Wie kann man als Mensch, der im 21. Jahrhundert lebt, noch an einen Gott glauben?

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33 Antworten

Wieso klammern sich so viele Menschen verzweifelt an wirre Deutungen die irgendein Mensch vor Jahrtausenden aufgeschrieben hat? 

Objektiv:
Weil diese wirren Deutungen offensichtlich vielen Menschen diverser Religionsrichtungen Hoffnung macht. 

Subjektiv:
Ich beschäftige mich mit Geschichte, ich habe einen Papa vergebungslos um seinen Sohn beten sehen, ich lese Zeitung und interessiere mich für (Astro)Physik – bei mir ist der Zug des Nächstenliebe-Friede-Freude-Eierkuchen-Schöpfers ebenfalls längst abgefahren bzw. nie eingefahren.

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Hallo Toastybeef,

in der wissenschaftlich orientierten Zeit, in der wir leben, erwarten einige, die nach Gott fragen, einen wissenschaftlichen Beweis für seine Existenz. Da die Wissenschaft diesen Beweis jedoch bis heute nicht erbringen konnte, denken sie, es könne dann eben keinen Gott geben. Wer so denkt, glaubt, dass die Wissenschaft in der Lage wäre, alles, was irgendwo existiert, irgendwann zu erklären und zu begreifen. Doch damit traut man der Wissenschaft ein wenig zuviel zu. Damit etwas im wissenschaftlichen Sinne als ein Beweis gelten kann, muss es z.B. experimentell nachprüfbar und belegbar sein. Das ist jedoch auch auf etlichen Gebieten der Wissenschaft einfach nicht möglich. Denke nur einmal an die Frage nach der Entstehung des Lebens. Es sind hier seit über 150 Jahren zwar viele Laborversuche und Experimente durchgeführt worden, doch kann niemand bis heute beweisen, dass das Leben spontan aus unbelebter Materie hervorgegangen ist.

Nun würde man es sich aber zu einfach machen, immer dann, wenn man bestimmte Phänomene in der Natur nicht erklären kann, Gott heranzuziehen. Darum geht es jedoch auch gar nicht. Ein Beispiel: Würde man durch die Bildergalerie eines ungekannten Künstlers spazieren, dann wäre es keine Frage, wie diese Bilder zustande gekommen sind. Bloß weil man den Künstler nicht kennt und ihn bisher niemand gesehen hat, würde doch niemand auf die Idee kommen, zu sagen, die Bilder seien das Ergebnis einer Explosion in irgendeiner Künstlerwerkstatt? Die Pinselführung, die Farbmixtur und die Art der Darstellungen würden als unwiderlegbarer Beweis dafür gewertet, dass hier ein echter Künstler am Werke gewesen ist.

Leider legt man bei der Bewertung der "Werke" in der Natur plötzlich ganz andere Maßstäbe an. In den komplexen Strukturen und dem Aufbau des Lebens will man gar nicht eine intelligente Kraft dahinter sehen. Vorschnell wird behauptet, es gäbe keine "Beweise". Stimmt das aber?

Nach meiner Überzeugung enthält die Natur viele Beweise für die Existenz Gottes. Vor allem wenn man in die Details geht, wird einem das immer klarer. Was mich immer sehr fasziniert hat, ist die Zellforschung. Modernen Forschungen zufolge ist es gelungen, selbst die kleinsten Details zu erkennen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Kurz gesagt, gleicht die Zelle einer ummauerten Stadt mit Ein-und Ausgängen, Kraftwerken, Produktionsanlagen, einer Kommandozentrale uvam. Sie ist also, obwohl winzig klein, ein komplexes Gebilde, das ein großes Maß an Intelligenz erkennen lässt. Faszinierend finde ich auch die Konstruktionsmerkmale gewisser Lebewesen. Diese sind so fein ausgeklügelt, dass es sogar einen Forschungszweig der Wissenschaft gibt, der sich ausschließlich damit beschäftigt und die Verwertbarkeit und Anwendbarkeit für die Industrie prüft, die Biomimetik.

Hier noch ein anderes Beispiel: Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk blinden Zufalls sein?

Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte! Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter "Maschinen".

Beeindruckend finde ich auch den sog. Geißelmotor (Flagellum) z.B. eines Bakteriums. Dieser winzig kleine "Motor" im Nanobereich ist ähnlich aufgebaut wie ein Außenbordmotor, bestehend aus Einzelteilen wie einer Antriebswelle, einen Rotor, einem U-Gelenk uvam. Erstaunlich sind auch seine Leistungen: über 20.000 Umdrehungen/min. Trotz dieser schnellen Umdrehung kann er in einer 1/4 Umdrehung zum Stillstand kommen und danach sofort die Drehrichtung wechseln.

Das sind nur einige wenige Beispiele, die zeigen, welch ungeheure Intelligenz und Findigkeit in den Werken der Natur mit im Spiel ist. Für viele ist das ein sehr starker Hinweis darauf, dass hinter unserer Welt ein genialer Schöpfer und Konstrukteur steht. Warum aber gibt es dann so viel Leid?

