Wie kann man auch dann noch gegen Tierversuche sein, wenn keine andere Wahl bestehen kranke Menschen zu retten?

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21 Antworten

Ganz einfach, bei diesen Menschen geht Tierliebe mit einer Gleichgültigkeit und im schlimmsten Falle Abscheu gegenüber ihren krankenMitmenschen einher.

Man findet hier gute Beispiele in diesem Forum: Tierversuchsgegner die fordern, dass kranke Menschen sich eben mit ihrem Schicksal abfinden sollen, dass man nicht in die Natur eingreifen darf, dass in ihren Augen "schwache" Menschen eben einfach sterben sollen.

Dieses Gedankengut ist in meinen Aufen einfach letztklassig, aus irgendeinem Grund allerdings gesellschaftlich toleriert wenn man es unter dem Denkmantel der Tierliebe verkauft. 

Eine gewisse Scheinheiligkeit ist hier dann auch oft anzutreffen, selbst möchte man nämlich nicht auf die Errungenschaften des wissenschaftlichen Fortschritts verzichten.  

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Kommentar von mychrissie
26.01.2017, 20:16

Das ist das Gleiche wie bei manchen Naturschützern, die einfach nicht zur Kenntnis nehmen wollen, dass der Mensch ebenso ein Teil der Natur ist wie der Laubfrosch, für den er eine Brücke baut.

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Deiner Meinung ist eigentlich nix hinzuzufügen. Ich teile sie - ohne wenn und aber.

Ich glaube, dass gerade Menschen, die selbst noch  kein Leid (selbst nicht und auch nicht in der Familie) kennengelernt haben, da besonders vehement eine unmenschliche Sichtweise vertreten und den Tod der Menschen vorziehen.

Mein Kind war vor langer Zeit auf bestimmte Medikamente tierischer Herkunft angewiesen und keiner konnte mir vorab zu 100%  sagen, wie sich mal was entwickeln wird beim Kind. Es ist nicht leicht , als Elternteil hilflos ein paar Monate  in einer Kinder- Intensivstation nur daneben stehen zu können, ohne etwas selbst groß machen zu können.....Das wünsche ich niemanden.....

Ich kann TierrechtsFanatismus um jeden Preis- nicht verstehen. Ich will es gar nicht mal.

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Kommentar von HomerSimpson3
27.06.2016, 16:41

Warum meinst du, dass Tiere weniger wichtig sind als Menschen?

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Kommentar von Borgler94
28.06.2016, 20:57

sorry... irrtümlicher downvote

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Ob Tierversuche sinnvoll sind bzw. hilfreiche Erkenntnisse liefern oder nicht, sei mal dahingestellt, jedenfalls sind sie für mich moralisch nicht vertretbar.

Meiner Meinung nach muss man objektiv an die Sache rangehen. Natürlich möchte ich nicht, dass jemand, dem ich sehr nah stehe, stirbt, aber es gehört nun mal zum Leben dazu (leider), damit sollte man sich abfinden. Niemand hat das Recht, ein Tier (Mensch) als etwas "Besseres" darzustellen als ein anderes Tier (z.B. Maus). Ich möchte nicht, dass ein Tier für jemanden (unfreiwillig) sein Leben lassen muss, außerdem sollte man der natürlichen Selektion nicht aus dem Weg gehen.

Jeder kann eine andere Meinung haben, das ist völlig legitim, aber ich möchte keine Diskussion anzetteln, die gibt es unter den anderen Antworten schon genug. Ich werde meine Meinung auch nicht ändern.

Und jetzt noch ein schönes Zitat von Helmut F. Kaplan:

Deshalb ist auch die faktische Frage, ob Tierversuche für den Menschen nützlich sind, moralisch irrelevant: Tierversuche sind falsch, unabhängig davon, ob sie für den Menschen nützlich sind. Die legitime Frage ist nicht: ‚Wieviel Gesundheit können wir maximal erzeugen?‘, sondern: ‚Wieviel Gesundheit können wir auf ethisch zulässige Weise erzeugen?‘ Die – echte oder vermeintliche – Nützlichkeit von Tierversuchen ist überhaupt kein ethisches Argument: Es gibt viele Dinge, die nützlich wären, aber dennoch unmoralisch und verboten sind, zum Beispiel Menschenversuche.


