Wie kann man bei der Post Schadensersatz geltend machen?

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4 Antworten

Eine Möglichkeit, noch etwas zu versuchen, besteht darin, einen Nachforschungsauftrag zu stellen. Dies kann der Absender.

Wenn das Unternehmen "Deutsche Post" beauftragt war, kann bei ergebnisloser Nachforschung über ein Kontaktformular reklamiert werden (http://www.deutschepost.de/dpag/multiapps?xmlFile=1006214). Ohne Beweise sind die Aussichten auf Schadensersatz wahrscheinlich nicht sehr groß, aber vielleicht ist es einen Versuch wert, da dem Unternehmen Kundenzufriedenheit auf lange Sicht nicht gleichgültig sein kann.

Ein Nachforschungsauftrag geht zwar, wird ihm aber nichts bringen wenn die Tickets irgendwann bei ihm ankommen und dann verfallen sind. Möglicherweise kann er sie dann aber bei der Bahn umtauschen. Warum nicht als Brief/Einwurfeinschreiben (+1.60 Euro)? Das wäre dann wenigstens versichert gewesen! Rückschein braucht man nicht um nachzuweisen daß man es weggeschickt hat. Der Briefträger muß ja bei Einwurf in den Briefkasten unterschreiben

Du schreibst "(dummerweise nicht per Rückschein)" - bedeutet das vielleicht, dass Du es per Einschreiben geschickt hast, nur eben kein Einschreiben mit Rückschein? Wenn Du ein Einschreiben ohne Rückschein geschickt hast, müsstest Du aber doch eine Quittung besitzen, womit Du nachweisen kannst, den Brief abgeschickt zu haben. Sollte es ein Einwurfeinschreiben sein, ist es - soweit ich mich erinnere - nur bis 20,- € versichert. Aber da sind die Chancen, dass Du etwas zurückbekommst oder der Brief sich wieder anfindet, größer als bei einem normalen Brief.

Wenn es ein gewöhnlicher Brief ist, dann sieht es schlecht aus. Wie willst Du beweisen, dass Du ihn abgeschickt hast? Und ein einfacher Brief ist unversichert, demzufolge sehe ich keine Chance. Nicht umsonst bietet die Post auch Wertbriefe an.

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