdem es vier Vergewaltigungen innerhalb von nur 3 Wochen durch südländisch aussehende Fachkräfte gegeben hat.

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Kommentar von schelm1
04.11.2015, 10:46

Die Willkommenspolitiker an den Hebeln der Macht werden als letzte von den Folgen der Krise betroffen und versäumen deshalb rechtzeitig umzusteuern. So erklärt sich auch die Haltung der Politiker in der Spitze der Regierung, die vollkommen abgehoben längst nicht mehr in der Lage sind, die Nöte der Basis Ihrer Parteien und vor allem der Wähler wahrzunehmen und richtig zu interpretieren! Das führt zu Aufruhr unter der nicht nur wahlmüden Zahl derer, die sich mehr und mehr unverstanden fühlen; dabei ist es völlig gleichgütig aus welcher Ecke diese unzufriedenen Menschen stammen. Marschieren die Massen erst einmal dicht geschlossen, dann kippt die Schönfärberei der Politik sehr schnell. Reecht zerstören Unterkünfte, Flüchtlinge begehren auf, weil die Verspechen mit denen man Sie angelockt hat, nicht erfüllt werden können etc.  - Fällt der Staat, dann schleift man wie zu allen Zeiten schlimmstenfalls die toten Körper der politisch Verntwortlichen durch die Straßen.- Bleibt der Hoffnungsfunke, dass dies zuerst in Syrien greift, wo der Exodus seinen Anfang nahm!?!

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Ich bekomme morgen Flüchtlinge als Nachbarn. Wir haben zwei EInfamilienhäuser auf unserem Grundstück und in das eine ziehen sie ein. Das klappt schon.

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Kommentar von schelm1
04.11.2015, 10:51

Das klappt schon.

Was meinen Sie? - Den Wertverfall Ihres Eigentums oder dem Ihrer Nachbarn?

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Also ich habe eine Flüchtlingspatenschaft übernommen, so lernt man sich am besten kennen ;)

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Ein wichtiger Schritt wäre schon mal sie nicht in Lagern zusammen zu sperren und zu isolieren.

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Kommentar von schelm1
04.11.2015, 10:49

Und was gschieht Ihrer Meinung nach, wenn sie verteilt und planlos unter die etablierten Wohlstandsdeutschen mischt? Da kracht es dann vermutlich erst so richtig!?!

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Ich glaube, bei den meisten würde es sich nicht lohnen sie zu integrieren, da die meisten doch wahrscheinlich eh wieder abgeschoben werden..

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Kommentar von schelm1
04.11.2015, 10:52

Soweit bekannt werden lediglich ca. 8 % von den ca. 1.200.000 nicht anerkannt.

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