Liebe Grüß BrightSunrise
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Kommentar von Etter
27.06.2016, 21:59

Mhhh was ist für dich "natürliche Selektion"?

Eigentlich verenden die meisten Tiere, wenn sie sich das Bein brechen. Nur mal als Beispiel.

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Kommentar von alex38908
28.06.2016, 01:46

ein Tier (Mensch) als etwas "Besseres" darzustellen als ein anderes Tier (z.B. Maus)

Aufgrund dieser kranken Denkweise muss sich wieder radikal etwas ändern, in der Politik. Sowas ist nämlich nicht normal. Menschen sind keine Tiere! Wenn du den Unterschied zwischen Tier und Mensch nichts begreifst, dann ist das äußerst bedenklich. Aber wahrscheinlich kannst du nichts dafür, dir wurde das bestimmt alles eingeredet. 

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Kommentar von 2016Frank
28.06.2016, 05:36

Interessanterweise findet man eine derartige Einstellung in der Regel nur bei (menschlichen) "Tieren", die entweder selber kerngesund sind oder kein leidendes Kind haben oder eine andere, ihnen besonders nahestehende Person an einer scheinbar unheilbaren Krankheit dahinsiechen sehen müssen.

In solchen Fällen ändern sogar solche "Tiere" oftmals ganz schnell ihre Meinung, nämlich wenn sie selber direkt betroffen sind.

Und was das "nachträgliche nutzen" von bereits vorgenommenen Tierversuchen angeht: Ist nicht! Entweder oder. - Es gibt nämlich auch kein "ein bißchen schwanger sein". Alleine durch eine solche "Rosinenpickerei" machen sich solche Tierversuchsgegner in meinen Augen bereits vollkommen unglaubwürdig.

Das sind meine 2 Cent zum Thema Tiere und "Tiere".

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Es lässt sich kein krankes Kind durch Tierversuche an Mäusen heilen. Der Nachweis dieser Behauptung konnte bis heute nicht erbracht werden. So einfach. 

Ich bin durchaus Tierlieb, aber ich ziehe die Interessen meiner Art tatsächlich vor. Genau aus diesem Grund lehne ich persönlich manche bis sehr viele Tierversuche ab. Sie verrohen unser nichtstoffliches Sein. Nutzlos. 

Der Versuch an einer Maus muss mindestens noch an Primaten verifiziert werden. Danach sind noch Versuche an Menschen nötig, bevor ein Mittel zugelassen werden kann. 

Warum dann nicht gleich Zellhaufen nehmen, die auch dazu eigens gezüchtet werden können? 

Und dann: 

Es ist vor allen Dingen, wenn es um Kinder geht, allergrößte Vorsicht geboten. Denn die Versuche werden an erwachsenen Tieren vorgenommen. Bei einem Kind aber finden zahlreiche, teils noch nicht mal wissenschaftlich nennenswert erforschte, Entwicklungsschritte statt. 

Die Heilmittel für Kinder werden gerne ausschließlich nach Gewicht herunter gerechnet. Dass dies die falsche Vorgehensweise ist, eine Vorgehensweise die auch großen Schaden anrichten kann, ist in der Fachliteratur ausführlich beschrieben. 

Wir haben von Natur aus einen Schnappreaktion bezüglich Kinder. Diese wird sehr gerne medial ausgenutzt. 

Überprüfe also zunächst, wer einen Bericht oder eine Studie bezahlt. Da sei sorgfältig. 