Viele halten die Frage, warum Gott Leid und Böses zulässt, für unlösbar. Sie können sich einfach nicht vorstellen, warum ein liebevoller Gott all die schrecklichen Dinge hier auf der Erde zulässt. Wir können zwar Gott nicht direkt befragen, doch liefert sein geschriebenes Wort, die Bibel, zufriedenstellende Antworten.Bevor ich zum eigentlichen Kern der Frage komme, möchte ich erst einmal einige grundsätzliche Überlegungen anstellen.

Hat Gott nicht mehr als deutlich sein Interesse an unserem Wohl bewiesen? Denke nur einmal darüber nach, wie wir gemacht sind. Wir sind mit einer Vielzahl von Sinnen ausgestattet, die sehr zu unserer Freude beitragen. Als Beispiel möchte ich das farbliche Sehen erwähnen. Es ist nicht notwendig, um überleben zu können, doch ermöglicht es uns z. B. das ganze Farbspektrum eines Sonnenuntergangs oder die bunten Farben eines schönen Blumenstraußes wahrzunehmen. Oder man denke an unsere Sinneszellen, durch die wir alle die vielen köstlichen Speisen riechen und schmecken können. Dass unser Schöpfer dies so eingerichtet hat, zeugt davon, wie viel ihm an unserem Glück liegt.

Außerdem hat Gott die Erde so ausgestattet, dass sie uns alles bietet, was nötig ist, um ein angenehmes Leben zu führen. Dass es heute zig Millionen hungernde Menschen gibt ist daher nicht seine Schuld. Auch würde das meiste Leid vermieden, wenn sich die Menschen an Gottes Gesetze hielten, die nur zu unserem Besten sind. Unter Menschen, die Gott wirklich gehorchen, gibt es nämlich weder Kriege, Kriminalität, Gewalttat oder Ungerechtigkeit. Das meiste Leid ist demnach auf das selbstsüchtige Handeln des Menschen zurückzuführen.

Auch in der Bibel ist an vielen Stellen zu lesen, dass Gott Interesse an uns Menschen hat, insbesondere jedoch an Benachteiligten und Niedergedrückten. So heißt es in Psalm 22:4, 5: "Auf dich vertrauten unsere Väter; Sie vertrauten, und du sorgtest ständig für ihr Entrinnen. Zu dir schrien sie, und sie kamen sicher davon; auf dich vertrauten sie, und sie sind nicht zuschanden geworden." Und in Psalm 9:10 steht: "Und die, die deinen Namen kennen, werden auf dich vertrauen, Denn du wirst bestimmt die nicht verlassen, die dich suchen, o Jehova."

Dennoch bleibt die Frage offen, warum Gott seine Macht nicht dazu einsetzt, dem schlechten Treiben der Menschen Einhalt zu gebieten? Muss er nicht aufgrund des zuvor Gesagten gute Gründe dafür haben, dass er bisher noch nicht eingegriffen hat? Und welche Gründe könnten so schwer wiegen, dass er sich so lange Zurückhaltung auferlegt hat? Es ist nicht nötig, sich über diese Fragen in Spekulationen zu ergehen. Durch die Bibel lässt uns Gott wissen, warum er das Böse bis heute zugelassen hat.

Zunächst wäre es wichtig, in die Zeit zurückzugehen, in der das Böse seinen Anfang genommen hat. Im ersten Buch der Bibel, im Bericht der Genesis, wird genau der Moment beschrieben, in dem die Grundlage für alle weiteren schlechten Entwicklungen gelegt wurde. Es handelt sich um die Begebenheit, bei der ein böses Geistwesen, Satan der Teufel, die beiden ersten Menschen dazu brachte, sich gegen Gott aufzulehnen. Die Auflehnung bestand darin, sich gegen ein einfach einzuhaltendes Gebot Gottes zu stellen. Es ging nur darum, von einem bestimmten Baum im Garten Eden nicht zu essen.

Satan brachte durch diese List Eva dazu, dennoch von der verbotenen Frucht zu essen. Später gab sie auch ihrem Mann davon, der sie ebenfalls aß. Hierbei ging es jedoch nicht lediglich um menschliche Neugier. Vielmehr stellte Satan die Angelegenheit so dar, dass der Mensch durch das Essen der Frucht im Bestimmen von Gut und Böse, oder Recht und Unrecht, Gott gleich sein würde. So bestand der eigentliche Reiz für die beiden ersten Menschen darin, ein Leben der Unabhängigkeit von Gott zu führen. Satan machte die Menschen also glauben, sie wären ohne Gott besser dran.Gott ließ die Menschen gewähren, kündigte ihnen jedoch an, dass ihr unabhängiges Handeln auch Folgen mit sich bringen würde: Sie büßten zunächst ihre Vollkommenheit ein und infolge dessen sollten sie schließlich sterben.

