Wie kann man am Besten die Welt verbessern?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Innerhalb des Etatismus ist wohl der Beruf des Sozialarbeiters durchaus sinnvoll. Beim Spenden ist Vorsicht geboten.

Bei Wohlfahrtsorganisation, Charities u.ä. sind viele korrupte Beweggründe im Spiel. Besonders wenn die Hilfe über Dritte transferiert wird.

Künstler, Kabarettisten, Satiriker und Musiker bedienen mittlerweile den gängigen Populismus den schon jeder kennt. Die Reichen besitzen alles, die Armen werden Ärmer, Waffenexporte, Steuerhinterziehung, Umweltzerstörung bla bla bla ... Es wird solange über Probleme ohne innovativen und vor allem pragmatischen Vorschlag sich gedreht bis man abstumpft und weiter sich im Kreis dreht. An kommunikativer Kritik an unserer Zivilisation mangelt es durch Internet und Wohlstand bestimmt nicht.

Man kann klein anfangen sich an praktischen Projekten zu beteiligen.
Es gibt verschiedene Ansichten was eine "bessere" Welt ausmacht. Das sieht man z.B. am etatistischen Spektrum, dass in Deutschland poltisch von links nach rechts geht. Persönlich halte ich von diesen Richtungen eher wenig, da es sich immer auf das Gewaltmonopol des Staats bezieht und immer beim fragwürdigen Korporatismus endet.

Außerhalb des System-Dogmas finden sich auch weitere Bewegungen wie z.B. der Libertarismus / Anarchismus, Mikrostaaten, Persönlichkeitsentwicklung, Ökodörfer, Veganismus, Alternative Wohnheime, Wissenschaftsentwicklung jeglicher Art oder das Gegenteil: Spiritualismus, Social Engineering oder die ressourcenbasierte Wirtschaft. Solche Projekte haben nicht das Ziel durch Zwang die Welt über Nacht zu ändern, sondern von sich aus im kleinen Kreis über Generation hinweg zu entwickeln und andere mit ihren Idealen zu inspirieren. Demnach muss man nicht unbedingt die ganze Welt zu etwas zwingen, sondern bei sich und seinen gewünschten gesellschaftlichen Kreis anfangen. Sprich Gleichgesinnte oder Interessengemeinschaften suchen. Das wichtigste ist dabei die dauerhafte Kommunikation und Kooperation. ;)

Zum Bleistift:



Manche Ansichten / Weltanschauungen sind mit den anderen nicht kompatibel, aber sie zwingen sich im Gegensatz zum Staat und Radikalen nicht deren Meinung anzunehmen.

http://heuler.de/gfk.htm
http://www.vdk.de
http://www.diakonie.de
http://www.freiwilligfrei.info
https://www.thevenusproject.com/
http://www.ressourcenbasiertewirtschaft.de/
http://www.flowfinder.de/
http://www.vegane-gesellschaft.org/
etc.

Viel Erfolg!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Manuel129
14.04.2016, 20:36

wow oO danke! 

0

Jeder kann es auf seine Weise tun. Die Welt würde schon viel besser, wenn man nicht den einen gegen den anderen ausspielt. Wer bereit ist, selber zu verzichten damit es anderen besser geht, tut schon mal einen Schritt. Das allerwichtigste ist aber wohl, nicht nur darüber zu philosphieren sondern wirklich zu handeln. Es gibt viele Möglichkeiten in Projekten in der dritten Welt, im Naturschutz, im sozialen Engangement, in der Nachbarschaftshilfe usw. mitzuarbeiten. Nur tun muss man es halt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Sozi tut viel viel mehr als ein Wirtschaftsboss (oder der gleichen), allein weil er Zeit und Kraft opfert.
Für den Wirtschaftsboss sind "tausende Euro" zu spenden nichts.

Vergleichbar als wenn einem Arbeiter aus der Mittelschicht der immer 0,50€ von seinem Gehalt spendet.
Es ist die Relation die aussagt wie wichtig jemanden seine Spende wirklich ist oder ob er sie eher als "Alibi" nutzt um eine Moralische Rechtfertigung zu haben.

Kunst, und der gleichen hat in unserer vollends vernetzten Gesellschaft nicht mehr den "Augen öffnenden" Effekt wie vor der digitalen Revolution.
"Oh mein Gott, dieses Bild bewegt mich zu tiefst, da muss gehandelt werden ... Oh guck, mein FB Freund Nr. 1258 hat ein süßes Katzenbild gepostet"

Um mal auf deine Kernfrage zurück zu kommen: Die Welt braucht meiner Meinung nach ein völlig neues Regierungs- und Wirtschaftssystem.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Manuel129
14.04.2016, 20:38

ich meinte jetzt nicht unbedingt ein Wirtschaftsboss.. Es gibt auch viele Projektleiter etc die 7000 euro pro Monat verdienen, wenn die 5000 spenden ist das schon einiges für die.

Hm ja da könntest du Recht haben..

0
Kommentar von AfroC3sar
14.04.2016, 21:50

Ja das war ja auch eher beispielhaft gemeint. Ich hätte auch Bill Gates anführen können. Klar spendet er Millionen im Jahr, aber an seinem Vermögen gemessen ist nichts.

0

Wir fangen einfach mal bei uns und unserer Familie an! Ist doch schon ein Anfang! Ich kann nicht über Gott und die Welt urteilen,wenn bei mir zu hause die Fetzen fliegen! Da sollte man vor der eigenen Haustüre anfangen und natürlich dementsprechend leben, Keine Vorurteile,kein Fremdenhass,keine eifersucht,keine Intoleranz!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich denk die mischung zwischen spenden und aktiv helfen machts.. das eine bringt ohne das andere nichts...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?