Dann überprüfe, ob der Bericht bzw. die Studie von Grund auf auf die besonderen Anforderungen von Kindern in genau dieser Entwicklungsphase als zu berücksichtigendes Grundelement, aufgebaut ist. Dieser Teil sollte genau beschrieben sein. 

Noch mal: Menschen stehen mir näher als Tiere. Eben genau aus diesem Grund sollten wir so sorgfältig als möglich bei der Erforschung neuer Heilmethoden sein. Wir sind KEINE TIERE. Schon gar nicht Mäuse. 

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Weil Moral (philosophisch gesehen) absolut ist. Sprich: Es ist, unabhängig von den eventuellen Folgen für kranke Menschen, entweder richtig, Tierversuche durchzuführen oder es ist falsch.

Diesbezüglich stellen sich die Fragen:

Welche Rechte haben Tiere? Ist "Tiere" überhaupt eine moralische Kategorie (bzw. wer/was zählt dazu)? Sind Menschen keine Tiere?

Aus den Antworten auf diese Fragen ergibt sich -idealerweise- die Antwort darauf, ob Menschen (allgemein und/oder in diesem konkreten Kontext) eine höhere Wertigkeit bzw. mehr [Natur]Rechte als Tiere besitzen.

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Wer hat das Recht ein Tierleben  mit einem menschenleben zu vergleichen? Niemand hat das recht zu beurteilen, dass ein Lebewesen mehr wert hat als ein anderes? würdest es du gutheisen, wenn eine höher enwickelte lebensform dich als versuchsobjekt benutzen würde um seine eigenen artgenossen zu heilen?!?

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Nur weil wir Menschen auf der Welt leben, heißt das nicht, dass wir hier den Thron gepachtet haben. Wie kann man sich einbilden, dass irgendwelche Tiere ständig für uns Menschen herhalten müssen?

Ich bin kein Vegetarier und ich bin dafür, Tiere zu mästen und zu schlachten aber ich hasse medizinische Tierversuche. Es ist das Schicksal mancher Menschen, zu sterben, egal wie traurig es ist. Ein Tier für die eigene Krankheit leiden zu lassen, finde ich echt unmoralisch

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Ich kenne Veganer, die sagen "Gesundheit geht vor" und die ein krankes Kind nicht wegen Mäusen sterben lassen würden.

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Kommentar von DonkeyDerby
27.06.2016, 11:25

Die gibt es Gott sei Dank natürlich und es sind gar nicht so wenige. Es handelt sich dabei in der Regel um reife, meist erwachsene Menschen, die den Veganismus als Lebensform für sich entdeckt haben und das meist ohne das Bedürfnis, zu missionieren und denen die Nächstenliebe nicht abhanden gekommen ist.

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Kommentar von rawierawie
27.06.2016, 15:27

Nja, dann gibt es noch die Ärzte, die dann das Jugendamt informieren und dann den Eltern das Sorgerecht entziehen und das aus gutem Grund, denn dass geht gar nicht. Es gibt nun mal keinen Ersatz für Tierversuche. Wer das nicht verstehen will. ist nicht von dieser Welt!

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Gerechtigkeit ist immer ein Abwägungsprozess, und ich würde diese Abwägung genauso einschätzen wie du es tust. 

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Ich finde es ehrlich gesagt absolut falsch so zu denken !
Diese Tiere fühlen genau solche Schmerzen wie wir auch und sie leiden auch genau so, warum sollte man ein Produkt an einem Tier testen, ( wobei man eh nicht genau weiß ob die Reaktion beim Menschen die selbe ist ) wenn es auch andere Möglichkeiten gibt ?
Und die gibt es, nur sind die Firmen daran interessiert hohen Gewinn zu machen.
Hier eine gute Seite dazu:
http://www.maeuseknast.de/wieso.pdf
Genau so verstehe ich nicht, warum man wenn man z.B. Tiermedizin studieren will während des Studiums Tierversuche durchführen muss ?
Was macht das für einen Sinn, wenn ich Tieren helfen will werde ich mit Sicherheit auch im Studium keine Zierversuche durchführen ?!!!
Ich bin also nicht deiner Meinung und finde diese Ansicht absolut falsch, da es Ausweichmethoden gibt, die einfach umgangen werden.

