Wie kann man behaupten das es Gott gibt?

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27 Antworten

Viele Menschen glauben nicht deswegen an einen Gott, weil sie schon immer nach eine Antwort auf die Frage gesucht haben, weshalb die Affen uns so ähnlich sind, sondern weil sie eine Leitfaden fürs Leben brauchen, Hoffnung brauchen, Halt brauchen, Moralvorstellungen frisieren wollen, aufgrund von Zukunftsängsten, usw. 

Sie glauben nicht aus materialistischen Gründen, sondern aus idealistischen.

Außerdem was denkst du, was nach dem Tod passiert ? @

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Klingt so, als wolltest Du mit aller Macht Menschen dazu bringen, einen Glauben wegzunehmen, der auf vielfacher Weise gelebt wird. Nicht nur negativ, sondern auch positiv. Denn der Glaube an Gott kann auch eine Brücke zum eigenen Sein darstellen. Es wird geglaubt.


Wenn Du Religionen zerstören magst, weil sie "Unheil" bringen (Krieg und ähnliches)... dann ist auch das eine Fehlinterpretation. Denn nicht die Religionen führen Kriege und lassen Unheil entstehen, sondern die Köpfe der Menschen, denen es oftmals weniger um den Glauben direkt geht, sondern um Versprechen von Menschen aus ihrer Gegenwart.


Und wenn die Wissenschaft ... das sind auch nur Suchende. Es gibt auch viele Wissenschaftler, die an den Urknall UND an Gott glauben.

Jedem das Seine.
Und nur, weil Du nicht an Gott glauben magst, da müssen die anderen Menschen noch immer nicht "blind und stur" sein. Hey... werd' mal toleranter.... oder auch nicht. Dein Handeln liegt in Deiner Verantwortung. Ganz egal, ob Du an Gott glaubst, oder auch nicht.

1. Behaupten und beweisen sind zwei unterschiedliche Schuhe.
2. In Anbetracht der Tatsache wie unsinnig und falsch manche "wissenschaftlichen" Theorien (Theorie ist nicht gleich unwiederlegbarer Beweis) sind und waren und es zumindest eine lange Zeit daran festgehalten wird, ist die Gottestheorie genauso falsch wie sie richtig ist. Zumal die Definition von Gott auch nicht richtig sein muss.
Achja, eine solche unsinnige Theorie die auch noch Darwin in denn Mund gelegt wurde, ist das der Mensch vom Affen abstammt.

3. Solange es kein Gegenbeweis bezüglich der Existenz eines höheren Wesens gibt, wird sich diese Theorie halten.
4. Viele Menschen brauchen offensichtlich das Gefühl zumindest glauben (vielleicht auchhoffen) zu dürfen, das es etwas gibt was höher ist als sie selbst.

Weder ist der Urknall 100% bewiesen noch Stammt der Mensch vom Affen ab. Das ist mehr eine Redewendung. Im Moment deuten Beobachtungen darauf hin, dass es den Urknall gab. Wäre es ein Mordfall, gäbe es Indizien dafür. Wir und die Affen haben dieselben Vorfahren. Aber ich weiß was du meinst.

Der Hauptgrund ist damit aufzuwachsen. Den meisten ist der Glaube in die Wiege gelegt worden. Egal ob Christ, Moslem, Zeuge Jehova etc.. jeder wird seid Geburt damit bombardiert und glaubt er hat Recht. Natürlich wird auch jeder behaupten, er sei selbst auf den Pfad Gottes gekommen, bzw von Gott berührt, in gespürt oder sonst was zu haben. 

Der Grund warum viele wehement gegen Wissenschaft ankämpfen: Sie drängt Gott immer weiter zurück. Früher war Gott im sprichwörtlichen Himmel. Heute muss er sich hinter dem Urknall, der Vielfalt der Natur und dem GEN Code verstecken - das passt natürlich vielen garnicht. Deshalb wehren sich auch so viele extrem dagegen.

noch Stammt der Mensch vom Affen ab.

Wir sind selber ebenso Affen wie unsere Eltern. Also stammen wir sehr wohl von Affen ab.

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Die meisten Gläubigen sehen darin keinen Widerspruch.

Denn nur die wenigsten unter Ihnen sind heute noch Fundamentalisten, die Ihre Glaubens-Bücher ( z. B. Bibel, Koran) wörtlich interpretieren. Diese erachten die von dir erwähnten Wissenschaftlichen Beweise als falsch. Ob dies wissenschaftlich haltbar ist, ist Ihnen im allgemeinen Egal. 

Ich persönlich bin auch nicht Atheist, weil ich zu Hundertprozent Ausschliesse das eine, irgendwie geartete Gottheit existiert. Sondern weil ich es einfach unlogisch finde an Etwas zu glauben für dessen Existenz es keinerlei Hinweis oder gar Beweise gibt.

Ich persönlich finde es auch nicht schlimm, das manche Menschen Glauben. Solange Sie das in gesunden Massen tun und nicht blind irgendeinem  alten Buch folgen und dabei Wissenschaftliche Fakten verleugnen. 

