Wie kann man besonders gut Französisch lernen?

6 Antworten

Hallo,

Vokabeln lernt man nicht extra für einen Test, sondern regelmäßig (jeden Tag 10 - 15 Minuten) in kleinen Portionen - Qualität statt Quantität - das bringt mehr, als Marathonsitzungen. Nach 1 Std. macht das Hirnkastl nämlich dicht.

Vokabeln schnell zu lernen bringt nur kurzfristigen Erfolg. Um Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen + anwenden kann, sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen, sondern

- Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen m. passendem Verb + Adjektiv; etc.),

- Beispielsätze bilden

- Redewendungen aufschreiben

- Phrasale Verben lernen

- Vokabeln mit ihren (grammatikal.) Besonderheiten aufschreiben + lernen,

z.B. welche Präposition folgt, unregelm. Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.

- Du kannst auch Haftnotizen m. dem jeweiligen französischen Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc.

Oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung kleben + Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.

Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem Karteikasten o. einem elektr Vokabeltrainer arbeitest.

Die meisten Schulen in Bay empfehlen phase6, als Vokabeltrainer.

- Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist die Regelmäßigkeit (s.o.).

- Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen/anfassen) gelernt

u. am besten auch noch gesprochen, gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen + geturnt werden (typische Handbewegung).

Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', was die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in der Grundschule lernen.

- Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluß auf Franz., wer kennt die meisten französischen Tiere, Möbel, Lebensmittel usw. ?, Teekesselchen, Taboo, Memory, Bingo, Scrabble uvm.

indem man

- franz. Fernsehen schaut

- franz. Radio hört

- franz. Podcasts hört

- Vokabeln als MP3 aufnimmt + immer wieder abspielt + anhört, dabei mitspricht o. in eine Sprechlücke spricht

- franz. Bücher liest, z.B.:

- Le Petit Prince von Antoine de Saint-Exupéry

- Le petit Nicolas (Der kleine Nick) von René Goscinny

- Jules Verne: In 80 Tagen um die Welt, 20.000 Meilen unter den Meeren, Reise zum Mittelpunkt der Erde, Von der Erde zum Mond

- zweisprachige Bücher bekommst du beim Buchhändler deines Vertrauens oder

- im Reclam-Verlag

- bei den Schulbuchverlagen

- wenn du bei amazon.de die Suchbegriffe zweisprachige Bücher eingibst.

Vor allem solche, die auch auf Deutsch erhältlich sind, so dass du dort auch mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.

Tipp z. Lesen franz. Bücher:

Nicht jedes neue o. unbekannte Wort nachschlagen + rausschreiben. Das wird schnell zu viel + man blättert mehr im Wörterbuch, als dass man liest. So verliert man schnell den Spaß am Lesen. Nur Wörter nachschlagen, aufschreiben + lernen, die du für wirklich notwendig erachtest + wenn sich dir ansonsten der Sinn einer Passage nicht erschließt. Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den Kontext.

- franz. Zeitungen, Zeitschriften + Comics liest, z.B.

- Ecoute, Spotlight Verlag (mit Worterklärung + verschied. Schwierigkeitsgraden; manchmal auch i.d. Bücherei erhältlich)

- DVDs auch mal auf Franz. schaut (v.a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in + auswendig kennt.)

- sich einen Sprach- o. Konversationskurs (z.B. VHS) o. einen Französisch-Stammtisch, eine französische Theatergruppe oder einen französischen Lesezirkel sucht.

- Auch privat, mit Freunden, Familie usw Französisch spricht + Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt, Kino, Theater, Krankenhaus, Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel, Restaurant usw.

- Beim Spazierengehen, auf dem Schulweg, beim Einkaufen usw. überlegt, wie die Dinge, die man sieht auf Franz. heißen. Wörter, die man nicht kannte, daheim im Wörterbuch nachschaut

- sich Skype einrichtet + französischen Muttersprachler als Gesprächspartner sucht

- franz. Brief-/Email-/Chatfreund/in oder eine/n Tandempartner/in sucht

- franz. Tagebuch schreibt

Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung v. Vokabeln ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden werden sollen, ist es genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Minuten Grammatik zu üben.

:-) AstridDerPu

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Gute kostenlose Übungsseiten im Internet:

- francais.lingolia.com/de/

- bildunginteraktiv.com/p/franzosisch-videos-neu.html

- francaisfacile.com/

- oberprima.com

- abfrager.de (Hier kann man Schulform und Klasse eingeben und sich den aktuellen Schulstoff abfragen lassen; und das nicht nur für Französisch. Gut auch für die Vorbereitung auf Klassenarbeiten.)

- klassenarbeiten.de (ähnlich wie die zuvor genannte Seite)

- einfranzose.de/

- alfred-echtle.de/

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Vielen Dank :-)

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Also ich habe für die (aktuellen!)
Vokabeln immer mehr als 1 Stunde gebraucht.
Dann habe ich in diesen Sommerferien, die KOMPLETTEN Französchischvokabeln dieses Jahres vorausgelernt, (damit ich dieses Jahr nicht wieder so überfordert bin) & ich habe mich in Französisch soooo verbessert!! (Und ja letztes Jahr hab ich auch immer mitgelernt)
Das heißt ich hab 4 Wochen auch am WE ca. 2-3 Stunden Vokabeln gelernt. Nun wiederhole ich sie nur kurz vor dem Unterricht.

Mit ' Qualität statt Quantität' kommt man nicht weiter im Leben. Das Einzige was die Gesellschaft heutzutage will ist, dass Schüler (oder später 'Arbeiter') viel so schnell wie möglich macht. Traurig aber wahr.

Also mein Tipp aus eigener Erfahrung wäre je mehr du lernst, desto bessere Ergebnisse wirst du erzielen.

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Achja und nebenbei mein Tagesablauf: 5:00-6:30 lernen,6:30-7:30 fertig machen zur Schule fahren, 8:00-14:00 Schule, 15:00-19:00 nachm Essen lernen, um 21 schlafen gehen. - Fazit ca 13 Stunden lernen, 8 St schlafen, 3 St Freizeit für Duschen, Kochen & Essen. Anders komm ich nicht mit dem Stoff durch -Fazit Quantität statt Qualität in der Arbeitswelt

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Hast du eine Bücherrei?Dann schau mal nach kleinen Heftchen auf französisch.Die gibt es in verschiedenen Niveaus,also A1,A2 usw.So was wie le Petit Nicolas oder ähnliches.

Vokabeln pauken,Sätze damit bilden,aufschreiben,so bleibt es besser hängen.

Grammatikteile wiederholen.Und das ganze täglich.

das Afrika bald so denke ich wirtschaftlich explodieren wird und weil dort ja alle Französisch sprechen

Fehlinformation

Wenn es an allen Ecken und Kanten fehlt und du diese Sprache unbedingt lernen willst, dann musst du im Prinzip alles von Beginn an wiederholen bzw. neu lernen. Zusätzlich zu dem, was im Unterricht ja auch noch an Neuem kommt.
Das ist viel, und ich bezweifle, dass man das allein schafft. Daher empfehle ich dir Nachhilfeunterricht.

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Danke für den Tipp

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@J0n4s1999

Jo, bitte.
Den geb ich selten, aber ich denke, dass man Lücken ab einem bestimmten Punkt nicht allein schließen kann.
Bonne chance! :-)

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