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Kommentar von dadita
27.06.2016, 11:08

Es gibt KEINE ausreichenden Ausweichmethoden, unabhängig von dem Propagandabehauptungen von Peta und Co.

Wo Ersatzmethoden anwendbar sind, ist deren Nutzung bereits gesetzlich vorgeschrieben. Nicht dass dies nötig gewesen wäre, jede bekannte Ersatzmethode ist billiger und mit deutlich weniger bürokratischen und anderweitigen Aufwand verbunden als ein Tierversuch. Kein Forscher würde einen Tierversuch durchführen wenn es eine Alternative dazu gibt.

Aber in der Regel gibt es eben keine Alternative. Die Resultate von Mäusen und Co. sind im Regelfall gut auf den Menschen übertragbar, unsere Physiologie und vorallem Molekularbiologie unterscheidet sich nicht sonderlich stark. 

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Kommentar von GabbyKing
27.06.2016, 11:12

Das heißt auch du bist FÜR Tierversuche ???

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Das Problem mit vielen Tierversuchen ist, dass sie oft nicht wirklich aussagekräftig sind. Eine Maus ist kein Mensch und was bei einer Maus wirkt kann bei einem Menschen sogar schädlich sein.

Es könnte sogar sein, dass manche Pharmafirmen ihre Versuchstiere danach auswählen, ob sie glauben, dass bei dem gewählten Tier möglichst wenig schädliche Wirkungen auftreten.

Ein Schaf kann problemlos Blausäure in einer Menge zu sich nehmen, die mehrere erwachsene Menschen töten würde. Mäuse können recht problemlos Tollkirschen fressen. Ein Papagei kann durch eine geringe Menge Petersilie sterben.

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Kommentar von dadita
27.06.2016, 11:00

In den meisten Fälle aber eben doch. Und nein, dies könnte nicht sein, da die Anforderungen über Art und Zahl der Tiere an denen ein Medikament getestet wird bevor es am Menschen getestet wird von der Behörde vorgegeben wird. 

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Kommentar von DonkeyDerby
27.06.2016, 11:18

Dennoch ähneln sich die Säugetiere untereinander relativ stark. Das ist auch der Grund, weshalb die meisten Medikamente aus dem humanmedizinischen Bereich auch bei anderen Säugetieren anwendbar sind und vice versa.

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keine andere Wahl gibt um etwas zu entwickeln das kranken Menschen das Leben rettet

Womit sich die grundlegende Frage stellt, ob es wirklich keine andere Wahl gibt.

Tierversuche decken häufig nur Teilaspekte ab, was nicht zuletzt daran liegt, dass Tiere nicht hinreichend genug so "funktionieren" wie Menschen.

Um einen Test an Menschen kommt man nicht vorbei, wobei man bei klinischen Studien noch auf Freiwillige zurückgreift, folgt dann der "Freilandversuch".

Das hat dann manchmal recht böse Auswirkungen, weil sich bei diesen "Massenversuchen" herausstellen kann, dass die Nebenwirkung die erhoffte Wirkung bei weitem übertreffen.

Das kann natürlich nicht heißen, die Dinge einfach hinzunehmen. Es geht nicht ohne Risiko. Ob und in welchen Fällen Tierversuche hilfreich sind, ist recht heftig umstritten.

Und nicht selten ist es so, dass man um Tierversuche nicht herumkommt, wenn man eine Zulassung erreichen will, weil sie von Gesetzen vorgeschrieben werden.

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Kommentar von dadita
27.06.2016, 11:04

Bei jeder Medikamentenzulassung sind Tierversuche vorgeschrieben, mit guten Grund.