Was hat aber dieses lange zurückliegende Ereignis mit uns heute zu tun? Nun, wir haben als Nachkommen des ersten Menschenpaares die Unvollkommenheit geerbt und mit der Unvollkommenheit auch Sünde, Krankheit und den Tod. Deswegen heißt es in der Bibel: "Darum, so wie durch e  i  n  e  n Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und sich so der Tod zu allen Menschen verbreitet hat, weil sie alle gesündigt hatten — " (Römer 5:12)

Die Frage, die an dieser Stelle entsteht, ist die, warum nicht Gott schon längst eingegriffen hat, um dieser leidvollen Entwicklung ein Ende zu machen? Durch die Zulassung all des Bösen während der vielen Jahrhunderte hindurch ist inzwischen deutlich geworden, wohin von Gott unabhängiges Handeln letztendlich führt. Auch ist die bereits im Garten Eden aufgeworfene Frage, ob der Mensch besser ohne Gott dran wäre, heute viel leichter zu beantworten.

Dadurch, dass Gott nicht in das Weltgeschehen eingegriffen hat, trat eine wichtige Tatsache zutage. Die Bibel beschriebt diese Tatsache so: "Herr, ich habe erkannt: Das Leben eines Menschen liegt nicht in seiner Hand. Niemand kann seine Schritte nach eigenem Plan lenken." (Jeremia 10:23 Hoffnung für alle). Gemäß diesen Worten ist der Mensch also nicht dazu in der Lage, seine eigenen Geschicke und noch viel weniger die ganzer Völker zu lenken! Dies erkennen jedoch die meisten Menschen bis heute nicht an. Wenn es um tägliche Entscheidungen geht, fragen sie nicht nach Gott. Auch in moralischer Hinsicht fühlen sich viele nicht mehr an göttliche Gesetze gebunden.

Dennoch wird dadurch, dass Gott den Menschen freien Lauf ließ, ein Präzedenzfall geschaffen, durch den inzwischen eines deutlich geworden ist: Menschliches Handeln, unabhängig von Gott und unter dem unsichtbaren Einfluss des Gegners Gottes, Satans des Teufels, bringt nur Chaos und Leid mit sich. Die Bibel lässt erkennen, dass Gott in naher Zukunft diesen Präzedenzfall für beendet erklären wird. Dann wird er korrigierend in die Geschicke der Menschen eingreifen. Er wird dafür sorgen, dass es niemanden mehr geben wird, der einen üblen Einfluss auf andere ausübt. Die Bibel sagt: "Wer Böses tut, den wird Gott ausrotten. Wer jedoch dem Herrn vertraut, der wird das Land besitzen. Es dauert nicht mehr lange, dann ist es mit den Bösen aus und vorbei! Wo sind sie geblieben? Nicht die Spur wirst du noch von ihnen finden! (Psalm 37:9,10, Hoffnung für alle)

Durch die vorübergehende Zulassung des Bösen wird also letztendlich viel Gutes bewirkt worden sein: Die Streitfrage zwischen Gott und den Menschen wird ein für allemal geklärt sein und es wird somit nie wieder nötig sein, dass Gott Böses, wenn auch nur für kurze Zeit, duldet. Leid und Schmerz werden für immer aufhören und es geht eine der schönsten Prophezeiungen der Bibel in Erfüllung, die da lautet: "Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht wirklich wundervolle Aussichten?

LG Philipp

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Viele Menschen brauchen einfach was zum festhalten, in aussichtslosen lagen wird sich auf eine übernatürliche Macht berufen, das gibt ein Gefühl des nicht alleine Seins.

Gruppenbildung kann pro sein, gerade um ein Gemeinschaftsgefühl zu haben was stärkt.

Viele Botschaften sind tatsächlich positiv genau wie die 10 Gebote eventuell als Beispiel. Die Ehrfurcht bei nicht Einhaltung durch Bestrafung eines Gottes zwingt einen praktisch etwas dazu diese einzuhalten. Es ist nur eine Behauptung aber ich denke alleine aus dieser Ehrfurcht zu Gott wurde schon viel gedachtes übel im Vorfeld verhindert.

Gruppenbildung kann negativ sein wenn man versucht anderen einen Glauben aufzuzwängen oder sie alleine wegen anders denkend direkt zu vernichten.

Contra Blindes verlassen auf einen Gott, bereits beim beten die Verantwortung abzugeben.

Warum an Gott glauben wenn soviel elend passiert?
Ich will mich vorsichtig ausdrücken, das ist ansichtssache. Warum hungern Menschen in Afrika z.B. Aus der Sicht der Menschen echt übel und auch traurig. Aus Sicht der Erde und der Tierwelt aber ist es etwas zum Vorteil. Ausreichend Nahrung heißt auch Entwicklung, stell dir vor Afrika wäre so entwickelt wie New York, voller Häuser, Autobahnen und Industrie dann hätten die Tiere fast garkeinen Platz auf dem Planeten und die Umwelt wäre noch mehr im Eimer als sie sowieso schon ist.

Auch ist es eine Frage der Kausalität, wie kommt es zur Armut während andere mehr als satt /reich sind. Warum liegt die Verantwortung bei Gott und nicht bei den Menschen (die es ändern könnten)?

