Wie kann man das kurz fassen, aber alles wichtige mit einbringen?

 - (vegan, ha, Fleischkonsum)

4 Antworten

In Industrieländern wird mehr Fleisch gegessen als in Entwicklungsländern. Daher wird für das Tierfutter viel Ackerfläche verbraucht, mit dem eigentlich Menschen ernährt werden könnte.

P.S. zwei Drittel der globalen landwirtschaftlich nutzbaren Fläche sind für Ackerbau ungeeignet. Daher kann man dort Vieh halten, ohne viel Futter zu benötigen.

Den Welthunger ohne Fleisch zu stillen ist also eine absurde Idee

Wie kann man das kurz fassen, aber alles wichtige mit einbringen?

einseitige Vegane Propaganda.

Zitat: "So bieten 250kg Mais einem Menschen für 250 Tage Nahrung"

Das Problem dabei ist 250kg Mais haben nicht genung Eisen, B12, Vitamin D3, Fettsäuren, Aminosäuren, Vitamin C...usw. Es wäre also eine Mangelernährung die Krank macht.

Es handelt sich somit um eine Milchmädchenrechnung für Bildungsferne schichten.

Wenn die Gesamtbevölkerung von USA und Europa auf jegliches Tierprodukt in Fleisch- und Käseform verzichten würde wären 39 Millionen Tonnen jährlich nötig: 17% des bisherigen Ertragsvolumens stehen 10% der gesamten Weltbevölkerung gegenüber. Um jeden einzelnen dieser Erde mit ausreichend Bohnenquark versorgen zu können, müssten also weitere Anbauflächen für Sojabohnen erschlossen werden und das lediglich bei einer Tagesration von 250gr was 50% des Proteinbedarf decken würde.

92% der Futtermittel werden in Deutschland erzeugt, von den importieren 8% (4,4 Mio. t) kommen gerade mal 2% (1,075 Mio. t) aus einem Land, das Regenwaldbestand hat (Brasilien).

Hierzulande ist die Zugabe von ca. 10% Getreide als Kraftfutter zum restlichen Futter üblich, das sind unterm Strich ca. 1,5 Kilo. z.b. Das Futter von Rindern besteht zu ca. 30% aus Maissilage, 50-60% Grünfutter, ggf. 10% Kraftfutter und der Rest aus Abfällen wie Orangenschalen aus der Saftindustrie. Auch Trockenschnitzel (Überbleibsel aus der Zuckerherstellung), Rapsextraktionsschrot, Biertreber, Schlempen etc. wandern in die Tierhaltung oder auch die reste der Tofu herstellung. Das sind natürlich alles hochwertigste Lebensmittel, die in jedem gut sortierten Biomarkt zu finden sind. Beim Getreide handelt es sich bei dem Tierfutter um Futtergetreide. Das ist das, was beim Anbau übrig bleibt, weil die Backfähigkeit nicht gut genugist, weil das Wetter nicht gut genug war, weil Schmachtkorn dabei ist - oder schlicht und ergreifend, weil man nicht immer wieder nacheinander Weizen anbauen kann. Das nennt sich Fruchtfolge. Übrigens: wir essen vom Getreide nur die Körner, bzw. verarbeiten diese zu Nahrungsmitteln. Die Tiere fressen die gesamte Pflanze.

Tierproduktekonsum = Lebensmittelverschwendung

Zusammenfassung lautet:

"Propagandaschwachsinn, leider schon in Schülerbüchern angekommen"

Erstens nutzt es den Entwicklungsländern null, wenn deutsche Wohlstandsschüler Veganer werden. Deutschland importiert weder Getreide noch Mais in nennenswerten Mengen.

Zweitens ist es eine dreist dumme Darstellung, zu sagen: "Die Menschen sollen einfach Getreide essen und wupps bingo "Es gibt keinen Hunger mehr, Problem gelöst, wir sind ja so tolle Politiker"

Es genügt bei weitem nicht, wenn der Bauch voll ist. Getreide, Mais sind für den Mensch von lausigem ernährungsphysiologischem Wert. Weiterhin - was nützt es, Menschen großzuziehen, die dann keinerlei Chance auf anständige Arbeit und Lebensunterhalt haben? Die allein aufgrund ihrer MASSE halbe Kontinente verwüsten?

Die Menschheit WIRD nicht darum herum kommen, ihre Vermehrung vernünftig zu bremsen. Tut sie es nicht, dann regulieren die Fakten - mit Ökokatastrophe, Kriegen, Elend.

Allein schon die Zügelung der Religionen würde viel bringen.

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