Tierversuche sind in ihrer Aussagekraft und Fähigkeit komplexe Reaktionen zu simulieren alternativenlos. Es gibt momentan schlicht keine bessere Alternative.

Denn bevor ein Medikament überhault ins Tierversuchsstadium kommt, aurden diverse Testverfahren wie Zellkultur und Co. bereits ausgeschöpft. Jeder fehlgeschlagene Tierversuch und jede fehlgeschlagene medizinische Studie verursacht einem Konzern enorme Kosten. Daher wird versucht alles zu unternehmen um bereits möglichst früh sicherzustellen, dass ein Medikament wirksam und möglichst nebenwirkungsfrei ist. 

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Dort kommen wir zu einer entscheidenen Frage:

Was ist ein Leben wert?

Für mich persönlich ist jedes Leben gleichermaßen wertvoll und ich würde mir mein Leben nicht mit einem anderen erkaufen wollen. Es gibt genug andere Wege .... Doch der Grausamkeit der Menschen ist scheinbar keine Grenze mehr gesetzt und dann begehen diese Menschen noch die Dreistigkeit ihre aus grausamkeit begangenen Verbrechen mit dem Vorwand sie wollen Leben retten zu rechtfertigen. Für mich ist das infach nur sadistisch und grausam.

Leni

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Hallo, 

das muss jeder selber wissen. Bei Medizin würde ich es keinem verübeln, wenn er meint es zu brauchen.

 Ich für meinen teile halte schon mal nicht viel von der Pharmaindustrie. Genauso wenig von Tierversuchen, weil ich es nicht einsehe das 1000 Tiere ihr Leben lassen nur weil wir uns nicht mit unserem Schicksal abfinden können und Angst vor dem Tod haben. Es gibt übrigens sehr wohl andere Wege in dem Bereich zu forschen. Das kostet nur mehr. Tiere produzieren sich selber und sind somit umsonst. 

Hier gehts aber auch um den Menschen. Stell dir mal vor wir hätten jetzt das ultimative Heilmittel für jede Krankheit. Jeder stirbt nur noch an Altersschwäche. Dann wäre die Welt ganz schnell ganz voll. Wir müssten dann auf Kriege hoffen um uns zu reduzieren und wieder Lebensqualität zu erhalten. Krankheiten sind nicht umsonst da, sie haben schon einen Grund. Wir haben schon viele Krankheiten ausgerottet und sind dadurch schon viel zu viele Menschen. Schau dich mal um. Schau was ein Menschenleben in anderen Länder´n wert ist. Siehe wegen was einem schon die Todesstrafe verängt wird. Das hat nix mit einer gepflegten Kultur zu tun, sondern es geht um darum die Menschen zu reduzieren. Und das will ich damit auch vermeiden! 

Es geht hier nicht nur um fanatischen Tierschutz. Das sieht nur irgendwie keiner. bzw. sehr wenige. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

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Kommentar von FragaAntworta
27.06.2016, 07:49

Das ist aber eine sehr menschenfeindliche Aussage, kennst Du keine anderen Mittel der Geburtenkontrolle als einen Krieg und die Todesstrafe? Ist Dir nicht bekannt, dass gerade die Industrieländer, durch Bildung und längeres Leben, ein Problem mit dem Nachwuchs haben? Wenn Du den Lebensstandard in den anderen Ländern erhöhst, wird sich das "Problem der viel zu vielen Menschen", erst gar nicht zeigen, ganz ohne Kriege und Todesstrafen.

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Kommentar von dadita
27.06.2016, 11:14

Wie kann man soviel zu einem Thema zu sagen haben und dennoch so wenig Ahnung haben. Den menschenfeindlichen Populationskontrolle-Unsinn lasse ich jetzt Mal außen vor:

Jede einzelne Ersatzmethode welche uns bekannt ist, ist billiger und inkomplizierter als der Tierversuch. Der Tierversuch ist die mit abstand teuerste Methode des Erkenntnisgewinns in der biologischen Forschung. Die Kosten und bürokratischen Hürden welche mit jedem Versuch verbunden sind, sind enorm.