Warum wird heute noch an Gott geglaubt?
Solange es noch Spielraum für einen Gott gibt solange wird auch an ihn geglaubt. Seit die Wissenschaft immer mehr vortschritte macht wird der Spielraum für einen Gott viel kleiner, solange aber nicht der unbekannte erstbeweger geklärt werden kann so lange wird auch sicherlich an einen Gott geglaubt.

Grüße

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  • Ich verstehe auch nicht, wie Menschen den Glauben an Gott mit dem Wissen des 21. Jahrhunderts in Einklang bringen können.
  • Die Vielzahl unterschiedlichster religiöser Vorstellungen beruhen allesamt auf menschlicher Phantasie und verfolgen verschiedene Ziele (Hoffnung, Macht, Geld, Kontrolle).
  • Ich befürchte, dass religiöse Erziehung in der Kindheit im Erwachsenenalter kaum mehr wirklich verloren wird. Was wir als Kind lernen, das verinnerlichen wir. Egal wie unsinnig und offensichtlich ausgedacht es ist.
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Kommentar von Toastybeef
09.08.2017, 15:16

Völlig richtig.

Wenn es keine Religionen gäbe, wäre die Menschheit schon ein gutes Stück weiter.

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Aha, ein atheistischer Missionar, der keine lange Diskussion will, sondern nur, dass sich alle niederknien und sein Wissen anbeten! Wenn Du damit gut sterben kannst, soll es uns recht sein. Die Antwort der Postmodernen: Alles nur Narrative, alles nur große Erzählungen, auch die Deinige. Also erzähl Deine Geschichte denen, die sie hören wollen und belästige andere nicht damit.

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Kommentar von Toastybeef
09.08.2017, 20:18

Wenn hier jemand belästigt bist das wohl du. Niemand zwingt dich das zu lesen was ich schreibe. Wenn dir das nicht passt, verzieh dich und hänge weiter deinen archaischen Wahnvorstellungen nach.

(Wenn wir jetzt schon unhöflich werden wollen)

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Gott kann man mit den wissenschaftlich-menschlichen Methoden nicht "beweisen", man kann ihn nur erfahren und erleben - als Gegenüber.

Über das Leid könnte man viel schreiben - aber hier nur eins -  Gott will das Leid nicht, es ist aber manchmal unumgänglich um uns zu Gottes Ziel (seine Liebe anzunehmen) zu bringen. Unsere Freiheit, die uns Gott gegeben hat, verhindert die Allmacht Gottes uns in unserem Willen Gewalt anzutun - auch wenn er Böses tut.

Übrigens den Beweis für die Nichtexistenz des Nudelmonsters mit dem Beweis der Nichtexistenz Gottes gleichzusetzen, setzt den Atheismus voraus.Wenn man an die Existenz Gottes glaubt, ist dieser Beweisvergleich humbug und nicht logisch.

"GOTT" Manfred Lütz

Gott und der Mensch sind Geheimnis, das nicht
lösbar ist, sondern dem Respekt gebührt. Wenn ein Ehemann seiner Ehefrau sagt:"Ich kenne dich ganz genau,du bist für mich wie ein offenes
Buch",dann ist das vielleicht das Respektloseste,was er über seine Frau
sagen könnte. Denn er billigt ihr keine wirkliche Freiheit, keine wirkliche
lebendige Veränderungsfähigkeit, keine wirkliche Würde zu. Er beschreibt sie wie die Spülmaschine,die nach vernünftigen Regeln genau das tut,was ich von ihr verlange oder, wenn sie sich weigern sollte zu tun, was ich vernünftigerweise von ihr velange - auf dem Sperrmüll landet.

Karl Rahner schreibt:' Im Zustand der ewigen Glückseligkeit würden wir nämlich all die irdischen Bedürfnisse nach Definition und exakten Beschreibungen, die doch nur Begrenzungen seien, nicht mehr
verspüren und uns in erlöster Freiheit dem unergründlichen Licht Gottes fraglos und glücklich aussetzen. Das bleibende Geheimnis Gottes hat mit seiner bleibenden Personalität zu tun.'

Ich hatte mich immer gefragt, warum der liebe Gott so eine Geheimnistuerei betreibt. Wenn er wirklich Gott ist, dann hätte er doch die Macht, uns ganz einfach ein für alle Male unmissverständlich zu sagen, dass es ihn gibt, wie er so ist und vielleicht noch, wie es ihm meistens so geht. Das würde möglicherweise viele Theologen arbeitslos machen, aber
unsereinem würde das mächtig viel Zeit sparen.

Wenn Gott eine Sache wäre, dann wäre das kein Problem: Kurze Beschreibung und Gebrauchsanweisung, basta.

Wenn er aber wirklich Person ist, dann "weiß" man das Entscheidende über ihn nicht dadurch, dass man etwas über ihn "weiß", sondern natürlich nur dadurch,dass man ihm begegnet.Das Elend der Heiratsvermittlungsinstitute besteht genau in diesem Umstand. Wenn man aber durch eine noch so detaillierte Beschreibung noch nicht mal einen einzigen Menschen wirklich kennenlernen kann, wie viel weniger dann Gott.