Also ersteinmal, Darwin ist mein Idol und seine Evolutionstheorien sind sowas wie meine Bibel. Damit wollte ich nur klar stellen dass ich dich verstehe. Was den urknall angeht, bewiesen ist da nix. Es ist immernoch die urknall theorie und das logischste und warscheinlichste was passiert sein kann. Ich mahe nochmal deutlich dass auch ich ein anhänger dieser theorie bin. Aber seit je her haben sich die menschen auf der ganzen welt völlig unabhängig von einander religionen zurecht gelegt in dem glauben an ein oder mehrere höhere lebewesen (Götter). Also haben die menschen bereits über 90% ihrer heutigen existenszeit damit verbracht an Götter zu glauben bis die wissenschaft mit der evolutionstheorie und dem urknall ankam. Also im verhältnis zur existenszeit des menschen ist die evolutionstheorie geade eben erst verfasst worden und somit noch sehr jung. Natürlich gibt es ignorante menschen die lieber an ihre Götter glauben aber das grenzt schon an fanatismus. Zudem gibt es länder in denen sowas einfach nicht unterrichtet wird weil dort die religion genug macht hat um das zu unterbinden. Und wenn jemand sein leben lang mit dem glauben aufwuchs dass ein gott die welt aus dem nichts gestampft hat und plötzlich kommt einer und sagt es gibt garkeinen gott und das is alles von selbst entstanden und alles woran du immer geglaubt hast ist quatsch, dann stößt man auf unverständnis und ignoranz.

Wie kann man behaupten das es Gott gibt?

Nur weil man daran glaubt, dass es Gott gibt, behauptet man nicht automatisch, dass er definitiv existiert. Ich glaube an Gott, und dass es ihn gibt, behaupte deshalb aber weder dass es durch Beweise bestätigt noch widerlegt werden kann, dass es ihn gibt, denn dass seine Existenz durch Beweise bestätigt werden kann, wäre erforderlich, um zu behaupten, dass es ihn gibt, genauso wie es erforderlich ist, dessen Existenz durch Beweise zu widerlegen, um mit der gleichen Rechtfertigung zu behaupten, dass es ihn nicht gibt. Mir als jemanden, der an Gott glaubt, ist es vollkommen egal, ob man die Existenz Gottes durch Beweise bestätigen kann. Jemand der unbedingt Beweise sehen will, ist derjenige, der nicht glauben will.

Es ist Wissenschaftlich bewiesen das es den Urknall gab. 

Der Urknall ist so eine interessante Sache. Man kann nur schlussfolgern, dass es diesen gab, man kann dank Teilchenbeschleunigern schon messen, wie es wohl direkt nach dem Urknall gewesen sein kann, aber was man nicht kann, ist, zu beweisen, dass es den Urknall gegeben hat. Der Urknall ist ein Ereignis, welches man eher als eine Asymptote ansehen kann, in der Hinsicht, dass dort Raum und Zeit ihren Anfang nahm und die Energie unendlich kompakt war. Bewiesen ist der Urknall selbst noch keineswegs, sondern nur, was danach geschah. Außerdem, selbst wenn es einen Urknall gab, und daran habe ich keine Zweifel (nur um das klarzustellen) ist dies KEIN Widerspruch zur Existenz Gottes und ebenso wenig auf die Entwicklung des Lebens auf der Erde entsprechend dem Schöpfungsbericht, denn eines ist klar, was diesen Schöpfungsbericht angeht: Dieser Bericht beschreibt keine irdischen Tage, denn die Tage, wie sie darin gezählt werden, werden bereits gezählt bevor überhaupt die Sonne "erschaffen" wurde. Folglich handelt es sich um göttliche Tage und die einzige Erwähnung zur Bedeutung göttlicher Tage lautet, dass diese göttlichen tage durchaus 1000 irdischen Jahren entsprechen können, ein Synonym damaliger Zeit für einen unermesslich langen Zeitraum.

Auch das der Mensch vom Affen abstammt ist bewiesen.

Menschen und Affen sind genetisch verwandt, aber die Menschen stammen nicht von den Affen ab, sondern von gemeinsamen Vorfahren, das ist ein gewaltiger Unterschied, denn die Entwicklung der Affen und der Menschen verlief parallel zueinander.

Menschen und Affen sind genetisch verwandt, aber die Menschen stammen nicht von den Affen ab,

Leider falsch. Der gemeinsame Vorfahr war auch schon ein Affe. Und wir selbst sich auch welche. Also waren unsere Eltern Affen, und die Abstammung von denen kann man ja wohl als gesichert betrachten (die meisten zumindest ;))  )

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@JTKirk2000

Es gibt keinen Anlass, dass nicht überaus genau zu nehmen. Immerhin geht es um unsere Familie.

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@realsausi2

Exakt, und ganz genau genommen, stammen alle irdischen Lebewesen von den ersten biochemischen (wenn man sie so nennen will) Verbindungen auf unserer Welt ab. Oder, in die andere Richtung gesehen, stammen alle modernen Menschen vom Homo Erectus ab. Gemeinsame Vorfahren der Menschen und Affen waren laut meinem "Biologie Umwelt"-Buch (ISBN 3-12-027700-2) Urprimaten, die bis vor etwa 10 Millionen Jahren lebten.