Versuchstiere sind NICHT umsonst, nichteinmal Ansatzweise. Jedes Tier welches zu einem Tierversuch hermgezogen wird, entstammt jahrelanger Zucht und wirde meistens aus genetischer Ebene modifiziert. Eines dieser Tiere kann über 1000€ kosten...und man braucht mehr als eins. 

Wobei eins lässt sich doch sagen: Der Bevölkerungswachstum ist nicht nennenswert mit der modernen Medizin verknüpft. Gerade in jenen Regionen in welchen die Errungenschaften der moderne Medizin für jeden zur Verfügung stehen, z.B. Europa, schrumpft die Bevölkerung eher.

Der Bevölkerungsexplosion kommt man mit Bildung und Verhütungsprogrammen bei, nicht damit kranke Menschen einfach sterben zu lassen. 

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Hallo :)

(Bin auch Vegetarierin)

Ich stelle Tiere mit dem Menschen gleich. Ich finde nicht, dass wir ein höheres Wesen sind (eher gegenteilig, so wie wir gegenüber der Natur und Allem handeln...)

Tiere haben Gefühle und fühlen ebenfalls Schmerzen und sollten meiner Meinung nach nicht für Versuche benutzt werden (oder zum essen, aber das ist ein anderes Thema).
Meinetwegen sollen Menschen an Menschen testen, was gut ist und was nicht, gibt ja auch genug von uns. Und wenn man das nicht will, dann muss man das Medikament einfach weglassen, schadet auch nicht. Oder die sololen eben mehr Geld ausgeben, um es anders zu testen, aber das wird niemals passieren.

Die Pharamindustrie wird so oder so nicht immer richtige Medikamente zur Verfügung stellen, die (besonders schwere) Krankheiten heilen. Denn ohne kranke Menschen, verdienen die ja schließlich nichts. Und wie jeder weiß, geht es bei Menschen nur um Geld( und Macht).

LG :)

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Kommentar von IQvsLK001
27.06.2016, 15:15

Meinetwegen sollen Menschen an Menschen testen

das gabs schon mal .... war eine ganz üble zeit

also .... so etwas willst du wieder einführen ???

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Kommentar von rawierawie
27.06.2016, 15:21

@HanabiChan Sehr naiver Kommentar und ehrlich gesagt, finde ich das äußerst erschreckend, was du von dir gibst!

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Kommentar von Omnivore11
27.06.2016, 16:04

Meinetwegen sollen Menschen an Menschen testen, was gut ist und was nicht, 

super....ich hoffe du stellst dich zur Verfügung!

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Es ist völlig sinnfrei Tierversuche durchzuführen. PUNKT! 

Am Ende wird doch eh alles zugelassen, oder warum heißt es ständig "Dieser Bestandteil in XXX ist krebserregend, gesundheitsgefährdend..."   Medikamente an Tieren zu testen ist genau der gleiche Rotz. Unser Organismus unterscheidet sich doch grundlegend und da hilft es nur an Menschen zu testen.

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Das ist so eine Grundsatzdiskussion.

Die Frage, ob man über ein anderes Leben entscheiden darf oder nicht. Der Grund ist da irrelevant.

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Kommentar von DonkeyDerby
27.06.2016, 11:33

Wobei dann noch unterschieden werden muss, ob das andere Leben der eigenen Spezies angehört oder nicht. Und auch die Rangordung spielt eine Rolle: In unserer Gesellschaft wird die Karotte weniger geschätzt als der Spulwurm, der Spulwurm weniger als die Mücke, die Mücke weniger als die Maus, die Maus weniger als das Wildschwein, das Wildschwein weniger als der Hund, der Hund weniger als der Mensch.

Manche Tierschützer und Tierrechtler sind mit dieser "Rangordnung" nicht zufrieden.

