Wie kann man das Ungleichgewicht einer Wippe/Waage ausrechnen und ausgleichen?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Musst du dich mal mit dem Hebelgesetz beschäftigen.

Um dich da zu belehren - das geht hier zu weit, denn deine Frage impliziert, daß du überhaupt keine Ahnung hast.
Mein Vorschlag - probiere es einfach aus. Verschiebe den Stahl so, daß die Wippe das Gleichgewicht hält.
Ohne die genaue Kenntnis der Gewichte aller Bauteile könntest du dies sowieso nicht berechnen, auch wenn du dies könntest.

Stimmt ich habe keine Ahnung davon - ich weiß bis heute noch nicht einmal wo der optimale Drehpunkt um die gewünschte Funktion zu erreichen.

Ich dachte, dass ich nach der Bestimmung des Drehpunktes und Montage der Gelenke die schwerere Seite wiege und dass es eine Formel gibt mit der ich das Gewicht für die gegenüberliegende Seite berechnen könnte.

Es muss auch nicht 100%ig werden wenn die Differenz am Ende noch 20 g betragen würde, dann wäre das zu vernachlässigen.

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@klugshicer

wenn man es berechnen könnte, könnte man dies auch auf 20gr genau. Was nutzen dir aber "Formeln" wenn du diese nicht zuordnen kannst ? Bei deiner Unkenntnis müßte man dich ja Schritt für Schritt führen - und es wird eh nix.
Versuche es einfach durch probieren - z.Bsp. mit Sand in einer Kiste welche du nach deiner Vorstellung platzierst und mehr oder weniger füllst. Dann abwiegen und die Stahlplatte danach fertigen.
Das bringt's.

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@Viktor1

Ergänzung:
Es geht auch mit Büchern, Werbeprospekten - die hast du zu hauf, wenn dir Sand und Kiste fehlen.

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@klugshicer
Damit sollte auch ich in der Lage sein....

Wie denn ?
Du müßtest bei der fertigen Wippe auf der schweren Seite eine Waage unter dem "Arm" platzieren und den Abstand vom Gelenk
haargenau zur Wirkungs-Achse der Waage messen.
Dann hast du eine Kraft (Anzeige der Waage) mit zugehörigem Hebelarm.
Für das Ausgleichsgewicht hast du vorerst weder Kraft noch Hebelarm.
Du kannst eins wählen (oder ist gegeben) und das andere dann berechnen.
Bei diesem "Feldversuch" kannst du aber gleich das Gegengewicht probeweise platzieren und sehen, wann Gleichgewicht herrscht.
Darauf wird es sowieso hinaus kommen, denn die "Berechnungsannahmen" (Hebel, Gewicht) werden so genau nicht sein, daß eine Berechnung hier sofort Erfolg bringt.
Du wirst das Gegengewicht also einfach "austarrieren", so macht es jeder Praktiker. Die "Berechnung" ist Spielerei nebenbei.

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@Viktor1

Nach dem die Wippe sowieso mit Friktions-Gelenken gebremst wird, die ein Ungleichgewicht von 200 g locker wegstecken würden, kommt es nicht auf eine 100%ige Ausgewogenheit an.

Sinn der Ausgleichsgewichte ist eine Reduktion der nötigen Friktion die die Wippe in einer bestimmten Position halten soll.

Je genauer ich die Wippe austariere, um leichtgängiger kann ich die Gelenke einstellen - aber es muss nicht so genau sein, dass ich bei 0 Newton Drehmoment lande.

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Kraft mal Länge des Hebelarms.

Eigentlich ganz einfach.

Das hier ist doch einfach Quatsch.

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