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Trotz aller hoch-rhetorischen Rechtfertigungsversuche bleibt das Wort "glauben" das was es ist: glauben. 

Oder auch: "vermuten" oder "nicht wissen".

Der Rest der Antwort ist reine Spekulation. Außer man hält eines der bekannten 2000 Jahre alten Bücher für eine seriöse Quelle oder"ist nicht auszuschließen" für ein stichhaltiges Argument.

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@Trashtom

Trotz aller hoch-rhetorischen Rechtfertigungsversuche bleibt das Wort "glauben" das was es ist: glauben. 

Oder auch: "vermuten" oder "nicht wissen".

Und, was ist so falsch am Glauben?

Der Rest der Antwort ist reine Spekulation.

Das gilt ebenso für einzelne Ansichten zur Evolution und beispielsweise auch für den Urknall und dennoch hindert es kaum jemanden daran, zu glauben, dass es diese gab. Jedenfalls heutzutage.

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@JTKirk2000

Und, was ist so falsch am Glauben?

Nichts. Ich glaube selbst an etwas. Glauben ist lediglich keine Diskussionsbasis.

Das gilt ebenso für einzelne Ansichten zur Evolution und beispielsweise auch für den Urknall und dennoch hindert es kaum jemanden daran, zu glauben, dass es diese gab. Jedenfalls heutzutage.

Sie wollen doch nicht im Ernst sagen, dass freies interpretieren (Gott-Tage) aus einem 2000 Jahre alten Buch, mit beispielsweise der kosmischen Hintergrundstrahlung als Argument zu vergleichen ist? Das ist fast schon naiv. Keiner hat je gesagt, dass der Urknall bewiesen ist. Den Urknall will Ihnen auch keiner verkaufen. Es ist lediglich die beste Erklärung für die aktuellen Beobachtungen und indirekten Auswirkungen der Naturgesetze. Sonst nichts.

Die Evolution ist sogar sehr gut belegbar, dass weiß sogar ich als (interessierter) Laie. Klar kann auch jemand oder etwas mit dem Finger geschnippt haben. Aber es ist einfach nicht rational und es weißt auch einfach gar nichts (ausser besagtes Buch) darauf hin.

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@Trashtom

Nichts. Ich glaube selbst an etwas. Glauben ist lediglich keine Diskussionsbasis.

Wenn es keine Beweise für oder gegen eine betreffende Annahme gibt, dann ist der betreffende Glaube oder eine entsprechende Annahme (was ja auch Glaube ist, sei dieser Glaube nun religiös oder nicht) die einzige Diskussionsbasis.

Es ist lediglich die beste Erklärung für die aktuellen Beobachtungen und indirekten Auswirkungen der Naturgesetze.

Nach modernen Erkenntnissen in der Wissenschaft, braucht eine Konsequenz immer eine Ursache. Worin liegt die Ursache im Beginn von Raum und Zeit?

Der Urknall selbst wäre wieder nur eine Konsequenz, welcher eine Ursache hätte vorausgehen müssen. Natürlich ist das bei Gott ebenso, sofern er existiert, aber da verhält es sich ähnlich wie mit dem irdischen Leben. Nimmt man es genau genug, wird einfach nur nicht die Frage beantwortet, wer "seine" Eltern waren oder womit seine existenzielle Grundlage begründet wurde.

Die Evolution ist sogar sehr gut belegbar, dass weiß sogar ich als (interessierter) Laie. Klar kann auch jemand oder etwas mit dem Finger geschnippt haben.

Du stellst das so dar, als ob es zwischen diesen beiden Extremen keine Möglichkeiten gäbe, die dazwischen liegen könnten. 

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Die Evolutionstheorie steht auch nicht im Widerspruch zu dem Glauben an Gott. Der Urknall vielleicht nur teilweise. Sogar der Papst akzeptiert die Evolutionstheorie als Theorie.

Es hängt auch davon ab, wie man sich Gott vorstellt und was man als Gott bezeichnet. So ein Gott wie er im Fernsehen wie bei Simpsons oder Dragonball dargestellt wird, gibt es nicht.

Der Erfinder der Evolutionstheorie Charles Darwin war auch kein Atheist, sondern viel mehr sowas wie ein Agnostiker, also jemand der sich damit nicht auseinandergesetzt hat ob es ein Gott gibt oder nicht. Google mal darüber ;)

Bei der Evolutionstheorie geht es darum, wie die Lebensformen sich entwickelt haben und von da kommt auch die Theorie dass wir Menschen mit den Affen gemeinsame Vorfahren haben können - die Theorie behauptet aber nicht dass wir direkt von den jetzigen Affen abstammen.
Bei der Bibel gibt es die Schöpfungsgeschichte und die wird heute von vielen als zusammenfassend und/oder metaphorisch betrachtet. Ein paar Parallellen gibt es auch.

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Der Glaube beschreibt ähnlich wie die Philosophie: Was erschaffte die Welt

Die Wissenschaft versucht mithilfe von Biologie, Physik, Chemie und Mathematik Fragen zu lösen:  Wie ist die Welt entstanden worden.

Auch das der Mensch vom Affen abstammt ist bewiesen.

