Wie kann man besser miit dem Tod umgehen?

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13 Antworten

Der Tod gehört zum Leben dazu wie Essen, Trinken, Schlafen und auf Klo gehen. Nur kommt es nicht ganz so oft wie diese Dinge vor ...

Tamme habe ich auch eben gerade erfahren und war sehr erstaunt!

Ich empfinde den Tod aber nicht als schlimm, auch nicht, wenn ich eine solche Nachricht bekomme wie Tamme. Uns wird beigebracht, dass der Tod etwas schlimmes ist und dass man am besten nicht drüber spricht und dass man weinen muss, sonst hat man keinen Respekt. Ich seh das komplett anders: Ich bin nicht depressiv, muss ich vorweg sagen, aber ich empfinde den Tod als eine Erlösung. Ich WILL jetzt noch nicht bewusst sterben - dass mich keiner falsch versteht. Aber sollte ich jetzt sterben müssen, wäre es O.K.

Ich empfinde das Leben auf dieser Erde nicht als Paradies und deshalb empfinde ich den Tod als Erlösung. Wenn ich nicht mehr bin, muss ich auch nix mehr etragen. Ja, ich hab dann auch nicht mehr die positiven Seiten des Lebens - na und? Die brauch ich aber auch nicht mehr, wenn ich tot bin. Nein, ich bin nicht verbittert, ich sehe das völlig logisch und fast schon emotionslos. Nein, ich bin kein kalter Fisch und ich kann sehr gerne Spaß haben ohne Ende - so lange ich eben noch lebe (n muss). Ich habe mich mit diesem Gedanken angefreundet und seitdem hat der Tod absolut sein schlimmes Gesicht verloren.

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Hallo!

In diesem Jahr sind drei Leute verstorben, die mir wichtig waren: Eine Nachbarin, die ich seit meiner Kindheit kannte, dann eine Frau aus dem benachbarten Wohnblock, die ich auch seit rund 15 Jahren kannte & zuletzt ein Bekannter, der in den letzten Jahren mehr und mehr wie ein Freund für mich wurde.

Alle drei spielten in meinem Leben eine gewisse Rolle & vor allem vermisse ich die Nachbarin, die ich seit meiner Kindheit gekannt habe.. die Frau war einfahc immer präsent, sie war "Kult" auf ihre Weise, die gehörte dazu & war wie 'nen Monument von dem man dachte.. die lebt ewig. Dass sie vor vier Wochen zu Grabe getragen wurde, macht mir immernoch zu schaffen. Es war einfach eine ganz, ganz tolle Frau. Sie war außerdem meiner verstorbenen Oma total ähnlich, sogar vom Sprechen her und von der ganzen Art.. das trägt sicherlich seinen Teil bei zu dieser Trauer.

Am meisten warf mich 2013 der Tod meines Opas außer Gefecht.. ich bin bei ihm aufgewachsen, sodass er mir Mutter & Vater gleichermaßen ersetzte. Mit seinem Tod starb insofern auch meine Hauptbezugsperson & das war für mich mit knapp 23 echt nicht einfach das so zu realisieern. Bestimmt ein halbes Jahr lebte ich nicht sondern "existierte" bestenfalls.. weil ich es nicht begreifen konnte.

Was mir aber half war es darüber zu reden. Mit meiner Partnerin, meinen Kumpels, meinem Onkel, allgemein guten Bekannten, die meinen Opa auch gekannt haben. Das rate ich dir auch: Sprich' über deine Gefühle & Ängste. Es muss dir nicht peinlich sein!

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Hallo Flauschi2002,

man kann mit dem Tod sicher besser umgehen, wenn man weiß, was der Tod eigentlich ist und was danach kommt. Gerade auf diesem Gebiet herrscht sehr viel Unsicherheit und verwirrende Ansichten.

In vielen Religionen glaubt man an ein Weiterleben nach dem Tod, in welcher Form auch immer. Die beste Auskunftsquelle zu dieser Frage ist die Bibel, das geschriebene Wort Gottes. Wer könnte uns besser erklären, was beim Tod geschieht, als derjenige, von dem alles Leben stammt? Die Bibel gibt folgende Erklärung zum Zustand der Toten: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich." (Psalm 146:4) An anderer Stelle steht, dass sich die Toten "nicht des geringsten bewusst" sind. (Prediger 9:5) In Übereinstimmung mit diesen deutlichen Aussagen wird in der Bibel der Tod auch mehrfach mit dem Schlaf verglichen, ebenfalls ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit.
Vielen mag es schwerfallen, zu glauben, dass außer unseren sterblichen Überresten nichts mehr von uns da ist. Sie denken, etwas nicht Stoffliches in uns müsse doch weiterleben. Denke jedoch einmal an die Flamme einer Kerze. Wenn man sie ausbläst, geht sie einfach aus und brennt nicht irgendwo weiter. Unser Leben ist mit dieser Flamme vergleichbar. Wenn wir den letzten Atemzug tun, hauchen wir gleichsam das Leben aus und hören auf zu existieren.