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Die Sowjetunion war ein atheistischer Staat und Stalin war höchstwahrscheinlich Atheist, also in diesem Sinne nicht religiös. So viel zum Thema Verursachen von Leid.

An den wesentlichen Argumenten hat sich in den letzten paar Jahrtausenden nichts geändert. Letztlich ist Religion (im weiteren Sinne, auch deine Basisweltanschauung zählt dazu) immer singulär - wir haben einen Punkt, an dem wir nicht weiter zurückargumentieren können.

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Viele glauben auch eher indirekt an Gott generell an übernatürliches. Es passieren nämlich häufig Sachen die man sich nicht erklären kann. Bei mir ist bspw mal der Lichtschalter von alleine betätigt worden zumindest stand da definitiv keine Person.
Auserdem muss man auch bedenken dass in vielen Ländern die Bildung so schlecht ist dass man von Wissenschaft und co einfach nichts mitbekommt. Lass den Menschen deren Glauben.

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Abgesehen von Aufzeichnungen, die von Menschen erstellt wurden, gibt es auch die Möglichkeit an einen Gott zu glauben, oder nicht zu verleugnen, weil die moderne Wissenschaft nicht für alles eine Erklärung hat.

Es gibt gerade im Bereich der Forscher und Wissenschaftler, die sich mit dem Themenkomplex "Entstehung von Leben & Entstehung unseres Universums" seit Jahren und Jahrzehnten befassen, eine sehr hohe Anzahl, von Menschen, die Gott oder eine sonstwie zu benennende Instanz / Macht befürworten, weil irgendetwas oder irgendjemand diese ganzen nachweisbaren Vorgänge vor sehr sehr langer Zeit einmal gestartet haben muss.

Dieser Punkt (Warum haben diese Vorgänge begonnen) konnte bis heute nicht annähernd schlüssig erklärt werden und da ist die Vorstellung, dass es GOTT gibt sehr hilfreich.

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Kommentar von Toastybeef
09.08.2017, 14:57

Die Vorstellung, dass ein Gott existiert ist eine Krücke, die man verwendet damit man sich nicht weiter mit unerforschten Vorgängen beschäftigen muss.

Aber der leichte Weg ist so gut wie immer der schlechtere.

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Viele Menschen glauben einfach an die Dinge, die ihren Wunschvorstellungen entsprechen und für sie einfach zu verstehen sind. Das ist ja nicht nur bei Religionen so, viele Menschen schenken z.B. auch Pseudowissenschaften ihren Glauben. Die Erziehung in der Kindheit spielt auch eine große Rolle. Kinder hinterfragen eher selten und so festigen sich diese Glaubensvorstellungen stärker.

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Ich kann nur beschreiben und erklären, warum ich an den Gott glaube, der sich in der Bibel offenbart und fest davon überzeugt bin, dass die Bibel Gottes wahres Wort ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein (2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw. Einige davon werden z. B. hier aufgeführt und erklärt: http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott.htm

Wenn die Bibel, die m. E. Gottes Wort ist, recht hat:

  • gibt es einen Gott
  • hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft
  • kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
  • trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
  • bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
  • gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
  • sind Himmel und Hölle Realitäten
  • gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
  • können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Die Bibel sagt, dass Jesus Christus auferstanden ist. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury. der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

Dazu kommt, dass die Bibel mir das Leben und und Welt einfach am besten erklärt. Die Bibel beschreibt z.B. im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr interessant sind folgende Zitate berühmter Naturwissenschaftler:

"Die Naturwissenschaften braucht der Mensch zum Erkennen, den Glauben zum Handeln. Religion und Naturwissenschaft schließen sich nicht aus, wie heutzutage manche glauben und fürchten, sondern sie ergänzen und bedingen einander. Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen." Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

"Die moderne Physik führt uns notwendig zu Gott hin, nicht von ihm fort. - Keiner der Erfinder des Atheismus war Naturwissenschaftler. Alle waren sie sehr mittelmäßige Philosophen." Sir Arthur Stanley Eddington (1882-1946), englischer Astronom und Physiker

"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott." Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

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Kommentar von Toastybeef
09.08.2017, 16:26

Es ist unheimlich, wie du Dinge als wahr abstempelst ohne wirklich Belege aufzuführen. Du sagst es ist so und dann ist es halt so...soll das etwa reichen?

Die Bibel ist nur ein Buch und der Verfasser (wer immer das war) nur ein Mensch, der vermutlich sehr verzweifelt nach einem Anker in seinem unsteten Leben gesucht hat.

Was ist außerdem mir den Kindern die niemals erwachsen werden dürfen weil sie in Afrika verhugern, oder an irgendeiner Krankheit die man längst heilen könnte, sterben. Ist das Gottes Wille? Sind diese Menschen durch ihre Sünden selbst schuld an ihrem Schicksal?

