Wie kann man das Erbe ermitteln?

6 Antworten

Normalerweise ist der nächststehende Erbe verantwortlich die anderen Erben sprich die Erbengemeinschaft entsprechend zu informieren, was den Nachlass angeht. Du könntest also besagte Person darum bitten, Dir entsprechend Auskunft zu geben. Im Todesfall wird das Amtsgericht am zuständigen Ort informiert. Die schreiben dann alle möglichen Erben an.

Die Sache ist die, dass ich als erstes erbberechtigt wäre. Da ich zu der Person und auch sonst keiner zu ihr Kontakt hat, man nur weiß in welchem Bundesland sie wohnt, wird das nicht möglich sein.

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@Azurana

Von wem hast Du denn vom Tod des Verwandten erfahren?

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@conelke

Der verwandte ist noch nicht tot. Die Frage ist hypothetisch. Ich werde im Ernstfall wahrscheinlich von einer Behörde informiert werden. Kenne weder genauen Aufenthaltsort noch gesundheitsstand. Weiß aber, dass die Person schon mal einen Herzinfarkt hatte. Ich hab auch keine sonderliche Beziehung zu der Person und das will ich auch nicht.

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Das ermittelt alles der Notar. Da werden Banken, Kreditinstitute usw. routinemässig abgefragt. Solange du keine Unterlagen zu etwaigen Schulden hast und dir somit selbst kein Bild machen kannst, kannst du selbst auch nichts abfragen. "Versteckte" Schulden kann es nartürlich geben. Ein gewisses Risiko ist immer dabei

Inwiefern ermittelt der Notar das? Wenn kein Testament vorliegt, muss ich den dann beauftragen? Vom Gericht wird der ja wohl kaum beauftragt oder?

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Der Notar hat mit der Feststellung, wie dich der Nachlass zusammensetzt nichts zu tun. Hier werden keine Ermittlungen angestellt

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Das ist immer schwierig, aber grundsätzlich ist es Sache des Erben sich darüber ein Bild zu machen.

Wenn die Wohnung noch existiert, kann man dort nach Kontoauszüge schauen etc

Erbe auschlagen? Erbschein?

Hallo an alle,

im November ist ein Freund von uns gestorben. Für seine Frau brach eine Welt zusammen, Marius war erst 56 als er starb. Sie hatten keine gemeinsamen Kinder. Marius hatte eine Versicherung abgeschlossen womit für den Fall des Falles die Beerdigung bezahlt werden sollte. Seine Frau Michaela schreibt die Versicherung an mit Sterbeurkunde und melden den Versicherungsfall. Die Versicherung will aber einen Erbschein haben. Michaela zum Gericht, Erbschein beantragt, und jetzt fängt das Theater richtig an. Da Marius keine eigen Kinder hat, treten als Erbfolge seine Geschwister an dessen Stelle. Marius hat viele Geschwister. Die Geschwister wurden vom Gericht angeschrieben, und alle schlugen das Erbe aus. Die Nächste Erfolge sind dann die Kinder der Geschwister von Marius. Eines dieser Kinder wollte Gründe wissen warum das Erbe ausgeschlagen wurde, und was es denn zum Erben gäbe. Michaela geantwortet das es um die Versicherung geht die für die Beerdigung sein soll. Der Auzahlbetrag deckt noch nichtmal die Beerdigungskosten. Michaela hat immer noch Rechnungen die sie Abstottert, und ihr wurde Geld geliehen damit sie den Bestatter bezahlen konnte. Scheinbar hatte dann die Kinder der Geschwister darauf hin das Erbe auch ausgeschlagen. Jetzt kommt wieder ein Schreiben über das Gericht, es habe sich eine großnicgte gemeldet, die Auskunft von Michaela haben will warum alle anderen das Erbe ausgeschlagen haben, sie (Michaela) aber das Erbe antreten will.

Ist es denn normal das da huns und kuns behaupten kann ich bin die Nichte, ich bin der Onkel usw. Ist es denn allgemein üblich das man garkeine Auskunft darüber bekommt oder geben muss über die Erbmasse. Bei meiner Frau würde nur gefragt nehmen sie das Erbe an, oder lehnen sie es ab. Meine Frau vermutete das ihr Bruder Schulden hatte und lehne das Erbe ab. (Es war gut, er war hoch verschuldet)

Aber ein Recht Auskunft zu bekommen ob das Erbe ob positiv oder negativ ist hat sie nicht gehabt.

Michaela ist seit November 17 Witwe, wir haben jetzt Juni 18 und immer noch spielen die Behörden Pingpong mit ihr.

Gibt es denn keine Möglichkeit das alles schneller und unbürokratischer über die Bühne zu bringen.

Michaela ist psychisch am Ende, sie ist finanziell nicht abgesichert, Witwenrete und Jobcenter, jeden Tag neue Hiobsnachrichten. Jetzt soll Michaela aus der Wohnung ausziehen, da sie vom Jobcenter nicht bezahlt werden soll. Kürzen ihr die Leistung um 200€

Wenn die Behörden weiter so machen tragen sie dazu bei das Michaela schon Soizid Gedanken bekommt, weit ist sie nicht mehr von weg.

An Umzug ist bei Michaela garnicht zu denken, sie ist psychisch am Ende. Schwere Depressionen Angststörung usw.

Wir würden gerne helfen, wissen aber nicht wie.

Hat hier eventuell jeman ähnliche Erfahrungen, Erlebnisse und kann uns mit Tips und Rat helfen.

Vielen Dank schonmal!

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