Obwohl letztendlich dem Tod niemand entrinnen kann, ist er kein dauerhafter Zustand. Es wird eine Rückkehr zum Leben geben, und zwar durch die Auferstehung. Die Frage, die sich hier stellt, ist die, in welcher Form die Toten wiederkehren werden. Auch hierüber gibt die Bibel eine zufriedenstellende Antwort, denn sie zeigt, dass Gott die Verstorbenen mit einem neuen Körper auferwecken wird. Dies geht u. a. aus den folgenden Bibeltexten hervor: "Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ Gott aber gibt ihm einen Körper, so wie es ihm gefallen hat"(1. Korinther 15:35, 38). Nach diesem Text ist man nach der Auferstehung also nicht körperlos. Für diejenigen, die zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt werden, bedeutet das, dass sie wieder einen Körper aus Fleisch und Blut haben werden, der dem gleicht, den sie vor ihrem Tod hatten. Nur so kann einer den anderen wiedererkennen. Die Auferweckten werden auch auch all die Erinnerungen aus ihrem früheren Leben wiedererlangen, ja ihre gesamte Identität.

Jesus sprach einmal davon, dass der Tag herbeikommen wird, an dem er die Gräber leeren wird. Er sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29). Wenn also die Toten wieder zum Leben erweckt werden, ergibt sich die Frage, wo sie leben werden; im Himmel oder auf der Erde? Für die meisten wird es eine Auferstehung zu einem Leben hier auf der Erde werden, denn nur eine relativ geringe Zahl von Menschen wird zu himmlischem Leben auserwählt. Die Bibel spricht immer wieder von einem künftigen Leben hier auf Erden. Hier sind nur zwei biblische Aussagen dazu:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören." (Matthäus 5:5 Begegnung fürs Leben)


Du siehst also, dass es keinen Grund gibt, vor dem Tod oder der Zeit danach übermäßig Angst zu haben. Wenn die Auferstehung stattfindet, werden sich die Zustände auf der Erde grundlegend geändert haben und zwar nicht durch menschliches Bemühen, sondern durch ein Eingreifen Gottes. Er wird durch sein in der Bibel angekündigtes "Reich" dafür sorgen, dass es dann weder Hunger, noch Krankheit, noch Kriege noch sonst irgendwelche schlimme Dinge geben wird. Das Leben nach der Auferstehung wird dann so sein, wie es im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht herrliche Aussichten?

Doch Gott erwartet auch etwas von uns. Damit ein Leben in der gerade beschriebenen Weise auf Dauer möglich ist, müssen die dann lebenden Menschen bereit sein, sich nach Gottes Standards und Grundsätzen auszurichten. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man Gott und seine Mitmenschen vorn Herzen liebt (siehe erstes und zweites Gebot). Daher haben sich viele schon heute entschlossen, Gottes Wort, die Bibel, näher kennenzulernen und zu Gott ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dadurch haben sie die beste Grundlage für dauerhaftes Glück gefunden. Außerdem stehen ihnen all die hier beschriebenen herrlichen Dinge in Aussicht.

LG Philipp

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Mit dem Tod geliebter Menschen umzugehen ist nicht einfach, da man sie sehr vermisst und genau weiß, dass es niemals mehr so sein wird, wie es mal war.

Da kann man nicht einfach sagen "Das wird schon wieder!" Auch die viel zitierten Sprüche wie "Der Tod gehört zum Leben dazu!"  helfen nicht weiter.

Es gibt allerdings verschiedene Methoden, sich damit auseinander zu setzen. Für viele Menschen (nicht für mich) kann der Glaube an eine Gottheit ein Trost sein, andere verdrängen ihre Sorgen und wieder andere sehen es ganz rational.

Jeder muss seinen eigenen Weg gehen und herausfinden,  was ihm am besten hilft.

Mir hilft der Gedanke daran, was ich mir für meine Hinterbliebenen wünsche.

Es wäre zwar schön, wenn sie mich in guter Erinnerung behalten würden. Aber in erster Linie möchte ich, dass sie weiterhin lachen und Spaß am Leben haben.

Ich weiß noch genau, wie schlecht ich mich anfangs gefühlt hatte, als ich noch dem Tod meiner Mutter das erste mal wieder gelacht hatte. Ich bekam ein schlechtes Gewissen und fragte mich, ob ich normal sei.

Wie konnte ich meine Mutter verlieren und trotzdem lachen?

Ich fing an nachzudenken und mir wurde klar, dass es genau das ist, was meine Mutter gewollt hätte. Niemand möchte, dass die Hinterbliebenen daran zerbrechen wenn man stirbt.

Das Leben der Anderen geht nun mal weiter und neue Eindrücke schieben die Trauer irgendwann in den Hintergrund. Es gibt natürlich immer wieder Phasen, wo ich meine Eltern und Freunde vermisse, die schon "gehen" mussten, aber ich genieße trotzdem mein Leben in vollen Zügen.

Ich lebe sehr bewusst und weiß die Zeit zu schätzen, die ich mit lieben Menschen verbringen darf.

Gerade weil man nicht weiß,  wann man abtreten muss, kann ich jedem nur empfehlen seine Zeit nicht zu vergeuden,  indem man sich wegen kleinen Streitereien aus dem Weg geht. Irgendwann verzeiht man sich meistens sowieso wieder.

