Wie kann man am besten und kostengünstigsten ein Grundstück an einen Förderverein übertragen?

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3 Antworten

Welchen Zweck soll dieser Verein denn haben? Dass ist doch nicht gemeinnützig. Die Gründung eines solchen Vereins macht überhaupt keinen Sinn.

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Kommentar von mg327
27.02.2016, 18:09

Erstens sagt das schon der Name "Förderverein". So ein Verein hat nur einen Sinn, nämlich Kohle einsammeln für den zu fördernden Zweck - und ein Haus, wie das unsrige erfüllt diesen Zweck. Wie schon gesagt, es ist kein 08-15 Einfamilienhaus. Grundfläche ca. 800m²! Gemeinnützig ist erst einmal gemäß BGB jeder Verein, nur die Abgabenordnung macht da Unterschiede, aber die interessieren uns nicht, wir wollen ja keine Spendenquittungen ausstellen.
Aber auch hier siehe oben, mit Vereinsrecht kennen wir uns sehr gut aus, da würde manch Jurist neidisch werden.

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Es kommt nur ein Verkauf an den Verein in Frage, aber wie hoch muß der Preis mindestens sein?

Der Preis muß angemessen sein. Haben, in erster Linie das Finanzamt wegen der Berechnugnsgrundlage für die Grundserwerbsteuer, aber auch der Notar und das Amtsgericht wegen der Grundlage für eine angemessene Gebührenrechnung Bedenken, wird ein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger mit der Wertschätzung beauftragt, die dann Grundlage aller Kostenberechnugnen sein wird.

Tricksen läuft da nicht!

Geht der Verein später aus welchen Gründen auch immer pleite, verfällt das Eigentum z.g. des Fiskus.

Ein weiteres Risiko bildet die Kontinuität in der Vereinsführung. Der jeweils neu gewählte Vorstand kann da Einiges, für sei vielleicht weniger Erquickliches regeln!?! 

Versuchen Sie es mal mit einer Siftung statt einer Vereinsgründung. Die bietet evtl. sogar steuerliche Anreize, die einem nicht gemeinnützigen Hausverwaltungsverein abgehen - auch gilt es aber schön relastisch bei den Werten zu bleiben!

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Kommentar von mg327
26.02.2016, 17:21

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Der damalige Kaufpreis lag unter 20.000€ und es wurden bereits unbebaute Flächen im Wert von 10.000€ verkauft. Rein rechnerischer Rest von damals also weniger als 10.000€.
Stiftung geht in Deutschland zwar theoretisch ab 1€, realistisch aber erst ab ca. 50.000€ Stiftungskapital.

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Ihr solltet die Frage mit einem Rechtsanwalt und einem Steuerberater besprechen. Sicherlich gibt es Vor- und Nachteile, die ihr sorgfältig abwägen müßt. Eine Beratung von Laien hier im Internet erscheint mir zu risikoreich, denn immerhin hat die Immobilie einen gewissen Wert, der ohnehin zu ermitteln wäre.

Warum beauftragt ihr nicht ganz einfach eine seriöse Hausverwaltung? Das wäre am unkompliziertesten.

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Kommentar von schelm1
26.02.2016, 16:08

Anwälten und Steuerberatern sträuben sich bei einem Beratungswert von 1 € die Nackenhaare!

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Kommentar von mg327
26.02.2016, 17:25

Es geht hier um den Unterschied zwischen Besitz und Eigentum. Bei der Hausverwaltung hätten wir es immernoch im Eigentum.

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