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Es gibt mitlerweile viele andere Methoden. Der Bevölkerung wird nur eingetrichtert, dass es die nicht gibt, so wie dir. :) In einem Satz zusammengefasst: Diese anderen Methoden sind für die Forschung und Industrie teurer als Tierversuche, daher wird damit weitergemacht. :/ Den Menschen wird dann gesagt es gäbe die nicht, damit die so wie du diese Meinung teilen. Tierversuche sind längst Schnee von gestern, wenn die Leute nicht so geldgeil wären. Aber hilflose Lebewesen quälen ist billiger. Deshalb wird damit weitergemacht.

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Kommentar von PolanStronk
27.06.2016, 02:14

Aber du bist erleuchtet und weißt genau wie man alles ohne Tierversuche regeln kann. Nur alle außer dir sind halt brainwashed.

 :´D

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Kommentar von dadita
27.06.2016, 02:48

Das ist absoluter Schwachsinn, welcher wohl dir von Seiten diverser Propagandaorganisationen eingetrichtert wurde.

Es gibt KEINE Methode welche in der Lage wäre Tierversuche in der Grundlagenforschung und angewandten Forschung zu ersetzen. Alle Ersatzmethoden welche uns zur Verfügung stehen, ob in silico oder in vitro, sind nicht im Stande komplexe integrative Prozesse wie einen biologischen Organismus und seine Reaktion auf einen Wirkstoff zu simulieren. Wer etwas anderes behauptet hat von der Thematik schlicht nicht die geringste Ahnung.

Tierversuche sind die mit Abstand teuerste Art des Erkenntnisgewinns in der biologischen Forschung. Keine Ersatzmethode ist mit dem enormen finanziellen und bürokratischen Aufwand eines Tierversuchs vergleichbar. Eine Tierversuchseinrichtung mit der inzwichen obligaten SPF-Haltung kostet alleine im Bau Millionen, von den Betriebskosten ganz zu schweigen. Einrichtingen wie Schleusensysteme, Käfige, Nahrung, Wasser, die Tiere selbst, qualifiziertes Personal wie Tierpfleger und Veterinärmediziner sowie die bürokratischen Bewilligungen, Kontrollen und Verwaltungsgebühren für all dies verursachen enorme Kosten. 

Aber trotz dieser enormen Kosten werden Tierversuche durchgeführt, einfach weil sie für die Forschung absolut unverzichtbar sind. 

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Kommentar von GabbyKing
27.06.2016, 08:26

Schrecklich, auch diese Ansicht...lieber selber mal informieren...

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Kommentar von Dicksy
27.06.2016, 09:36

Moin...

Mittlerweile gibt es Computer, an denen man Medikamente und ihre Wirkung studieren könnte, man kann vieles heutzutage per Computer lösen. Bloß ein kleines Problem gibt es. Manches Unvorhersehbare gibt es, was beim Computer nicht erkannt wurde, weil halt: der Mensch und seine unterschiedlichen Reaktionen ist/sind das Problem.

Tierversuche werden aber nicht nur gemacht in der Medizin, sondern man studiert viele Tiere auch, um sich was abzugucken von der Natur. z B. wie man aus Spinnenseide (Netzen) ein Geflecht für die Haut verbrannter Menschen herstellen kann. Oder in der Architektur wird auch viel von den Tieren und ihrem Verhalten abgeguckt.

Was ich aber unmöglich finde ist, dass Tierversuche gemacht werden, die heutzutage überhaupt nicht mehr notwendig sind, z. B. für die Kosmetik. - Wir wissen ja fast schon alles in den Bereichen, trotzdem machen es einige Firmen immer noch leider.

Also so viel wie nötig, so wenig wie möglich oder am Besten gar nicht mehr.

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Die Forschung bei Medikamenten geht nicht in Richtung Heilung, sondern lebenslange Abhängigkeit, das bringt mehr Geld. Die Kinder sterben also nicht, sind aber auch nicht gesund. So bezahlen wir das Kranksein.