Nein das ist quatsch. Die Evolutionstheorie sagt selbst, dass wir mit den Affen möglicherweise gemeinsame Vorfahren haben. Direkt von den Affen (Schimpansen, Orang Utans & co) stammen wir aber nicht ab und wer das wirklich denkt, ist blind und stur.
Ein gemeinsamer Vorfahre könnte der sogenannte Frühmensch (lateinisch: homo erectus (bitte nicht mit dem griechischem Wort Homo verwechseln)) sein, weil er Ähnlichkeiten mit dem heutigen Menschen und mit dem heutigen Affen hat.

Folgende Seite erklärt die Evolutionstheorie gut und kindgerecht:
http://www.helles-koepfchen.de/geschichte-der-evolution/urmenschen-homo-erectus-neandertaler-und-homo-sapiens.html

Der Erfinder der Evolutionstheorie Charles Darwin war auch kein Atheist, sondern viel mehr sowas wie ein Agnostiker, also jemand der sich damit nicht auseinandergesetzt hat ob es ein Gott gibt oder nicht. Google mal darüber ;)

Zuerstmal hat Darwin die ET nicht erfunden, sondern entdeckt. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Und als im klar wurde, welche Implikationen seine Entdeckung haben wird, hat er sie 25 Jahre unter der Matratze versteckt. Erst als Wallace mit einer sehr ähnlichen Theorie an die Öffentlichkeit gehen wollte, hat Darwin seine Zurückhaltung aufgegeben.

Er hat sich also sehr wohl mit dem Glauben auseinander gesetzt.

Was erschaffte die Welt

Diese Frage wird mit der Antwort auf das "Wie" hinlänglich mit beantwortet. Philosiphie hat da nichts zu schaffen.

Die Evolutionstheorie sagt selbst, dass wir mit den Affen möglicherweise gemeinsame Vorfahren haben.

Nein, das ist Quatsch. Es ist eindeutig belegt, dass wir von Affen abstammen. Aber natürlich nicht von den rezenten Arten.

Es gab gemeinsame Vorfahren, die schon Affen waren. Und taxonomisch sind wir auch Affen. Trockennasenaffen/Primaten. Da also unsere Eltern Affen sind, stammen wir auch ganz direkt von Affen ab.

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@realsausi2

Er hat sich also sehr wohl mit dem Glauben auseinander gesetzt.

ja, mit dem Glauben auseinandergesetzt ...

siehe: http://www.scilogs.de/natur-des-glaubens/charles-darwin-war-nie-atheist/ Zitat von Charles Darwin: "Ich war nie Atheist, Agnostiker treffendste Beschreibung für meine Geistesverfassung"

Es ist eindeutig belegt, dass wir von Affen abstammen

jaaa klaaar. Merkst du nicht wie unwahrscheinlich das ist? Menschen und Affen haben gemeinsame Vorfahren und das ist alles.

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@Dark01E

Merkst du nicht wie unwahrscheinlich das ist? Merkst du nicht wie unwahrscheinlich das ist?

Nein,ich weiß, wie überaus zwingend die Belege sind, wie schlüssig und folgerichtig diese Erkenntnis ist. Wie zwei komplexe Puzzleteile, die exakt ineinander passen.

Meine Eltern sind Affen, also bin ich auch einer. Ist doch nicht so schwer zu begreifen.

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Mit deinem Wissen dürfte es allerdings auch nicht sehr weit her sein.

Homo Erectus war unter Garantie kein gemeinsamer Vorfahre des modernen Menschen und der modernen Affen. Er hat sich erst lange nach der Aufspaltung unserer Gattungen entwickelt.

Homo Erectus war einer der am weitesten entwickelten Vertreter der Gattung Homo, besaß den aufrechten Gang, war in der Lage Werkzeug und Feuer zu beherrschen, war das erste Mitglied unserer Gattung welches Afrika verließ und unser direkter Vorfahre.

Aus Homo Erectus entwickelte sich in Afrika Homo Sapiens, in Europa unabhängig davon Homo Neanderthalensis. Die Stammbäume von Menschen und unserem nächsten Verwandten, dem Schimpansen haben sich bereits Millionen Jahre vor der Entstehung von Homo Erectus getrennt.

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@dadita

Die Stammbäume von Menschen und unserem nächsten Verwandten, dem Schimpansen haben sich bereits Millionen Jahre vor der Entstehung von Homo Erectus getrennt.

Ja dann ist mir halt ein Fehler unterlaufen.

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Man kann vieles behaupten. Ob es stimmt ist eine andere Sache.
Es gibt nichts, was die Existenz eines Gottes beweist. Jedoch auch nichts, was die Nichtexistenz beweist.
Die Evolution widerlegt zwar die Schöpfungsgeschichte, jedoch nicht allgemein die Existenz eines oder mehrerer Götter.
Von daher meine Meinung: Es kann einen Gott geben, muss aber nicht. Man kann dies zu Lebzeiten jedoch nicht widerlegen/ beweisen.