Und jetzt komm mir nicht mit: Sie sind ja dann im Paradies..das ist eine billige Ausrede, weil man keine Anworten hat.

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Kommentar von KoernerbrotBP
09.08.2017, 21:06

Toastybeef die Bibel hat nicht nur eine Person geschrieben. Sondern ü. 40!!! Die kannten sich nicht mal und lebten zu komplett unterschiedlichen Zeiten.

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Der Glaube ist nicht an eine Zeit oder Epoche gebunden. Er ist personenbezogen. Der Impuls zum glauben kommt von "außen". Es macht irgendwann einmal klick und Du persönlich erfährst, es steht Gott dahinter. Es wird einem gewissermaßen "geschenkt".

Es liegt an der Person selbst ob er dem Glauben nachgeht, pflegt oder es sein lässt. Es ist dann eine individuelle Entscheidung.

Man kann dieses Geschenk annehmen oder verwerfen.

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Viele glauben an Gott, weil es etwas tröstendes hat. Man fühlt sich nicht so einsam, auch wenn man alleine ist. Man kann ihm seine Sorgen erzählen und wird nicht verurteilt. Man lernt Menschen kennen, die ebenso an Gott glauben. Eine Gemeinschaft mit gleichen Interessen zu haben ist auch etwas angenehmes.
Es gibt also nicht nur negatives am Glauben.

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Kommentar von mulano
09.08.2017, 21:10

Es gibt auch andere Motive zu glauben. Gott ist für mich logisch begründbar.

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Kommentar von ApfelTea
09.08.2017, 21:12

Hab auch nicht behauptet, dass es keine anderen Motive gibt.

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Das kann man wunderbar.

Und die von dir angesprochene Sturheit "es gibt einen Gott, dass weiß ich", gilt umgekehrt für einige Nicht-gläubige auch. Woher wissen die, dass es keinen Gott gibt? Nur weil er nicht materialisiert bei Maischberger auftritt?

Aber im Ernst: Ich selber gehöre keiner Kirche mehr an, da ich diesen Institutionen nichts abgewinnen kann. Und ich würde mich auch keiner festen Religion zuordnen wollen. Dennoch glaube auch ich an eine übergeordnete Kraft. Denn diese konnte von der Wissenschaft noch nicht ausgeschlossen werden.

Im Gegenteil, je weiter die Forschung vordringt, um so vielfältiger werden die Fragen. Diese werden nicht weniger. 

Dennoch halte ich mich für einen aufgeklärten Menschen und die Evolutionstheorie ist für mich kein Märchen, sondern fester Bestandteil des naturwissenschaftlichen Grundwissens.

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Kommentar von Trashtom
09.08.2017, 14:09
Woher wissen die, dass es keinen Gott gibt?

Weil unsere Welt und die Wissenschaft so funktioniert. Es werden weder nach einem Mord 8 Mrd. Menschen (außer das Opfer) in Untersuchungshaft genommen, noch wird in der Grundschule Biologie von rosa Einhörnern mit der Anmerkung: "Hat noch keiner gesehen, aber wir sind uns ziemlich sicher weil wir haben da so ein Gefühl" gelehrt.

Gibt es irgendwann eine Beobachtung oder Messung, die eine annähernde Schlussfolgerung zulässt, dass ein höheres Wesen uns geschaffen hat: Gerne. 

Bis dahin könnten sich ja die Gläubigen dieser Welt mal auf ein "Wort Gottes" einigen.

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Ganz einfach, weil es genauso gut ist, wie jede Alternative.

Ich vertrete noch am ehesten die Wissenschaft (bin Agnostiker), also ich glaube nicht an Gott (würde nie sagen den gibt es nicht), würde aber nie sagen das eines von beiden das Absolute ist.

"Die Erde ist eine Scheibe" ja heute lachen wir darüber, Tatsache ist allerdings, dass solche Korrekturen auch heute noch nötig sind. Und so wird es in der Wissenschaft auch zukünftig sein, noch viele Dinge werden den Stempel Quatsch oder nicht ganz richtig bekommen.

Was wir als Wissenschaft bezeichnen ist ja auch nur ein Kontrukt aus Ideen,Glauben,Beobachten, Interpretieren, von Menschen definierten Zusammenhängen. Jetzt würde jemand sagen " ja aber physikalische Gesetze...." ja klar sind die logisch denn wir Menschen haben ja die Logik dort hineingepackt. Bloss weil es Logik ist, ist es noch lange nicht Fakt/Absolut.

Ich lebe in Deutschland ich halte mich an die Gesetze, Regeln, gesellschaftlichen Konventionen und ja auch an moralische Grundsätze. Ich hinterfrage es permanent aber ändere nichts daran. Wie kann ich da einen Menschen der nach Religiösen Vorgaben lebt verurteilen, wenn ich doch quasi, dass selbe in grün tue.

Ich finde alles, egal was, einfach blind zu glauben ist ein großer Fehler.


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Kommentar von Toastybeef
09.08.2017, 14:49

Die Wissenschaft glaubt nicht blind, sonst würde sie sich nicht von der Religion unterscheiden. Alles beruht auf Fakten die durch wiederholbare Experimente geschaffen wurden, oder nicht?