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Kommentar von kayo1548
27.06.2016, 19:31

"
Die Forschung bei Medikamenten geht nicht in Richtung Heilung"

doch, sicher dort wo das möglich ist auf jedenfall.

Bei manchem kann man heutzutage leider noch keine Heilung erreichen (forscht diesbezüglich aber auf jedenfall), aber wenn die Person dann trotzdem ein normales, beschwerdenfreies Leben führen kann ist das doch besser als eine verkürzte Lebenswartung oder starke Schmerzen oder sonstige Beschwerden.

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Kommentar von Tjula1
28.06.2016, 22:39

Das kommt immer gerne von den Leuten, die im medizinischen Bereich keine Ahnung haben ;) Denkst du denn, dass alle Forscher auf der Welt von bösen Pharmafirmen gezwungen werden, falsche Forschung zu betreiben? 

Forschung als solche ist nicht so einfach - man kann nicht sagen: ich entwickel jetzt ein Medikament, das Krebs zwar nicht heilt, aber langsamer wachen lässt (übrigens, DEN Krebs gibt es gar nicht - das ist alles unterschiedlich und hat miteinander gar nicht so viel zu tun). Erstmal muss man die Mechanismen einer Krankheit erkennen und begreifen. Dann, was man theoretisch machen muss, um diese aufzuhalten/zerstören. Dann, wie man das ins Praktische umsetzt. Das ist alles super kompliziert und sicher nicht so einfach, wie es immer gerne dargestellt wird :)

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Nein... Tierversuche sind auch dann nicht gut, wenn deren Resultate anderen Menschen das Leben retten würden...

 Das Schlüsselwort ist "natürliche Selektion"... 

Genau deswegen, weil es eine so gute Medizinische Versorgung gibt, bildet sich die Menschheit wieder zurück... Weil Menschen überleben, die von Natur aus nicht überleben können, Pflanzen sich diese auch fort und geben ihre Kaputte DNA weiter... 

Dies ist laut einigen Forschern auch ein möglicher Grund für den Untergang der Menschheit.

Ich finde auch selbst, dass das ziemlich hart klingt... und ich weiß wie sehr es einen Verletzt wenn ein Familienmitglied aufgrund eines angebohrenen Fehlers oder einer Krankheit sterben, weil man ihnen nicht helfen kann... aber so ist nunmal das leben...   hart aber ... hart ...

Hoffe ich konnte ein wenig helfen

LG Nico

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Kommentar von dadita
27.06.2016, 01:56

Hier sieht man ein wunderbares Beispiel für den Sozialdarwinismus und das menschenverachtende Gedankengut welches bei Tierversuchsgegnern leider weit verbreitet ist.

Die meisten tödlichen Krankheiten sind nicht vererbbar. 

Unsere Fähigkeit Technologie zu Nutzen um unsere Möglichkeit zu Überleben zu verbessern war es, die uns zur dominanten Spezies auf diesem Planeten gemacht hat. Diese Fähigkeit werden wir auch weiterhin zum Wohle der Menschheit einsetzen. 

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Kommentar von doctorlost
27.06.2016, 01:57

@want2beanonym 

Endlich einer, der meine Meinung teilt. :) 

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Kommentar von theantagonist18
27.06.2016, 02:07

Da möchte ich dich mal sehen, wenn du irgendeine Art potentiell tödliche, nicht vererbte Krankheit bekommst. Verzichtest du dann auf die Medikation? Würdest du überhaupt einen Gedanken daran verschwenden, dass dieses Medikament höchstwahrscheinlich in Tierversuchen getestet wurde, wenn es um dein eigenes Leben geht? Leicht daher reden kann man immer. Fakt ist aber auch, dass wir nicht einfach aufhören können zu Forschen und damit gehen einfach Tierversuche einher. Du wirst es der Wissenschaft vielleicht eines Tages danken.

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