Gott ist nicht gleich Bibel oder Kirche ;) Viele glauben, dass Gott den Anstoß für das Leben gegeben hat, also 'gemacht' hat, dass die notwendigen Teilchen auf die Erde kommen und sich so zsm. fügen, dass Leben entstehen kann. Nicht aber, wie es in der Bibel steht, die Erde in 6 Tagen erschaffen hat. Die Bibel wird heutzutage sowieso kaum noch wortwörtlich ausgelegt.

Jeder sollte nur das glauben was er gerne glauben möchte. Es gibt einen Spru h glaube versetzt Berge! Das stimmt ab und zu. Ob es Gott wirklich gibt oder gegeben hat, kann keiner sagen. Die Kirche ist nur eine legale Geldwäsche, wozu soll man laufend in die Kirche Rennen. Man kann auch so an einen Gott glauben, ich bete auch oft. Aber dazu brau he ich keine Kirche. Oder? Beten kann ich überall! Ab und zu gehe ich au h in Kapelle beten. Aber so laufend in die Kirche ma he ich au h nicht. Die Wissenschaft und der Glaube passen nicht zusammen.

Glauben ist irrational. Viele Menschen brauchen einen imaginären Freund um ihrem Leben einen Sinn abzugewinnen, auch wenn es nicht den geringsten Hinweis für dessen Existenz gibt.

Zum Ersten ist es absolut falsch, dass der Mensch vom Affen abstammt. Mensch und Affe haben nur den gleichen Vorfahren. Allzu gut informiert bist du also auch nicht. Und zweitens: Wer sagt, dass diese Wahrheit sich mit Gott widerspricht? Wo kam den der Urknall her? Wer hat den Leben überhaupt ermöglicht, wieso haben wir das Privileg zu leben, während andere Planeten tot sind? Sieh dir unsere Natur an, die Evolution- grenzt dass nicht an ein Wunder? Und deshalb glaube ich an Gott. Das hat nichts mit Sturheit oder Dummheit zu tun.- Im Gegenteil. Menschen, die wie du auf Fakten beharren, die sie selbst nicht einmal begründet haben und andere Menschen runter machen, nur weil sie mehr in allem sehen wollen, sind die wirklich Dummen.

Sieh dir unsere Natur an, die Evolution- grenzt dass nicht an ein Wunder?

Aber ist es nicht ein Widerspruch an Gott und an die Evolution zu "glauben"? Weil laut Bibel hat Gott das alles erschaffen... Also entweder Gott oder Evolution... (?)

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Nein, es ist kein Widerspruch (für mich zu mindest) Warum auch? Die Bibel ist kein Buch voller Wahrheiten, sondern ein Buch voller Erzählungen von den Erlebnissen der Menschen mit Gott. Als Ratgeber, Trostspender und Vorbild. Ich glaube nicht and die Adam und Eva -Geschichte- dadurch haben sich die Menschen früher nunmal die Welt erklärt. Ich glaube nur an Gott und Jesus, und dass Gott das Leben auf der Erde erschaffen hat, und nicht jedes einzelne Tier, das es heute noch gibt . Du siehst: Kein Widerspruch!

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Das hängt denke ich ganz davon ab, was man unter dem Begriff "Gott" versteht.

Kaum jemand würde denke ich sagen, dass Gott existiert, wie irgendetwas in der Welt existiert - und nur dann wäre er wissenschaftlich nachweisbar.

So etwas wie die Liebe kann man schließlich auch nicht messen.

Du setzt voraus, dass Urknall und Evolution die Nichtexistenz Gottes beweisen würden. Das ist aber nicht zwangsläufig der Fall, sondern nur wenn man eine sehr begrenzte Vorstellung von Gott hat. Man kann nämlich fragen, was die Ursache des Urknalls war und ob die Evolution nicht ein Prozess ist, hinter dem eine Intelligenz steckt.

Wenn ich unter "Gott" den verstehe, der alles im Sein erhält, der Grund und Garant dafür ist, dass überhaupt etwas existiert, dann kann jede neue Erkenntnis der Wissenschaft den Glauben an Gott nicht erschüttern.

Übrigens, der Begründer der Urknalltheorie, Georges Lemaitre, war katholischer Priester.

Du setzt voraus, dass Urknall und Evolution die Nichtexistenz Gottes beweisen würden.

Ich verstehe die Position anders. Zu recht sieht der Fragesteller keine Notwendigkeit, für eine schlüssige Erklärung der Welt den Parameter "Gott" mit einzubeziehen.

Die Antworten der ET und der Kosmologie sind so überzeugend und schlüssig, dass sich eben gar keine Vakanz für ein göttiches Wirken ergibt.

Man kann nämlich fragen, was die Ursache des Urknalls war und ob die Evolution nicht ein Prozess ist, hinter dem eine Intelligenz steckt.

Natürlich kann man das. Und man muss es aushalten können, dass es vielleicht keine Antwort gibt. Zumindest beim Urknall.

Bei der Evolution sieht das schon anders aus. Bisher ist eben keine Vakanz für das Wirken eines Gottes aufgetaucht. Alles ist in sich schlüssig, ohne Gott.

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@realsausi2

"Alles ist in sich schlüssig"
So schlüssig wie es auch ein Uhrwerk in sich ist. Aber die Frage nach dem Uhrmacher wird man nicht ausblenden können.
Warum gibt es etwas und nicht vielmehr Nichts? Zu sagen, man müsse es aushalten, dass es darauf eventuell keine Antwort gäbe, ist nicht gerade wissenschaftlich.

