Wie kann man am besten mit einem Verlust klarkommen?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Das ist ja das Leben, dass man es lernen muss mit den verschiedensten Situationen umzugehen. Das man lernen muss zu vergessen und die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Man muss nach vorne schauen, das Leben geht ja immer weiter. Vielleicht schreibst Du mal einen Brief und verabschiedest Dich von dem Tier. Schreibe alles auf, was Dir einfällt. Dann den Brief in einen See werfen oder irgendwo vergraben. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von rayzzz111
26.02.2016, 05:55

Danke für die tolle Antwort! Ist eben schwer weil man das Tier einfach nicht loslassen will....

0

Hallo, 

erstmal mein Beileid. :( 

Normalerweise kommt man über so einen Verlust hinweg, auch wenn es anfangs unmöglich erscheint. Das braucht Zeit und Geduld. Da du schon Jahre dabei bist, kann es da zu Blockaden kommen... Hast du das Tier beerdigt?

Es ist manchmal wirklich wichtig ein geliebtes Tier zu beerdigen! Das glaubt man kaum... Das ist ein innerer Abschluss. Als wir unsere Stute damals verloren hatten und sie nicht beerdigen konnten (wie denn auch bei einem großem Pferd?) hat das in mir eine richtig starke Blockade ausgelöst - ich konnte nicht mehr reiten und kann es heute nicht mehr. 

Warum du nicht drüber hinweg kommst kann so viele Ursachen haben zum einen das mit dem Beerdigen. Zum anderen weil man dich vielleicht nicht ernst nimmst, weil du über ein Tier so viel trauerst und vielleicht sogar nicht mal bei deiner Oma o.Ä so traurig warst und man dir das regelmäßig gesagt hat. So hattest du keine Möglichkeit mit jemanden zu reden und dich angenommen zu fühlen, was in solchen Momenten sehr wichtig ist! Vielleicht warst du auch so geschockt oder hast dich so gegen das Trauern gewehrt, dass es einfach immer noch in dir sitzt und immer mehr Frust wird. 

Ich denke du wirst es wissen. Mach was dagegen und dir wird es besser gehen! Vergessen wirst du dein Schatz nie, aber lernen damit umzugehen und zu wissen das es vielleicht ein Wiedersehen gibt hilft einem schon sehr. :) 

Ich wünsche dir alles Gute! 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Weißt Du, als mein alter Kater ausgerechnet an heilig Abend 2014 im  Alter von 20 Jahren starb, hab ich auch gedacht: Über diesen Verlust kommste nie  drüber weg.

Eine gute Freundin schickte mir mir dann diesen rührenden  Zeilen von Margaret Trowton:

"Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch ein solches Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so sehr geliebten Schoß
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebenden Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:
„ Nie mehr werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!“

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib ihr meinen Platz.

Das ist mein Erbe.
Die Liebe , die ich zurücklasse, ist alles,
was ich geben kann."

Diese Zeilen spukten mir monatelang im Kopf herum. Sicher wollte ich das Testament meines alten Katers vollstrecken, hatte aber auch irgendwie Bedenken. Und dann kam der Tag der "x" .Im  Juli 2015 habe ich ein etwa vier Wochen  altes Katzenbaby von der Strasse aufgelesen, das neben seiner toten Mutti saß  und  jammerte .... Ich  hab  den  Kleinen mitgenommen. Und  nachdem ich den  meiner Familie vorgestellt hatte wurde beschlossen,  dass der kleine bei uns bleibt. Die Worte meines kleines Sohnes haben  viel  dazu beigetragen. Der Sohn  sagte: " Den  hat uns bestimmt der Charlie von der Regenbogenbrücke geschickt"

Vielleicht hat Dein Tier ja auch so ein Testament hinterlassen ?  :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Sesshomarux33
26.02.2016, 07:47

Das ist wirklich schön! Das Straßenkitten kann ja kein Zufall gewesen sein. :) 

0

Hallo! Ist immer schlimm, ich kenne das gut ist ein neues Haustier. 

Beispiel Hund : 

Testament eines Hundes

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würde auch solch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte. Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen, meinen Napf, mein kuscheliges Bett, mein weiches Kissen, mein Spielzeug und den so geliebten Schoß, die sanft streichelnden Hand, die liebevolle Stimme, den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte, die Liebe, die mir zu guter Letzt zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird, gehalten im tröstenden Arm. Und wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht: „Nie wieder werde ich einen Hund haben, der Verlust tut viel zu weh!" Such Dir einen einsamen, ungeliebten Hund aus und gib ihm meinen Platz. Das ist mein Erbe. Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles, was ich geben kann.

Quelle unbekannt, alles Gute.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Vielleicht ein neues anschaffen als Ablenkung?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von rayzzz111
26.02.2016, 05:45

Du kannst keinen verstorbenen Menschen ersetzen oder so sehe ich das mit Tieren. Tiere verdienen den gleichen Rang wie Menschen...

0
Kommentar von rayzzz111
26.02.2016, 05:47

Jap, hast recht tut mir leid. Ist eigentlich eine gute Idee das wäre jedoch dann so ein endlos Kreis wenn du verstehst was ich meine.

0
Kommentar von rayzzz111
26.02.2016, 05:52

Danke dir:)

1

Was möchtest Du wissen?