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Kommentar von Omnivore14
09.08.2017, 17:42

" ja aber physikalische Gesetze...." ja klar sind die logisch denn wir Menschen haben ja die Logik dort hineingepackt. Bloss weil es Logik ist, ist es noch lange nicht Fakt/Absolut.

Eure Sprache versteht echt keiner...

Wissenschaft ist die Suche nach FAKTEN. Und ohne diesen FAKTEN würde dein Rechner gar nicht funktionieren und es würde weder eine Tastatur geben, noch ein Betriebssystem, schon gar nicht Browser und auch keine gesicherte HTTP Verbindung (HTTPS). Denn all diese Dinge basieren auf FAKTEN und nicht auf Glauben oder Vermutungen, wie du es hier propagieren willst.

Ich finde alles, egal was, einfach blind zu glauben ist ein großer Fehler.

Und genau da ist der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft.

Wissenschaft glaubt nicht. Wissenschaft beruht auf Fakten. Anfangs auch auf Vermutungen. Diese werden aber mit den Instrumenten der Veri- und Falsifizierung untersucht. Und genau das findet in religion nicht statt. Bei Religionen wird einfach blind irgendein Unsinn geglaubt, obwohl er gegen sämtliche wissenschaftliche Beobachtungen und Fakten widerstößt.

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Wenn die Möglichkeit hast, frage Wirtschaftsberater/Manager oder Psychologe, was von Menschen zu halten ist, die öfters "meiner Meinung nach" sagen/schreiben oder Sätze mit "Ich meine" beginnen.

Versichere dir, die Antwort enthält des Unbehagens Lösung.

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Kommentar von Toastybeef
20.08.2017, 16:19

Wer das nicht macht, ist nur ein Mitläufer der alles abnicken was man ihm vorsetzt oder sagt. Solche Menschen kann man nicht ernst nehmen. Sie sind quasi Marionetten die man, mit etwas Übung, am Faden tanzen lassen kann.

Das ist Religion...massentaugliche Verdummung und Kontrolle.

Ich studiere selbst Psychologie aber was zur Hölle hat mir bei diesem Thema ein Manager zu sagen?!

Falscher Film, Kumpel!

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Warum stört es Dich, wenn jemand an Gott glaubt? Das ist doch seine Sache. Er persönlich ist glücklich damit. Das reicht doch als Grund. Ein Glaube gibt vielen Menschen einen psychischen Halt. 

Warum verlangst Du Beweise? Es ist ein GLAUBE. Das Substantiv ist abgeleitet von "glauben", nicht von ""beweisen". Für einen Glauben benötigt man keine Beweise. 

Es ist nicht wahr, dass ein Glaube Leid verursacht. Das Leid wird meist von Menschen verursacht, die den Glauben mißbrauchen für ihre wirtschaftlichen Zwecke. 

Kriege werden nicht aus Glaubensgründen geführt, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus. Der Glaube ist doch nur ein Vorwand. Beschäftige Dich einmal mit den Kriegen im nahen Osten. Wer hat wen unterstützt und angefangen?

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Kommentar von Toastybeef
09.08.2017, 13:46

Du solltest besser lesen und weniger mutmaßen.

Ich habe nie gesagt, dass es mich stört. Es ist lediglich nicht realistisch.

Jeder soll glauben was er will. Wenn aber Gewalt und Gehirnwäsche hinzukommt, oder wenn man Kindern diese veraltete, wirklich archaische Denkweise einbläuen will, dann sollte ein Riegel vorgeschoben werden.

Außerdem - doch, man braucht Beweise, sogar ganz dringend! Beweise sind für ein funktionierende Welt voll allerhöchster Bedeutung.

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Kommentar von uncreativeXIII
09.08.2017, 15:21

Sorry für die etwas längere Antwort, vielleicht liest jemand sie ja komplett^^

Also, ich bin Shiranam's Meinung.

Jeder kann glauben, was er möchte.

Und Kriege werden nicht vom Glauben, sondern von Menschen verursacht. Bleistifte machen schließlich keine Rechtschreibfehler und Waffen töten nicht, es sind die Menschen, die dies tun.

Wie kann man als Mensch, der im 21. Jahrhundert lebt, noch an einen Gott glauben? Wie du siehst, können das einige. Ich bin zwar selber nicht gläubig, aber es hilft manchen und gibt ihnen einen halt, ist doch gut. Deine Frage sollte übrigens eher "Wieso glauben Menschen heutzutage noch an Gott" lauten, denn wenn du fragst, wie sie das tun, dann ist die Antwort: Indem sie sich vorstellen, dass es einen Gott gibt und eben einfach daran glauben :D

Und was das mit den Beweisen angeht... naja es heißt Glauben, ich brauche dafür jetzt keinen Beweis, entweder man glaubt halt daran oder eben nicht. Es gibt ja auch Dinge, die nicht bewiesen werden können. Dir scheinen Beweise aber wichtig zu sein, welchen Beweis hast du dafür, dass es keinen Gott gibt? Ich glaube zwar, wie schon gesagt, nicht an Gott, aber habe keinen Beweis, der gegen die Existenz von Gott spricht und auch kein Interesse, einen zu suchen. Ich meine, wenn du einen Beweis hast, der gegen Gott spricht, dann hilft dir das ja auch nicht weiter und es werden sicherlich trotzdem noch Menschen an Gott glauben.