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@ThomasAquinas

So schlüssig wie es auch ein Uhrwerk in sich ist.

Wieso vergleicht Ihr immer Äpfel mit Birnen? EIn Uhrwerk ist tote Materie. Wir sind lebende, zur Reproduktion fähige Organismen.

Das ist was völlig anderes. Deine Uhr oder auch der Jumbo, der gern mal genommen wird, sind keine gültigen Analogien zu Leben.

Das kann doch nicht so schwer zu begreifen sein.

Zu sagen, man müsse es aushalten, dass es darauf eventuell keine Antwort gäbe, ist nicht gerade wissenschaftlich.

Doch, genau das ist es. Wir werden die Ursache des Ereignisses, das ein Urknall gewesen sein könnte, wahrscheinlich niemals ermitteln können. Das hat ganz physikalische Gründe.

Da dem aber nun so ist, wäre es eben ein ignorieren wissenschaftlicher Prinzpien der Erkenntnisgewinnung, nun doch eine Antwort herbei fabulieren zu wollen.

Es gibt knallharte wissenschaftiche Argumente, warum diese Frage nicht beantwortet werden kann. Also müssen wir es so hinnehmen.

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Der Urknall ist ein im Moment naheliegendstes Modell der Beschreibung für die Entstehung und die Existenz des Materiellen, sprich der Universen, Galaxien, Planeten, Erde, des Lebens etc..

Jedoch kein Beleg dafür, dass Gott nicht existiert....

Gott könnte doch auch der Auslöser des Urknalls gewesen sein...

und allem, was danach folgte...

Niemand weiß mit Sicherheit, was die Ursache für den Urknall gewesen war...

und ob der Mensch und der Affe einen gemeinsamen Vorfahren haben...

Im Übrigen sprechen wir von höchstwahrscheinlichen Annahmen betreffend dem Urknall und der Evolution, denn nichts lässt sich reproduzieren, was jedoch für eine wissenschaftliche (Er)Kenntniss, sprich Beweisführung notwendig ist...

aber von den meisten hinsichtlich dieser Thematiken nicht mehr als wichtig erachtet wird...

eigenartig, nicht wahr?

Gruß Fantho

Du versuchst den Eindruck zu erwecken, als hättest Du irgendwas von den Theorien verstanden und beweist uns doch immer wieder, dass dem nicht so ist.

Eigenartig, nicht wahr?

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@realsausi2

Was soll ich schon von dieser 'Kritik' halten, welche a) nicht bebründet wird, und b) von jemand geäußert wird, die sich und ihre Eltern als Affen bezeichnet (ich weiß, ein Argumentum ad hominem, aber Du selbst bist es ja, die solche Ausagen von sich gibt)...

Gruß Fantho

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Gott offenbart sich in erster Linie den Gläubigen, nicht den Zweiflern und Leugnern. Warum ist das so? Wäre es nicht einfacher, sich allen Menschen unmissverständlich zu zeigen, und so ein- für allemal die Welt vom Unglauben und Aberglauben zu befreien? In Amos 5,4 lesen wir: ''Denn so spricht der HERR zum Hause Israel: Suchet mich, so werdet ihr leben''. Gott will demnach gesucht werden. Das gilt auch heute noch, und nicht nur für das auserwählte Volk der Israeliten. Es ist Gottes Wille, daß der Mensch sich nicht däumchendrehend in der Hängematte von Gott mit Beweisen seiner Existenz bedienen lässt. Gott ist Gott! Viele Ungläubige argumentieren aber gegenüber den Christen auf diese Weise, daß sie es nicht beweisen können woran sie glauben. Alles wäre nur Fiktion und Einbildung und sämtliche Fakten der Vernunft und Wissenschaft sprechen gegen einen Gott. Christen sind in der Beweispflicht! Was die Bibel von den Gläubigen erwartet, ist aber kein Beweis gegenüber Atheisten, sondern sie sollen Zeugnisse der Hoffnung geben. Sich also selbst als Zeuge und Zeugnis der Liebe und Gnade Gottes ausweisen. Und zwar durch geglaubte und erlebte Erfahrungen in ihrem persönlichen Leben. Das ist sicherlich subjektiver Natur und ist für Zweifler keine Indikation für Wahrheit, aber das muss uns nicht belasten, denn die Wahrheit ist eine Person (Johannes 14,6) und Glaube auch keine fromme Schablone, sondern eine durch und durch persönliche Angelegenheit.

