Wie kann man Ärger, verbunden mit Angst bewältigen?

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6 Antworten

Du brauchst einfach einen Rückzugsort. Klingt aber leichter, als es ist. Es muss wirklich ein Ort oder auch eine Beschäftigung sein, die dich nur beruhigt und keine schlechten Gefühle in dir hervorruft. Du solltest nämlich nicht schlechte Gefühle mit deinem Rückzugsort oder dem Rückzug in dem du eine bestimmte Tätigkeit machst verbinden. Was hast du so für Interessen? Am besten du kannst welche verbinden. Ich kann mir vorstellen, dass es auch alltägliche Gedanken gibt, die dir Angst machen. Die Tätigkeit muss vollständig davon ablenken, es darf nichts durchkommen. Ich hoffe wirklich in konnte dir helfen und alles Gute auf deinem weiteren Weg!

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Kommentar von leila8
01.02.2016, 06:55

Vielen Dank, habe einen Rückzugsort, das Problem ist das ich den Ärger nicht verdauen kann.

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Tief durchatmen und innerlich zur ruhe finden.

Tut mir leid anders kann ich das nicht schreiben da es wirklich so einfach ist das problem ist man muss erstmal den richtigen "schlüssel" dazu finden.

Ich hatte auch mal panikattacken und ab und an kratzen die sich auch nach oben. Ich halte dann meistens ca ne minute einfach an, schliese die augen atme ruhig und es legt sich wieder.

ALlerdings weis ich nicht ob das bei dir hilft. Bei mir kommen die von vielen traumatischen problemen als kind und massiver gewalt die ich erlebte.

Wenn z.b. ein mensch in meiner nähe schreit geht mir das direkt an die nieren da es alte wunden "weckt".

Jedenfalls würde ich dir mal raten das eventuell professionell zu besprechen. Daher habe ich diese "atmungstechnik" gelernt und es klappt super

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Man merkt dass du durcheinander bist. Du sagst selbst, dass dir die Tabletten nicht wirklich helfen. Am besten sprichst du mit deinem Arzt, dass du eine Art Entgiftung machen möchtest, was er davon hält. Sag du möchtest ruhiger und ausgeglichener werden, das es so nicht mehr weitergeht. Vielleicht in einer Klinik. Das wäre ein neuer Anfang für dich und du blickst wieder durch. Man kann dich medikamentös neu einstellen neben einer Gesprächstherapie. Es ist wichtig, dass du es auf deinen Wunsch machst, dass du das auch willst. Was hältst du davon?

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Grüß Dich leila8!

Ich verstehe Deine Situation und für mich sieht das so aus, dass Du überfordert bist. Um Dein Nervensystem wieder ins Lot zu bringen, hast Du nur die Vorstellung, das es über Medikamente gehen sollte, aber merkst, dass es ganz und gar nicht gut für Dich ist. Aber diese Medikamente können durchaus abhängig machen. Und in Kombination könnte eine Verstärkung der Abhängigkeit bewirken. Zudem besteht die Gefahr, das die Dosis immer gesteigert werden muss, damit es hilft und irgendwann hilft es nicht mehr.

Mein dringender Ratschlag:

Es wäre gut, wenn Du Dich in psychologische Behandlung begibst, am besten sogar in einer Klinik.

Hier kannst Du einen Selbsttest machen, ob eine Gefährdung bei Dir besteht. Du musst aber ganz korrekt antworten, ehrlich sein und nicht schwindeln, das hilft sonst nicht weiter

http://www.suchthilfe-bonn.de/selbsttest-medikamentenabhaengigkeit.html

Wenn Du den Test gemacht hast, dann weißt Du schon einiges und kannst Deine Situation einschätzen.

Für Aufklärung und Möglichkeiten der Behandlung setze ich einen Link in den folgenden Kommentar, weil hier nur einer erlaubt ist. 

Herzlichen Gruß und 

Mut zu einer Behandlung, wenn es 

erforderlich ist.

Rüdiger

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Ich halte von diesen Tief-Durchartmen-Tipps nichts. Die lösen das Problem nicht. Das klingt hier sehr eindeutig danach, als solltest Du längerfristig (in einer Therapie) professionelle Hilfe annehmen.

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ich würde eine klare ansage an deine familie machen und dieselbe ansage von meinem mann an seine familie machen. wenn die ihre erwartungen nicht fallen lassen, würde ich den kontakt zu beiden seiten abbrechen.

sollte das nicht funktionieren, kommt noch als letzte option umzug und absoluter kontaktabbruch in frage, sprich ohne wiederkehr.

was wollen die denn, dass du solche angst hast?

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