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf? Würde mich mal interessieren^^

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WArum nicht. Das Eine ist kein Widerspruch zum anderen. Ein bedeutender Astrophysiker ist Jesuit.

Allerdings glaube ich nicht an den Märchengott in der Bibel. Gott hat Adam und Eva nicht aus Lehm/Rippe gemacht. Gott hat nicht die Sintflut geschickt undn Noah gesagt, er solle die Arche bauen. Die wäre ja auch voll gewesen, wenn da zwei Elefanten, zwei Nashörner und zwei Nilpferde drin gewesen wären. Zudem  stellt sich die Frage, wie die Eisbären nach Palästina kamen. etc...

Das sind alles Menschheitsmythen, Bilder, aber keine historischen TAtsachen. Daran glaubt übrigens nicht mal der VAtikan. Das ist ein naiver Gottesglaube, den man nicht teilen muss. Als Kind habe ich geglaubt, dass Gott ein untersetzter weißhaariger Mann ist. Irgendwie sah er aus wie Winston Churchill.  An de glaube ich natürlich nicht mehr. Ich habe mich mal mit einem Theologiestudenten unterhalten und der sagte mir, dass der Gott der Theologen was ganz anderes ist als der Osterhäschengott der naiven Gläubigen.

An Gott glaube ich schon. Irgendwie. Er hat die Schöpfung freilich nicht gemacht - warum? War ihm langweilig geworden? - sondern er ist die Schöpfung. Für mich ist die Evolution eine Tatsache, trotzdem bin ich keine Atheistin. Ich glaube nur nicht an einen alten Mann da oben auf einem Perlenthron.

Und ich glaube gewiss nicht an den Gott, der wie ein Kirschkernschnitzer genau Buch führt über unsere Sünden. Das ist einer der Gründe, warum ich bei gewissen Fragen der Muslime - ist es haram,wenn ich...? - immer den Kopf schütteln und denken muss: "Wie spießig, klein und gnadenlos stellt ihr euch euren Allah vor?"
Allerdings waren wir - oder sind es einzelne Leute noch - auch nicht bessesr. Als ob es Gott interessiert, ob wir Sonntags in die Kirche gehen....

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Kommentar von Dahika
09.08.2017, 13:48

Dabei gibt es nicht den leistesten Beweis für die Existenz eines Gottes.

Stimmt. Aber auch kein Beweis dagegen.

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Kommentar von Trashtom
09.08.2017, 14:14

Guter Ansatz!

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Manche Menschen müssen an irgendwas glauben. Ein Zitat von Alligatoah gefällt mir diesbezüglich besonders:

"hab mittlerweile mir [...] ne Religion zugelegt, um so gut es geht der Angst vor dem Tod souverän zu entgehen"

Und ich glaube, das beschreibt das ganz gut. Götter wurde immer dann von den Menschen "erschaffen", wenn sie sich irgendwas erklären müssen, was ihren Horizont übersteigt. Und da keiner sagen kann, was beim Tod definitiv passiert, bzw. wo das Bewusstsein des Menschen entschwindet, stellen sich manche Menschen einen Gott vor.

Das wäre zumindest mein Ansatz.

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Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch"
suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein
Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

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Kommentar von Toastybeef
09.08.2017, 14:40

Wenn ein medizinisches "Wunder" geschieht, war das doch lediglich ein Vorgang der heute noch nicht erforscht ist. Im 15. Jahrhundert hätte man auch gegelaubt, dass die nahezu vollständige Ausrottung der Pest durch Antibiotika göttlich ist. Aber ist sie das?

Antwort: Natürlich nicht!

Mich würde noch interessieren: Glaubst du denn an extraterrestrisches Leben? Oder ist die Erde für dich im gesamten unendlichen Universum ein Unikat?

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Kommentar von 666Phoenix
09.08.2017, 14:45

comh....

Der geölte Graf musste zurücktreten, weil er in seiner Doktorarbeit zu viel plagiiert hatte!

Deinen Beitrag habe ich in den letzten zwei Monaten hier wortwörtlich ungefähr 10mal gelesen. Die Menge an Wiederholungen macht eine Lüge nicht zur Wahrheit!

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Kommentar von Omnivore14
09.08.2017, 17:45

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Es gibt keine Wunder.

Egal wie oft du das wiederholst. Und es gibt auch keine Ärzte, die an Wunder glauben, nur weil sie sich was nicht erklären können.

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Kommentar von KoernerbrotBP
09.08.2017, 21:17

Lustig. Wie hier einfach Leute sagen das du lügst ohne sich aus zu kennen

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