Auch ist es traurig, wenn man nicht zu seinen Gefühlen steht und nicht den Mut hat, Zuneigung zu einem bestimmten Menschen auszusprechen. Irgendwann kann es zu spät sein. Dazu schrieb Garth Brooks mal einen wunderschönen Country-Song. Den Text nahm ich mir seitdem sehr zu Herzen, weil ich es als wichtig empfinde, Gefühle nicht zu verstecken.

Es ist doch traurig, zu sterben, ohne das der/die andere wusste, wie sehr man sie/ihn geliebt hat.

Ich bin mit mir selbst im Reinen und kann jederzeit mit dem Wissen sterben, dass jeder in meinem Umfeld weiß, wie wichtig er/sie mir ist.

Dir wünsche ich, dass du irgendwann deine Ängste verlierst und stattdessen dein Leben genießen kannst.






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Ich bin ein großer Bud Spencer Fan und selbst fast 40 Jahre alt.Ich habe in meinem Leben schon oft den Tod gesehen,nicht nur familär sondern auch beruflich.Der Tod ist ein Bestandteil unseres Lebens.Wir werden älter,Leben und wenn wir richtig alt sind machen wir Platz für die nä.Generationen.Es ist wie ein Kreislauf.Bei Bud dachte ich auch:Eine Legende stirbt nie,aber dann kam es ganz plötzlich und mir wurde wieder klar:keiner ist unsterblich.Wir sind nur zu Besuch hier bevor wir weiter ziehen.Als unser Opa gestorben ist vor 10 Jahren wollte meine Schwester alles im Leben hin schmeißen,nicht mehr zu Arbeit gehen und nur noch im Bett bleiben.Sie stand kurz vor ihrer Prüfung.Ich habe dann nur zu ihr gesagt:Glaubst du,das Opa gewollt hätte das du jetzt alles aufgibst?Nein.Er hatt ein langes Leben,deins fängt erst an...also Hopp...jetzt bist du dran.

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Ja, das ging mir bei dem Amok Lauf in München so ähnlich. Ich kannte die ganzen Kinder nicht aber als ich ihre Bilder und das Lächeln gesehen habe sind mir die Tränen gekommen, und für eine Zeitlang war ich sehr depressiv. Ich bin da zu dem Tatort gefahren, und habe Blumen hingelegt danach ging es mir auch wieder etwas besser. Das heißt du könntest ja etwas kleines machen wie für sie zu beten oder so etwas. Dann hast du etwas gutes getan, und es wird dir dann bestimmt etwas besser gehen, weil du in Gedanken bei ihnen warst. Ansonsten spielt die Zeit auch eine sehr große Rolle.

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Bei Filmen heulen ist völlig okay, ich heul bei meinen Lieblingsfilmen immer und es stirbt nichtmal wer.

Aber klar, du mochtest Tamme Hanken und vermisst ihn jetzt sicher, da darfst du auch heulen selbst, wenn du ihn nicht kennst. War bei mir bei Bud Spencer nicht anders...(ich heul auch gleich wieder)

Und deine Angst davor, Familie oder Freunde zu verlieren ist doch auch nachvollziehbar. Du liebst sie schließlich und der Gedanke, sie nie wieder zu sehen tut ja auch weh.

Aber vielleicht ist es auch eine interessante Erfahrung zB bei den Großeltern solltest dich schonmal mit der Tatsache befassen, dass die nicht dein Leben lang da sein werden.

Ich muss heute sagen, dass der Tod meiner Großeltern traurig war, aber mit der Zeit verging die Trauer und es kamen nur noch die schönen Erinnerungen von ihnen, für die ich dankbar bin (für jede einzelne)

Jeder Schmerz vergeht, aber heul ruhig wenn du willst, heul bis du nicht mehr kannst, weil das tut im Grunde gut es rauszulassen.

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Ich bin so der Einstellung:

Trauere nicht über den Tod einer Person, sondern feiere das vergangene gute Leben der Person.

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Es ist oft leicht gesagt der Tod gehört zum Leben. Jeder muss versuchen selber raus zu finden was ihm hilft.

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Ich hoffe Du ißt keine getöteten Tiere.^^

Zum Tod: Der Tod ist die Erlösung von allen irdischen Gebrechen, Leid, Trieben etc. Wenn man traurig ist weil jemand stirbt, dann weil einem die Person fehlt etc.

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Der Tot gehört zum Leben dazu,alles ist endlich! Aber was Du im Herzen trägst,stirbt nie! Aber jetzt bin ich ein wenig erschreckt,Tamme Hanken,der grosse ,starke Knochenbrecher ist gestorben??????Wann???

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Kommentar von Flauschi2002
10.10.2016, 20:13

Ja heute leider an herzversagen :((

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Da war ich auch wirklich geschockt, aber das ist völlig normal, dass man das dann ist.

Man muss es einfach akzeptieren. 

Der Tod gehört zum Leben dazu.

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Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine
große Angst vor dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich
überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du
mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen. :)

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