Wie kann man aufhören an den Tod zu denken?

9 Antworten

Meine Meinung nach sollte Dein Vater sich psychologisch beraten lassen.

So wie Du es beschreibst, klingt das sehr nach einer posttraumatischen Belastungsstörung, die dann entstehen kann, wenn jemand hilflos Todesangst erleiden musste.

Die Faustformel sagt, dass solche Symptome bis zu einem Monat nach einem solchen Ereignis normal sind. Wenn das jetzt schon 7 Monate dauert, ist das m.E. nicht mehr normal.

Das ist das eine.

Das andere ist: Ich glaube nicht, dass Du ihn auf andere Gedanken bringen kannst. Meinst Du, Du könntest ihn so nehmen, wie er ist?

Aber Du kannst etwas für Dich selber tun und bei Deinem Jugendamt anrufen, ob die Dir in dieser Situation helfen oder eine Adresse nennen können, die Dir helfen kann.

Dein Vater braucht dringend Hilfe. Aber Ihr, also seine Familie, könnt auch Hilfe gebrauchen und solltet sie dringend suchen. Damit könnt Ihr ihm am besten helfen.

Ob Du ganz Deinen alten Papa zurück haben kannst, das weiß ich nicht. So ein Erlebnis kann einen Menschen ganz schön verändern. Aber mit Hilfe von außen kann eine Menge wieder in Ordnung kommen.

Also ich würde vorschlagen vielleicht eine Therapie zu machen, das ist meistens sehr effektiv. Wahrscheinlich klingt das jetzt erstmal doof, aber du musst dich selbst fragen: was bringt es mir, wenn ich davor jetzt Angst habe? Du bist noch am Leben und solltest das genießen...also damit will ich sagen, es bringt nichts stattdessen angst zu haben. Du kannst ein Positiv Tagebuch führen, in das du alle Sinne einmal auflistes-also hören, fühlen, denken, sehen, riechen etc und hinter jeden punkt jeden tag etwas positives aufschreiben. NormalesTagebuch schreiben würde vielleicht auch helfen. Du kannst auch alle deine Sorgen und ängste auf einen Zettel schreiben, ein Schiff draus Bauen und es auf einem Fluss wegschwimmen lassen. Mit Freunden darüber sprechen solltest du auch! Das wäre das, was mir für dich einfallen würde.

Ich würde vorschlagen, dass ihr mal einen Termin bei einem Psychologen macht. Der wird sicherlich am besten beurteilen können, was zu tun ist, denke ich.

Was ich aber auch als Laie sagen kann, ist, dass dein Vater lernen muss, den Tod als Bestandteil des Lebens zu akzeptieren. Ich selbst verbinde den Tod mit meiner Ideologie in Bezug auf Gott und Schicksal: Ich glaube, dass alle Lebenswege quasi vorgezeichnet sind, auch wenn wir selbst es nicht merken, weil wir selber die Handlungen durchführen und die ganzen Entscheidungen in unserem Leben treffen. Was dabei aus meiner Sicht vorherbestimmt ist, ist mehr, wie wir uns entscheiden.

Ferner glaube ich, dass jeder von uns im Leben eine Aufgabe zu erfüllen hat. Wenn man stirbt, schließt man diese Aufgabe ab oder hat sie bereits vor dem Tod abgeschlossen. Allerdings kann niemand von uns wissen, was seine Lebensaufgabe ist, da dies jenseits unserer Vorstellungskraft liegt.

Außerdem sage ich immer, dass man am besten gar nicht erst aus dem Bett kommen sollte, wenn man den Tod fürchtet, weil man ja theoretisch (!) stürzen und sich das Genick brechen könnte. Wir können überall und jederzeit sterben. Aber der Tod ist nicht das Ende, denn es ist ja nur der Körper, der stirbt. Die Seele aber lebt weiter, ob nun im Jenseits oder sonst wie, das weiß ich auch nicht. Klar, die Existenz der Seele ist wissenschaftlich bisher noch nicht bewiesen worden, aber wenn sie nicht existieren würden, dann erklär mir mal, warum wir unsere Körper kontrollieren und bewusst steuern sowie Gefühle empfinden können. Das hat nicht nur was mit den Hormonen zu tun, die das Gehirn ausschüttet. Und vergiss nicht, dass wir ein Bewusstsein haben, etwas Lebloses aber nicht. Die Seele existiert und damit basta^^

Sag deinem Vater am besten auch, dass er dich mit dem ständigen Ansprechen dieses Themas stark belastet, weil es dich emotional so hart trifft. Er ruiniert dir dadurch alles, was du als in irgendeiner Form positiv empfindest, angefangen mit deiner Stimmung. Dabei solltest du ihm aber auch signalisieren, dass du ihn verstehen und sein handeln durchaus nachvollziehen kannst und dass du ihm gerne dabei helfen möchtest, seine Angst vor dem Tod zu überwinden. Und wie gesagt, wendet euch am besten an einen Psychologen und macht ggf. eine Therapie. Das klingt viel schlimmer als es eigentlich ist^^

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