Wie kann ich zuverlässig herausfinden, ob ich ein Psychopath bin?

12 Antworten

Psychopathische Tendenzen sind ja im eigentlichen Sinne nur die extrem schnellen Stimmungsschwankungen und leichte Reizbarkeit. Wenn du wissen möchtest ob diese Symptome bei dir zu stark sind und du Angst hast jemanden zu verletzen empfehle ich dir wirklich mit einem Psychologen über deine Bedenken zu sprechen. Dieser kann dir dann auch geeignete Tipps und Tricks zu Gefahrenprävention geben.
Grüße,
Lukas

...und du Angst hast jemanden zu verletzen

Typisch für einen Psychopathen ist, dass er keine Angst hat jemanden zu verletzen da ihn das überhaupt nicht interessiert weil er keinerlei Gewissen hat.

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@veritas55

Oder eine Frau mit Ihren Tagen ^^. Die können auch zu Psychopathen ausarten :D

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  • Der Psychopath ist zein perfekter hinterhältiger Provokateur und Beobachter, folglich er die Mitmenschen dazu bringt, ihre Regungen sichtbar werden zu lassen. In dieser Weise vermag er deren Bewegungen, Gangart, Körpersprache, Mimik und Schwächen zu entschlüsseln und instinktiv zu erfassen, wie es um sein Gegenüber in bezug auf die Gedanken und Gefühle bestellt ist
  • Es ist für den Psychopathen möglich zu erkennen, ob jemand als Kind missbraucht wurde oder gar immer noch sexuell missbraucht wird, ob er selbständig oder anderen hörig ist usw.
  • Ein Psychopath versteht es durchaus perfekt, gewissenlos schauspielerisch glaubwürdig die schlimmsten Lügen und Verleumdungen in die Welt zu setzen.
  • Der Psychopath vermag Anteilnahme und Mitleid vorzutäuschen und sich scheinheilig auf die gleiche Stufe seiner Opfer zu setzen.
  • Der Psychopath hat einen breiten Aktionismus und lässt sich praktisch auf jede Situation ein. In dem Augenblick, in dem er eine Strategie entwickelt hat, setzt er diese auch umgehend in die Tat um, denn langsames Handeln und Langeweile sind ihm ein böser Greuel. Folgedem ist der Psychopath stets auf der Suche nach Abwechslung und nach etwas Neuem, und zwar ganz egal, was etwas kostet und welche böse und negative oder gar lebensgefährliche Konsequenzen es für andere Menschen hat.
  • Der Psychopath ist skrupellos und kennt kein schlechtes Gewissen, denn er hat weder Gedanken, Gefühle noch Emotionen, die zu gewissensmässigen Regungen führen könnten. Ein Psychopath kann für seine Ideale bedenkenlos seine eigene Familie opfern und Elend und Not über Freunde und Bekannte oder über ganze Völker bringen. Er kann andere Menschen bedenkenlos und ohne zu zögern ausrauben, bestehlen, betrügen, hintergehen oder ermorden, ohne auch nur die geringste gewissensmässige Regung zu haben, denn grundsätzlich ist sein Fokus ausschließlich auf seine eigenen Interessen und auf sein eigenes Wohl ausgerichtet.
  • Der Psychopath pflegt eiskalte Überlegungen und ist selbst eine eiskalte Natur, was er hinter einem perfekt gespielten Wesen von Charme, Aufrichtigkeit, Nettigkeit, Geselligkeit und Verständigkeit usw. versteckt, folglich sein Psychopathie-Wesen in der Regel von den Mitmenschen nicht erkannt wird. Diese Maskerade bricht erst dann zusammen, wenn er als Psychopath entlarvt wird, wenn diese nicht funktioniert oder wenn er sein wirkliches Ziel erreicht hat. Als Psychopath hat er die Eigenschaft, alles, was er auch immer angeht und unternimmt, zur Perfektion zu bringen.
  • Der Psychopath ist ein extremer Manipulator, der es ausgezeichnet versteht, seine Mitmenschen psychologisch durch Überreden zu manipulieren. In der Psychologie sind dafür vier Code-Formen bestimmt worden: 1) Kontrast-Code, 2) Pacing-Code, 3) Lügen-Code, 4) Zensur-Code.
  • http://www.figu.org/ch/verein/periodika/sonder-bulletin/2013/nr-72/psychopath?page=0,3

Ist halt extrem populistisch formuliert von jemandem, der mit ernsthafter Psychologie eigentlich nicht viel am Hut hat.

