Wie kann man das Vertrauen zu seiner Mutter wieder aufbauen, trotz Religion/Muslim?

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2 Antworten

Esselamu alejkum

Welche Punkte geht sie nun nicht ein ?
Was sind denn deine Bedingungen ?

Nichts desto trotz wäre mein Rat :
Versuch so gut wie möglich zu praktizieren und das nicht für deine Mutter sondern für Allah s.w.t .
Wenn deine Mutter mitkriegt das du es ernst meinst mit der Religion ( beinhaltet beispielsweise das du 5x am Tag betest , dies ist ein Muss im Islam ) wird sie dir inschallah nach und nach wieder vertrauen .

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Kommentar von Enalita2
27.07.2016, 14:34

@saidJ: Religion ist eine private Angelegenheit, auch wenn Sie das anders sehen. Ein Kopftuch und5 x beten garantiert nicht, dass man sich mit allen Menschen versteht und plötzlich ein besserer Mensch ist. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich religiös geben, aber im Hinterkopf keineswegs so sind. Das gilt für alle Menschen, egal welche Religion sie haben. Es gibt auch gute Menschen mit anderen Religionen. Ich hätte erwartet, dass Sie ihr einen "logischen" Rat gegeben hätten, wie sie ihre Probleme bewältigen kann. Zuerst muss sie wieder in eine Schule. Schulbildung ist das A und O. Man muss auch als Frau  gut ausgebildet sein, auch wenn das vielleicht nicht zu Ihrem Weltbild passt. Dann muss sie sich mit ihren Eltern zusammen setzen und Kompromisse machen - auf beiden Seiten. Das Tragen eines Kopftuches und 5 x beten ist zweitrangig. Ihre Eltern verlangen das ja nicht von ihr. Es gibt in Deutschland eine "Familienhilfe", die bei Problemen hilft. Oder auch eine "Jugendhilfe", wenn sie erst einmal alleine zu einer Beratungsstelle gehen möchte. All das fehlt in Ihrem Kommentar. Said, Religion ist privat und hilft auch nicht in allen Lebenslagen. Man muss schon noch ein wenig realistisch sein und logisch denken. --- Ich bin übrigens schon eine ältere Frau, weiß schon, wovon ich rede.

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Ich beantworte Deine Fragen mal "weltlich und logisch". Alles andere ist Augenwischerei. Religion sollte nicht im Vordergrund stehen. Hast Du Dich mal hinterfragt, warum Du in dieser Situation bist? Es hat überhaupt nichts damit zu tun, dass weniger religiös ist. ZU ALLERERST MUSS MAN EIN GUTER MENSCH SEIN. UND DAS HAT MIT KEINER RELIGION ZU TUN. 

Wieso vertraust Du Deiner Mutter nicht? Ok, sie ist noch jung. Aber das muss doch kein Fehler sein. Wieso konntest Du Deine Noten nicht in einem Rahmen halten, dass Du auf der Schule bleibst. Dazu gehört doch schon ein wenig mehr. Ehe man von einer Schule fliegt, bekommen die Eltern eine Nachricht, und es wird auch beim Elternabend gesagt. Kann es sein, dass Du diese Benachrichtigungen "verschwinden hast lassen"? Eine gewisse Schulbildung ist in der heutigen Zeit sehr, sehr notwendig. Man kann weder hier noch in der Türkei etwas werden ohne Schulbildung. 

Du sagst, dass Deine Familie ziemlich liberal ist ohne Kopftuch und so weiter. Ein Kopftuch sagt gar nichts aus. Es gibt viele, die eins tragen und trotzdem keine guten Menschen sind, die einem nur was vormachen, weil das gerade mal von Nutzen ist. Du musst  Dir schon einigen Mist geleistet haben. Frage: möchtest Du denn so weiter leben? Setz Dich mit Deinen Eltern zusammen und suche lach Lösungen. Die müssen ja in Sachen Bekleidung nicht radikal sein und auch nicht in das religiöse Abseits stellen. Hier hat Dich jemand aufgefordert, Dich auf die religiösen Werte zu besinnen, dann würde alles gut. Das klappt nicht!  Du selbst musst auch Kompromisse eingehen, nicht nur Deine Eltern. Ihr  musst wieder eine Schule finden, die Dich aufnimmt. Du hast nicht geschrieben, wie alt Du bist. Schulpflicht besteht ja bis 18 Jahre. Und auch dann erst bist Du volljährig. Du solltest auch einmal Dich selbst hinterfragen, warum Du nicht einlenken willst. Die Jugend Deiner Mutter kann es doch nicht sein, das ist Quatsch. Was hat sie getan, dass Du kein Vertrauen hast. Wenn Du viel Mist gebaut hast, dann sollte es eher anders herum sein. Nur klärende Gespräche mit beiderseitigen Kompromissen -wie gesagt auf beiden Seiten - können Dir da weiter helfen. In Deutschland gibt es eine Familienhilfe. Könntest Du beim Ortsamt erfragen. Vielleicht kann man dort etwas erreichen, wenn jemand Dritter mit Euch spricht.

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