Die Welt ist ungerecht und die Menschen die gottlos darin leben sind es oft auch. Auch zur Zeit Jesu auf Erden haben sogar scheinbar fromme Menschen nach Beweisen und Zeichen gerufen und Gottes Sohn der Verblendung und der Lüge bezichtigt. Es war ihrer Bosheit geschuldet. Das Wort Gottes hat eine Eigendynamik und das schlichte Zeugnis vom Glauben an Jesus Christus, der uns die Sünden vergibt durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung, ist besser als jeder ''Beweis'' der Existenz Gottes, der ja ohnehin von den Kritikern auch nur wieder in letztlich unbegründetem Zweifel als verkehrt angesehen werden würde. Paulus schreibt in 1. Korinther 1, 22-25: ''Denn die Juden fordern Zeichen und die Griechen fragen nach Weisheit, wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis und den Griechen eine Torheit; denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit. Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind''. In Psalm 10,4 steht: ''Der Gottlose sagt in seinem Hochmut: »Er wird nicht nachforschen!« Alle seine Gedanken sind: »Es gibt keinen Gott«''! Das mag der große Unterschied sein, daß der Suchende davon ausgeht, daß es einen Gott gibt und entsprechend auch offen ist sich zu informieren und nicht von vornherein (auf rein intelektueller Weise) sich selbst zu begrenzen.

"Die Welt ist ungerecht und die Menschen die gottlos darin leben sind es oft auch."

Kleiner Auszug aus der Christlichen Geschichte: Eroberungen, Zwangschristianisierung, Versklavung ganzer Völker, Kreuzzüge, Pogrome gegen Andersgläubige, Verfolgung und Ausrottung alternativer christlicher Bewegungen, In­quisition gegen „Ketzer“, Hexenverbrennungen, koloniale Zwangsmissionierung uvm.

Und ihr wollt in ein Paradies kommen? Lächerlich.

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@Trashtom

Du solltest nicht Gottes Wesen und Wille mit den Taten und Eigenschaften der Menschen vergleichen - auch dann nicht, wenn sie sich Gläubige nennen. Die Bibel berichtet von vielen Gläubigen, die sich gründlich in ihrem Verhalten und ihren Vorstellungen von Gott unterschieden und nur ihren eigenen Vorstellungen gefolgt sind. Es waren sogar die Führer der religiösen Elite, die Gottes Sohn ablehnten, verfolgten und töten ließen. Sei also hier nicht ungerecht und wirf alles Negative und Schlechte in einen Topf und verurteile die Christen. Gott ist mit vielem gar nicht einverstanden, und jeder Mensch wird sich für seine Taten einmal verantworten müssen - sowohl Gläubige wie Ungläubige!

Es gibt aber auch Menschen, die haben mit Kirche und Religion nichts zu tun, und sehen auch ein, daß in der Geschichte des sogenannten Christentums vieles einfach nur grotesk, schlimm und gotteslästerlich war und bis heute ist. Aber die glauben allein und ausschließlich an Jesus Christus und haben ihn als ihren Erlöser und Weg zur Vergebung gefunden (Johannes 14,6) - ganz unkirchlich und unreligiös, sondern nur biblisch. Das sind dann Menschen, die laut Bibel Kinder Gottes sind, neue Menschen, und solche, die in der Schrift Neugeborene genannt werden, die geistlich wach wurden. Die sind nicht besser oder schlechter als andere, aber sie haben eben ihren Erlöser finden dürfen und bemühen sich IHM nachzufolgen. Das ist alles.

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der mensch stammt nicht vom affen ab. beide haben einen gemeinsamen vorfahren. behaupten und glauben kann man alles mögliche. sogar dass es einen minus gott gibt. es gibt ja auch antimaterie

Hallo, kleine Gegenfrage: täglich lassen sich Paare scheiden. Wie kann man da noch an die Liebe glauben? 

Es gibt noch jede Menge offene Fragen die jede Menge Spekulationen zulassen. Z.B. Wie entstand das Erste? Warum gibt es etwas? Was ist Materie? Was ist der prinzipielle Unterschied zwischen einer komplizierten Maschine und einem Lebewesen? Was ist Bewusstsein? Wie entsteht Bewusstsein? Welche Wechselwirkungen gibt es zwischen Gehirn und Bewusstsein?  

Die modernen Naturwissenschaften und die Philosophie haben zwar viele Aussagen der Religionen widerlegt, aber eben noch längst nicht alle Aussagen. 

Mich würde gerade der Unterschied zwischen Lebewesen und Maschiene interessieren:) Die gegenwärtigen Ansichten - und mehr sind es nicht - sind, naja... was ist der Maschinen-Pendat zum Rassismus? Naja, zumindest ist es Bio-Chauvinismus.
Hast übrigens Recht mit deinen Ausführungen, Wotan.

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@Chippo78

Danke für das Lob. Ich ermute dass eine notwendige Voraussetzung zur Erzeugung von Bewusstsein der Diffusionsmechanismus in Flüssigkeiten ist. Außerdem sollte man zur Erzeugung "künstlicher Intelligenz mit Bewusstsein" eine andere Rechnerarchitektur verwenden. Die ALU muss in Unter-ALUs differenziert sein, die alle eine eigene Aufgabe haben, wobei diese Unter-ALUs einen Input erhalten müssen von hierarchisch unterstrukturierten Unter-Unter-ALUs und einen mehrfachen Output haben müssen an übergeordnete Unter-ALUs. In diesem Sinne braucht Bewusstsein ein Sinnesorgan für Gehirn- oder Rechneraktivität.