Viele dieser Punkte sind lächerlich übertrieben oder falsch und zeugen nur davon, dass hier einfach das Bild des Volksmundes nachgemalt wird.

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@Dahika

Die Sachen treffen meist auch auf Borderliner, Machiavellisten oder Führungspersönlichkeiten zu. Ich bezweifle das es alles Eigenschaften eines Psychopathen sind. Da, man insbesondere einen Psychopathen nicht erkennen kann. Nach dem 30 Lebensjahr ist ein Psychopath so anpassungsfähig das er praktisch ein Phantom ist. Gerade einmal 1% der Menschheit macht Psychopathie aus, das ist extrem selten!

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Wenn du dich das fragst, bist du mit einiger Sicherheit keiner.

Soviele angebliche Psychopathen, Soziopathen, Autisten, Asperger, Schizophrene...wie hier rumlaufen, habe ich in meinem ganzen Berufsleben noch nie gesehen.

Je nach deinem Alter bist du schlicht in der Pubertät. Hör auf, an dir selbst herumzudiagnosteln. Und lass das Wikipedia geschlossen.

Ganz Ruhig, alles wird wieder gut. :*

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Da "Psychopath" kein Diagnosebegriff im eigentlichen Sinne ist und nicht in den Klassifikationssystemen für dissozialen Persönlichkeitstörungen aufgeführt ist, ist das sowieso nur eine Worthülse für.. ja... für was eigentlich? :D

Insofern macht Deine Frage für mich leider nicht wirklich Sinn..

Psychopathie ? 

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@Neutralis

ICD-10

Während das DSM-IV die Diagnose einer antisozialen Persönlichkeitsstörung ausdrücklich erst ab dem 18. Lebensjahr gestattet, gibt die ICD-10 keine entsprechend enge Grenze vor. Die ICD-10-Kriterien beschreiben neben sozialer Abweichung charakterologische Besonderheiten, insbesondere Egozentrik, mangelndes Einfühlungsvermögen und defizitäre Gewissensbildung. Kriminelle Handlungen sind also nicht zwingend erforderlich.
Mindestens drei der in der ICD-10 genannten Merkmale müssen erfüllt sein.
Hierzu gehören:

    Mangelnde Empathie und Gefühlskälte gegenüber anderen
    Missachtung sozialer Normen
    Beziehungsschwäche und Bindungsstörung
    Geringe Frustrationstoleranz und impulsiv-aggressives Verhalten
    Mangelndes Schulderleben und Unfähigkeit zu sozialem Lernen
    Vordergründige Erklärung für das eigene Verhalten und unberechtigte Beschuldigung anderer
    Anhaltende Reizbarkeit

DSM-5

A. Es besteht ein tiefgreifendes Muster von Missachtung und Verletzung der Rechte anderer, das seit dem 15. Lebensjahr auftritt. Mindestens drei der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein:

    Versagen, sich in Bezug auf gesetzmäßiges Verhalten gesellschaftlichen Normen anzupassen, was sich in wiederholtem Begehen von Handlungen äußert, die einen Grund für eine Festnahme darstellen.
    Falschheit, die sich in wiederholtem Lügen, dem Gebrauch von Decknamen oder dem Betrügen anderer zum persönlichen Vorteil oder Vergnügen äußert.
    Impulsivität oder Versagen, vorausschauend zu planen.
    Reizbarkeit und Aggressivität, die sich in wiederholten Schlägereien oder Überfällen äußert.
    Rücksichtslose Missachtung der eigenen Sicherheit bzw. der Sicherheit anderer.
    Durchgängige Verantwortungslosigkeit, die sich im wiederholten Versagen zeigt, eine dauerhafte Tätigkeit auszuüben oder finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
    Fehlende Reue, die sich in Gleichgültigkeit oder Rationalisierungen äußert, wenn die Person andere Menschen gekränkt, misshandelt oder bestohlen hat.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziale_Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung?veaction=edit

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 Hallo tailorDurden,

Schon mal was von der

wurde
vor allem von Robert D. Hare vorangetrieben, der auch das heute am
meisten verwandte Diagnoseverfahren der Psychopathie-Checkliste (PCL-R)[3] entwickelte.

gehört? Kann aber nur von speziell ausgebildeten Psychologen und Psychiatern ausgewertet werden

LG

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