Wie kann ich wissenschaftlich an meine Krankheiten heran gehen (Depression, Migränekopfschmerz) also Tagebuch führen und Lösungen generieren?

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4 Antworten

Das Thema ist sehr komplex. Ohne deine Trigger für beide Erkrankungen zu kennen, ist eine Tagebuchschreiberei völlig chaotisch.

Versuch es doch anders herum. Mache 4 Wochen lang etwas, was beiden Erkrankungen positiv dienlich sein könnte.

z.B. jeden Abend eine Meditationsübung, jede Woche einen Gang in die Sauna (ich leide seit 30 Jahren an Migräne und seit ich regelmäßig in die Sauna gehe, habe ich nur noch absolut selten Anfälle), Sauna führt außerdem zur Tiefenentspannung.

Jeden Tag einen Spaziergang, egal bei welchem Wetter. Eine Lichttherapie (mit so einem Tageslichtdingens von Philips) usw.

Jede Aktivität (und überlege dir selbst, was dir noch gut tun könnte) machst du durchgehend 4 Wochen, schreibst darüber Tagebuch, wie du dich dabei fühlst und ob irgendwas besser geworden ist.

So kannst du über positive Beeinflussung vielleicht herausfinden, woran es liegt.

Ich persönlich bin sehr wetterfühlig.

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Kommentar von Spielesocke
14.02.2016, 14:18

Hallo Thor. Zum Einen, danke für die Vorschläge. Ich beschäftige mich mit Meditation, habe dort aber das Problem der Langeweile. Es fällt mir schwer und da ich beim Sitzen schnell Schmerzen habe, kann ich mich schlecht entspannen.

Sauna kommt für mich auf Grund von anderen Menschen nicht in Frage, obwohl ich den Ansatz durchaus Hilfreich finde.

Spaziergänge führe ich täglich durch, eine Lichttherapie kann ich mir nicht leisten, da entsprechende Lampen recht teuer sind, ich glaube aber, dass dies vor allem im Winter hilfreich sein kann, da die depressiven Phasen dort meistens noch stärker sind.

ich führe ehrenamtliche Arbeiten durch, in denen ich durchaus eine kleine stabilisierende wirkung sehe. Es ist aber tatsächlich noch viel zu diffus, um eine tatsächliche Wirkung einschätzen zu können.

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interessante frage. es kann gut sein, dass es mit der migräne zusammen hängt. geh mal zur akupunktur. die können dir vielleicht deine migräne bekämpfen und dadurch evt. deine depression besiegen lassen. eine freundin von mir hatte auch migräne und der hat das gut geholfen ! 
(akupunktur ist kein hokospokos) !

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Also ich führe auch Tagebuch und habe den Eindruck, dass durch eine intensive Auseinandersetzung mit meinen Problemen es eher schlimmer wird - es kostet viel Zeit und Kraft und ich drehe mich nur um meine Probleme.

Ich lese gerade ein Selbsthilfebuch über Depressionen und die Ratschläge dort scheinen mir vielversprechender. Leider kann ich es nicht bündig zusammenfassen, da ich selbst noch am Anfang stehe. Aber das Buch heißt "Erfolgreich gegen Depression und Angst" (Dietmar Hansch, Springer Verlag) und ich kann es als Inspirationsquelle wirklich wärmstens empfehlen.

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