Unsere heutigen KI-Forscher vergleiche ich mit den Biologen früherer Jahrhunderte, die von der Spontanzeugung des Lebens überzeugt waren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Spontanzeugung

In der Antike und im Mittelalter ging man davon aus, dass es sich bei der Spontanzeugung des Lebens um einen normalen biologischen Vorgang handle, von dem man annahm, dass er sich ständig überall abspiele. In diesem Sinne betrachtete Aristoteles die Spontanzeugung als die dritte Art der Entstehung von Lebewesen neben der sexuellen und der vegetativen Fortpflanzung. An seine Lehre knüpfte die mittelalterliche Biologie an. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde diese Theorie widerlegt.

Die Bewusstseinsforschung steht meiner Ansicht nach noch ganz GANZ am Anfang. Ansonsten favorisiere ich den Panpsychismus.

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@WotansAuge

Außerdem muss man über den Quanten-Zenon-Effekt auf der subatomaren Ebene einen Freien Willen implantieren. Alles leider sehr kompliziert. Das Universum ist nur in seltenen Ausnahmefällen einfach strukturiert.

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Nuja,

1) "Das erste (Lebewesen?) - hier gilt wahrscheinlich das Prinzip der chemischen Evolution.

2) "Warum" - Fragen haben in unserer Wissenschaft keinen Platz

3) https://www.nyu.edu/pages/mathmol/textbook/whatismatter.html

4) Es gibt keinen unterschied zweischen Lebewesen und biochemischer Maschine (d. h. Dich!) - es gibt weder freien Wille noch so etwas wie ein "Bewusstsein". Das was du Bewusstsein nennst sind folgende, recht materielle Vorgänge

a) innerer Monolog, der durch Sprache entstanden ist

b) Wahrnehmung und Erinnerung

c) Das Empfinden von Emotionen (evtl. nicht zwangläufig brauchbar) - durch Evolution entstanden um:

-Abstrake Gedanken zu generieren (was ist in dieser Höhle? ein Bär?)

-Aua, das ist nicht gut für mich (den Körper) - ich sollte wegrennen, die Aktion beenden

-damit der Organismus (Mensch, Delphin, o. ä.) überlebt

5) Punkt 4 habeb ich Bewusstsein deutlich erklärt! Es finden ebenfalls Vorgänge in deinem Gehirn statt, diese könnte man als sog. bewusste Vorgänge, die dich generieren gleichsetzen. Endet dieser Vorgang endest Du.

Die Fragen, die Du hier gestellt hast, wurden doch bereits hypothetisch beantwortet. Und alles ist dabei mit dem elimativen Materialismus vereinbar. Nun gilt es diese Erkenntnise dazu zu nutzen um eine funktionsfähige KI herzustellen. Dass wir noch nicht technisch so weit fortgeschritten sind - sollte Dir klar sein. Deshalb Fortschritt in der Technik->Idee rückt näher;).

Mensch=Maschine. Punkt.

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@WotansAuge

ist mir klar, habe deinen Beitrag gelesen, jedoch verbietet der eliminative Materialismus den freien Wille, aus den oben genannten Gründen. In einem anderen Thread habe ich über diesen bereits ausführtlicher geschrieben: https://www.gutefrage.net/frage/bevorzugt-gott-menschen?foundIn=answer-listing#answer-173946620 . Evtl. reicht es ja dir für eine tiefere Diskussion, jedoch sind die Faktoren beim eliminativen Materialismus folgende:

-Alles sind physische Prozesse, somit durch Physik erklärbar - mentale Zustände existieren schlichtweg nicht; freier Wille, Bewusstsein oder gar eine "Seele" (nein, ich denke nicht, dass du ein Vertreter dessen bist)

Gruß ~

PS; Entschuldige, dass ich Deinen Beitrag erst jetzt bemerke, mir wurde zuvor nichts angezeigt.

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@sceptic101

Was ist Materie? Materie ist alles was aus Elementarteilchen mit halbzahligem Spin aufgebaut ist, sowie die Elementarteilchen selber. Außerdem kann man im philosophischen Sinn auch die Kräfte, bzw. Elementarteilchen mit ganzzahligem Spin darunter subsumieren, weil es über die Kraft und Energie eine Äquivalenz zur materiellen Masse gibt.

Was ist das Materielle? Alles was aus Materie besteht, sowie materielle Vorgänge, wie z.B. Wind. Wind ist die Diffusion aus einem Druckgradienten, in so weit also nur eine Ableitung des Materiellen. Da aber „Wind“ beeinflussbar ist, d.h. mit einem Ventilator kann man Wind machen, mit einer Windmühle Wind ernten u.s.w. , können wir uns sicher sein, dass es Wind wirklich gibt.

Was ist das Immaterielle? Alles was nicht materiell ist, z.B. Zeit und Raum. Es gibt auch Geistiges, z.B. die Zahl Pi, oder die Menschenrechte oder eine Sinfonie von Hayden. Zwischen dem Geistigen und dem Materiellen gibt es eine Schnittstelle. Das ist die Information. Die Information benötigt einen materiellen Träger, z.B. gesprochene Sprache (Luftschwingungen) oder Schrift (hier der Bildschirm). Daran dass Information einen materiellen Träger braucht, kann man sofort sehen, dass Information nichts Materielles ist.

Bewusstsein könnte man als Funktionsweise des Geistes definieren.

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