Wie kann man besser Barré-Griffe spielen?

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10 Antworten

Barré - Griffe sind im Grunde ziemlich einfach zu lernen.

Dafür brauchst du natürlich Kraft im betreffenden Finger - die kannst du nur durch tägliches Üben bekommen. Du darfst nicht von null direkt auf hundert gehen - also vergess erstmal den Griff über alle 6 Saiten. fang an mit kleinen Barrés: erst die beiden höchsten saiten, dann die drei höchsten, usw. Für die dünneren Saiten brauchst du weniger Kraft. So kannst du systematisch auf das Große Barré zuarbeiten.

Kleiner Tipp: Im Liedkontext (und insbesondere im Bandkontext, wenn du mit einem Bassisten u/o 2. Gitarristen spielst) braucht man gar keine Großen Barrés. Ab einem gewissen grad der Verzerrung klingt es einfach nur unduchsichtig, alle 6 saiten anzuschlagen. Rockgitarristen greifen gerade deshalb Powerchords - nicht weil sie es nciht besser können, sondern weil es einfach besser klingt!

Statt eines Am kannst du also einfach 577xxx greifen. das reicht meisten völlig um die Melodie zu ergänzen. Im Rock oder Punk- Kontext zumindest.

Viele Grüße,

Jan

Barré-Griffe greifen - da kommt es auf die Haltung und die Flexibilität des Handgelenks drauf an !

Lass die das von einem erfahrenen Gitarristen oder einem Gitarrenlehrer zeigen - oder probier es selbst - indem mit dem Arm und dem Handgelenk Stellungen probierst - wo der Barre´Griff kleichter zu realisieren ist !

Um Barregriffe zu lernen und damit es nicht langweilig wird reicht es aus wenn man die Lieder spielt wo Barregriffe vorkommen.

Als ersten Barregriff würde ich mit Bmoll anfangen. Er lässt sich als Emoll Typ im 7. Bund greifen. Diese Variante ist die einfachste des Bmoll griffs.

Als Lied würde ich I'M DOWN von THE HOLLIES empfehlen. Da kommt dieser Griff 2mal darin vor. So hat es mein Gitarrenlehrer mir beigebracht.

http://rock.totaltabs.com/tablature/The_Hollies/Im_Down_Chord_29931/

Wenn man diesen Griff beherrscht, kann man auch Lieder spielen wo Fmoll, Fismoll und Gmoll vorkommen. Ausserdem fällt der Griffwechsel von Bmoll auf Amoll leichter, weil man nur den Griff auf dem Griffbrett verschieben muss, was in dem genannten Lied vorkommt.

Bmoll im 7. Bund - (Musik, Gitarre, Instrument)

Archaeopterrex hat bereits auf das Video von Reinhold Pomaska verwiesen. Ergänzend dazu noch meinen Tipp:

Setze mal ein Kapodaster auf den ersten Bund. Sollte nun das Barréspiel in den unteren Lagen (F, A#, etc...) wesentlich einfacher gehen als ohne Kapodaster, ist wohl auch die Gitarre noch nicht optimal eingestellt. Was Du dabei selbst machen kannst, zeigt Reinhold mit seinen Videos ebenfalls auf seiner Online-Gitarrenschule mit seinen Videos "Der Gitarrenckeck" und "Sattel einschleifen". http://www.guitar-tv.de/lehrvideos.html. Falls Du dies nicht selbst machen möchtest, ist die Gitarrenhändler-Werkstatt oder gleich der Gitarrenbauer gefragt.

Mit fleißigem Üben wirst Du den Barré auch bald blind in jeder Lage setzen können. Also immer tapfer weiter. Im zugehörigen Forum sind auch viele gute und kompetente Leute, welche Dir gerne bei derartigen Problemchen weiterhelfen - Du kannst Dir sogar per Video-Skype helfen lassen.

Viel Erfolg!

Um dir konkrete, auf dich maßgeschneiderte Tipps geben zu können müsste man dich spielen sehen. Dafür hat man einen Lehrer, wenn man denn einen hat.

Patentrezepte gibt es da nicht, einfach üben, üben, üben... durchaus normal, wenn es mehrere Monate dauert, bis es klappt. Ging und geht jedem so.

Einziger kleiner Trick, was du mal versuchen kannst, die E und ggf. noch die A-Saite mit dem Daumen greifen, manche machen das so. Ich könnte es nicht, aber, vielleicht klappt es ja bei dir.

Ich hatte eh 1 Jahr einen Gitarrenlehrer bzw. eine Gitarrenstunde in der Woche. Jedoch ist es sich dann nicht mehr wegen der Schule ausgegangen.

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@DaysOfNeonGrey

Wenn du garnicht mehr weiterkommst, dann wäre es an der Zeit mal wieder ein paar Stunden zu nehmen. Über Internet unbekannten Menschen zu sagen was an ihrer Handhaltung nicht passt und wie sie Griffe optimieren könnten ist immer extrem schwer bis unmöglich.

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Ganz wichtig ist, daß man eine richtige Anleitung bekommt.

Hier zeigt Dir ein Gitarrenlehrer, wie man das sinnvoll üben kann:

http://www.guitar-tv.de/index.php?id=193

Das ist wirklich eine der besten Anleitungen im Netz!

Wichtig ist, daß man Barrégriffe auf den höheren Bünden, also z.B im 5. Bund zu lernen beginnt, weil dort der Kraftaufwand geringer als am 1. Bund ist.

Außerdem sollte man darauf achten, daß man den Zeigefinger, der die Barréspange bildet, nicht mit der fleischigen Unterseite auf die Saiten drückt, sondern leicht um 15° verkantet, so daß die knochige Seite des Fingers auf die Saiten drückt.

Dort bildet sich dann auch nach einiger Zeit ein wenig Hornhaut, was das Drücken schmerzfreier macht.

Versuche, die Haltung der Gitarre zu variieren. Wenn Du z.B. beim Barré den Ellbogen nah an den Körper ziehst, dann dreht sich die Greifhand etwas und der Barré-Zeigefinger liegt mehr seitlich auf dem Griffbrett. Und: Schwierige Akkordwechsel üben - immer wieder. Dabei ist es wichtig, lieber dreimal am Tag zwei Minuten, als einmal im Monat eine Stunde. Im Laufe der Zeit gewöhnen sich Gehirn und Finger an die Bewegungsabläufe, genau wie beim Laufenlernen.

üben =/

für den anfang empfehle ich dir trockenübungen =) damit der griff sauber klingt benötigst du kraft! heißt du legst deinen zeigefinger auf irgendeinen bund & drückst... als unterstützung nimmst du den mittelfinger dazu & legst ihn auf den zeigefinger, dadurch entsteht mehr druck

dann einfach ein paar mal pressen & wieder locker lassen

du kannst, um auch den klang überprüfen zu können, einen moll-griff spielen... also beispielsweise ein f ...

mit der zeit klappts immer besser =)

schau mal bei YT da hast videos mit sämtlichen griffen /Lieder/etc.

Ja ich weiß ja wie man die Griffe greift, nur mein Problem ist das es an der Ausführung scheitert.

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Er ist ganz cool unterwegs und erklärt das auch gut...

LG Micky

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